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Boomerang
/
Bumerang
Ein Bumerang ist ein Sportgerät aus Sperrholz, Kunststoff, oder anderen
festen Materialien, das zum Werfer zurückkehrt, wenn es korrekt
geworfen wird.
Bumerangs sind seit der Steinzeit bekannt.
Der Vorteil eines Bumerangs
gegenüber anderen Jagdwaffen besteht darin, dass dieser wieder zu
seinem Werfer
zurückkehrt. Wegen dieser Eigenschaft, erfreuten sich diese ehemaligen
Jagdwaffen,
im Sport und in der Freizeit eine immer größer werdende Gemeinschaft.
In der traditionellen Form sieht ein
Bumerang wie ein "L",
mit zwei gleich langen Armen aus. Für Wettkämpfe werden allerdings
Bumerangs
mit oft drei oder mehr Arme, verwendet die nicht symmetrisch angeordnet
sind.
Jedoch haben alle Bumerangs eines gemeinsam, dass ihre Flügel, denen
von
Flugzeugen ähneln.
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Geschichte des Bumerangs
Wer an Bumerangs denkt, denkt in erster Line an Aborigines,
die
Ureinwohner Australiens. Jedoch sind Bumerangs nicht nur auf dem
australischen
Kontinent bekannt, sondern auch in Europa, Afrika, Amerika und Asien.
So wurden
Wurfhölzer in einem ägyptischen Grab entdeckt, wovon Experten ausgehen,
dass es
sich um zurückkehrende Bumerangs handeln könnte. So sind Darstellungen
bekannt,
wo ägyptische Adelige mit Wurfhölzern jagt auf Wasservögeln machten.
Ebenfalls
machten Nordamerikanische Indianerstämme vor über 2000 Jahren mit
Bumerangs
jagt auf Kleintiere, wie Vögel, Kaninchen, Hasen und junges Rotwild. So
ist die
Fachwelt in der Lage mit hoher
Sicherheit zu sagen, dass Bumerangs bereits vor 2000 Jahren weltweit
bekannt
gewesen sind.
In der Oblazowa-Höhle in den polnischen Karpenten wurde 1985
der
älteste bekannte Bumerang gefunden. Eine spätere
Radiocarbonuntersuchung ergabt
ein Alter von 20.000 Jahren. 1990 wurde in der Uferzone der Gelben
Lake, einem
Altarm der Oberelbe nahe Magdeburg-Neustadt beim ausheben des
Flussbettes, ein
legendlich leicht beschädigter Bumerang gefunden. Das
besondere
an
diesem
Wurfholz
ist,
dass
es
sich
um
einem
wiederkehrenden
Bumerang
handelt.
Dieses
Wurfholz
ist
zwischen
0,7-1,0
cm
stark
und
22
cm
lang.
Jedoch
ist
dieser
Bumerang keine
Jagwaffe
gewesen, sondern war mit hoher Warscheinlichkeit ein Spielzeug eines
adeligen
oder einer hochgestellten Person. Dieser Bumerang war zudem auch
schwimmfähig,
wobei man davon ausgehen kann, dass sich um einem Spielzeug von einem
Jungen
gehandelt haben muss, um seine Wurfgenauigkeit zu trainieren. Eine
Altersbestimmung ergab, dass dieser Bumerang zwischen 800 und 400 Jahre
vor
Christus entstanden war. Jedoch kann man nur schwer davon ausgehen, ob
nordische Volksstämme ebenfalls Bumerangs verwendet haben, da jene
Felsbilder
sehr schwer zu deuten sind. Einen ähnlichen Fund gab 1962 in Velsen
(Niederlande) der auf 300 vor Christus datiert werden konnte.
