Falls wir einen „Neuen“ Fun Sport vergessen haben oder dieser nicht aufgeführt ist, dann schreibt uns darüber und Euer Bericht wird auf dieser Seite erscheinen! ...




















Fun Sports

Boomerang / Bumerang
Ein Bumerang ist ein Sportgerät aus Sperrholz, Kunststoff, oder anderen festen Materialien, das zum Werfer zurückkehrt, wenn es korrekt geworfen wird. Bumerangs sind seit der Steinzeit bekannt.

Der Vorteil eines Bumerangs gegenüber anderen Jagdwaffen besteht darin, dass dieser wieder zu seinem Werfer zurückkehrt. Wegen dieser Eigenschaft, erfreuten sich diese ehemaligen Jagdwaffen, im Sport und in der Freizeit eine immer größer werdende Gemeinschaft.

In der traditionellen Form sieht ein Bumerang wie ein "L", mit zwei gleich langen Armen aus. Für Wettkämpfe werden allerdings Bumerangs mit oft drei oder mehr Arme, verwendet die nicht symmetrisch angeordnet sind. Jedoch haben alle Bumerangs eines gemeinsam, dass ihre Flügel, denen von Flugzeugen ähneln.

Geschichte des Bumerangs

Wer an Bumerangs denkt, denkt in erster Line an Aborigines, die Ureinwohner Australiens. Jedoch sind Bumerangs nicht nur auf dem australischen Kontinent bekannt, sondern auch in Europa, Afrika, Amerika und Asien. So wurden Wurfhölzer in einem ägyptischen Grab entdeckt, wovon Experten ausgehen, dass es sich um zurückkehrende Bumerangs handeln könnte. So sind Darstellungen bekannt, wo ägyptische Adelige mit Wurfhölzern jagt auf Wasservögeln machten. Ebenfalls machten Nordamerikanische Indianerstämme vor über 2000 Jahren mit Bumerangs jagt auf Kleintiere, wie Vögel, Kaninchen, Hasen und junges Rotwild. So ist die Fachwelt in der  Lage mit hoher Sicherheit zu sagen, dass Bumerangs bereits vor 2000 Jahren weltweit bekannt gewesen sind.

In der Oblazowa-Höhle in den polnischen Karpenten wurde 1985 der älteste bekannte Bumerang gefunden. Eine spätere Radiocarbonuntersuchung ergabt ein Alter von 20.000 Jahren. 1990 wurde in der Uferzone der Gelben Lake, einem Altarm der Oberelbe nahe Magdeburg-Neustadt beim ausheben des Flussbettes, ein legendlich leicht beschädigter Bumerang gefunden.  Das besondere an diesem Wurfholz ist, dass es sich um einem wiederkehrenden Bumerang handelt. Dieses Wurfholz ist zwischen 0,7-1,0 cm stark und 22 cm lang. Jedoch ist dieser Bumerang keine Jagwaffe gewesen, sondern war mit hoher Warscheinlichkeit ein Spielzeug eines adeligen oder einer hochgestellten Person. Dieser Bumerang war zudem auch schwimmfähig, wobei man davon ausgehen kann, dass sich um einem Spielzeug von einem Jungen gehandelt haben muss, um seine Wurfgenauigkeit zu trainieren. Eine Altersbestimmung ergab, dass dieser Bumerang zwischen 800 und 400 Jahre vor Christus entstanden war. Jedoch kann man nur schwer davon ausgehen, ob nordische Volksstämme ebenfalls Bumerangs verwendet haben, da jene Felsbilder sehr schwer zu deuten sind. Einen ähnlichen Fund gab 1962 in Velsen (Niederlande) der auf 300 vor Christus datiert werden konnte.

Bumerangs zur Jagd, konnten bis zu 2 kg schwer und bis zu 1,30 m lang werden, also deutlich größer und schwerer als die heutigen Sportbumerangs. Ein geübter Werfer könnte mit einem Jagdbumerang (Kylies genannt), bis zu  100 m weit zielsicher werfen. Daher wurden wiederkehrende Bumerangs legendlich als Spielzeug oder zum Üben verwendet werden, daher waren sie ein ideales Trainingsgerät, dass allerdings auch zum aufscheuchen von Tieren gedient haben könnte.

Bereiz 1770 brachte James Cook den ersten Bumerang mit nach Europa. In den 1930 Jahren, kamen die ersten Sportbumerangs auf dem Markt. Weltweit haben sich Bumerangsclubs gegründet, wo immer neue Formen entwickelt werden. Bumerangs werden auch gerne im Werk - und Physikunterricht gebaut.

Nahezu jeder hat die einen und andere Wurfversuche gewagt und ist kläglich daran gescheitert. Jedoch erfreuen sich Bumerangs gerade an heißen Tagen am Strand und auf Liegewiesen eine große Beliebtheit und ist aus dem Fun-Sport nicht mehr wegzudenken.

Disziplinen
Australische Runde (Aussie Round):
Die Königsdisziplin. Hierbei soll der Bumerang in einem Kreis von 50 Metern fliegen und im Optimalfall wieder im Zentrumskreis gefangen werden. Es gibt fünf Versuche pro Werfer, wobei je nach Weite, Rückkehrgenauigkeit sowie bei Fang, die Punke verteilt werden.


Accuracy:

Hierbei darf der Werfer, nachdem Abwurf den Bumerang nicht mehr berühren. Die Punkte werden je nach, wie nah der Bumerang am Zentrum landet vergeben. Jeder Werfer hat fünf Versuche.

Endurance:

Hier bei werden alle Flüge in einer Zeitspanne von 5 Minuten gezählt.

Fast Catch:

Hier wird die benötigte Zeit, für fünf Würfe gestoppt.

Trick Catch:

Hier werden Kunstfänge wie einen Bumerang hinter dem Rücken oder mit den Füßen einfangen bewertet.

Doubling:
Beim Doubling werden 2 Bumerangs gleichzeitig geworfen, wobei beide Bumerangs nacheinander mit einer besonderen Technik eingefangen werden.

MTA 100 (Maximal Time Aloft, 100m-Feld):

Beim MTA 100 wird die Zeit gemessen, die ein Bumerang vom Abwurf bis zum Fang in der Luft verbringt. Bei Disziplin hat ein Spielfeld einen Durchmesser von 100 Metern. Jedoch gibt es eine weitere Disziplin (MTA unlimited) ohne eine Feldbeschränkung.

Long Distance:

In der Mitte einer 40 Meter breiten Grundlinie wird ein Bumerang geworfen. Hierbei wird die weiteste Entfernung gemessen, welche der Bumerang von dieser Grundlinie im Verlauf seiner Flugbahn hatte. Beim Rückflug muss die Grundlinie wieder überquert werden, wobei der Bumerang nicht gefangen wird.

Consecutive Catch:

Hierbei werden die Flüge gezählt, bis ein Bumerang fallengelassen wird, wobei die Zeit keine Rolle spielt.

Juggling:

Siehe Consecutive Catch, jedoch sind zwei Bumerangs im Spiel, es muss allerdings immer ein Bumerang in der Luft sein.

Jedoch gibt es noch weitere Disziplinen die aber nur im Fun-Bereich  gespielt werden, diese haben allerdings keinen Wettkampfcharakter.

Aktuelle Weltrekorde

Disziplin Resultat
Name  Jahr Turnier
Accuracy 100 99 Punkte
Alexander Opri (D)  2007 Viareggio (I) 2007
Accuracy 50 68 Punkte
Thomas Stehrenberger (CH)  2001 Lausanne (CH)
Aussie Round 99 Punkte
Fridolin Frost (D)  2007 Viareggio (I) 2007
Endurance 81 Fänge
Manuel Schütz (CH)  2005 Mailand (I)
Fast Catch 14,60 s
Adam Ruhf (USA)  1996 Emmaus (USA)
Trick Catch/Doubling 390 Punkte
Manuel Schütz (CH)  2004 Mailand (I)
Consecutive Catch 1297 Fänge
Manuel Schütz (CH)  2005 Aalen (D)
MTA 100 104,87 s
Eric Darnell (USA)  1997 Portland (USA)
MTA unlimited 190,2 s
Arnaud Tribillon (F)  2005 Dijon (F)
Long Distance 238 m
Manuel Schütz (CH)  1999 Kloten (CH)

Cup Stacking
Cup Stacking ist ein Geschicklichkeitssport, bei dem speziell hergestellte Cups (Becher) auf einer sehr akrobatischen Art und Weise in möglichst kurzer Zeit und einer vorbestimmten Reihenfolge zu einem Stack (Stapel) auf und abgestapelt werden.

Der Sport Cup Stacking wurde in den USA vom Lehrern entwickelt und ist in über 12000 Schulen fester Bestandteil im Unterricht. Cup Stacking ist mittlerweile weltweit verbreitet und ist die Fun-Sportart für alle Altersgruppen. Die Vorteile von Stacking ist, dass diese Sportart, die Geschwindigkeit, Konzentration und Koordination fördert, zudem bringt Cup Stacking viel Spaß. Versuche Stacking in Altersheime zu etablieren wurde sehr positive von den Bewohnern aufgenommen, sogar bei Alzheimer Patienten zeigte sich diese Sportart als voller Erfolg, wobei Reflexe verbessert werden konnten. Cup Stacking ist zudem ein ernstzunehmender Sport, wobei Europa- und Weltmeisterschafften ausgetragen werden.  

Cup Stacking fördert:

I
Die Athletik – Cup Stacking ist ein erstzunehmender Sport.
II
Die Feinmotorik – Um die Becher so schnell wie möglich zu stapeln und ab zu stapeln, muss eine sehr schnelle Feinmotorik entwickelt werden.
III
Präzise -Augen-Hand-Koordination und ermöglicht schnelles denken.
IV
Die Beidhändigkeit - die Fähigkeit mit beiden Händen gleich geschickt zu sein.
V
Die Geschwindigkeit und Reflexe - Da die Becher so schnell wie möglich gestapelt werden müssen.
VI
Die Konzentration - Cup Stacking ist ein sehr präziser und schneller Sport, wobei der Stapler eine hohe Geschwindigkeit und Präzision antrainieren muss. Hierbei muss sich der Spieler voll auf seine Augen-Hand-Koordination verlassen.
VII
Die Teamfähigkeit – Cup Stacking fördert vor allem die Teamfähigkeit, da in Team gespielt werden muss, wobei sich die Spieler gegenseitig ermuntern. Beim Double müssen sich die Spieler aufeinander verlassen, daher steigert diese Sportart Sportgeist und Fairness. Zudem ermuntert Stacking bei einem Wettkampf fair auszutragen und den Stapel fertig aufzubauen, auch wenn der Spieler verloren hat. Stacking ist daher ideal für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Versuche zeigten an Förder- und Sonderschulen eine sehr positive Entwicklung, wobei aggressive Schüler anfingen Teamgeist zu zeigen. An Hauptschulen zeigten Schüler für den Unterricht mehr Interesse und besuchten regelmäßiger den Unterricht.
VIII
Das Selbstbewusstsein  - Da Stacking bei Wettkämpfe vor Publikum ausgetragen wird, lernen die Spieler sich vor dem Plenum zu bewegen.
IX
Den Umgang mit Leistungsdruck - die Spieler müssen sich eine hohe Konzentration aneignen und bei Leistungsdruck vor einem Publikum zu verlieren.
X
Den Erfolg - Cup Stacking ist einfach zu lernen und mit etwas Training können enorme Verbesserungen erzielt werden.
XII
Die Kreativität und die Vorstellungskraft – Hierbei sind die Spieler in der Large ihre eigenen Stapel und Spielformen zu gestalten.

Warum Cup Stacking?
Jugendliche entwickeln eine hohe Faszination für diesen außergewöhnlichen Sport. Cup Stacking bring zudem sehr viel Spaß und das nicht nur bei Jugendlichen sondern auch in Altersheime und in Rehaeinrichtungen wo verunfallte ihre Hand-Augen-Koordination wieder erlernen. Zudem lernen die Spieler bei einem Wettkampf gegenüber anzutreten und ohne Aggressionen den Spielverlauf auszutragen. Cup Stacking fördert Jugendliche mit ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom) und sengt Hyperkinetische Störungen sowie Aggressionen.


Der  Turnierablauf:
Bei einem Wettkampf müssen alle Teilnehmer ihre 12 Becher in  eine bestimmte Abfolge – Cycle - genannt  auf - und abstapeln.


1. Pyramiden mit 3, 6 und 3 Bechern (3-6-3)
2. zwei Pyramiden mit je 6 Bechern
3. eine Pyramide mit 10 Bechern, wobei zwei Becher übrig bleiben.


BGewonnen hat schließlich die oder derjenige, der für die komplette Abfolge die geringste Zeit benötigt. Der Weltrekord in dieser Disziplin, der von einem Deutschen gehalten wird, liegt bei 7.41 Sekunden.

Weitere Disziplinen:
Daneben gibt es Wettkämpfe in den Disziplinen 3-3-3 der Weltrekord liegt bei 2,22 Sekunden und 3-6-3 der Weltrekord hierfür liegt bei:2,72 Sekunden. Beim so genannten Double treten zwei Teilnehmer gemeinsam mit einem Becher-Set an, wobei ein Spieler einer nur die linke, der andere nur die rechte Hand benutzt.


Ausrüstung:
Für Cup  Stacking benötigt man ein Set, bestehend aus 12 gleichfarbigen Bechern. Durch die spezielle Form ist es möglich, dass die Becher sehr rasch und ohne Widerstand in- und auseinander gleiten. Mit Trinkbechern ist ein solches Resultat nie erreichbar, da sich ein Vakuum bildet welches die Becher förmlich zusammen klebt, zudem haben die speziellen Becher in der Unterseite meist 3 Löcher, die ein Vakuum verhindern.




Fingers Breakdance

Flow Board / Landski
Das Flow Board oder auch Landski ist für alle das ideale Gefährt, die Erfahrungen in Snowboarden haben und ihre Technik darauf in den Schneelosen Jahreszeiten zu verbessern. Mit den Flow Board lassen sich alle Tricks von Snowboarden auch im Sommer üben. Das 14-Rad Deep Carve System (DCS) verschafft Snowboardern beste Trainingsübungen im Sommer. Auch eingefleischte Skateboarder kommen so im Genus einer völlig neuen Erfahrung.

