Gerade als Anfänger stellt man sich Fragen:


Gibt es andere in meiner Nähe, die auch mit Sachen baden gehen?

Ist das Baden mit Klamotten verboten? 


Was darf ich und was nicht? 


Was kann ich außer Baden noch machen?


Was sollte ich dazu anziehen, was nicht?


Was sollte ich vorweg beachten?

Wie ist das mit dem Wetter? 


Wie kann ich andere finden? 


Wo kann ich am besten baden?



Für Anfänger

Du hast Spaß daran vollkommen angezogen zu baden?

Das baden mit normalen Sachen wie, eine Jeans, Strümpfe, Schuhe, T-Shirt; Hemden bis hin zu Sweatshirts und Jacken bietet eine Vielzahl völlig unterschiedlicher Erlebnisformen. Das Baden in kleinen kristallklaren ruhigen Flüssen, das Baden im See oder Euer Bad im Meer, bis ihn im Schwimmbad, hat auf jede und jeden seine besonderen Anreize.


Die Auseinandersetzung mit den nassen Sachen im Wasser im Wind, auf dem Fahrrad oder in der Sonne, nimmt jede oder jeder anders auf. Für die einen ist es schöner sich gleich umziehen, die anderen lassen alles am Körper trocknen.


Liebe Anfänger; Liebe Freunde

Das Baden mit ganz normalen Sachen, mag es Jeans, Leder, Sportsachen, feiner Zwirn oder anderes sein, bietet eine Vielzahl völlig unterschiedlicher Erlebnisse. Während die einen die Badewanne oder die Dusche vorziehen, suchen die anderen belebte Gewässer oder völlig versteckte Bademöglichkeiten. Während eine Gruppe die Öffentlichkeit scheut und ein Geheimnis daraus macht, badet die zweite Gruppe am Strand oder im Badesee mit ihren Sachen. Die einen ziehen sich heimlich um wenn sie lange genug im Wasser waren, während die andere Gruppe die Sachen am Körper trocken lässt.


Anfänger;
Als Anfänger sollte man immer auf erfahrene hören. Jemand der kaum Erfahrungen mit den Schwimmen in Kleidung aufbringen kann, sollte sich eine Gruppe anschließen. Wenn man keine Gruppe findet, kann man versuchen eine neue Gruppe zu gründen. Wer sich unsicher ist, sollte zunächst auf Bäche mit größere Strömung verzichten. Jedoch auch Seen können Strömungen aufweisen. Ihr solltet Euch über das Gewässer informieren bevor ihr darin baden geht. Denn oft überschätzen gerade Anfänger „des Bekleideten baden's“ ihr Können. Wir betonen ständig, dass sich Kleidung im Wasser anders verhält, als am Land. Obwohl sich Daumenjacken im Wasser aufsaugen und beim raus gehen ein hohes Gewicht aufweisen, so entwickeln diese im Wasser einen sehr starken Auftrieb.

Es gibt andere Webseiten, die das baden mit Regensachen proklamieren. Wir raten jedoch davon ab. Oft haben Regensachen eine hohe Wassersäule, die besagt um so höher die Wassersäule ist, um so Wasser undurchlässiger sind diese. Regensachen neigen dazu, beim aussteigen fest am Körper an zu pressen, so das man sich kaum bewegen kann. Oftmals kann es so eng werden, dass sich Schwimmer darin kaum oder fast nicht mehr bewegen können, so bald diese versuchen am Land zu gelangen. Kommen noch Gummistiefel oder Wathosen hinzu, kann das Schwimmen sehr Kritisch werden. Jeder kennt es aus seiner Kindheit, das die Gummistiefel meist bis oben hin voll Wasser waren und das Mama oder Papa kräftig ziehen mussten, damit diese von den Füßen kommen. Dieser Effekt ist im Wasser zwar vermindert, nur fehlt einen die Kraft, sich gleichzeitig über Wasser zu halten und die Gummistiefel oder Wathosen auszuziehen.