Bumerangs zur Jagd, konnten bis zu 2 kg schwer und bis zu
1,30 m lang
werden, also deutlich größer und schwerer als die heutigen
Sportbumerangs. Ein
geübter Werfer könnte mit einem Jagdbumerang (Kylies genannt), bis zu 100 m weit zielsicher werfen. Daher wurden
wiederkehrende Bumerangs legendlich als Spielzeug oder zum Üben
verwendet
werden, daher waren sie ein ideales Trainingsgerät, dass allerdings
auch zum
aufscheuchen von Tieren gedient haben könnte.
Bereiz 1770 brachte James Cook den
ersten Bumerang mit nach Europa. In
den 1930 Jahren, kamen die ersten Sportbumerangs auf dem Markt.
Weltweit haben
sich Bumerangsclubs gegründet, wo immer neue Formen entwickelt werden.
Bumerangs werden auch gerne im Werk - und Physikunterricht gebaut.
Nahezu jeder
hat die einen und andere Wurfversuche gewagt und ist kläglich daran
gescheitert. Jedoch erfreuen sich Bumerangs gerade an heißen Tagen am
Strand
und auf Liegewiesen eine große Beliebtheit und ist aus dem Fun-Sport
nicht mehr
wegzudenken.
Disziplinen
Australische Runde (Aussie Round):
Die Königsdisziplin. Hierbei soll der Bumerang in einem Kreis von 50
Metern fliegen und im Optimalfall wieder im Zentrumskreis gefangen
werden. Es
gibt fünf Versuche pro Werfer, wobei je nach Weite, Rückkehrgenauigkeit
sowie
bei Fang, die Punke verteilt werden.
Accuracy:
Hierbei darf der Werfer, nachdem Abwurf den Bumerang nicht
mehr
berühren. Die Punkte werden je nach, wie nah der Bumerang am Zentrum
landet
vergeben. Jeder Werfer hat fünf Versuche.
Endurance:
Hier bei werden alle Flüge in einer Zeitspanne von 5 Minuten
gezählt.
Fast Catch:
Hier wird die benötigte Zeit, für fünf Würfe gestoppt.
Trick Catch:
Hier werden Kunstfänge wie einen Bumerang hinter dem Rücken
oder mit
den Füßen einfangen bewertet.
Doubling:
Beim Doubling werden 2 Bumerangs
gleichzeitig geworfen, wobei beide
Bumerangs nacheinander mit einer besonderen Technik eingefangen werden.
MTA 100 (Maximal Time Aloft, 100m-Feld):
Beim MTA 100 wird die Zeit gemessen, die ein Bumerang vom
Abwurf bis
zum Fang in der Luft verbringt. Bei Disziplin hat ein Spielfeld einen
Durchmesser von 100 Metern. Jedoch gibt es eine weitere Disziplin (MTA
unlimited) ohne eine Feldbeschränkung.
Long Distance:
In der Mitte einer 40 Meter breiten Grundlinie wird ein
Bumerang
geworfen. Hierbei wird die weiteste Entfernung gemessen, welche der
Bumerang
von dieser Grundlinie im Verlauf seiner Flugbahn hatte. Beim Rückflug
muss die
Grundlinie wieder überquert werden, wobei der Bumerang nicht gefangen
wird.
Consecutive Catch:
Hierbei werden die Flüge gezählt, bis ein Bumerang
fallengelassen wird,
wobei die Zeit keine Rolle spielt.
Juggling:
Siehe Consecutive Catch, jedoch sind zwei Bumerangs im Spiel,
es muss allerdings
immer ein Bumerang in der Luft sein.
Jedoch
gibt
es
noch
weitere
Disziplinen
die
aber
nur
im
Fun-Bereich
gespielt
werden,
diese
haben
allerdings keinen
Wettkampfcharakter.