Das Flowboard besteht aus einem skateboardähnlichen Deck, an dem vorn und hinten metallene Bögen mit je etwa sieben Rollen befestigt sind. Durch diese Bögen kann das Deck den Winkel zur Straße verändern und es können Carving-Bewegungen ausgeführt werden. Das Flowboard kann wie ein normales Skateboard verwendet werden oder wie ein Snowboard  beim Downhillfahren. Die ersten Prototypen wurden 1993 gebaut und 1994 patentrechtlich geschützt.



Frisbee
Friebee, Flugscheibe, Schwebedeckel, Segelscheibe oder Wurfscheibe genannt, ist ein meist aus Plastik gefertigtes, scheibenförmiges Sport- und Freizeitgerät. Es wird durch aerodynamischen Auftrieb und Kreiselbewegung in der Luft gehalten. Neben der bekannten Verwendung als Strandspielzeug, werden mit diesem Sportgerät auch zahlreiche Einzel- und Mannschaftssportarten gespielt. Ursprünglich aus den USA stammend, haben sich vor allem die Frisbee-Sportarten Ultimate und Discgolf mittlerweile rund um den Erdball verbreitet.

Soviel zum sachlichen. Frisbee ist hier zulande legendlich ein gelegentlicher Zeitvertreib beim zelten oder bei einen Strandtag. Jeder kennt diese runden bunten und mitunter leuchtende Scheiben die wie Ufos durch die Luft fliegen und mal bei den einen oder 

anderen auf der Liegedecke fliegen oder schlimmer gegen den Kopf. Jedoch ist Frisbee mehr als nur ein Zeitvertreib am Strand oder am Baggersee. Frisbee ist ein ernstzunehmender Sport, der in unserem Lande jedoch ein Schattendasein fristet.

In Deutschland gibt es mindestens 2.000 aktive Spieler in ca. 70 Vereinen oder Gruppen (häufig im Rahmen des Hochschulsports), die sich über ganz Deutschland verteilen. Lokale Schwerpunkte sind Berlin, München, Hamburg, die Regionen Stuttgart/Heilbronn und Köln/Aachen sowie das Rhein-Main-Gebiet. In Österreich gibt es ca. 20 Vereine. Im Gegensatz hierzu gibt es in Deutschland im jeden dritten Haushalt 1,2 Skateboarder und 3,2 Skateboards. Dazu kommt das Frisbee auch sehr viel Spaß macht, wer kennt die lauen Nächte am Strand oder im Zeltlager, wo leuchtende Frisbeescheiben lautlos durch die Nacht glitten. Leider kam  oder kommt Frisbee nicht  aus diesem Schattendasein hervor, da Frisbee mehr ist als ein Zeltlager-Vertreibt um die Zeit totzuschlagen. Dabei  ist Frisbee ein echter Mannschaftssport mit festen Regeln, jedoch sollte man am Strand auch mal Regeln Außeracht lassen!

Ultimate Frisbee
Ziel des Spiels ist, die von einem Mitspieler geworfene Frisbeescheibe in der gegnerischen Endzone am Ende des Feldes zu fangen, wofür die Mannschaft des Fängers einen Punkt erhält. Verschiedene Spielelemente aus dem Basketball und American Football sind beim Ultimate enthalten, jedoch bedeutet jeder Körperkontakt (zumindest theoretisch) ein Foul. Die angreifende (in Scheibenbesitz befindliche) Mannschaft versucht sich Freiräume zu erlaufen; die verteidigende Mannschaft versucht durch Decken und Blocken in Scheibenbesitz zu gelangen. Das Spiel ist dadurch sehr laufintensiv. Allerdings darf sich der Spieler mit der Scheibe nicht von der Stelle bewegen. Der Sport wird ohne Schiedsrichter gespielt. Alle Entscheidungen werden von den beteiligten Spielern auf dem Feld getroffen.


Regeln
Weltweit gelten die Regeln des Welt-Frisbeesport Verband WFDF (World Flying Disc Federation), mit Ausnahme  von Nordamerika, dort gelten die Regeln des UPA (Ultimate Players Association). Beide Regelwerte unterscheiden sich legendlich nur in einigen Punkten. Die Regeln des (UPA) sehen eine größere Endzone vor, sowie den Einsatz von Observern (Beobachtern) vor, die im Zweifelsfall eine Art Schiedsrichterfunktion übernehmen. Jedoch stimmen die Grundsätzlichen überein.


Spirit of the Game
Der Spirit of the Game ist die erste und wichtigste Regel des Ultimate Frisbee. In den WFDF Regeln steht dazu: „Ultimate beruht auf dem Spirit of the Game, der die Verantwortung des Fair Plays jedem Spieler als wichtigste Aufgabe überträgt. Es wird darauf vertraut, dass kein Spieler absichtlich die Regeln verletzt. Es wird zwar hoher kämpferischer Einsatz gefordert, dies darf jedoch nie auf den Kosten des gegenseitigen Respekts, wie Festhalten eines anderen Spielers und den vereinbarten Spielregeln gehen und damit die Freude am Spiel selber.

Ultimate Frisbee Spielfeld

Beim Ultimate Frisbee ist das Spielfeld ein 100 Meter langes und 37 Meter breites Rechteck, das Hauptspielfeld ist 64 Meter lang. Die Endzonen an jede Stirnseite des Spielfeldes beträgt je 18 Meter in der Länge. Wie beim Fußball wird auf Rasenplätzen gespielt.

Das Spielfeld ist ein 100 m langes und 37 m breites Rechteck, das Hauptspielfeld ist 64 m lang, mit einer Endzone an jeder Stirnseite von je 18 m Länge. Die Grundlinie trennt das Hauptspielfeld von den Endzonen. Es wird typischerweise auf Rasenplätzen gespielt, die Kreidelinien, die das Spielfeld begrenzen, gehören dabei schon mit zum "Aus". Anders als bei anderen Sportarten kann laut den Regeln die Spielerzahl an der Platzgröße angepasst werden.

Mannschaften
Es spielen immer zwei Mannschaften mit je 7 Spielern gegeneinander. Nach jedem Punkt darf eine beliebige Anzahl von Spielern ausgewechselt werden, um dies zu ermöglichen beträgt die Mannschaftsstärke meistens um die 15 Personen. Es wird in drei Divisionen gespielt, Open, Damen und Mixed. Es gibt keine reine Herrenmannschaften, auch in der Open-Division dürfen Frauen mitspielen. Der Unterschied zur Mixed-Division liegt darin, dass in der Mixed-Division mindestens 3 Frauen auf dem Spielfeld stehen müssen. Stellt das angreifende Team 4 Frauen, so muss das verteidigende Team dies ebenfalls tun.


Spieldauer
Die Spieldauer eines offiziellen Spiels beträgt bis eine Mannschaft 17 Punkte erreicht hat. Ein Spiel besteht aus 2 Spielhälften, die Halbzeit ist erreicht, wenn eine Mannschaft 9 Punkte gewonnen hat. Auch diese Regel kann angepasst werden. So gibt es bei vielen Turnieren eine festgelegte Spielzeit von meist 30-40 Minuten, um einen festen Spielplan einhalten zu können.


Spielverlauf / Anwurf
Bei Spielbeginn stellen sich die Mannschaften an der jeweiligen Grundlinie gegenüber auf. Diejenigen, die sich gegenüber stehen, sind die gegnerischen Verteidiger. Die verteidigende Mannschaft wirft die Scheibe zur angreifenden Mannschaft, dies ist der Anwurf oder auch "Pull". Nach jedem Punkt findet ein Seitenwechsel statt und die Mannschaften stellen sich wieder entlang der Grundlinie auf. Die Mannschaft, die den Punkt gewonnen hat, wird jetzt zur verteidigenden Mannschaft und bringt die Scheibe erneut durch einen Anwurf ins Spiel.


Die Scheibe im Spiel
Die Scheibe darf in beliebiger Richtung einem Mannschaftsmitglied zugespielt werden. Der Spieler, der die Scheibe gefangen hat, muss schnellstmöglich stehen bleiben und einen Standfuß setzen. Er darf jetzt nur noch einen Sternschritt wie beispielsweise beim Basketball machen. Der Spieler mit der Scheibe (Werfer) hat zehn Sekunden Zeit zu werfen. Der direkte Verteidiger des Werfers (Marker) zählt im Sekundentakt bis 10. Mit diesem Stall Count darf der Marker beginnen, sobald er sich in einem Umkreis von 3 m um den Werfer befindet. Wird ein Werfer nicht angezählt, so darf er die Scheibe länger als zehn Sekunden behalten.


Wechsel der Spielrichtung
Bei einem Wechsel der Spielrichtung (ein so genannter Turnover) wird die angreifende Mannschaft sofort zur verteidigenden Mannschaft und umgekehrt. Zu einem Turnover kann es aus folgenden Gründen kommen:


Die Scheibe berührt den Boden, bevor sie von einem Mannschaftsmitglied gefangen wurde. Oder die Scheibe wird während des Versuchs sie zu fangen fallen gelassen.

Ein Pass wird von einem Gegenspieler gefangen.

Die Scheibe wird ins "Aus" geworfen und berührt dort einen Gegenstand oder wird von einem Mannschaftsmitglied im "Aus" gefangen. Entscheidend ist hierbei, wo sich der Spieler befindet. Die Scheibe darf das "Aus" passieren, solange sie wieder ins Spielfeld zurückkehrt. Dadurch wird ein Spielzug möglich, der unter Spielern The Greatest genannt wird: Ein Spieler springt im Feld ab, fängt ohne den Boden zu berühren die Scheibe, die sich im "Aus" befindet ohne den Boden zu berühren, und wirft sie wieder ins Feld zurück, bevor der Fuß oder ein anderer Körperteil den Boden berührt.

Der Werfer wird ausgezählt, das heißt, er hat die Scheibe nicht geworfen, bevor der Marker bis 10 gezählt hat.

Fouls und andere Regelverletzungen
Jede Körperberührung wird als Foul gewertet, solange sie nicht beiläufig geschieht. Beiläufig heißt, dass sie das Spielgeschehen nicht beeinflussen darf. Wenn beispielsweise zwei Spieler zu einer Scheibe springen, darf es zu einer beiläufigen Berührung kommen, sollte aber vermieden werden.


Der gefoulte Spieler zeigt das Foul selber an. Ist der Spieler, der das Foul ausgeführt hat einverstanden, kommt es zu einem Turnover an der Stelle, an der das Foul stattfand. Verliert die angreifende Mannschaft die Scheibe durch ein Foul der verteidigenden Mannschaft, so bleibt sie weiterhin in Scheibenbesitz. Ist der foulende Spieler nicht einverstanden (ein so genannter Contest), so wird der letzte Pass wiederholt.

Andere Regelverletzungen, wie zum Beispiel Picks (Behinderung der Verteidigung durch einen angreifenden Spieler), Sichtbehinderung, Strips (Eine Berührung des Verteidigers führt dazu, dass der Werfer oder Fänger die Scheibe fallen lässt.), oder das Fangen einer Scheibe im "Aus" werden ebenfalls von den beteiligten Spielern angezeigt.

Punktgewinn
Ein Punkt wird gewonnen, wenn eine Scheibe nach einem Pass innerhalb der angegriffenen Endzone gefangen wird. Nach den neuesten WFDF Regeln ist auch ein sog. Callahan Punkt erlaubt, also wenn die verteidigende Mannschaft die Scheibe innerhalb der gegnerischen Endzone abfängt. Diese Art zu punkten ist nach dem amerikanischen Ultimate-Spieler Henry Callahan benannt.


Geschichte
1964 wurde mit der International Frisbee Association (IFA) der erste Verband gegründet, und 1968 stellten Studenten der Columbia High School in New Jersey Ultimate Frisbee als Mannschaftssportart der Öffentlichkeit vor. Sie übernahmen dabei Spielelemente der amerikanischen Volkssportarten Basketball und American Football. 1967 wurden die ersten, auch heute noch allgemeingültigen Regeln aufgestellt. Seit 1983 werden Weltmeisterschaften ausgetragen, bei denen die Deutschen 1996 das erste Mal gewannen.


Indoor Ultimate
In Europa wird in der Wintersaison sehr häufig in der Halle gespielt, dabei werden Handball- oder Basketballfelder genutzt. Dadurch ergeben sich ein paar Regeländerungen: So wird die Spielfeldgröße entsprechend angepasst, die Spielerzahl auf 5 gegen 5 reduziert und der Stall Count auf 8 herunter gesetzt.


Durch die kleineren Feldabmessungen und die fehlenden Witterungseinflüsse (kein Wind oder Regen) ist Indoor Ultimate im Allgemeinen schneller als Outdoor Ultimate und es ergeben sich andere taktische Möglichkeiten.

Dies erlaubt, im Nonstop-Modus zu spielen. Eine Variante, die sich auf vielen deutschen Hallenturnieren durchgesetzt hat. Hierbei wird nach einem erzielten Punkt ohne neuen Anwurf sofort weiter gespielt. Es erfolgt also während des ganzen Spiels kein Seitenwechsel, was in der Halle aber normalerweise keine Rolle spielt. Spielerwechsel sind jederzeit per Handschlag an einem definierten Auswechselbereich möglich. Im Nonstop-Modus verliert man keine Zeit durch Wechseln, Aufstellen, Anwurf und Scheibe ins Spiel bringen, so dass man pro Punkt etwa 20 Sekunden spart.

In Deutschland wird getrennt voneinander ein Outdoor- und Indoormeister ermittelt.

Beach Ultimate
Seit 2001 gibt es die Beach Ultimate Lovers Association (BULA), die sich um die Belange des Beach Ultimate kümmert. Die meisten Beach Ultimate Turniere werden seit dem nach den BULA Regeln ausgeführt, die Elemente der WFDF und UPA Regeln enthalten.


Es wird 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 auf Sand gespielt und die Spiele finden auf einem kleineren Feld statt. Das Spielfeld ist 75 m lang und 25 m breit, mit zwei Endzonen von jeweils 15 m Länge an den beiden Stirnseiten des Hauptspielfeldes. Die Spielfeldbegrenzungen werden durch gut sichtbare Abspannbänder gekennzeichnet.

Seit 2004 (Portugal) werden eigene Beach Ultimate Weltmeisterschaften ausgetragen. Deutschland konnte 2004 in der Mixed Kategorie den Weltmeistertitel erringen und wurde in derselben Kategorie bei den Weltmeisterschaften in Brasilien im Dezember 2007 hinter den USA Zweiter. Die Weltmeisterschaften finden im Vier-Jahres-Turnus statt.