Sollte noch Luft in den Stiefeln sein, wird das zu einem aussichtslosen unterfangen. Auch sind Gummistiefel im Watt abzuraten, falls man mal feststeckt. Man kommt ehr aus ein paar alte Sneakers heraus, aber kaum aus seine Gummistiefel.

Das Baden oder Schwimmen mit Regenponchos, halten wir für selbstmörderisch und distanzieren uns von solchen Seiten, welche dieses darstellen.

Baden in Flüsse;

In klare saubere Flüsse badet man gerne, wer nicht? Auch wenn die Flüsse flach sind, langsam fließen und das Wasser so klar ist wie Mineralwasser im Glas, sind solche Gewässer nicht zu unterschätzen. Gerade Gebirgsflüsse, haben ihre gute wie auch schlechte Seiten. Obwohl es Sommer ist und 28 Grad im Schatten aufweist, kann das Wasser eiskalt sein und nur wenige Grad über Null haben. Dies gilt besonders in Skandinavien.

Oft locken dort flache, blaue Bäche und Flüsse zum baden. Jedoch sind das meist Gletscherbäche oder Flüsse, man denkt das einen die Füße ab

frieren, sobald man den ersten Schritt rein gegangen ist. Hier sollten besonders Herzkranke auf der Hut sein, denn falls man ausrutscht, hat das die selbe Wirkung wie bei der Titanic, wo die Menschen in den nur wenige Grad über Null kalten Nordatlantik schwammen. Selbst ein gesunder Mensch kann einen Sturz in einem so kalten Fluss, wenn man von der Strömung mitgerissen wird nicht länger als einige Minuten überstehen ohne besinnungslos zu werden.

Zwar gibt es im ganzen Mittel und südeuropäischen Raum Flüsse wo man auch im Sommer ohne schlechtes Gewissen baden kann, aber man sollte bedenken, das diese Flüsse gut besucht sind. Flüsse in Frankreich laden regelrecht zum baden ein. Es gibt auch viele kleine und große Flüsse in gesamten deutschsprachigen Raum, in denen man auch ohne weiteres baden kann. Dennoch sollte man sich, sichere Plätze suchen und nicht gleich vor einem Stauwehr oder einer Staustufe baden gehen. Selbst Stromschwellen, die zum baden einladen, sollte man unbedingt meiden. Was Kanuten wissen ist den meisten Schwimmern unbekannt. Hinter Stromschwellen oder kleineren Staustufen, können so genannte Walzen entstehen.


Walzen sind, wenn man einmal darin gefangen ist lebensgefährlich. Als Wasserwalze bezeichnet man eine spezielle, bei fließenden Gewässern wie Bächen und kleinen Flüssen entstehende Strömung des Wassers, die insbesondere in Gebirgen immer wieder zu lebensbedrohenden Situationen und auch Todesfällen führt. Dabei kommt es an der Wasseroberfläche zur Rückströmung. Walzen unterscheiden sich darin, wie stark sie Gegenstände oder Schwimmer festhalten, wie auch in ihrem Abfluss. Ratsam ist es, bei allen zum baden geeigneten Flüsse, wenn Kinder dabei sind diese nie aus den Auge zu lassen! …

Nichtschwimmer gehören nicht in tiefere Gewässer oder welche mit Strömung. Denn sollte eine Gruppe von der Flut im Watt oder bei Gewitter überrascht werden, muss jede einzelne Person für sich schwimmen. Vergewissert Euch, dass alle Mitglieder einer Gruppe sichere Schwimmer sind. Strebe an, dass für jedes Kind ein Erwachsener hilfreich zur Seite stehen kann. Plane bei mehrtägigen Ausflüge das genügend trockene Kleidung vorhanden sind, denn es kann im Sommer nachts auch kalt werden und das auch bei Tage. Nutze die trockene Kleidung für andere Aktivitäten, wie eine Stadtbesichtigung oder der Besuch eines Museums, was oftmals eine willkommene Abwechslung darstellt. Am Ende Deines Ausfluges oder Urlaubstour wirst Du staunen, wie schwer nasse Kleidung sein kann! ...