Aktuelle
Weltrekorde
| Disziplin |
Resultat
|
Name |
Jahr |
Turnier
|
| Accuracy 100 |
99 Punkte
|
Alexander Opri (D) |
2007 |
Viareggio (I) 2007
|
| Accuracy 50 |
68 Punkte
|
Thomas Stehrenberger (CH) |
2001 |
Lausanne (CH)
|
| Aussie Round |
99 Punkte
|
Fridolin Frost (D) |
2007 |
Viareggio (I) 2007
|
| Endurance |
81 Fänge
|
Manuel Schütz (CH) |
2005 |
Mailand (I)
|
| Fast Catch |
14,60 s
|
Adam Ruhf (USA) |
1996 |
Emmaus (USA)
|
| Trick Catch/Doubling |
390 Punkte
|
Manuel Schütz (CH) |
2004 |
Mailand (I)
|
| Consecutive Catch |
1297 Fänge
|
Manuel Schütz (CH) |
2005 |
Aalen (D)
|
| MTA 100 |
104,87 s
|
Eric Darnell (USA) |
1997 |
Portland (USA)
|
| MTA unlimited |
190,2 s
|
Arnaud Tribillon (F) |
2005 |
Dijon (F)
|
| Long Distance |
238 m
|
Manuel Schütz (CH) |
1999 |
Kloten (CH)
|
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Cup
Stacking
Cup Stacking ist ein
Geschicklichkeitssport, bei dem speziell hergestellte
Cups (Becher) auf einer sehr akrobatischen Art und Weise in möglichst
kurzer
Zeit und einer vorbestimmten Reihenfolge zu einem Stack (Stapel) auf
und
abgestapelt werden.
Der Sport Cup Stacking wurde in den USA vom Lehrern
entwickelt und ist
in über
12000 Schulen fester Bestandteil im Unterricht. Cup Stacking ist
mittlerweile
weltweit verbreitet und ist die Fun-Sportart für alle Altersgruppen.
Die
Vorteile von Stacking ist, dass diese Sportart, die Geschwindigkeit,
Konzentration
und Koordination fördert, zudem bringt Cup Stacking viel Spaß. Versuche
Stacking in Altersheime zu etablieren wurde sehr positive von den
Bewohnern
aufgenommen, sogar bei Alzheimer Patienten zeigte sich diese Sportart
als
voller Erfolg, wobei
Reflexe verbessert werden konnten. Cup Stacking ist
zudem
ein ernstzunehmender Sport, wobei Europa- und Weltmeisterschafften
ausgetragen
werden.
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Cup
Stacking fördert:
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I
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Die Athletik – Cup Stacking ist ein
erstzunehmender
Sport. |
II
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Die Feinmotorik –
Um
die
Becher
so
schnell
wie
möglich
zu
stapeln
und
ab
zu
stapeln,
muss
eine
sehr
schnelle
Feinmotorik
entwickelt
werden. |
III
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Präzise -Augen-Hand-Koordination und
ermöglicht
schnelles denken. |
IV
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Die Beidhändigkeit - die Fähigkeit mit
beiden
Händen gleich geschickt zu sein. |
V
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Die Geschwindigkeit und Reflexe - Da die Becher so
schnell wie möglich gestapelt werden müssen. |
VI
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Die Konzentration - Cup Stacking ist ein
sehr präziser
und schneller Sport, wobei der Stapler eine hohe Geschwindigkeit und
Präzision
antrainieren muss. Hierbei muss sich der Spieler voll auf seine
Augen-Hand-Koordination
verlassen. |
VII
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Die Teamfähigkeit – Cup Stacking fördert
vor allem die
Teamfähigkeit, da in Team gespielt werden muss, wobei sich die Spieler
gegenseitig ermuntern. Beim Double müssen sich die Spieler aufeinander
verlassen, daher steigert diese Sportart Sportgeist und Fairness. Zudem
ermuntert
Stacking bei einem Wettkampf fair auszutragen und den Stapel fertig
aufzubauen,
auch wenn der Spieler verloren hat. Stacking ist daher ideal für
benachteiligte
Kinder und Jugendliche. Versuche zeigten an Förder- und Sonderschulen
eine sehr
positive Entwicklung, wobei aggressive Schüler anfingen Teamgeist zu
zeigen. An
Hauptschulen zeigten Schüler für den Unterricht mehr Interesse und
besuchten
regelmäßiger den Unterricht. |
VIII
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Das
Selbstbewusstsein - Da
Stacking
bei
Wettkämpfe
vor
Publikum
ausgetragen
wird,
lernen
die
Spieler
sich
vor
dem
Plenum
zu
bewegen. |
IX
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Den Umgang mit
Leistungsdruck - die Spieler müssen sich eine hohe
Konzentration aneignen
und bei Leistungsdruck vor einem Publikum zu verlieren. |
X
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Den Erfolg
- Cup
Stacking ist einfach zu lernen
und mit etwas Training können enorme Verbesserungen erzielt werden. |
XII
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Die Kreativität und die
Vorstellungskraft – Hierbei
sind die Spieler in der Large ihre eigenen Stapel und Spielformen zu
gestalten.
