Falls Ihr auf die Idee kommt mit Euren BMX Rad oder was auch immer in einem See, Bach oder Fluss zu fahren, kann das falls Ihr erwischt werdet richtig ins Geld gehen. Warum das?

Wie jedes Rad muss auch ein BMX Rad gut geölt sein, ohne das würde die Kette verrosten und die Lager würden quietschen und knarren und ihr kommt höchstens 100 Meter weit bevor die Kette ihren Geist aufgibt.

Jedoch was für die Kette und die Lager gut ist, ist für ein Gewässer schädlich, denn ein Tropfen Öl verseucht 200 Liter Wasser und da ist es egal ob das ein Silikonöl oder ein anderes Hochleistungsöl ist. Am besten Ihr verwendet für nasse Zwecke ein richtig altes Rad, dass lange vor sich herrostet und seit Jahren kein Öl mehr gesehen hat - dennoch nicht gleich damit ins Natur- Schutzgebiet baden gehen! ...

BMX

Das BMX-Rad
Entstanden ist das BMX-Rad, als sich Jugendliche in den USA für den Motocross-Sport interessierten und sich entweder keine Maschine leisten konnten oder schlicht zu jung dafür waren. Kleine Fahrräder wurden mit Motorradlenkern ausgestattet und bekamen entsprechende Bereifung. BMX-Räder haben bei Jugendlichen eine ähnlich große Beliebheit wie Skateboarden und Rollerbladen. Da BMX_Räder sehr robust sind, sind das Ideale Sportgeräte.

Laufräder & Reifen
Die Laufräder haben bei den ursprünglichen und auch heute meistens gefahrenen BMX-Rädern einen Durchmesser von 20 Zoll. Es gibt allerdings auch einige mit 24-Zoll-Rädern, die dann BMX-Cruiser genannt werden.
Die Felgen sind, sofern sie aus Aluminium und nicht aus Stahl sind, meistens schwarz eloxiert oder poliert um sie beständiger gegen Korrosion und Abrieb zu machen. Polierte Felgen haben den Vorteil, dass die Bremsen auf ihnen besser greifen. Billigere Felgen, die häufig aus Stahl gefertigt sind, werden teilweise lackiert oder verchromt, um die hochwertigere Eloxierung/Polierung vorzutäuschen.

Die Aluminiumfelgen enthalten meistens mehrere Hohlkammern, also vertikale oder horizontale Wände in Laufrichtung zur Versteifung des eigentlich recht weichen Aluminiums. Daher sind die mit Hohlkammern versehenen Aluminiumfelgen insgesamt verwindungssteifer als Stahlfelgen, obwohl sie das gleiche oder ein geringeres Gewicht haben.

Reifen
„Intermediate Reifen können beides: gut greifen in tiefen Böden und auf harten Pisten.“ Dies war bislang das Problem. Entweder krallten sich die langen Stollen fest in die weichen Böden und knickten dann auf hartem Untergrund weg. Oder die Reifen rollten perfekt auf trockenen Pisten, während ihnen dann im weichen Boden die Profiltiefe fehlte. Daher wurden spezielle Reifen für den BMX-Sport entwickelt, der sowohl auf Naturpisten wie auch auf Beton und in Halfpipes haften.


Das sollte ein guter BMX Reifen drauf haben!

Stollenanordnung: Die Stollen öffnen sich nach vorn, gegen die Fahrtrichtung und bewirken so noch mehr _ - Kurvengrip und Kontrolle.
Große Stollenabstände sorgen für Grip und gute Selbstreinigung.
SnakeSkin: die elastische Schlangenhaut stärkt die Seitenwand, ohne das Gewicht zu erhöhen.
Dual Compound: Das klebrige, extrem haftende „Gooey Gluey“-Compound („gluey“ = „klebrig“) liegt über dem leicht rollenden Qualifier Compound.
Doppelte Karkasse („Dual Casing“) bietet mehr Sicherheit.
Apex: Kernreiter aus der Autoreifentechnik schützt vor Snakebites.
Gute Traktion auf dem Hinterrad
Geringer Rollwiderstand
Empfohlener Reifendruck: 4,0 - 6,5 ba.

Speichen; Naben & Achsen Die Anzahl der Speichen ist für Fahrräder recht hoch. Üblich sind bei Freestyle-Rädern 36 oder 48 Stahlspeichen, die 3- oder 4-fach gekreuzt werden. Mittlerweile fahren viele Fahrer, besonders im Street-Bereich, vorne 36 und hinten 36 oder 48 Speichen, um Gewicht zu sparen. Weil bei Flatland-Rädern kaum Antriebskräfte über die Speichen übertragen werden, werden die Laufräder speziell für diese Disziplin meistens radial eingespeicht, um die leterale Steifigkeit des Laufrades zu erhöhen.