Discgolf (auch: Disc Golf, Frisbeegolf, Golf) ist ein Spiel, bei dem – analog zu klassischem Golf – versucht wird, von einem festgelegten Abwurfpunkt mit möglichst wenigen Würfen einer Frisbee ein bestimmtes Ziel zu treffen.

Spielregeln
Discgolf wird ähnlich gespielt wie Ballgolf. Der Abwurf oder Drive auf einer Bahn wird von einem bestimmten Ort vorgenommen, alle weiteren Würfe erfolgen von dem Punkt an, dem die vorher geworfene Frisbee (auch: Disc, Scheibe) zum Liegen kam. Für jeden Wurf kann eine andere Frisbee verwendet werden. Die für einen Kurs mit mehreren Bahnen benötigten Würfe, werden zum abschließenden Ergebnis addiert. Spielen mehrere Personen einen Kurs ab, so beginnt an einer Bahn der Spieler mit der niedrigsten Zahl an benötigten Würfen bei der vorhergehenden Bahn.


Jede Bahn eines Kurses ist mit einem Paar versehen, also einer vorgesehenen Anzahl an Würfen. Üblich sind Paar 3 und 4. Der typische Ablauf an Würfen auf einer Paar 3-Bahn wäre Abwurf (Drive), Annäherung (Approach) und Putt. Einzelne Kurse haben bis zu 18 Bahnen; die Länge einer Bahn schwankt etwa zwischen 50 und 200 Metern. Die Kurse sind mehrheitlich in öffentlichen Parks angesiedelt und für jedermann frei zugänglich. Es gibt sowohl feste Kurse mit eigens installierten Ziel-Körben als auch Naturkurse bei denen zum Beispiel auf Bäume oder Laternenpfähle geworfen wird. Der Treffer beim ersten Wurf eines Spielers wird in diesem Sport Ass genannt.

Bei Discgolftunieren werden alle Spieler in Spielklassen aufgeteilt: Open, Women sowie die Altersgruppen Juniors, Masters, Grandmasters, Seniorgrandmasters.

Stable: Stabile Discs fliegen geradeaus.

Understable: Diese Discs drehen während ihres Fluges leichter nach rechts ab.

Beim Abwerfen kann auf das Flugverhalten der Discs eingewirkt werden, in dem man ihren Neigungswinkel verändert. Wirft man die Discs mit der Außenkante zur Erde geneigt ab, wird dies als Hyzer bezeichnet; eine (rechtshändig und rückhändig) derart geworfene Disc wird ein starke Linkskurve beschreiben. Neigt man die Disc hingegen von der Erde weg und provoziert so eine Rechtskurve, so spricht man von Anhyzer. Auch die Rotationsgeschwindigkeit der Disc oder der Wind beeinflussen die Fluglage.

Auf fest installierten Kursen sind als Ziel in Höhe von ca. 70cm Metall-Körbe angebracht. Diese Körbe sind an einer Stange montiert; oberhalb sind an einem weiteren Metallring einige Ketten angebracht, die geworfene Frisbees auffangen sollen. Diese Körbe gibt es auch in tragbaren Ausführungen.

Freestyle Frisbee
Beim Freestyle Frisbee führen ein oder mehrere Spieler möglichst originelle oder schwierige Tricks mit der Scheibe aus. Diese Tricks können sich aus verschiedenen Bewegungselementen zusammensetzen. Die Wichtigsten sind:


Beim Delay wird die rotierende Scheibe auf einem oder mehreren Fingernägeln ausbalanciert. Beim Body-Roll rollt die Scheibe über Arme, Beine oder andere Körperteile des Spielers. Beim Brush wird die Rotation der Scheibe durch Schlagen mit der Hand oder dem Fuß verstärkt. Mit dem Catch schließlich wird die Scheibe z. B. unter dem Bein, hinter dem Kopf oder hinter dem Rücken gefangen. Tricks mit mehreren Spielern nennt man Coop.

Die Ausführung diesen Bewegungselemente ist nicht starr festgelegt, sondern der Kreativität des Spielers überlassen. In Wettkämpfen wird Freestyle Frisbee als Kür zur Musik durchgeführt. Jedes Team besteht aus zwei bis drei Spielern. Bewertet werden Schwierigkeit, Ausführung und künstlerischer Ausdruck nach einem Punktesystem.

Geschichte des Frisbees 
Die heutige Bezeichnung „Frisbee“ lässt sich historisch auf eine Übertragung des Firmennamens „Frisbie Pie Company“ zurückführen. Dieses Familienunternehmen wurde 1871 von dem Bäcker William Russel Frisbie in Bridgeport (Connecticut) an der amerikanischen Ostküste gegründet. Diese Bäckerei verkaufte unter anderem Torten in runden Kuchenblechen (Pie-Tins).


In den 40.ger Jahren begannen Kinder mit den weggeworfenen Blechen zu spielen. Die Bleche waren aber nur über sehr kurze Distanzen flugfähig.

Dies beobachtete Walter Frederic Morrison, der in seiner Kindheit selber die Kuchen der „Frisbie Pie Company“ verkaufte, machte sich daran, die Flugeigenschaften zu verbessern. Er begann damit, die Bleche mit Metallringen zu stabilisieren, aber das brachte nicht den erwünschten Erfolg. Nach weiterem Tüfteln hielt er 1947 die erste aus Plastik selbstgefertigte Scheibe in den Händen. 1951 schuf Morrison seine zweite Scheibe, die „Pluto Platte“, die ab dem 13. Januar 1957 kommerziell von Wham-O hergestellt und vertrieben wurde. Dieses Modell hatte schon einige wichtige Merkmale, die auch die heutigen Scheiben noch aufweisen. Zum Beispiel die Riefen im äußeren Drittel auf der Oberseite der Scheibe, die die Flugbahn stabilisieren.

1959 hörte Rich Knerr, einer der Inhaber von Wham-O, zum ersten Mal den Ausdruck „Frisbie/Frisbee“. Ihm gefiel der Name, aber er hatte keine Ahnung von dem historischen Ursprung, also ließ er sich die fliegenden Scheiben unter dem Handelsnamen „Frisbee“ eintragen.


Heelys / Heeling

Die verborgene Rolle!... Für Eltern und alle anderen: Was sind Heelys? Fangen wir mal ganz langsam an und wie in der Feuerzangenbowle: „Jetzt stellen wir uns mal alle ganz dumm und fragen uns, was sind Heelys?“ Nun, Heelys sind eine Mischung aus Sneakers und Skateboard! Heelys sind der neue Trend aus den USA. Heelys sind in erster Line sehr atmungsaktive Sneakers, die zudem sehr bequem sind.

Die Fersen sind im Gegensatz zu anderen Sneakers verstärkt und sind außerdem sehr gelenkschonend. Heelys werden ständig weiterentwickelt, was besagt das die Rollen immer besser werden und somit das Balance-Gefühl und die Sicherheit. Die alten ursprünglichen Wheels  wurden durch neuere
FATS Wheels ersetzt. Dadurch wurde erreicht, dass die Heeler eine bessere Skating-Eigenschaft aufweisen. Die FATS Wheels eignen sich für jeden Einsteiger.

Dank den besseren Wheels merkt jeder Neuling den Boden unter den Füssen, was vom großen Vorteil ist. So lassen sich die ersten Heelingversuche besser meistern. Für fortgeschrittene, also für alle Cracks die auf Stunts aus sind, sind Megawhells die richtige Wahl, die einen größeren Durchmesser aufweisen und höhere Geschwindigkeiten garantieren.

Nun für alle die mit ihren Heelys mal schneller, mal langsamer zur Schule oder anderswo wollen, sind es die idealen Sneakers, die viel Fun und Aktion bieten. Zum Beispiel in der Schule angekommen, einfach die Rollen ausklicken und schon sind es beim ersten hinsehen ganz normale Sneakers, die kaum auffallen. Heelys haben gegenüber Skateboards und Rollerblader den Vorteil, das Ihr legendlich nur 2 Rollen in einer Tasche stecken müsst und sonst nichts mit herumschleppen braucht. Sobald Ihr wieder loslegen wollt, die Wheels einklicken, die Zehenspitzen anheben und los geht es.

Damit nicht genug. Mit den Heelys kann man nicht nur geradeaus skaten, sondern Drehungen von 180° und 360° meistern. Jeder fortgeschrittener Heeler kann recht schnell auch nur auf einer Rolle fahren, so wird die City völlig neu entdeckt; und Parkbänke und andere Hindernisse werden eben so gut wie mit einem Skateboard genommen. Also Parkbänke sollten mit einem Power-Slide kein Hindernis sein. Mit Sicherheit werden viele Sparziergänger schräg kucken. Dazu kommt, das man Heelys Mega gut - Aufstylen kann. Auf alle Fälle werdet Ihr mit Euren Heelys auf dem Schulhof völlig angesagt sein. Wenn Ihr auch noch Jumps und Top Air-Tricks draufhabt, seit Ihr die ungekrönte Kings!

Geschichte der Heelys
Wie beinahe alle Fun-Sportarten kommt die neue Trendwelle aus dem Land mit den unbegrenzten Möglichkeiten. So verwundert es keinen, das der Heely-Erfinder Roger Adams aus einem amerikanischen Städtchen kommt. Bereits seine Eltern waren sehr begeisterte Skater, die Ihren Sohn recht früh mit diesem Fieber ansteckten. Als Skateboarder kam er eines Tages auf die Idee eine völlig neue Art des fortbewegens zu erfinden. 1998 bei einem Urlaub in Kalifornien beobachtete Roger Adams, wie Kinder auf ihren Rollerblades unterwegs waren. In diesem Moment hatte er eine Vision. Sneakers mit einer integrierten Rolle. Sogleich trennte er mit einem Messer die Ferse aus einem seiner Sneakers heraus und setzte eine Skateboard-Rolle hinein, die er mit einer Achse befestigte. Nach einigen Fehlversuchen und blaue Stellen, hatte er den ersten Prototypen in der Hand. Noch im selben Jahr gründete er die Firma „Heeling Sport LTD“ und so mit die völlig neue Mobilität.


Die Heelys stehen für eine enorme Wendigkeit und machen den Weg frei für rasante Tricks bei geringen Reibungsverlusten.

Die Tricks:
Reverse, 180 oder 360, Cheating Death oder Pipeline, natürlich sind das nicht alle Stunts und Tricks, denn die Möglichkeiten sind nach oben hin offen. Die neusten Modelle verfügen über eine integrierte Grind-Platte, um über Geländer und Hindernisse heelen zu können.

Anmerkung
Jedoch standen die Heelys wegen ihrer Sicherheit in der Diskussion, da es mehrfach zu Unfällen kam. Die „American Academy of Orthopaedic Surgeons“ gab daraufhin die Empfehlung, die Schuhe nicht ohne Sicherheitsausrüstung zu benutzen. In einigen amerikanischen Schulen wurde das Tragen der Schuhe untersagt. Fragt also besser Eure Lehrer, ob Ihr mit Euren Heelys zur Schule dürft. Denn fragen ist besser, als das Ihr Stress mit den Direx bekommt!...



Jump Style
ist ein eigener sehr kreativer Tanzstil. Jump Style wurde bisher vor allem in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Italien nachgegangen. Die Jump Style-Szene ist mittlerweile auch bei uns im Deutschsprachigen Raum angekommen und erfreut sich großer Beliebtheit. Beim Jump Style wird man zum springenden Punkt auf dem Dancefloor. Bevor es richtig gut rüberkommt heißt es, die ersten Moves und Basicsteps üben bis der Rettungsdienst kommt! ...

Als Jump Style bezeichnet man einen Stil der Elektro-Tanzmusik, der im Arrangement und Melodie relativ minimal gehalten ist.
Charakteristisch für viele Jump Style-Tracks sind 140–160 BPM und Offbeats. Viele Tracks enthalten Hardcore-Techno-Beats, welche jedoch nicht notwendig sind, um sie als „Jump Style“ zu einzustufen. Der heutige Jump Style, bildete eine eigene Szene welche vor allem in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Italien und im deutschsprachigen Raum stetig anwächst.

 Tanzstil und Choreografie
Jump Style wird einzeln oder in Gruppen gejumpt, bei dem die Beine im Rhythmus der Musik beim Springens nach vorne und hinten geworfen werden. Dabei werden häufig auch Drehungen und Richtungswechsel vollzogen. Meistens wird jedoch mit mehreren Personen gejumpt. Beim „Duo-Jump“ treten die Jumper zusammen auf, wobei beide Jumper die gleichen Schritte ausführen.

Beim „Duo-Kick“ treten beide Jumper gegenüber auf, so das beide Jumper synchron mit den Füßen aneinander anstoßen können. Jedoch ist das Berühren durch unachtsame „Kicks“ der anderen Jumper verpönt. Jedoch gibt es hier eine Ausnahme der „Duo-Kicks“.

Der Duo- oder Group-Jump ist ein synchrones, choreographiertes Jumpen in einer größeren Gruppe und gilt als der schwierigste Jump überhaupt.

Freestyle kann man einzeln, zu zweit oder in einer Gruppe jumpen, wobei es keine Choreografie oder Schrittfolge gibt.

Kommerzialisierung
Jump Style wurde durch das Internet populär, da die meisten Jumper ihre Videos bei bekannten Videoportalen oder auf ihren eigenen Websites veröffentlichten. In vielen Jump Style-Websites werden auch Anleitungen für Anfänger und Amateure veröffentlicht. Hierbei werden einheitliche Schrittfolgen zum Jumpen und Drehungen sowie Techniken erklärt.

Als bekanntestes Jumpduo gilt Patrick Jumpen. Patrick Mantinezz, der Gründer von Patrick Jumpen, ist der Gewinner von „Jumping is not a crime“-Wettbewerbs und weiterer Jump-Wettbewerbe. Patrick Jumpen produziert mittlerweile eine eigene Jumpstyle-Musik, zudem haben sie eine DVD über Jump Style gedreht.

Jump Style sieht man zunehmend in den Innenstädten, an Bahnhöfe, Schulhöfe und an anderen Orten. Es werden sogar Jump-Meetings geplant und organisiert. Zudem gehört Jump Style, mit zu den günstigsten „Sportarten“ und kann so ohne großen finanziellen Aufwand von jeden nachgegangen werden.