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Warum Cup Stacking?
Jugendliche entwickeln eine hohe Faszination für diesen
außergewöhnlichen Sport. Cup Stacking bring zudem sehr viel Spaß und
das nicht
nur bei Jugendlichen sondern auch in Altersheime und in
Rehaeinrichtungen wo
verunfallte ihre Hand-Augen-Koordination wieder erlernen. Zudem lernen
die
Spieler bei einem Wettkampf gegenüber anzutreten und ohne Aggressionen
den
Spielverlauf auszutragen. Cup Stacking fördert Jugendliche mit ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom) und
sengt Hyperkinetische Störungen sowie Aggressionen.
Der Turnierablauf:
Bei einem Wettkampf
müssen alle Teilnehmer ihre 12 Becher in eine
bestimmte
Abfolge
–
Cycle
-
genannt
auf -
und abstapeln.
1. Pyramiden mit 3, 6
und 3 Bechern (3-6-3)
2. zwei Pyramiden mit je 6 Bechern
3. eine Pyramide mit 10 Bechern, wobei zwei Becher übrig bleiben.
BGewonnen hat schließlich die oder derjenige, der für die
komplette
Abfolge die
geringste Zeit benötigt. Der Weltrekord in dieser Disziplin, der von
einem Deutschen
gehalten wird, liegt bei 7.41 Sekunden.
Weitere Disziplinen:
Daneben gibt es Wettkämpfe in den Disziplinen 3-3-3 der Weltrekord
liegt bei 2,22
Sekunden und 3-6-3 der Weltrekord hierfür liegt bei:2,72 Sekunden. Beim
so
genannten Double treten zwei Teilnehmer gemeinsam mit einem Becher-Set
an,
wobei ein Spieler einer nur die linke, der andere nur die rechte Hand
benutzt.
Ausrüstung:
Für Cup Stacking benötigt man ein Set,
bestehend aus 12 gleichfarbigen Bechern. Durch die spezielle Form ist
es
möglich, dass die Becher sehr rasch und ohne Widerstand in- und
auseinander
gleiten. Mit Trinkbechern ist ein solches Resultat nie erreichbar, da
sich ein
Vakuum bildet welches die Becher förmlich zusammen klebt, zudem haben
die
speziellen Becher in der Unterseite meist 3 Löcher, die ein Vakuum
verhindern.
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Fingers
Breakdance
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Flow Board /
Landski
Das Flow Board oder auch Landski ist für alle das ideale Gefährt, die
Erfahrungen in Snowboarden haben und ihre Technik darauf in den
Schneelosen
Jahreszeiten zu verbessern. Mit den Flow Board lassen sich alle Tricks
von
Snowboarden auch im Sommer üben. Das 14-Rad Deep Carve System (DCS)
verschafft Snowboardern
beste Trainingsübungen im Sommer. Auch eingefleischte Skateboarder
kommen so im
Genus einer völlig neuen Erfahrung.
Das
Flowboard
besteht
aus
einem
skateboardähnlichen
Deck,
an
dem
vorn
und
hinten
metallene
Bögen
mit
je
etwa
sieben
Rollen
befestigt
sind.