Das Baden in der Gruppe;

kann eine großartige Unterstützung für den einzelnen bedeuten. Sich einer Gruppe an zuschließen, bedeutet mehr Spaß und mehr Sicherheit. Schwimmen mit den Sachen und das individuelle Können der Teilnehmer sollte abgestimmt sein.

Es bringt nichts wenn die eine oder der andere kaum mit schweren Jeanssachen schwimmen kann, wenn jemand zu weit raus geschwommen ist und alle zu sehen wie sie oder er untergeht und erst nach Stunden von Feuerwehrtauchern geborgen wird.

Daher sollten alle zumindest den Freischwimmer haben und mit nassen Sachen schwimmen können, denn sich erst auszuziehen um die oder den ertrinkenden zu retten, bringt nichts. Daher bringt es mehr Sicherheit, wenn einige gute Schwimmer sind um andere notfalls zu retten. Dies gilt besonders, wenn Kinder oder Anfänger mit in der Gruppe sind.

Wir haben sogar mit großer Verwunderung bei eine unserer Wattwanderungen. folgende Bemerkung vernommen, wobei die Person dachte; Das dass Watt geteert oder gepflastert wäre, allein deswegen sollte man sich, immer erkundigen um was für ein Gewässer es sich handelt.


Die richtige Kleidung;


ist die mit der Ihr gut schwimmen könnt. Ein Mann der ausschließlich im Anzug in die Gewässer baden geht, fühlt sich damit sicher und kann damit gut schwimmen, während er in Snowboard oder Skibekleidung untergeht. Dennoch können Schwierigkeiten auftreten. Bei jüngeren Kindern, sollte man in unbewachte Gewässer immer eine Alters und gewichtsspezifische Schwimmweste in Erwägung ziehen.

Aauch beim baden mit Kleidung gilt die Regel: Mit Sicherheit; Spaß durch die Nutzung Eurer bevorzugten Kleidung. Lasst Euch beim Kauf der Kleidung beraten, oder höre auf die Tipps anderer. Viele Sachen können sehr schwer werden, andere einen großen Auftrieb entwickeln
während wiederum andere, wie Snowboard und Skikleidung beim verlassen des Wassers extrem schwer werden.

Erst die richtige Kleidung, die nicht zu groß, zu weit und zu eng werden sollte und das geplante Gewässer, ermöglicht ein nicht nur sicheres Badeerlebnis sondern auch ein schönes. Es gibt spezielle Kleidung für Kinder, die ein Auftrieb ermöglichen, solche Kleidung bekommt man in guten Sportgeschäften, in Outdoor/Trekking Ausrüster oder in speziellen Segelsport Shops! Bei der Wahl der Kleidung solltet Ihr die Entscheidung treffen und nicht Eure Partnerin oder Partner, was nützt es, wenn Ihr lieber mit Ledersachen badet aber Eurer Partner möchte das ihr im feinen Anzug badet! Daran hätte keine oder keiner Spaß.


Flusswanderungen;
machen Spaß und man sieht mehr als andere die durch den Wald gehen. Was sollte man unter Flusswanderungen verstehen? Kanuten würden sagen; Flusswanderungen sind gemütliche Wanderungen im Kanu bei sonnigen Wetter und guter Laune. Naturschützer würden sagen, Flusswanderungen sind Wanderungen bei guten Wetter entlang der Flüsse wobei man Ausschau nach seltenen Vögel oder andere Tiere hält. Wanderer würden fast das selbe dazu sagen. Jedoch was sagen wir dazu?