Von Jumper Alex für wet-skater.de


Kangoo Jumps

Kangoo Jumps sind sicher, bequem und sehr stabil. Kangoo Jumps sind die Neuheit im Fun-Sport überhaupt. Es sind weder Rollerblader noch Skateboard. Es ist schlicht gesagt, etwas ganz anderes. Anstatt mit Rollerbades über stille Wege zu gleiten, hüpft man mit Kangoo Jumps wie ein Känguru  und genau das ist der feine aber umso größere Unterschied zu alles bisher dagewesene.

Kangoo Jumps hinterlassen weder Streifen in Turnhallen oder im Parkett, noch gehen Fließen kaputt oder der Teppich. Das tolle daran ist, man kann mit diesen Teilen noch Waldwege unterwegs sein, wo es für ein Mountainbike schon zum Problem wird.

Kangoo Jumps sind sehr leicht zu erlernen und ebenso so schnell zu beherrschen und nicht wie bei Rollerblade, wo es mitunter Tage braucht.

Diese Teile ermöglichen auch   ungeübte den schnellen Einstieg. Die Unterseite der Feder, ist mit einer rutschfesten Sohle versehen, wo durch ein ausrutschen faktisch unmöglich ist (außer auf Eis und Schnee). Die stabile und robuste Außenschale schützt vor Verletzungen an den Knöcheln. Das Schnallensystem (wie bei einem Hartschalen Schlittschuh) ermöglicht ein schnelles An- und Ausziehen und bietet daher eine sichere  Handhabung.

Kangoo Jumps sind sehr gut für das Gleichgewicht!

Beim normalen gehen oder laufen, werden die Knie mit dem zweifachen Gewicht des eigenen Körpers belastet. Kangoo Jumps verfügen über ein patentiertes High-Tech-Federsystem mit zwei separaten Blättern aus Kunststoff und einer Sprungfeder. Das ebenfalls patentierte IPS (Impact Protection System) reduziert die Belastung der Gelenke um bis zu 80% und schützt vor Verletzungen.

Der Gleichgewichtssinn wird bei jedem Schritt gefördert und ist daher ideal für Kinder und Jugendliche mit einer Gleichgewichtsstörung. Hierbei werden alle Muskeln gleichzeitig trainiert, so werden optimale Trainingsergebnisse erzielt. Die Fußmuskeln werden dabei automatisch beansprucht, bei jedem Sprung streckt sich der Körper und nimmt so eine gerade Haltung an und fördert so die korrekte Körperhaltung. Kangoo Jumps sind daher ein sehr gutes Trainingsgerät für alle Skateboarder und Rollerblader.

Abgesehen davon bringt es sehr viel Spaß wie ein Känguru unterwegs zu sein. Kangoo Jumps ermöglichen ein effizientes und daher ein innovatives Training, ob nun für die Rollerblader oder den Triathleten. Ausdauersportler wie Rollerblader, Skateboarder, Ski und Snowboarder bis hin zu Marathonläufer und Triathleten profitieren von diesen Schuhen. Zudem können Kangoo Jumper ebenso in der Sport- und Reha Medizin eingesetzt werden. So können diese „Schuhe“ auch nach Knieoperationen und Sportverletzungen unter Anleitung ihre Verwendung finden. Für alle die leicht und ohne Diät abnehmen wollen sind Kangoo Jumps genau das richtige!...

Besonders interessant sind die Kangoo Jumps für alle Skater, ob nun Skateboarder oder Rollerblader, kurz gesagt es ist etwas für groß und klein oder jung und alt. Ein völlig neuer Freizeitspaß, der ausprobiert werden muss.



Kickroller / Kickroller-Rollschuhe
Kickroller oder auch Kickboards sind High-Tech-Boards von feinsten. Die meisten Typen bestehen aus hochwertigen Aluminium, Carbon, Holz und andere Materialien. Bei guten Kickboards befindet sich hinten eine Trittbremse, was die Sicherheit im Stadtverkehr fördert. Es gibt jedoch auch Modelle mit denen sich etliche Tricks bis hin zur Air über Barkbänke und Mülltonnen bewältigen lassen.

Während Anfang 2000 eine regelrechte Kickboardwelle entstand, befanden sich die Teile in den letzten 3 Jahren wieder im Rücklauf. Zurzeit findet man gute Kickboards in Skaterladen wenn überhaupt. Jedoch befinden sich Kickboards wieder leicht im Aufwind. Beinahe unbemerkt kommen neue verbesserte Modelle auf dem Markt. Bei einigen lässt sich die Haltestange entfernen und man hat so ein Skateboard, wieder die Stange angesetzt ist es wieder ein Kickboard.

Bei einigen lässt sich die Haltestange entfernen und man hat so ein Skateboard, wieder die Stange angesetzt ist es wieder ein Kickboard.
Ob die neuen Kickboards wieder diesen ungeahnten Aufwind wie Anfang 2000 bekommen, ist fraglich. Fakt bleibt das Kickboards eine echte alternative im Stadtverkehr sind, ob nun damit zur Schule oder zur Arbeit, kickboards sind eben sehr praktisch am Ort angekommen, zusammen klappen und neben der Schulbank gestellt. Um ein gutes Kickboard zu bekommen und damit eine recht hohe Sicherheit ist meist kein Problem, jedoch sollte auf der Qualität geachtet werden, also kein Kickboard aus dem Baumark oder den Lebensmitteldiscounter! Diese Gefährte sind meist billige Imitationen oder so billig hergestellt, dass diese schnell kaputt gehen.

Gute Kickboards haben so ihren Preis. Zwischen 80 bis 200 Euro sollte man schon dafür ausgeben. Mansche Skatershops verkaufen auch reduzierte Kickboards oder gebrauchte die dann überholt werden und in einem sehr guten und sicheren Zustand im Laden kommen. Gerade für Kinder ist es wichtig, dass auf eine gute Qualität geachtet wird. Es nützen keine Roller etwas wo die Räder hin und her wackeln und ein Geräusch verursachen, als würde der ganze Roller jeden Moment auseinander fallen. Auf alle Fälle auf die Sicherheit achten!

Was Skater und Kickboard-Fans wissen sollte gerade für Eltern von großen Interesse sein, denn mit einem Board mit den man über ein Geländer grinden kann, ist man auch sicher im Straßenverkehr!...

Am Hinterrad sollte eine Trittbremse angebracht sein, um so problemlos bergab fahren zu können. Mit einer Lenkstange hält der Kickboard-Pilot sein Gefährt auf dem richtigen Kurs, daher sollte jedes Board über eine gute Lenkung verfügen. Ähnlich wie beim Skateboard können Kurven durch leichte Gewichtsverlagerung genommen werden. Gute Kickboards sollten je nach ihrer Verwendung federn können, gerade bei längeren Strecken beugt es Ermüdungserscheinungen vor - Man rollt gleitet und federt über die Straße. Ein Kickboard sollte ein sehr gutes Fahrgefühl ermöglichen. Kickboards haben eine sehr breit gefächerte Nutzergruppe, von Studenten die damit schneller zur Uni kommen als mit dem Auto, bis zum Skater, der damit Treppen runter braust. Kickboards werden nicht nur von Trendsportfreaks in der Halfpipe oder auf Downhillfahrten eingesetzt, sondern finden zunehmend Einsatz als wendiges Fortbewegungsmittel in Städten und sogar auf Messen und in Großraumbüros. Ein Kickboard stellt damit ein völlig neues Konzept der individuellen Mobilität dar und verkörpert zusätzlich einen neuen Lifestyle.


Tricks
Hier werden die einzelnen Tricks aufgezählt und beschrieben.

Bunnyhop: Der einfache Sprung.
180: Ist die halbe Drehung des sogenannten "Decks"
360: Ist die ganze Drehung des "Decks".
Tailwhip: Ist die ganze Drehung des "Decks" um die eigene Achse.
No Foot: Ist ein Sprung, bei dem die Füße nicht auf dem "Deck" stehen.
One Foot: Ist ein Sprung, bei dem ein Fuß nicht auf dem "Deck" steht.
Manual: Ist wie auch beim Bmxfahren ein Trick, bei dem der Fahrer auf dem hinteren Rad fährt.
Boneless: Ist wie ein Bunnyhop, nur dass man, um in die Luft zu kommen, den Fuß auf den Boden presst und damit den "Scooter" in die Luft schleudert.
Tailtap: Bei diesem Trick steht der Fahrer (ohne zu fahren) auf dem Hinterrad.
Barspin: Ist die Drehung des Lenkers um die eigene Achse.
Tailgrab: Ist das Halten des "Decks" im Sprung.
Superman: Hierbei werden die Füße vom "Deck" genommen. Der Körper bildet eine gerade Linie.
Superman Tailgrab: Bei diesem Trick wird beim Superman ein Tailgrab ausgeführt.
Backflip: Ist ein Salto nach hinten.
Frontflip: Ist ein Salto nach vorne.
Airwalk: Hierbei wird der Fuß, der vorne auf dem "Deck" steht, vor das Vorderrad gestreckt und der Fuß, der hinten auf dem "Deck" steht, nach hinten gestreckt.


Kickroller / Kickroller-Rollschuhe

Der Kickroller Inliner ist mit das neuste was der Skater-Markt hergibt. Schuhe und Inliner auf  Knopfdruck. Durch einen 'Kick' hinten auf das Fersenteil der Schuhe klappen die Rollen aus und aus den Schuhen werden Inliner, sehr witzige Sache für Welche die eine Runde angeben wollen. Dabei sieht das ganze so aus als würde eine DC 9 im Landeanflug sein. Zudem sieht der Schuh etwas nach einem orthopädischen Schuh aus - etwas klobig - das ganze. Ob dieser Kickroller Inliner eine große Fangemeinde findet wagen wir zu bezweifeln, zumindest wird dieses Teil seine Anhänger finden da sind wir uns sicher.



Longboard / Longboarding

Longboards sind Skateboards, die mit 90 cm und 150 cm länger sind als normale Skateboards. In der Regel weißen Longboards auch größere und zum Teil weichere Wheels auf. Dank der weicheren und größeren Wheels welche den Rollwiderstand durch effektivere Absorption von Unebenheiten verringern, sowie der verlängerte Achsabstand ermöglichen dadurch eine erheblich verbesserte Fahrstabilität und eine höhere Geschwindigkeit als mit einem normalen Skateboard.

Fahrtechniken
Gelenkt wird das Longboard durch Gewichtsverlagerung des Fahrers in die Kurveninnenseite. Das Kippen des Brettes bewirkt ein Eindrehen der Achsen, so dass die Achsen parallel zum Kurven-

radius stehen. Der Drehpunkt der Achse wird auch Pivot genannt. Alle Longboards von Carver, Cruiser bis zum Speedboard haben eins gemeinsam, dass es bei ihrem Gebrauch nicht auf Sprünge und anspruchsvolle Stunds wie Airs sowie Fliptricks ankommt sondern auf Turns und Speed. Als Turns werden Richtungsänderungen beim Fahren durch Gewichtsverlagerungen des Longboarders auf dem Board bezeichnet.

Für die Geschwindigkeitskontrolle beim Longboarden dienen sogenannte Turns und Carvers, dass ist ein wechselseitiges Einlenken des Boards über beide Kanten, wobei der Skater ähnlich wie beim Snowboarden den Hang runter gleitet. Diese Slides sind Bewegungen, bei denen der Skater quer zur ursprünglichen Bewegungsrichtung mit allen 4 Rollen die Straße (Abhang) runter fährt.

Carven
Beim „Carven“ mit dem Longboard steht nicht das Erreichen der höchstmöglichen Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern das Fahren möglichst tiefer Turns beim Abfahren einer abschüssigen Straße. Carving-Boards besitzen oft Trucks mit einer veränderten Geometrie entgegen normalen Skateboard-Trucks, um ein besseres Einlenken zu ermöglichen. Häufig sind auch die Segmente über den Rollen also die Cutouts ausgespart, um ein Wheelbits (ein Schleifen der Rollen) am Longboard zu vermeiden, was zu einem plötzlichen Stopp führen kann.


Cruisen
Zum Cruisen werden Longboards mit Nose und Tail verwendet, die wie verlängerte Skateboards aussehen.


Diese Cruising-Longboards können flach oder konkav sein, was bedeutet dass sie eine Wölbung des Decks aufweisen. Solche Longboards sind eine Mischung von Fortbewegungsmittel und Sportgerät, wobei diese gerne von Surfern zur Nachahmung von Bewegungen wie beim Wellenreiten verwendet werden. Ebenso sind Tricks wie Ollies und Airs möglich. Als Mischung von Fortbewegungsmittel und Sportgerät werden Cruising-Longboards häufig auch zur Nachahmung von Bewegungen gebraucht, wie Surfer sie beim Wellenreiten verwenden. Auch Tricks wie Ollies und Airs sind mit diesen Brettern in begrenztem Maße möglich.

Downhill
Beim Downhill- oder Speedboarden werden  Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h erreicht. Die Trucks tendieren bei hohen Geschwindigkeiten ab circa 60 km/h zu Wobben (zu schlingern). Speedboards besitzen daher oft ein Tiefergelegtes Board. Hierdurch wird ereicht, dass sich der Druckpunkt, den der Skater auf das Board ausübt unterhalb des Achsdrehpunktes wandert. Ebenso wandert der Schwerpunkt nach unten, was sich vor allem durch eine stabilere Kurvenlage bemerkbar macht. Ein großer Vorteil eines so tiefer gelegten Longboards ist es, dass man beim Abstoßen das Standbein nicht so tief anwinkelt, wie bei einem höheren Brett.


Slalomboards
Das
Slalomboard ist eine spezielle Variante des Longboards. Bei Längen von 60 bis 90 cm spricht man von einem Slalomboard, alles über 90 cm ist ein Longboard. Beim fahren eines Slalomboards kommt es auf einer hohen Geschwindigkeit, Kurvenlage und Wendigkeit an, daher haben viele Slalomboarder eine Assoziation zum Longboarden. Slalomboards erfreuen sich in der Schweiz einer sehr großen Beliebtheit vor allem bei Stadtbewohnern, weil sie aufgrund ihrer kürzeren Länge wendiger als Longboards sind und sich besser transportieren lassen.



Parkour- Jäger der Großstadt

Parkour ist keine Sportart aus Amerika sondern ist eine aus Frankreich stammende Lebensart. Wie beim Skateboarden ist Parkour eine feste Szene mit ihrem eigenen Lifestyle. Mit beeindruckenden Traceure schlagen sich die Anhänger akrobatisch durch den Großstadtdschungel.