Durch
diese
Bögen
kann
das
Deck
den
Winkel
zur Straße verändern und es können
Carving-Bewegungen
ausgeführt werden. Das Flowboard kann wie ein normales Skateboard
verwendet werden
oder wie ein Snowboard beim
Downhillfahren. Die ersten Prototypen wurden 1993 gebaut und 1994
patentrechtlich geschützt.
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Frisbee
Friebee, Flugscheibe, Schwebedeckel, Segelscheibe oder Wurfscheibe
genannt, ist
ein meist aus Plastik gefertigtes, scheibenförmiges Sport- und
Freizeitgerät.
Es wird durch aerodynamischen Auftrieb und Kreiselbewegung in der Luft
gehalten. Neben der bekannten Verwendung als Strandspielzeug, werden
mit diesem
Sportgerät auch zahlreiche Einzel- und Mannschaftssportarten gespielt.
Ursprünglich aus den USA stammend, haben sich vor allem die
Frisbee-Sportarten
Ultimate und Discgolf mittlerweile rund um den Erdball verbreitet.
Soviel zum sachlichen. Frisbee ist hier zulande legendlich
ein gelegentlicher
Zeitvertreib beim zelten oder bei einen Strandtag. Jeder kennt diese
runden
bunten und mitunter leuchtende Scheiben die wie Ufos
durch die Luft fliegen und
mal bei den einen oder
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anderen auf der Liegedecke fliegen oder
schlimmer gegen
den Kopf. Jedoch ist Frisbee mehr als nur ein Zeitvertreib am Strand
oder am
Baggersee. Frisbee ist ein ernstzunehmender Sport, der in unserem Lande
jedoch ein Schattendasein fristet.
In Deutschland gibt es mindestens 2.000 aktive Spieler in ca.
70
Vereinen oder Gruppen (häufig im Rahmen des Hochschulsports), die sich
über
ganz Deutschland verteilen. Lokale Schwerpunkte sind Berlin, München,
Hamburg,
die Regionen Stuttgart/Heilbronn und Köln/Aachen sowie das
Rhein-Main-Gebiet.
In Österreich gibt es ca. 20 Vereine. Im Gegensatz hierzu gibt es in
Deutschland im jeden dritten Haushalt 1,2 Skateboarder und 3,2
Skateboards.
Dazu kommt das Frisbee auch sehr viel Spaß macht, wer kennt die lauen
Nächte am
Strand oder im Zeltlager, wo leuchtende Frisbeescheiben lautlos durch
die Nacht
glitten. Leider kam oder kommt Frisbee nicht aus diesem
Schattendasein
hervor, da Frisbee mehr ist als ein Zeltlager-Vertreibt um die Zeit
totzuschlagen.
Dabei ist Frisbee ein echter Mannschaftssport mit festen Regeln,
jedoch
sollte man am Strand auch mal Regeln Außeracht lassen!
Ultimate Frisbee
Ziel des Spiels ist, die von einem Mitspieler geworfene Frisbeescheibe
in der
gegnerischen Endzone am Ende des Feldes zu fangen, wofür die Mannschaft
des
Fängers einen Punkt erhält. Verschiedene Spielelemente aus dem
Basketball und
American Football sind beim Ultimate enthalten, jedoch bedeutet jeder
Körperkontakt (zumindest theoretisch) ein Foul. Die angreifende (in
Scheibenbesitz befindliche) Mannschaft versucht sich Freiräume zu
erlaufen;
die verteidigende Mannschaft versucht durch Decken und Blocken in
Scheibenbesitz zu gelangen. Das Spiel ist dadurch sehr laufintensiv.
Allerdings
darf sich der Spieler mit der Scheibe nicht von der Stelle bewegen. Der
Sport
wird ohne Schiedsrichter gespielt. Alle Entscheidungen werden von den
beteiligten Spielern auf dem Feld getroffen.