Flusswanderungen sind für uns Wanderungen bei gutem Wetter und guter Laune im Fluss. Was denken andere Leute da rüber, wenn wir bekleidet durch einen Fluss wandern. Einige würden stehen bleiben, ratlos gucken oder unter sich komische Bemerkungen von sich geben. Andere wiederum würden neugierig fragen was wir machen und wieder herum würden andere laut schimpfen und am liebsten die Polizei holen. Was sagen andere Wassersportler wie Kanuten dazu?


Wir haben oft gehört, dass einige Kanuten darauf wütend reagieren, da sie meinen der Fluss gehört ihnen. Andere Kanuten fragen was wir machen und hören interessiert zu. Wir haben auch positives gehört, das einige Kanuten Pausen einlegten, ein Bier ausgeben und interessiert zuhörten.


Jedoch ist die schimpfende Gruppe der Kanuten mehr vertreten. Uns ist eine Begebenheit bekannt geworden (siehe Leserbriefe ((zur Zeit nicht nicht online))), dass Kanuten einen Jugendlichen aus einem Fluss zehrten und ihn erst mal verbal und danach körperlich angriffen, bis andere Passanten die Polizei holten. Die Kanuten bezeichnete die Gruppe Jugendlicher (es waren drei, gegen fünf Kanuten), als Flusszerstörer und Störenfried. Wir wissen zwar nicht was negativer ist, durch einem Fluss mit dem Kanu zu fahren oder durch zu wandern?


Jedenfalls endete das Ganze mit einer Anzeige der Kanuten gegen die Jugendlichen. Die Sache endete jedoch unerwartet für die meisten beteiligten. Die Jugendlichen warteten bis die Kanuten weg waren und gingen weiter ihrer Flusswanderung nach. Zwischenzeitlich hatten die Polizisten Pause und verbrachten diese, einige Kilometer weiter Fluss abwärts. Am Ufer und auf den Wiesen befanden sich Hinweisschilder, das dass betreten der Wiesen und des Ufers verboten war, weil dort seltene Orchideen wuchsen und Vögel brüteten.


Die Polizisten trauten ihre Augen kaum, als diese die Kanuten sahen, wie sie dort ausstiegen, einen Klappspaten hervor holten und Orchideen ausgruben und dabei Mutwillig am Boden liegende Eier und Küken zertrampelten. So endete die Flusswanderung der Jugendlichen, mit einem blauen Auge, einer Prellung am rechten Ellenbogen und einem großen blauen Fleck durch einen der Paddel, sowie einer unentdeckten Schnittwunde die später klinisch behandelt werden musste, sowie einer eingestellten Anzeige.

Für die Kanuten endete der Tag mit einer Anzeige der zuständigen Naturschutzbehörde gegen die Kanuten und wegen gefährlicher Körperverletzung. Wir fragen uns was in deren Köpfen vor sich ging? Die einen als Flusszerstörer zu bezeichnen, während sie selber seltene Orchideen aus gruben und dabei Eier und Küken mutwillig zerstörten! ...

Klar sollte allen sein die eine Flusswanderung unternehmen, dass man erstens beobachtet wird und zweitens sollte man sich an Regeln halten. Wir denken das in einem Bach wo auch Kanuten fahren und dieser flach genug ist, darin zu wandern, dass es unsereins erlaubt ist dieses auszuüben. Jedoch sollte man sich an gewisse Regeln halten und nicht eine ganze Uferböschung zertrampeln. Ein unter Naturschutz stehender Fluss wie die obere Alster, sollte auch als solcher behandelt werden. Dabei sollte jede oder jeder daran denken, das es Flussabschnitte gibt, wo man etwas schwimmen muss, da ein Bach oder ein Fluss natürlichen Ursprungs sind. Wir denken das niemand in einem begradigten Bach durchwandert, zumal das meist Abwasserkanäle sind. Daher sollte jede Flusswanderung mit bedacht unternommen werden, das heißt Rücksicht auf Pflanzen und Tiere und andere Wassersportler.