Sie sind nicht etwa auf der Flucht vor der Polizei, sondern haben sich die Stadt zum Sportplatz gemacht, dabei klettern, rennen, springen und turnen die Traceure quer durch bebautes Gebiet. Klettern die Wände hoch, balancieren über Geländer oder springen von Mauer zu Mauer.

Sie hechten mit akrobatischen Sprüngen von Bänken, Mauern, Gittern und Zäunen, überwinden dabei scheinbar mühelos meterhohe Mauern, hangeln sich an Gerüsten entlang oder balancieren mit Leichtigkeit über schmale Geländer.

Sie springen über Bänke und Zäune, rollen unter Gittern hindurch, überwinden fast mühelos meterhohe Mauern, hangeln sich an Gerüsten entlang oder balancieren mit Leichtigkeit über schmale Geländer. Und während Skateboarder vor einer Mauer stehen, springen sie mit geschmeidigen Bewegungen von Mauer zur Mauer.

Traceure, wie sich die Parkour-Läufer nennen, wählen eben den effektivsten Weg von A nach B – und hechten von Haus zu Haus und über Mauern, sogar große Treppen, Baugerüste und Häuserschluchten. Der vorgegebene Weg zur Schule oder zum Kino ist dabei Außeracht. Während andere mit dem Auto, Fahrrad, Rollerblader oder zu Fuß auf den Weg sind, bewegen sie sich beinahe drei dimensional durch die City.

Parkour, ist Lifestyle und ein Phänomen zugleich, dass mit der Bezeichnung Sport unzureichend erklärt ist.  Parkour ist eine Kunst des Fortbewegens und ein urbanes Ganzkörpertraining. Alle Sportarten haben mit Wettkämpfen zu tun, dort geht es um Ranglistenplatzierung, um Pokale und Urkunden und um Bestzeiten. Genau das gibt es bei Parkour nicht, Konkurrenzdenken sollte man ausschalten, wenn man Parkour macht, wenn man so denkt sollte man gar nicht erst damit anfangen.

Parkour ist eine Art zu Leben und begleitet diejenigen jeden Tag aufs Neue. So machen sie sich bereiz Gedanken wie man eine Mauer überwinden kann, wenn diese noch nicht fertig aufgebaut ist. Parkour zeigt einen wie man etwas hinbekommt, wenn man Strategien entwickelt. Die wichtigste Strategie beim Parkour ist: einen Weg durch den öffentlichen Raum selbst zu wählen. Deswegen hat Parkour nichts mit einem Trend zu tun wie Yo-Yo's es waren. Ein Ur-Mensch hätte sich nicht an einen festgelegten Weg gehalten, wenn dieser auf der Flucht vor einem Säbelzahntiger gewesen wäre – dann hätte es keine Menschen mehr gegeben. Den Urmenschen sei es nur darum gegangen, sich schnell und mit minimalem Aufwand zu bewegen. Genau das ist die Philosophie von Parkour.

Power in den Armen und Beinen ist eine wichtige Bedingung. Den Einwand, dass es in Großstädten wie Berlin, Hamburg, Köln und München viele Wege und Möglichkeiten von einem Ende zum anderen gibt, ist legendlich eine faule Ausrede, sagen all diejenigen die Parkour nachgehen. Denn der direkte Weg ist keine lang gezogene Linie wie auf Fußballplätzen, sondern man entwickelt mit der Zeit einen Blick der einen verrät wie Hindernisse zu nehmen sind, einen Blick eben dafür wie eine Häuserschlucht zu meistern ist, oder ein Rohbau der nur den Weg denen versperrt die immer andere Leute folgen um ja nicht gegen den Strom anzuschwimmen. Wer denkt das Traceure lebensmüde Extremsportler sind, welche gegen eine Mauer rennen oder lebensmüde Sprünge von einem Haus zum anderen machen, der irrt. Genau das ist der Knackpunkt gegenüber anderen halsbrecherischen Sportarten. Als Traceur muss man viel Kraft entwickeln und das nicht nur in den Armen, sondern auch in den Beinen, um eine steile hohe Mauer scheinbar schwerelos zu überwinden und mit einer Rolle auf die andere Seite zu kommen. Grundvoraussetzung für Parkour ist Respekt und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, Respekt für sein eigenes Leben. Was nützt Kraft und Mut, wenn man Höhenangst hat, dann ist Traceur die falsche Art um sich fortzubewegen.

 
Es geht bei Traceuren ebenfalls darum Fähigkeiten zu enrwickeln, ein Hindernis nehmen zu können kommt nach und nach und nicht auf einmal. Man muss für sich den Punkt finden, an dem er sagt: „Hier kann ich noch ein Stück weitergehen“ oder „Hey das kann ich noch nicht, dass muss ich noch üben“. Wenn jeder Parkour-Fan so verantwortungsbewusst wie möglich mit seinem Körper umgeht, dann hätte dieser Sport ein noch besseres Licht in der Öffentlichkeit. Spätestens seit der atemberaubenden Einlagen im Bond-Streifen „Casino Royale“ und der immer stärkeren Kommerzialisierung von Parkour beobachten Traceure auch Auswüchse, die ihnen Sorgen bereiten. Das Bild von Durchgeknallten Junkies, die den berauschenden Kick brauchen, ist für all die Traceure die verantwortungsbewusst damit umgehen ein sprichwörtlich rotes Tuch. Genau von solchen lebensmüden Junkies distanziert sich der Großteil der Traceure. Gegen diese Entwicklung ziehen sie auch aktiv zu Felde, wie mit öffentlichem Training bei dem sich Interessierte ein Bild von Parkour machen und selbst aktiv werden können.

Aller Anfang ist schwer
Bevor man zum ersten Sprung ansetzen kann kommt man ganz schön ins schwitzen, denn eine Mauer nehmen zu können ist nicht gerade leicht, wenn man damit anfängt. Selbst der gekonnte Sprung von Parkbank zur Parkbank muss erst geübt werden. So sollte man mit Liegestützen beginnen, während andere anfangen und versuchen eine Sprossenwand hoch zu kommen und sich auf der anderen Seite abzurollen. In der Hinsicht ist Parkour nicht anders als Skateboarden. Keiner würde auf die Idee kommen erst eine Halfpipe runter zufahren wenn man noch nie auf ein Skateboard stand, genau das ist Parkour, auch mal einen Umweg zu nehmen wenn man sich nicht sicher ist, ob man das Hindernis nehmen kann. Gerade bevor man von Mauer zur Mauer oder von Haus zu Haus springen kann ist ein weiter Weg, denn die wenigsten Mauern haben die Höhe einer Parkbank. Dann muss man das Richtige Springen und genauso wichtig das abrollen drauf haben. Denn erst wenn man so weit ist kann man auch mit den anderen durch die Stadtjagen - dann ist Parkour die Kunst der Fortbewegung!...


Geschichte
Ende der 1980ger Jahre wurde Parkour ins Leben gerufen. In den Wäldern Nordfrankreichs zeigte ein ehemaliger Soldat seinen Sohn David Belle Wege die auf keiner Landkarte stehen. Anfang der 1980 Jahre verlegte David den Hindernislauf im Großstadtdschungel. Seine Freunde versuchen ihm zu folgen und bald wird Davids "Kunst der Fortbewegung" zum neuen Trendsport der dreidimensionalen Art.


In Deutschland ist Parkour zwar angekommen aber die paar Hundert Traceure hierzulande muss man suchen, um überhaupt einen zu finden muss man mitunter tagelang durch die Städte ziehen. In Frankreich hingegen ist Parkour dank seines charismatischen Erfinders David Belle längst eine große Szene und Teil der jungen Traceure-Kultur. Der Film „Banlieue 13“ mit David Belle, nach einem Drehbuch von Luc Besson, lief erfolgreich in französischen Kinos und auch im neuen Video „Hung up“ von Pop-Ikone Madonna sind Traceure der Hingucker.

Parkour ist jedoch mehr als eine Modeerscheinung. Parkour ist die effiziente und spektakulärste Fortbewegung durch Stadt und Natur - ohne Hilfsmittel, elegant und mit fließenden Bewegungen, fast wie Artisten im Hochseil. Der Weg wird bestimmt von Häusern, Mauern, Zäunen, Rohbauten oder allen was die vorgegebene Topographie, dem eigenen Können und den eigenen Ideen ergibt. In keiner anderen Sportart, ist mit so einer kreativen Art behaftet, so dass die meisten Traceure sie als eine hohe Kunst betrachten dann als eine Sportart.

Außer geeigneten Sportschuhen (es werden schon Schuhe extra für Parkour angeboten) bedarf es keiner Ausrüstung, Hilfsmittel oder Sportareale. Parcour kann beinahe überall ausgeübt werden ob im Dorf oder in der Großstadt. Traceure kommen überall zurecht, denn wo es Häuser und Plätze gibt, gibt es viele Möglichkeiten, Bauruinen, Häuser, Geländer, Parkhäuser, Rohbauten, Treppen viele Hindernisse mehr zu laufen, springen und klettern Traceure. So bekommt man eine völlig neue Sichtweise von seiner Stadt, die man sonnst nur aus dem Buß oder der S-Bahn kennt. Denn wer ein Traceure werden will der musst erst mal lernen keine unnötigen Risiken einzugehen, eine vertraute Umgebung neu kennen zu lernen, entdecken und sich ständig zu verbessern und die eigene Kreativität zu stimulieren. Traceure entwickeln ihre Fähigkeiten konsequent weiter denn bei Parkour geht es um Kontrolle, nicht um Wagemut.

Die Techniken
Französisch
Deutsch
Beschreibung
Atterrissage oder réception Landung Landung auf den Füssen, meist mit Abstützen des Oberkörpers durch die Hände.
Équilibre Balancieren Gehen bzw. Balancieren auf Mauern und Stangen. Dies trainiert das Gleichgewichtsgefühl.
Franchissement
Durchbruch Durch eine Lücke (z. B. zwei waagerechte Stangen) schwingen.
Lâché Loslassen Sich aus einer hängenden Position fallen lassen, um sich eventuell mit Schwung an einem weiteren Objekt zu fangen.
Passe muraille Mauerüberwindung Überwinden einer Mauer, indem man durch Abstoßen von ihr die Vorwärtsbewegung in eine senkrechte Bewegung umformt.
Passement
Überwindung Genereller Begriff, um ein Hindernis zu überwinden.
Demitour Halbe Drehung Eine 180° Drehung über ein Hindernis, um danach kontrolliert landen zu können.
Réverse Rückwärtig Eine 360° Drehung über das Hindernis, um kontrolliert landen zu können. Diese Bewegung wird zum Beispiel genutzt, um aus der entstehenden Fliehkraft Geschwindigkeit für weitere Bewegungen gewinnen zu können.
Planche
Hochziehen Aus einer hängenden Position in eine Stütz-Position übergehen. Hier kann man mit Schwung oder mit Kraft arbeiten (oder auch beides kombinieren).
Roulade Rolle Bei der Rolle wird senkrecht auftretende Energie in eine Vorwärtsbewegung umgeformt. Auch hier sollte man darauf achten, die Kniegelenke nicht mehr als 90° abzuwinkeln. Gerollt wird quer über den Rücken und nicht über die Wirbelsäule.
Saut de bras Armsprung Man springt an ein Objekt und landet in einer hängenden Position. Die Beine sollten das Objekt zuerst berühren, um den Aufprall zu bremsen. Mit den Armen zieht man sich dann das Objekt hoch (siehe Planche).
Saut de chat

Katzensprung Ein Hocksprung, bei dem man vor dem Objekt abspringt und die Beine anzieht. Je höher das Hindernis, desto tiefer muss man sich vor dem Absprung bücken, um beim Absprung an Höhe gewinnen zu können.
Saut de fond Sprung zum Boden Jegliche Sprünge aus der Höhe zum Boden. Je nach Höhe bzw. Vorwärtsbewegung, sollte man danach evtl. eine Rolle machen. Vor allem Anfänger sollten ihre Muskulatur und die Abrolltechniken gut trainieren, bevor sie höhere Sprünge wagen.
Saut de détente Weitsprung Ein weiter Sprung von einem Objekt zum Anderen. Diese Technik wird zum Beispiel genutzt, um Lücken oder Hindernisse mit Anlauf zu überwinden. Je nach Geschwindigkeit, sollte man danach eine Rolle ausführen.
Saut de précision

Präzisionssprung

Ein Sprung zu einem vorher definierten Landepunkt. Es geht darum, präzise auf dem Landepunkt stehen bleiben zu können.
Tic Tac Tic Tac Von einem Objekt (z. B. Wand) abstoßen, um ein instabiles oder kleines Objekt zu überwinden.


Pliws / Fersen-Roller

Pliws oder auch Fersen-Roller, sind so gesehen zwei Rollen, welche an jeden Schuh in Sekundenschnelle geschnallt werden können. Mit diesen Rollen unter den Schuhen kann man sich rollend vorwärts bewegen aber auch wo es drauf ankommt gehen. Es macht damit nicht nur Spaß durch die City zu rollen, sondern ist mal etwas für lange Wege in Gebäuden, wie Krankenhausuntergeschosse oder auf Messegelände. Dazu kommt, dass man den Umgang damit in sehr kurzer Zeit erlernt.



Powerizer / Sieben Meilenstiefel

Powerizer oder auch Sieben Meilenstiefel sind wohl das tollste Hi-Techprodukt seit der letzten Marsmission. Auf alle Fälle ist es das spektakulärste was der Sportmarkt hervor gebracht hat. Der Powerizer ist dabei nicht nur was für die jungen und alle coolen Skatertypen, nein es ist mal etwas für die ganze Familie. Wie wäre es mit einem Sonntags-Lauf quer durch den Wald oder immer auf den Deichwegen entlang. Dieses Produkt ist wirklich mal etwas völlig neues.

Der Powerizer ist aus Aluminium und Fiberglas gefertigt und wird an den Beinen befestigt. Der Fuß wird dabei durch ein Schnallensystem ähnlich dem System von Snowboardbindungen arretiert. Ein Kniebügel hält das Bein in Position. Einzelne dieser Sportgeräte unterscheiden sich beim Material und der Fertigung. Der Powerizer ist allerdings sehr wartungsintensiv. Nach jeder Benutzung, sollten die Schrauben sowie die Lager auf festen Sitz kontrolliert werden! Die Fiberglasfeder ist das wichtigste und empfindlichste Teil dieses Sportgerätes. Es kann vorkommen dass beide Stiefel aneinander schlagen und einzelne Fasern der Federn beschädigt werden. Dies kann dazu führen, dass die Federn weicher werden und so die Sprungkraft verlieren. Eine Schutzschicht auf den Federn kann diesen Effekt vorbeugen und verhindern.