Auch die Naben sind äußerst stabil und laufen auf Stahlachsen von 10 oder 14 mm Durchmesser. Die Achsen sind teilweise durchbohrt, um ihr Gewicht zu reduzieren. Es gibt Naben, mit denen man rückwärts fahren kann, ohne gleichzeitig nach hinten treten zu müssen. Diese werden oft im Flatland-Bereich verwendet und nennen sich Freecoaster. Eine Schaltung haben BMX-Räder nicht.

Die Übersetzung lässt sich nur durch Austauschen der teils aufgeschraubten Ritzel, der gesamten Nabe oder des Kettenblatts ändern.


Rahmen, Gabel, Kurbel
Im Bereich des Race bestehen die Fahrrdrahmen meistens aus Aluminium , was zu einem sehr geringen Gewicht führt und trotzdem ausreichend stabil für die dort auftretenden Belastungen ist. Beim Freestyle wird entweder HiTen-Stahl, oder die Stahllegierung CrMo als  Rahmenwerkstoff und für die stärker beanspruchten Teile, wie Gabel und Kurbeln verwendet. HiTen ist nicht so stabil, was dazu führt, dass mehr Stahl verwendet werden muss. Dadurch wird das Rad schwerer, weswegen die meisten geübteren Fahrer ausschliesslich CrMo fahren.In den letzten jahren wird auch verstärkt sog. "butted" oder "fluted" Rohr verwendet, d.h. die Rohre haben keine durchgehend gleiche Wandstärke, sondern je nach Beanspruchung unterschiedliche Dicken an verschiedenen Stellen.

Dieses Verfahren spart Gewicht ohne Stabilitätseinbußen, wird aber aufgrund des Fertigungsaufwands nur bei hochwertigen CrMo-Rahmen, Gabeln und -Lenkern angewandt.HiTen wird in Anfänger-Rädern verwende, da es nicht so hochwertig und dadurch nicht so teuer ist. Das Kettenblatt ist bei Freestyle-BMX-Rädern meistens aus dickem, häufig durchbohrtem Aluminium gefertigt. Einige Teile wie Kurbelachsen, Ritzel, Pegs und Lenkerenden werden auch aus Titanlegierungen gefertigt. 
Kettenblätter & Ketten
Ein Kettenblatt ist das vordere Zahnrad eines Fahrradantriebes. Die Anzahl der Kettenblätter hängt vom Typ der Schaltung und vom Einsatzgebiet des Fahrrades ab. Neben Fahrrädern mit fester Übersetzung (Eingangrad) haben solche mit Nabenschaltung ein Kettenblatt. Bei Fahrrädern mit Kettenschaltung gibt es meistens zwei oder drei Kettenblätter. Zwischen den Kettenblättern wird die Kette mittels eines Umwerfers geschaltet.

Zur Bestimmung des „Raumgewinns“, der Strecke, die man mit einer Kurbelumdrehung zurücklegt, ist im Radsport wie im Alltagsgebrauch des Fahrrades die Kenntnis der Größe des Kettenblatts und des Ritzels nicht ausreichend. Vielmehr muss zur Bestimmung der sogenannten Ablauflänge oder Entfaltung bei einer Kurbelumdrehung die Größe des Hinterrades und damit der Umfang dieses Rades berücksichtigt werden.

Bauteile:
1 Bolzen /
2 Innenlasche

3 Einlauffase /
4 Lagerkragen

5 Außenlasche /
6
Schaltfase  /
7 Rolle
Pedalen & Bremsen
Die Pedalensind recht groß und robust, jedoch fast immer aus Aluminium, teils auch aus Magnesium, welches sich durch sein geringes Gewicht auszeichnet. Um besseren Halt zu bieten sind sie mit bei teureren Modellen austauschbaren Stahlstiften versehen. Günstigere Modelle haben meist BB Kugellager, teurere Modelle die langlebigeren SB Kugellager.

Bremsen
Verwendet werden im Freestyle-Bereich meistens so genannte U-Brakes, die U-förmig um das Rad greifen.

Sie haben keine optimale Bremsleistung, stehen aber nicht so weit vom Rahmen ab, wodurch sie bei Stürzen und Hängenbleiben an Gegenständen mehr aushalten und lassen sich außerdem sehr gut dosieren.

Zur Verbesserung der Bremsleistung werden mitTeflon beschichtete Bowdenzüge verwendet und, je nach Vorliebe des Fahrers, verschiedene Vorrichtungen, um das Drehen des Lenkers zu ermöglichen.


Für die Vorderradbremse wird das Bremskabel hierfür durch den Gabelschaft geleitet und
von unten an die Bremse angeschlossen. Die Kabel der Hinterbremse teilen sich kurz nach dem Bremshebel und werden in ein unterhalb des Vorbaus angebrachtes Kugellager (das „Rotor“ genannt wird) geleitet, das bei Betätigung der Bremse auf dem Gabelschaft auf- und abwandert. Als bessere Alternative wird auch ein langes Bremskabel verwendet. Die Anzahl der Bremsen sowie die Nutzung solcher Vorrichtungen hängt vom Einsatzbereich und den

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