Schwierigkeiten;
auf Eurem Ausflug oder Badeurlaub, können dennoch Schwerigkeiten auf treten. Viele Menschen rümpfen die Nase und denken „was machen die denn da“ „schau dir mal den an, der spinnt wohl oder ist geisteskrank! ...“ Es kann soweit gehen, das sie die badende oder badenden bedrängen oder drohen. Viele die schon seit einer halben Ewigkeit mit normalen Sachen baden gehen, kennen aus eigener Erfahrung, das welche die Polizei gerufen haben, weil die denken man will sich umbringen oder werden des Strandes verwiesen.

Weniger Probleme machen da die Geheimplätze, die nie bewacht sind weil da keiner hinkommt oder sich selten einer hin verirrt. Man braucht legendlich, Videos bei YouTube oder anderen Videoportalen anzusehen. Oft sieht man dort Badende die sich nervös nach allen Seiten umsehen und hoffen, dass keine oder keiner kommt, weil die denken, dass es etwas unanständiges oder gar verbotenes sei. Ein hoher Prozentsatz geht sogar davon aus, dass es verboten ist, voll bekleidet baden zu gehen.

Häufig haben diese ihre Leidenschaft, schon als Kind oder Jugendlicher verheimlicht und das sogar Freunden gegenüber. Dabei ist ein solches baden weder verboten noch unanständig und verstörst es gegen keinerlei regeln. Leider sieht man das in Freibädern anders und man denkt, das diese Kleidung schmutzig sein könnte.

Leider vergessen die Betreiber,
dass Nachts wenn alles still ist und nur der Wind und die Geister sich im Freibad tummeln, das sich Enten und andere Wasservögel in den Schwimmbecken versammeln und die machen garantiert, auch dort ihr Geschäft, in das ach so saubere Wasser.

Sonne;

Ob wohl hier jede oder jeder mit den Sachen baden geht, die man gerade trägt, ist das mit der Sonne so eine Sache für sich. Kleidung schützt, das wussten schon Steinzeitmenschen, denn wo Kleidung ist, schützt diese auch vor der Sonne.


Die Annahme ist jedoch nur zum Teil richtig. Häufig werden zum Sommer hin, T-Shirts, aber auch Hemden und sogar weiße Hosen angeboten, die Sonnendurchlässig sind. Das bedeutet, das diese Kleidung zwar schützt aber die UV-Strahlung durchlässt. Generell sollte man beim kauf darauf achten, das wenn man sich schützen will, auch dazu geeignete Kleidung anschafft.


Gerade weiße Kleidung lässt Sonnenlicht durch und wundert man sich das ein Sonnenbrand vorhanden ist. Wir raten jedoch dazu sich dunklere Keildung anzuschaffen und nicht gleich mit der erstbesten weißen Hose oder T-Shirt ins Wasser zu rennen. Mit weißen Hosen sollte man sich nicht wundern, das falls man die Unterhose vergessen hat anzuziehen, das plötzlich alles darunter zu sehen ist. Dies kann mitunter zu erstaunlich peinlichen Situationen führen. Es gibt sogar dafür extra Hosen, Hemden und T-Shirts die einen solchen Effekt haben. Also Vorsicht beim Kauf.