Der Federschutz:

Um die Federn vor Beschädigungen zu schützen, können mehrere Lagen von Gewebeband um die Federn gewickelt werden. Alternativ kann ein der Länge nach aufgeschnittener Gartenschlauch an der Feder befestigt werden.

Die erste Methode schützt die Feder schlechter als die zweite. Beide Methoden können die Feder zusätzlich versteifen.

Die Gummipolsterung:
Den größten Verschleiß haben die Gummipolsterungen an den Füßen. Sollten einseitig abgelaufene Gummifüße festgestellt werden, sollten diese gegeneinander ausgetauscht werden um einen gleichmäßigen Verschleiß zu ermöglichen. Beim Joggen ist der Verschleiß höher als beim Springen.


Zwar sind die kosten von 250;- (bis 50 kg Körpergewicht) - 375,- Euro (70 bis 90 kg Körpergewicht) nicht gerade günstig. Körpergewicht! Ja es geht mal tatsächlich nach dem Körpergewicht. Da der Powerizer mit der Hilfe von einem sehr ausgeklügelten Federsystem arbeitet, ist hier bei dass Körpergewicht mal sehr wichtig. Damit ist der Powerizer mit eines der wenigen Gefährte, wo 90 kg an ihre Belastungsgrenzen kommen, irgendwie schade. Denn gerade Kinder und Jugendliche mit übergewicht haben damit ihren Spaß und nehmen auch noch ab. Jedoch ist die Gewichtsgrenze erst bei  90 kg erschöpft. Auf alle Fälle macht damit wieder das laufen Spaß und das nicht nur für die sportlichen und durchtrainierten unter uns.

Jedoch fragt man sich, ob die Powerizer der Unfallversicherungen diese Sportart als gefährlich einstufen? Jedoch der Hersteller versichert, dass die Powerizer ungefährlicher als Rollerblader sind. Jedoch sollte man auf Protektoren sowie auf einem guten Sturzhelm (Mountainbike-Helm) nicht verzichten. Besonders sollten Eltern darauf achten das Ihre Sprösslinge nicht ungeschützt loslegen. Bei Protektoren gilt, dass nicht nur Kids und Teens sich schützen, sondern auch die Eltern. Denn wie oft sieht man das Mama und Papa keinen Helm beim Radfahren tragen, aber dessen Kids! Da fragt man sich wo das gute Beispiel bleibt.

Was ist das Besondere an den Powerizer?
Powerizer:
  1. machen richtig Spaß,
  2. ist etwas für jung und alt,
  3. begeistern auch bewegungs- faule Kinder und Jugendliche,
  4. verbessern die Ausdauer und Kondition,
  5. ermöglichen eine hohe Fettverbrennung,
  6. lassen sich viele Tricks und Stunds machen,
  7. kann man vier Meter weite und zwei Meter hohe Sprünge machen,
  8. machen mehr Spaß als normales Jogging,
  9. bewegen und trainieren 98% aller Körper-Muskelgruppen,
10. sind nicht Jahreszeitenabhängig.


Die ersten Schritte:

Bevor man mit den Powerizer loslegt,  sind einige wichtige Punkte zu beachten. Man sollte immer mit einem Helm und Protektoren loslegen, also Helm- Knie und Handgelenksschutz und Sturzhelm wie beim Mountainbike (eventuell mit Kinnschutz). Protektoren sollten in jedem Fall gut sitzen, damit diese nicht verrutschen können und somit keinen Schutz mehr bitten!

Anpassen:
Durch das Lösen der linken Inbusschrauben kann die Höhe der oberen Stabilisierung des Powerizer in die optimale Position bringen. Dabei sollte man nicht vergessen,  die Inbusschrauben wieder festzuziehen! Falls eine Verunsicherung auf kommt bitte den Händler fragen, oder den Powerizer dort richtig anpassen lassen.


Bevor man das erste Mal loslegt, sollte man die Protektoren überprüfen, ob diese richtig sitzen. Die Knieschützer werden unter der Kniefixierung (Kniebügel) angelegt!

Im amerikanischen Sprachraum wird die zugehörige Sportart Powerbocking genannt, um dem Erfinder Böck Tribut zu zollen. Da in Deutschland der Powerizer als erstes auf dem Markt war, wird in Deutschland oft vom Powerising gesprochen. Alternativ wird auch der Begriff Bouncen, Bouncing oder Jumping verwendet.

Das Erlernen von Powerbocking ist dem ersten Anschein sehr nach einfach. Da der Stiefel lediglich eine Verlängerung des Beines ist, bleibt der Bewegungsablauf im Wesentlichen gleich dem normalen Gehen. Die meisten Anwender können nach drei bis 10 Minuten selbständig gehen.

Es gibt zwei Einsatzmöglichkeiten dieses Sportgerätes:

Joggen
Beim Joggen seien Durchschnittsgeschwindigkeiten von 15-20 km/h und Spitzengeschwindigkeiten von über 30 km/h möglich.


Springen

Es sind Sprünge von zwei Metern Höhe und fünf Metern Weite möglich. Tricks wie Spagat, Salti und ähnliches werden häufig versucht.

Hersteller:
Die Firma ALAN Sportartikel GmbH verkauft das Original unter dem Namen PowerSkip. Hergestellt wird dieses Sportgerät von der Firma HITECH & C CO., LTD in Seoul, Korea. Das Gerät wurde an verschiedene Firmen lizenziert, so dass es noch unter anderen Namen zu kaufen ist.


Roller Derby
ist ein aus den USA stammender Vollkontakt-Sport mit Rollschuhen.

Historisch betrachtet handelt es sich um eine Art von sportlicher Unterhaltung, basierend auf Formations-Rollschuhlauf  auf einer ovalen Bahn. Obwohl es traditionell ein professioneller (bezahlter) Sport für Frauen und Männer war, wird er heute fast nur noch von weiblichen Skaterinnen betrieben und auch oftmals nur im Amateur-Bereich ohne Bezahlung.

Was früher nur in den USA bekannt war, breitet sich mittlerweile auch europaweit aus. Mittlerweile gibt es Teams in den USA, Australien, England, Irland, Kanada, Neuseeland, Mexiko, Schweden und auch Deutschland. Hier sind zwei Ligen vertreten.

Die Barockcity Rollerderby Club BCRD und die (SVRG)



Slacklining
Slacklining oder auch Slacklinen, ist ein Trendsport ähnlich dem Seiltanzen, bei der man auf einem Schlauchband oder Gurtband balanciert, dass zwischen zwei Befestigungspunkten (Bäume, Pfähle oder Pfosten) gespannt ist.
Dieser Fun-Sport erfreut sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit: Beim Balancieren über das relativ lockere Slackline ist viel Geschick und Körperhaltung gefragt. Allein der Aufbau verbringt so seine Tücken.

Beim Slacklining geht es darum, auf einem gespannten Spanngurt zu balancieren, zu Laufen und Tricks zu probieren. Das Slackline ist dabei nicht wie die Drahtseile beim Seiltanzen gespannt, sondern hängt etwas durch, was eine völlig neue Herausforderung ist. 

Am Anfang hat man ernsthafte Probleme, die Balance auf der Slackline zuhalten. Erst nach einiger Zeit, schafft man es die ersten wackeligen Schritte zu machen. Fortgeschrittene haben coole und beeindruckende Tricks drauf wie:

Balance halten; Umdrehen; Sitzstart; 360-Sprung; The Slackline Wizard;  Practices of Dan Brown; Salto Rückwärts, Salto Vorwärts.

Wo lässt sich Slacklining Ausüben?
Slacklining lässt sich das ganze Jahr über ausführen. Die Slackline kann man überall aufbauen, wo sich geeignete Fixerpunkte anbieten. Es eignen sich dafür: Bäume, Pfähle sowie Pfosten. Jedenfalls sollte daran gedacht werden, dass die Gegenstände die Belastung standhalten, also keine jungen Bäume oder morsche Pfähle. Die Fixerpunkte sollen eine Belastung von mindest 1000 Kilogramm aushalten. Es sollte ein weicher Untergrund gewählt werden, wie Rasen, weiche Matten oder ähnliches, um Verletzungen vorzubeugen, falls jemand von der Slackline fallen sollte. Im Sommer lässt sich eine Slackline auch über einen Swimmingpool oder einen etwas tieferen Bach spannen und wird so zu einem sehr feuchten Vergnügen.
Siehe Mud & Wet Games

Achtung:
In einigen Parks und Grünanlagen kann Slacklining sehr teuer werden, wenn man die Leine um Bäume die unter Naturschutz fixiert oder wenn dazu Denkmäler oder Büsten verwendet!


Die Verankerung:
Die Slackline wird zwischen zwei gleich hohen und festen Punkten gespannt. Im freien eignen sich dazu Klettertürme auf einem Spielplatz, oder anlagen in einem „Trimm dich Wald“. Es können auch Bäume oder freistehenden Pfosten verwendet werden. Bäume sollten mindestens einen Durchmesser von 30 - 40 cm haben. Um Bäume oder die Slackline vor Schädigungen zu schützen oder auch vorzubeugen, sollte alter Teppichboden oder Isomatte oder einen Schutzschlauch aus PVC verwendet werden.

Die Fixzierpunkte
Der erste Fixpunkt:

Als erstes sollte der mitgebrachte Schutz um den ersten Fixzierpunkt gelegt werden. Hierbei spielt es keine Rolle ob nun ein Baum oder ein Pfahl. Die beiden Schlaufenenden sollten dabei gleich lang sein. Nun kommt das Ratschenteil an der Reihe. Dieses besteht aus einer Ratsche und einem etwas 24 cm langen Gurtband, welches mit einer Schlaufe oder einem Lasthaken ausgestattet ist.

Das Ratschenteil wird nun mit der Hilfe des Schenkels zugeschraubt. Dabei solltet Ihr unbedingt darauf achten, dass das Gurtband auf dem Schraubbolzen des Schenkels liegt, daher darf das Gurtband nicht auf den Rundkorpus des Schenkels aufliegen, weil sich die kraft daher schlecht auf das Gurtband überträgt. Wenn dies geschieht kann es einen Abriss des Gurtes zufolge haben, wobei Verletzungen auftreten können.

Der zweite Fixzierpunkt:
Bei dem zweiten Fixzierpunkt wird genauso vorgegangen wie beim ersten. Je nach Bauart und Ausstattung, wird in den Schenkel ein zweites Ratschenteil die Line eingehängt


Das Spannen der Line:
Legt die Slackline zwischen den beiden Fixzierpunkten auf den Boden, fädelt nun die Slackline durch die Schlitzwelle der Ratsche(n) und zieht so stramm wie möglich an. Beginnt erst dann die Line mit Ratschenbewegungen zu spannen. Es kann so weit gespannt werden, wie die Wickelaufnahme der Ratsche es mit Handkraft ermöglicht. Achtung dabei bitte keine Hilfsmittel zum Spannen verwenden, dies sieht eine erhöhte Unfallgefahr mit sich. Habt ihr die maximale Spannung erreicht, schließt die Ratsche, indem Ihr diese ganz zusammenklappt. Weil sich die Slackline etwas dehnt, kann die Leine  vorsichtig nachgespannt werden. Umso stärker die Slackline gespannt wird umso leichter lässt sich darauf balancieren. Wenn die Slackline leichter gespannt wird, lässt sich darauf schlechter balancieren, da die Line größere Schwingungen aufweist.


Die Slackline sollte nicht höher als 90 cm gespannt werden. Bei Lines die höher als 90 cm gespannt werden, muss eine zusätzliche Absturzsicherung vorhanden sein, wie Matten oder alte Matratzen! Bei einer Höhe von 90 cm besteht eine erhebliche größere Verletzungsgefahr.

Für Kinder und Jugendliche die ungeübt sind, ist Kniehöhe ideal. Dafür sollten Helfer oder zumindest eine Auf- und Absteigemöglichkeit vorhanden sein um Verletzungen vorzubeugen! Es kann jedoch bei strammer gespannter Slacklines vorkommen, dass die Line zwischen den Beinen schnalzt.

Das Entspannen der Line
Zieht den Funktionsschieber der Ratsche und klappt den Ratschenhebel vorsichtig bis etwa 180 Grad auf, bis die Verriegelung aufspringt. ACHTUNG! Beim Lösen der Verriegelung, kann ein starker, ruckartiger und schmerzhafter Schlag entstehen, der sich auf die Finger übertragen kann. Nun könnt Ihr im Allgemeinen die die Line aus der Welle ziehen. Beachtet bitte dabei, dass Ihr alle Teile auf Verschleiß und Beschädigungen untersucht. Eine regelmäßige Wartung vermindert Unfälle und Verletzungen.


Reinigung und Lagerung
Bei Verschmutzung kann die Slackline mit lauwarmen Wasser (Bitte keine Lösungsmittel oder Geschirrspülmittel verwenden). Die Slackline sollte trocken in gut belüfteten trockenen Räumen aufbewahrt werden.


Prüft die Slackline vor Gebrauch auf folgende Punkte:
1. Sind die Fixpunkte stark genug verankert?
2. Stören keine scharfen Kanten, welche die Slackline oder Euch selbst verletzen könnten?
3. Sind die Schenkel fest zugedreht?
4. Liegen die Gurtbänder auf den Schraubbolzen der Schenkel auf?
5. Sind keine spitzen oder harten Gegenstände (Steine, Scherben etc.) unterhalb der  Line?
6. Ist die Line nicht höher als 90 cm über dem Boden gespannt?
7. Ist die Line nicht verdreht?


Sicherheitshinweise
Die Slackline ist ein nicht ungefährliches Gerät, daher muss es mit größter Sorgfalt verwendet werden. Auf die Slackline kann durch das Spannen eine Kraft von bis zu 1000 kg aufgebracht werden. Bei diesen hohen Spannungen, kann es zu ernsthaften Verletzungen mit tragischen Ausgängen führen, sollte eine Slackline reißen!...


Daher sollten folgende Punkte beachtet werden:
Die Slackline darf nur mit der Handkraft gespannt werden. Hebel zum spannen oder ähnliches sollte keine Anwendung finden, da eine zu stramme Slackline reißen könnte. Es darf legendlich nur eine Person gleichzeitig rauf. Bei Anfänger sollte von beiden Seiten je ein Helfer stehen. Ebenso darf eine Slackline nicht an zwei Autos befestigt werden. Dieses Sportgerät darf unter keinen Umständen alleine von Kindern benutzt und aufgebaut werden.



Slalomboard / Snalomboarding

Das Fortbewegen mit einem Slalombrett wird Slalom-Boarding genannt. Mit einem Slalomboard erreicht man mit wenig Kraftaufwand höhere Geschwindigkeiten als mit einem normalen Skateboard. So erlauben Slalomboards, durch etwas Druck in der Kurve das Tempo zu steigern. Diesen Ablauf wird „Pumpen“ genannt. So können  Slalomboarder mit Übung und Erfahrung

leichte Steigerungen überwinden, ohne dabei mit den Füßen abzustoßen. Möchte man mit einem Slalomboard Tricks ausüben so werden Skyhhoks benötigt. Skyhhoks sind Sprungbügel, diese werden an den Achsenschrauben auf der Oberplatte des Boards befestigt. Skyhhoks dienen dazu, Hindernisse wie Bordsteinkanten und  Straßenbahngleise zu überspringen. Allerdings können Slalomboard–Anfänger von Skyhhoks unbedingt abgeraten werden, diese an das Board anzuschrauben, da es zu sehr beeindruckende und schmerzhafte Landungen kommen kann. Daher sollte man Skyhhoks nur dann verwenden, wenn man mit dem Slalomboard Übung hat. Langjährige Slalomboarder können mit Skyhhoks Sprünge von über einen Meter Höhe vom Boden ab machen.

Häufig sind Slalomboards konkav, das heißt sie sind nach unten gewölbt. So sind die Kanten des Brettes höher als der mittlere Teil. Raceförmige Slalomboards verfügen über einen Vorspann. Das heißt das Brett ist flexibel und verfügt neben dem Holzkern über einen Glasfaserkern. Slalomboard erlauben es auch zu pushen, allerdings kann man nicht sehr engen Slalom damit fahren, wie mit den Tight-Slalom-Brettern.

Tight-Slalomförmige Slalomboards sind kürzer als die Racebretter. Sie sind steif und verfügen über einen kürzeren Radstand. Die Steifheit verhindert daher einen Wheelbite. Diese Steifheft hilft, dass die Energie beim Pushen nicht allzu stark im Flex verloren geht. Durch den kürzeren Radstand sind die Achsen weniger voneinander entfernt. Dies ermöglicht, wesendlich engere Kurven zu fahren.

Das Material
Das Slalomboards wird auf eine Art Schablone gespannt, auf dieser Form werden die Hölzer verleimt. Es gibt zwei Möglichkeiten für das verleimen. Die erste Art ist das „Stehende Verleimen“ und die zweite Art ist das „Liegende Verleimen“ der Holzsichten. Dafür werden oft mehrere Schichten von hochwertigen und elastischen Holz wie Eschenholz verwendet. Hierbei verwendet man meist eine Glasfaserschicht. Es kommt aber auch vor, dass Karbon-Schichten zum Stabilisieren des Boards verwendet werden.


Events
Für Slalomboarder gibt es folgende Disziplinen:
Parallelslalom. Bei dieser Disziplin starten nach der Qualifikation jeweils zwei Fahrer gleichzeitig. Hierbei geht es darum, möglichst schnell den Kurs mit Cones (Cones = Straßenhütte) zu fahren, wobei bei man im Slalom um die Cones herumfahren muss.

 

Bei der Qualifikation wird die Zeit gemessen sowie die Startaufstellung bestimmt. Danach wird nach einem Cupverfahren der Sieger ermittelt. Beim Riesenslalom startet jeweils nur ein Fahrer. Sehr bekannt ist ebenfalls die Burning Wheels Tour, wobei es Steilwandkurven, Wellen oder Kamelbuckel gibt. Diese Disziplin ist allerdings nichts für Anfänger, da  diese Rennen sehr anspruchsvoll und gefährlich sind.

Bekannte Slalomwettbewerbe:
European Championship
Slalom Skateboard World Cup
Slalom World Cup
US-Championship



Snakboard / Snakboarding
Im Unterschied zum einem starren Skateboard besteht darin, dass das Snakeboard aus drei Segmenten, die sich gegeneinander verdrehen lassen gefertigt ist. Unter dem vorderen und dem hinteren Segment befindet sich jeweils eine Achse mit den Laufrädern. Die Füße des Skaters stehen über das vordere und das hintere Segment. Indem man die Füße ähnlich wie eine Schlange zueinander und wieder auseinander bewegt und dem Oberkörper unterstützende Drehbewegungen ausgeführt werden, nimmt das 
Snakeboard Fahrt auf.

Der Vorteil darin besteht, dass man ohne den Boden zu berühren fahrt aufnehmen kann und Geschwindigkeiten von 20 bis 40 kmh erreicht. Dazu kommt das sich so sehr steile Steigungen überwinden kann, worin bei einem normalen Skateboard erhebliche Schwierigkeiten auftreten. Jedoch bei Tricks und Stunds müssen bestimmte Elemente angebaut werden, wo der Skater seine Füße rein steckt. Neuere Snakeboards bestehen aus reine Holzdecks, was den Vorteil hat, dass diese Boards für Freestyle besser geeignet sind.


Auf dieser Weise lassen sich Tricks wie:
Boardslide, fs 360° bs K-grinds, Rodeo 900°, 540°  ausführen und einige mehr.


Geschichte
Das Snakeboard wurde 1989 in Johannesburg, (Südafrika) von den Studenten James Fisher und Oliver McLeod-Smith erfunden, die nach einem Skateboard suchten mit den man steile Straßen ähnlich wie mit einem Snowboard fahren und abbremsen kann. Jedoch zur selben Zeit entwickelten die Firmen Alterskate und TomTom ebenfalls Streetboards mit ähnlichen Bewegungsabläufen. Da Fisher und McLeod-Smith den Bewegungsablauf und den Grundaufbau patentierten, musste Alterskate die Produktion einstellen. Daraufhin gründeten Fisher und McLeod-Smith die Firma Snakeboard, jedoch durch erhebliche Absatzschwerigkeiten wurde die Firma Ende 1990 im Konkurs getrieben. Darauf wurden die Namensrechte sowie das Patent von dem enlischen Skateboard-Hersteller MV-Sports übernommen. Anfang 2000 erwarb die amerikanische Firma Dimension Streetboards die Firma Snakeboard und alle damit verbundenen Patente und Namensrechte. Sneakesboards führen in Europa allerdings ein Schattendasein und haben daher einen wesendlich geringeren Absatz als wie in der USA.



Street Carving

Die Skater-Szene hat den Streetcarver von BMW aus München schon lange für sich entdeckt und sind von der Funktion und das Spcesige Aussehen des Boards begeistert. Besonders wird das einzigartige Fahrgefühl hervorgehoben. Mag der Asphalt noch so hart und rau sein, so ist das Fahrgefühl, wie auf einen besonders weichen Firn oder wie auf einer großen Welle vor Hawiii.

Das hochwertige Hightech-Skateboard besticht nicht nur durch seine Fahreigenschaften, sondern auch durch seine komfortablen einzigartigen Eigenschaften. Im Fahrwerk des Street Carving-Boards steckt sogar ein Bauteil aus dem BMW 5er was das ganze noch interessanter macht. Der BMW Street Carver ist mit fast 500 Euro nicht gerade ein Teil das günstig ist und ist legendlich bei ausgesuchten Händlern erhältlich. Im Gegensatz zum Skateboard dessen Räder eigentlich mal härtere mal weichere

Rollen sind und wo die Trucks auf Lenkgummis (Bushings) ruhen, hat das  Street Carving-Board echte Räder. So nehmen die Räder in der Kurve eine Schräglage ein, dadurch können größere Seitenkräfte auf die Straße übertragen werden. Der Skater verliert in scharfen Kurven nicht die Haltung, so lässt sich zudem der Schwung des Körpers erheblich besser ausnutzen. Beim Street Caving-Board ist so auch ein ermüdungsfreieres Fortbewegen auf ebenen Strecken möglich. Die Bewegungen beim Street Caving-Board ähneln sehr von Snowboardern oder Surfern.


Street Surfer (Bike)

Das Street-Surfer Bike ist das ultimative Fahrerlebnis mit fünf Rädern. Wie ein BMX-Rad ist der Street-Surfer nicht nur ein neues Fahrrad, es ist der absolute Kick. Hierbei wurde das Fahrrad mit einer völlig neuen Lenkung neu erfunden. Die Lenkung und der neuartigen Vorderad-Trackink gibt den Fahrer das Gefühl auf den Straßen zu Surfen, Skateboarden oder zu Snowboarden.

Schon beim ersten Mal verfällt man in einem Rausch und man kann davon nicht genug bekommen. Das Street-Surfer Bike ist nicht nur etwas für BMX Liebhaber sondern im Gegensatz etwas für jung und alt.


Street Surfer Skateboards

Street Surfer Skateboards

Ähnlich wie beim Street-Surfer ist das Street Surfer Skateboard einechtes Fun-Erlebnis. Jedoch im Gegensatz besitzt das Street-Surfer Skateboard 4 um 360° drehbare Rollen. Dieses Board bietet ebenso viele Möglichkeiten, jedoch ist es durch seine 4 Rollen etwas träger und schwerer zu handhaben. Das einzigartige Design und die hervorragenden Funktionen des Dual-Decks sowie die 4 Pro-Stil 80mm Street-Surfer-Rollen (Inleinskate-Rollen) stehen für eine maximale Kontrolle und Fahrstabilität.

Street-Surfer Skateboard haben auf ebene Straßen und Plätzen eine hervorragende Fahreigenschaft. Durch den patentierten beweglichen

Flex-Hals und das geringe Gewicht und den 360° schwenkbaren Aluminium Achsen kommt ein echtes Fahr feeling auf. Auf Grund der Snowboard-Carving-Bewegung lassen sich sehr enge und scharfe Kurven in einer nie dagewesene geschmeidige Leichtigkeit fahren, als mit einem Skateboard. Just Carve-and-Go, als würde man auf ein Surfbrett Wellen reiten.


Street Surfing / Waveboarding

Street Surfing oder auch Waveboarding genannt ist eine Kombination von zwei beweglichen Decks und zwei jeweils 360° -drehbaren Rollen. Alles zusammen ergibt es  ein Sportgerät einer ganz besonderen Art. Mit dem Street-Surfer lassen sich wie mit dem Skateboard viele Tricks und Manöver durchführen. Dank der beweglichen Aufhängung der Rollen ist der Street-Surfer unglaublich Beweglich und so lassen sich mehr Tricks als beim Skateboard ausführen – und das nicht nur von Profis.

Das Street-Surfer erinnert vom aussehen her an ein Snakeboard. Die beiden Standplatten sind hierbei nicht vertikal, sondern horizontal in der Längsachse beweglich. Durch die wellenförmigen Bewegungen kann man sich auf dem Skateboard auf nur zwei rädern, sogar in leichtem Gefälle fortbewegen.

Der engere Wenderadius sowie das handliche Gerät, sind sicher ein Vorteil gegenüber dem Snakeboard. Dafür braucht man beim Street-Surfer allerdings etwas mehr Übung um auf den zwei um 360° drehbaren Inline-Rollen das Gleichgewicht zu behalten. In Kurven (S-Kurven) driftet man durch die drehbaren Radachsen seitlich in Fahrtrichtung etwas ab, was ein echtes Street-Surfing-Feeling aufkommen lässt. Gebremst wird im Gegensatz zum Skateboard durch abspringen. Im Weiteren ist das Street-Surfing-Board im Gegensatz zum Skateboard im ebenen Gelände langsamer da es keine hohen Geschwindigkeiten zulässt. Jedoch sollte es ausreichen gut gelaunt (gutgelaunt sind Skateboarder immer) durch die City zu Cruisen und anderen sein Können zu zeigen.

Mit dem Streetsurfing / Waveboard erlebt ein Skateboarder eine ganz neue Fahrdynamik. Street-Boarding ist eine Mischung aus Surfen und Snowboarden. Durch das sagenhafte System des Streetsurfers oder auch Waveboards lässt sich anders zum Skateboard eine große Reihe an extremere Manöver durchführen. Street-Surfing ist trotz der zwei Rollen die sich um 360° drehen lassen sehr schnell erlernt und man erlebt ein ganz besonderes Fahrgefühl und sagenhafte Kurventechniken.

Mit dem Streetsurfing / Waveboard
erlebt ein Skateboarder eine ganz neue Fahrdynamik. Street-Boarding ist eine Mischung aus Surfen und Snowboarden. Durch das sagenhafte System des Streetsurfers oder auch Waveboards lässt sich anders zum Skateboard eine große Reihe an extremere Manöver durchführen. Street-Surfing ist trotz der zwei Rollen die sich um 360° drehen lassen sehr schnell erlernt und man erlebt ein ganz besonderes Fahrgefühl und sagenhafte Kurventechniken.

Das Material
Die Decks bestehen aus sehr stabilem ABS-Kunststoff und haben eine robuste Stahl-Torsionsstange was eine längere Lebensdauer als bei ein Skateboard aufweist. Die Rollen des Waveboard haben einen Durchmesser von 77mm (Inleinskate-Rollen), die Kugellager entsprechen ABEC 5. Daher lassen sich Inlineskate-Rollen verwenden, aber aufgrund der speziellen Anforderungen an die Bodenhaftung, sollte man auf alle Fälle Streetsurfing / Waveboard-Rollen verwenden, diese Rollen sind weicher und halten beim Surfen durch die City oder in der Pipe besser die Spur und haben somit eine gute Haftung.

Wo kann man Street-Surfen?
Das Street-Surfen kann man allerdings nur auf glatten Oberflächen wie geteerte Wege oder Plätzen (Parkplätze) jedoch sind Skateparks noch besser. Der Boden sollte zudem auch ein leichtes Gefälle aufweisen. Bergwärts geht es nur mit sehr großer Anstrengung. Auf Straßen mit Kopfsteinpflaster oder Wege mit verlegten Steinen sollte man verzichten.