Wir empfehlen sogar sich etwas dunkler anzuziehen. Nass sehen einige schwarze Jeans Hosen, bis zu T-Shirts, Hemden und Shirts richtig gut aus, und es fällt auf dem ersten Blick auch nicht auf das diese nass sind. Auch trocken dunkle Sachen schneller als helle, da diese schneller warm werden. Dazu kommt das jeder Bach und wenn er noch so sauber ist, auf weiße Sachen Spurren hinterlässt und das kann bei Sonnenschein schmuddelig aussehen. Jedoch bleibt Sonne, Sonne und sogar bei diesigen Wetter kann man einen gewaltigen Sonnenbrand im Gesicht, Nacken, Arme und Hände bekommen. Daher ist es wichtig, sich gut einzucremen und immer Sonnenöl dabei zu haben. Dies gilt auch bei diesigen Wetter mit grauer bewölkung. Oftmals scheint die Sonne scheinbar nur leicht durch aber, diesige Luft wie Hochnebel, kann die gefährliche UV Strahlung durchlassen und dies hat schon manchen gewundert das am Abend ein Sonnenbrand schmerzt. Neben Wechselklamotten sollte immer Sonnenöl mit genommen werden, dies gilt auch wenn man keine anderen Klamotten mit nimmt. So geschützt lässt sich fast überall gut baden.


Für alle die unter zu großer Sonneneinstrahlung leiden, sollten sich geschützte Badestellen suchen. Hierbei sind Flüsse am geeignetsten, da diese meistens schattige Abschnitte haben. Jedoch sollten sich alle im klaren sein, das Stellenweise Zecken vorhanden sein können, von daher lieber etwas länger suchen als unüberlegt ins Wasser zu rennen.

Sorgfältige Planung;


Im freien mit den Sachen die man gerade an hat zu baden, sollte eine Planung voraus gegangen sein. Unfallverhütung beginnt immer mit der Planung, des Badeortes. Während an bewachten Stränden, kaum Probleme aufkommen so ist das Baden an unbewachten Stellen immer ein gewisses Risiko. Bei der Auswahl des Gewässers könnt Ihr Beschreibungen anderer nutzen. Wer Abwechslung haben möchte und das Baden in Flüssen vorzieht, kann sich ein Flusswanderbuch für Kanuten zulegen (siehe unten). In so einem Buch stehen ausführliche Beschreibungen von kleineren bis größere Bäche und Flüsse, bis hin zu Seen. So ein Taschenbuch kostet nicht viel und hilft bei der Auswahl eines Gewässers.


Dies macht gerade in Gebiete mit vielen kleineren und größere Bäche und Flüsse Sinn. In so einem Flusswanderführer für Kanuten sind alle bekannten kritischen Stellen, wie Währe, Staustufen oder Stromschnellen aufgeführt. Teilweise lässt sich auch die Wassertiefe daraus ermitteln. Dort kann jede oder jeder auch einschätzen ob das Gewässer stark befahren oder Besucht ist. Das ist gerade für alle wichtig, die sich nicht trauen, in aller Öffentlichkeit mit ihren Sachen zu baden. Besonders bei den ersten Badeausflügen, fühlen sich Neulinge von allen Seiten beobachtet. Ebenso sind Gewässer gekennzeichnet, ob diese unter Naturschutz stehen oder wegen ihrer Strömung nicht zum baden geeignet sind. Flüsse wie die obere Weser oder den Rhein, sind zum baden wegen ihrer Strömung ungeeignet. Dagegen ist der Bach oder der Fluss vor der „Haustür“ ist zum baden geeignet, weil dieser nicht tief ist und ehr langsam dahin gleitet.


Man sollte nicht einfach blind drauflos fahren und sagen „Hey da ist ein kleiner Bach, der scheint gut zum baden zu sein“ und es hat die letzten drei Tage wie aus Eimern gegossen. Kaum angekommen widerspricht der Bach alle Beschreibungen, weil der über die Ufer getreten ist und ganze Bäume mit reist. Das selbe gilt für die Nordsee. Bei Sturm kann die Flut jede Wattwanderung zu den so ruhigen Prielen zur lebensgefährlichen Unternehmung machen. Die Ostsee ist auch nicht besser. Zwar gibt es in der Ostsee auch Gezeiten nur sind diese ohne Kenntnisse kaum auszumachen.