Plätze mit leichtem Gefälle sind ideal zum Street-Surfen und erinnern ans Wellenreiten. Der im Gegensatz zum Snakeboard engere Radius und das handlichere Gerät ist ein Vorteil gegenüber dem Snakeboard. Jedoch braucht man etwas mehr Übung um auf den zwei um 360° drehbaren Rädern das Gleichgewicht zu behalten. Jedoch driftet man in größeren Kurven wegen der drehbaren Räder etwas in Fahrtrichtung ab.

Geschichte des Street-Surfer / Waveboard

Entwickelt wurde der Vorgänger des Waveboard von einem Koreaner und 2003 dort auf den Markt gebracht. 2004 schaffte es den Sprung nach Kalifornien in die Vereinigten Staaten und fand in der Skateboard Szene durch die guten Fahreigenschaften und dem großen Trickpotential großen Anklang. 2006 dann der Sprung nach Europa: erst Schweden und die Schweiz, dann folgten 2007 Deutschland, Dänemark und Norwegen. Das Waveboard erfreut sich einer immer größer werdenden Fangemeinde dank des beeindruckenden und unvergleichlichen Fahrgefühls.



Tug Of War /  Tauziehen
Tauziehen, Tug of War oder auch Seilziehen ist eine alte Mannschaftssportart, die dem Kräftemessen zweier Mannschaften dient. Je eine Mannschaft zieht an einem Ende des Taus. Sieger ist, wer die gegnerische Mannschaft über die Mittellinie zieht. Bei einer eher volkssportlichen Version zur Belustigung stehen sich die beiden Mannschaften an den Ufern eines Bachs gegenüber. Kraft, Ausdauer, Technik und mentale Stärke machen aus einem Hobbysport einen echten Hochleistungssport, welcher auf nationaler und internationaler Ebene von austrainierten Athleten betrieben

wird. Jedes Jahr finden internationale Wettkämpfe statt, an ungeraden Jahren Europameisterschaften, an geraden Jahren Weltmeisterschaften. Führende Nationen sind die Schweiz, die Niederlande, Irland, Spanien, Schweden und Deutschland. Jedes Jahr finden internationale Wettkämpfe statt, an ungeraden Jahren Europameisterschaften, an geraden Jahren Weltmeisterschaften. Führende Nationen sind die Schweiz, die Niederlande, Irland, Spanien, Schweden und Deutschland.

Bei Wettkämpfen stehen sich jeweils acht Athleten gegenüber. Einteilung der Gewichtsklassen (international): Frauen (bis 480 kg, bis 520 kg, bis 560 kg); Männer (bis 520 kg, bis 560 kg, bis 600 kg, bis 640 kg, bis 680 kg, bis 720 kg, über 720 kg)

Geschichte
Der Seilziehwettkampf ist aus antiken Zeremonien und Kulthandlungen entstanden. Hinweise auf rituelle Ursprünge wurden in Burma, Indien, Borneo, Korea, Hawaii, Kongo, Neuseeland und Neuguinea gefunden. Das Seilziehen diente damals als Symbol für den Kampf zwischen Gut und Böse. Tauziehen entwickelte sich später zu einem sportlichen Wettkampf. Eine Wandzeichnung im Grabmal des Merera-ku in Sakkara (Ägypten) weist darauf hin. Im antiken Griechenland (ab ca. 500 v. Chr.) wurde das Seilziehen vor allem als Training für andere Sportarten ausgeübt. Im 12. Jahrhundert wurden Tauziehwettkämpfe am Hof des chinesischen Kaisers veranstaltet, im 13. und 14. Jahrhundert auch in der Mongolei und in der Türkei. Im westlichen Europa ist das Tauziehen erst ab etwa 1000 nachweisbar; in skandinavischen und germanischen Heldensagen, die von „kräftigen Spielen“ berichten. Im 15. und 16. Jahrhundert erschien das Tauziehen in Frankreich und Großbritannien. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Sport organisiert betrieben. Zuerst bildeten sich einzelne Vereine, später dann Verbände. Tauziehen wurde zunächst als Leichtathletik-Disziplin betrachtet.


Mehrfach in der Geschichte der modernen Olympischen Spiele war Tauziehen olympische Sportart, und zwar von 1900 bis 1920. Die Sportart wurde dann aus dem Programm gestrichen, weil das IOC eine Reduktion der Teilnehmerzahl erreichen wollte. Da die Leichtathletikverbände sich nicht mehr um das Tauziehen kümmerten, bildeten sich unabhängige Vereine und Landesverbände. 1964 wurde der Weltverband TWIF (Tug of War International Federation) gegründet. Die ersten Europameisterschaften wurden 1964 durchgeführt, die ersten Weltmeisterschaften 1975. Seit 1981 nimmt der Tauziehweltverband am Programm der World Games teil.

Die Seile
Die Seile werden beim Seilziehen einer großen Belastung ausgesetzt. Wenn auf beiden Seiten beispielsweise 10 Personen je 80 kg Körpergewicht einsetzen, ergibt das, multipliziert mit dem Ruck-Faktor von 2,5, eine Zugkraft von etwa 2000 daN. Die Reißfestigkeit des Seiles muss bei einem zweifachen Sicherheitsfaktor in diesem Falle 4000 daN betragen. Geeignet sind Hanf- oder Hanf-Kunststoff-Seile, welche eine geringe Dehnung aufweisen und selbst bei einem Riss nicht zurückschnellen. Ein DIN-geprüftes Seil aus Langhanf mit einem Durchmesser von 32 mm hat eine Reißfestigkeit von 7000 daN und die für das Seilziehen erforderliche Griffstärke. Wenn die Teilnehmer das Seil nicht einfach loslassen, lässt sich das Risiko von Sturzverletzungen reduzieren.


Unfallrisiken
1995 kam es bei einem Tauziehen mit 650 jugendlichen Pfadfindern im rheinland-pfälzischen Westernohe zu einem tragischen Unfall, als bereits nach 30 Sekunden das völlig ungeeignete Seil riss. Zwei Kinder kamen zu Tode, 102 Teilnehmer erlitten – zum Teil schwere – Verletzungen. Im öffentlich vielbeachteten Gerichtsverfahren gegen die verantwortlichen Veranstalter stellte das Gericht fest, dass diese ihre Sorgfaltspflicht verletzt hatten, weil sie sich nicht über die Reißfestigkeit des viel zu dünnen und aus Kunststoff gefertigten Seils informiert hatten und auch keine Vorkehrungen für einen gegebenenfalls notwendigen sofortigen Abbruch der Veranstaltung getroffen hatten. Da die Todesfälle allerdings so nicht vorhersehbar gewesen waren, wurden die  Verantwortlichen lediglich wegen fahrlässiger Körperverletzung und nicht wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Auch bei den Olympischen Spielen 1908 in London kam es (in der damals noch olympischen Disziplin) zu einem tragischen Unfall, bei dem zwei Amerikaner starben. Seilziehen ist, wenn es normal betrieben wird, ein überaus fairer und unfallfreier Sport, da kein Körperkontakt zum Gegner besteht. Somit gibt es weder Fouls noch sonstige Möglichkeiten, dem Gegner Verletzungen oder Wunden beizubringen.



YoYo / Jo-Jo
Spielarten Bei Wettbewerben werden die Teilnehmer in verschiedene Spielklassen eingeteilt, je nachdem auf welche Art und Weise das Yo-Yo gespielt wird:

A (oder Single A): Spielart mit einem normalen Yo-Yo.
AA (oder Double A): Spielart mit 2 Yo-Yos, je einem pro Hand. Zumeist Loop- und Wraptricks.

AAA (oder Triple A): Spielart mit 2 Yo-Yos, je einem pro Hand. Im Gegensatz zu AA liegt hier der Schwerpunkt auf Stringtricks und nicht auf Loops.

4A (oder auch Offstring): Spielart, bei der die Schnur nicht an der Achse befestigt ist. Wird ähnlich wie ein Diabalo gespielt.

5A (oder auch Freehand ): Spielart, bei der das Yo-Yo nicht an der Hand befestigt wird, sondern an einem Gegengewicht wie z.B. einem Würfel. Teamwettbewerb: 2-6 Spieler treten in einem Team-Freestyle an.

Matrial
Bei den ursprünglichen Yo-Yos war die Achse fest mit der Schnur verbunden. Eine bedeutende Verbesserung entstand um 1928 durch Einführung der Schnurschlaufe durch Flores. Damit war die Achse innerhalb der Schnurschlaufe frei drehbar. Als Effekt ergab sich, dass sich das Yo-Yo bei ganz abgewickelter Schnur weiterdrehte, ohne sich sofort wieder aufzuwickeln.


Durch einen kleinen Ruck an der Schnur verwickelt sich die Schlaufe in der Achse und durch die damit verstärkte Reibung wickelt sich das Yo-Yo wieder auf. Mit dieser verbesserten Technik entstand eine Vielzahl möglicher neuer Tricks.

Es gibt im allgemeinen zwei Achsenarten. Zum einen gibt es die bereits erwähnten festen Achsen mit einer darum gelegten Schnurschlaufe zum anderen gibt es die sog. "Transaxles".

Diese lassen sich weiter unterteilen: Hauptsächlich bei billigeren Yo-Yos findet sich eine Transaxle in Form eines um eine starre Metalachse gelegten Plastikrings. Eine Variation hiervon die sich beispielsweise im ProFire von Duncan findet sind zwei (Metall-)Ringe, die aufeinander und dann auf eine Metallachse gesteckt werden. Weiterhin gibt es Yo-Yos mit Kugellager (heute Standard). Alle Transaxles vermindern im Vergleich zu einer starren Achse die Reibung und ermöglichen eine länger andauernde Drehung.
Yo-Yo patentiert 1866

Eine weitere Variante der modernen Yo-Yos sind Fliehkraftkupplungen. Diese geben bei einer ausreichend hohen Drehzahl die Achse frei, und das Yo-Yo kann sich drehen, ohne dass die Schnur aufgewickelt wird. Verlangsamt sich die Drehung, dann "greift" die Kupplung und fixiert die Verbindung Achse-Schnur und das Yo-Yo wickelt sich auf. Diese Yo-Yos gibt es mit diversen Achsensystemen und sind vor allem für Anfänger geeignet.

Außerdem haben moderne Yo-Yos oft wenig "Response", damit wird bezeichnet wie gut das Yo-Yo auf eine Ruck an der Schnur reagiert. Die Eigenschaft, bei einem leichten Ruck zurückzukommen wird bei vielen modernen Yo-Yos dadurch vermieden, dass der Spalt für die Schnur vergrößert wird. Einige moderne Yo-Yos kommen sogar nur mit einem "Bind" zurück in die Hand. Bei einem Bind wird in den Schnurspalt eine extra Lage Schnur gebracht, wodurch Reibung an den Yo-Yo Hälften entsteht, die es ermöglicht das Yo-Yo doch durch einen Ruck zurückzuholen.

"Imperial (Standard) Shape" vs. "Butterfly Shape":

Mit Shape beschreibt man die Form des Yo-Yos: Yo-Yos mit Imperial Shape (runde Form) eignen sich mehr für sogenannte Loop Tricks und haben einen engen Schnurspalt. Yo-Yos mit Butterfly Shape haben einen sehr breiten Schnurspalt und eignen sich daher sehr gut für Stringtricks (Schnurtricks).


Geschichte
Der genaue Ursprungsort des Yo-Yo ist umstritten, als wahrscheinliche Kandidaten gelten China, Griechenland oder die Philippinen. Das griechische Nationalmuseum (
National Museum of Athens) in Athen beherbergt eine Vase mit der Abbildung eines Yo-Yo spielenden Jungen, sowie eine Terrakottascheibe, die als Yo-Yo diente.

Aus dem 16. Jahrhundert sind Berichte aus den Philippinen bekannt, dass Jäger sich in Bäumen versteckten und an bis zu sechs Meter lange Seile gebundene Felsbrocken auf Beutetiere hinabschleuderten, wobei die Felsblöcke mehrfach hinaufgezogen und wieder hinunter geschleudert werden konnten. Es ist zwar mehr als zweifelhaft, ob diese Vorrichtungen tatsächlich als Vorläufer des Yo-Yo betrachtet werden können, Tatsache ist aber, dass sich das Yo-Yo auf den Philippinen seit langer Zeit als Kinderspielzeug großer Beliebtheit erfreute. Für den Begriff Yo-Yo gibt es zwei Erklärungsversuche: 1. Er stammt aus dem Tagalog und bedeutet übersetzt: komm-komm, 2. Abstammung vom französischen Wortstamm jouer (spielen).

Aus dem Ende des 18. Jahrhunderts sind Abbildungen Yo-Yo spielender Männer aus Frankreich bekannt. Zwischen 1790 und 1794 war das Yo-Yo eine ausgeprägte Modeerscheinung, die bis in die höchsten sozialen Schichten vorgedrungen war und auch auf Deutschland übergriff. Aus dieser Zeit stammt die Bezeichnung: Joujou de Normandie.

Bis dahin war der Name Yo-Yo allerdings im Westen nicht gebräuchlich. In Frankreich wurde das Yo-Yo zu dieser Zeit als "Bandalore" bezeichnet. In Deutschland hieß es Rollrädchen, Meyers Konversationslexikon von 1889 kennt aber auch noch den Ausdruck Joujou, der französischer Herkunft sei. Eine der ersten Erwähnungen des Namens "Yo-Yo" stammt aus der Zeitschrift "Scientific American" aus dem Jahre 1912.

Das erste US-amerikanische Patent besaßen James L. Haven und Charles Hettrich aus dem Jahre 1866.

Pedro Flores, ein philippinischer Einwanderer in die USA, brachte sein Yo-Yo mit und gründete 1928 eine Firma dieses Namens zur Herstellung von Yo-Yos. Die Firma wurde von Donald F. Duncan Sr. aufgekauft, der mit effizienten Werbemaßnahmen sehr zur großen Popularität der Yo-Yos beitrug und im Jahre 1962 45 Millionen Yo-Yos verkaufte. Duncan ließ sich den Markennamen Yo-Yo eintragen, dieser wurde ihm jedoch Jahre später wieder entzogen, weil der Begriff "Yo-Yo" Allgemeingut geworden ist.

In Chico in Kalifornien steht heute das National Yo-Yo Museum, wo man neben vielen historischen Dingen über das Yo-Yo auch das größte Holzyoyo der Welt von Tom Kuhn bewundern kann (123 kg schwer).


 
Kontakt
Wir über uns
AGB T&CS Disclaimer
Copyright © 2001- by Wet-Skater.de - Die Adresse für alle die mit Klamotten baden! …