Dafür gilt, bei ablandigen Wind auf keinen Fall unbewacht ins Wasser zu gehen. Einmal über einem Stein ausgerutscht untergetaucht und schon ist man weiter vom Ufer weg. Das gilt auch für größere Seen. Bei Flüssen sollte man immer auf den Verkehr achten, denn wo Schiffe fahren kann einen der Sog mitreißen oder man wird von kleinen Tsunamis, also von der Bugwelle überrascht und vom Ufer abgetrieben oder man schlägt irgendwo mit dem Kopf auf. Kommen noch Gezeiten hinzu sollte jede oder jeder sich das Bad in diesem Fluss gut überlegen. Auch einheimische sind dabei nicht vor Überraschungen gefeit. Daher nutze ein Flusswanderbuch oder das Informations.- und Kartenmaterial vor Ort und beachtet bei Eurer Planung die ökologischen Gegebenheiten.


Zum Wandern durch einem Fluss, sollte man weder Flüsse oder Bäche wählen die stark von Kanuten befahren sind, denn das bringt weder Euch Spaß noch den Kanuten, es sei das Ihr darauf aus seid Kanuten zu ärgern. Ebenso ist das Baden in Angelgewässern keine gute Idee, denn kaum eine oder einer möchte Angelhaken in der Nase oder im Ohr haben, wenn diese ausgeworfen werden.


Alleine deswegen sollte man sehr gut planen. Unser Tipp ist daher sich ein Flusswanderbuch zuzulegen, dort sind neben fantastische Gewässer auch deren Begebenheit und Gefahren genau geschildert, denn ohne Planung bringt das baden keinen Spaß. Wir wissen, das viele ihr Gewässer haben und dieses schätzen, aber immer in das selbe Gewässer zu baden ist auf der Dauer langweilig. Ein Flusswanderbuch kann bei der Planung, eine wahre Schatzgrube sein, zumal dort weiß auf schwarz steht, ob diese Gewässer alleine für Kanuten reserviert sind oder ob diese unter Naturschutz stehen. Gewässer mit hohen Schiffsverkehr und zu starker Strömung, sind lebensgefährlich.

Unterwegs;


Prüfe immer, ob Dein eigenes Können den Anforderungen des gewählten Gewässers entspricht. Das Schwimmen mit Kleidung erfordert Geschicklichkeit und eine gute Kondition. Jemand der erst damit angefangen hat, wird bei den ersten Schwimmen seine Schwierigkeiten haben, wenn man das erst mal kann gibt es kaum etwas schöneres. Was Euch heute noch schwer fällt, wird Ihr morgen beherrschen. Dazwischen liegen natürlich das Wollen und das Üben.


Geht niemals Schwimmen, wenn es Euch nicht gut geht oder wenn Ihr noch Schwierigkeiten beim Schwimmen in Kleidung habt. Selbstüberschätzung ist die Quelle vieler Badeunfälle. Und denkt daran: Unfälle passieren nicht immer nur anderen! ...


Frage in entsprechenden Foren, nach lokalen Gruppen. Im Notfall kann uns jeder eine e-Mail schicken die wir versuchen zu beantworten. Besonders im Watt können größere Veränderungen aufkommen. Wo vierzehn Tage zuvor, ein kleiner flacher gemächlicher Priel war, kann jetzt ein großer tiefer und breiter Priel mit starke Strömung sein. Dies gilt auch für Flüsse.

Es ist seit zwei Wochen trocken, die Sonne brennt erbarmungslos und Ihr wollt zu einem Fluss um dort zu baden. Man sollte nicht vergessen das
Flüsse irgendwo anfangen und irgendwo dort könnte von Euch unbemerkt ein Gewitterregen runter gekommen sein. In so einem Fall kann ein Fluss in wenigen Stunden oder Minuten ansteigen, deshalb immer den Wetterbericht verfolgen.


Wetterbedingungen;


sieht Euch abends im Fernsehen den Wetterbericht an, oder schaut im Internet rein, wie das Wetter wird. Wichtig ist auch am Morgen bevor ihr los ziehen wollt, hört Euch im Radio unbedingt den aktuellen Wetterbericht an. Wenn Gewitter angesagt sind und die Luft erdrückend ist, schreit man zwar nach dem See, die See oder den Fluss um sich dort abzukühlen. Gerade Gewitter sind nicht harmlos. Besonders gefährdet ist man im Wasser, da Wasser leitet. Schon im Kindergarten lernt man bei Gewitter vorsichtig zu sein. Jedes Jahr sterben viele Menschen an der Folge eines Gewitters. Vom Blitz getroffen zu werden ist zwar sehr selten, aber dennoch können Äste von Bäume brechen oder ganze Bäume umstürzen, bis hin das Gegenstände oft über lange Strecken fliegen können und Menschen erschlagen.

In den letzten Jahren tauchen immer mehr Tornados (Wirbelstürme) auch bei uns auf. Diese Stürme werden im deutschen gerne als Windrosen bezeichnet, was eine verniedlichung von Wirbelstürmen ist. Wenn Gewitter angesagt sind und man ist sich unsicher, ob das kommt oder dorthin kommt wo man baden will, ist es besser zu hause zu baden.

Auch nach einem Gewitter los zuziehen ist nicht ungefährlich, oft kommen kleinere Gewitter hinterher oder durch den niedergegangenen Niederschlag können noch heftigere Gewitter nachfolgen.

An den Meeren wie die Nord und Ostsee oder am Mittelmeer sind Gewitter sehr gefährlich, da unsere Strände, das gilt auch für das Mittelmeer selten mit Bäumen oder Palmen bewachsen sind. Beim einem Gewitter am Strand, sollte man immer auf den dortigen Rettungsdienst achten und wenn diese den Strand räumen, sollte man auch gehen. Dies gilt besonders wenn man Kinder dabei hat. Im Watt bei angesagten Gewittern raus zugehen, ist nicht nur lebensgefährlich, sondern auch selbstmörderisch.

Zum Schluss;


Wir hoffen, dass wir Anfänger und vor allem jüngere einige Gefahrenpunkte aber vorallem Anregungen, Anreize und Anstöße vermitteln konnten. Weitere Informationen erteilen wir gerne unter der bekannten e-Mail Adresse.


Wir versuchen Eure Fragen möglichst zu beantworten. Jedoch sind uns auch Hände gebunden. Wir können Euch nur Gruppen in Eurer Nähe nennen, die uns bekannt sind. Leider ist es noch so, dass viele "Ihr Baden" im geheimen unternehmen, sich dabei im geheimen filmen, ängstlich umsehen und das Video in bekannten Videoportale hoch laden. Wir denken das ist der falsche Weg!

Wir sind über jede Gruppe froh, die sich bei uns meldet. Oft sind es einzelne die bei uns anfragen, ob wir eine Gruppe kennen. Jedoch wenn Ihr Euch nur einzelnen meldet, werdet Ihr auf der Dauer nur einzeln baden. Daher meldet Euch, mit dem unten stehenden Formular, denn wir sind der Meinung das keiner alleine baden sollte. Mitunter wird ein anderer aufmerksam und kommt auf einem zu wobei sich herausstellt, dass diese Person ebenfalls angezogen badet. Es kommt vor ist aber selten, das sich welche durch Zufall begegnen. Nur sind diese Zufälle selten, auch wenn diese vorkommen. Daher meldet Euch bei uns an, wenn ihr nicht alleine los wollt, wir sind uns ganz sicher das sich daraus Antiquare Gruppen bilden können – denn unser Ziel ist es, dass baden mit Sachen egal womit publik zu machen.

wet-skater.de


Literatur für Gewässer:


Deutsches Flusswanderbuch (Taschenbuch)

ISBN: 3924580952

Verlag: DKV


Kanuwanderbuch für Nordwestdeutschland

ISBN: 3980440729

Verlag: Hamburger Kanu-Verband

 
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