Regeln
Weltweit gelten die Regeln des Welt-Frisbeesport Verband WFDF (World
Flying
Disc Federation), mit Ausnahme von Nordamerika, dort gelten die
Regeln
des UPA (Ultimate Players Association). Beide Regelwerte unterscheiden
sich
legendlich nur in einigen Punkten. Die Regeln des (UPA) sehen eine
größere
Endzone vor, sowie den Einsatz von Observern (Beobachtern) vor, die im
Zweifelsfall eine Art Schiedsrichterfunktion übernehmen. Jedoch stimmen
die
Grundsätzlichen überein.
Spirit of the Game
Der Spirit of the Game ist die erste und wichtigste Regel des Ultimate
Frisbee.
In den WFDF Regeln steht dazu: „Ultimate beruht auf dem Spirit of the
Game, der
die Verantwortung des Fair Plays jedem Spieler als wichtigste Aufgabe
überträgt. Es wird darauf vertraut, dass kein Spieler absichtlich die
Regeln
verletzt. Es wird zwar hoher kämpferischer Einsatz gefordert, dies darf
jedoch
nie auf den Kosten des gegenseitigen Respekts, wie Festhalten eines
anderen
Spielers und den vereinbarten Spielregeln gehen und damit die Freude am
Spiel
selber.
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Ultimate Frisbee
Spielfeld
Beim Ultimate
Frisbee ist das Spielfeld ein 100 Meter langes und 37 Meter breites
Rechteck, das Hauptspielfeld ist 64 Meter lang. Die Endzonen an jede
Stirnseite des Spielfeldes beträgt je 18 Meter in der
Länge. Wie beim
Fußball wird auf Rasenplätzen gespielt.
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Das Spielfeld ist ein 100 m langes und 37 m breites Rechteck,
das
Hauptspielfeld ist 64 m lang, mit einer Endzone an jeder Stirnseite von
je 18 m
Länge. Die Grundlinie trennt das Hauptspielfeld von den Endzonen. Es
wird
typischerweise auf Rasenplätzen gespielt, die Kreidelinien, die das
Spielfeld
begrenzen, gehören dabei schon mit zum "Aus". Anders als bei anderen
Sportarten kann laut den Regeln die Spielerzahl an der Platzgröße
angepasst
werden.
Mannschaften
Es spielen immer zwei Mannschaften mit je 7 Spielern gegeneinander.
Nach jedem Punkt darf eine beliebige Anzahl von Spielern ausgewechselt
werden,
um dies zu ermöglichen beträgt die Mannschaftsstärke meistens um die 15
Personen. Es wird in drei Divisionen gespielt, Open, Damen und Mixed.
Es gibt
keine reine Herrenmannschaften, auch in der Open-Division dürfen
Frauen
mitspielen. Der Unterschied zur Mixed-Division liegt darin, dass in der
Mixed-Division mindestens 3 Frauen auf dem Spielfeld stehen müssen.
Stellt das
angreifende Team 4 Frauen, so muss das verteidigende Team dies
ebenfalls tun.
Spieldauer
Die Spieldauer eines offiziellen Spiels beträgt bis eine Mannschaft 17
Punkte erreicht hat. Ein Spiel
besteht aus 2 Spielhälften, die Halbzeit ist erreicht, wenn eine
Mannschaft 9
Punkte gewonnen hat. Auch diese Regel kann angepasst werden. So gibt es
bei vielen Turnieren eine festgelegte Spielzeit von meist 30-40
Minuten,
um einen festen Spielplan einhalten zu können.
Spielverlauf / Anwurf
Bei Spielbeginn stellen sich die Mannschaften an der jeweiligen
Grundlinie
gegenüber auf. Diejenigen, die sich gegenüber stehen, sind
die
gegnerischen Verteidiger. Die verteidigende Mannschaft wirft die
Scheibe zur
angreifenden Mannschaft, dies ist der Anwurf oder auch "Pull". Nach
jedem Punkt findet ein Seitenwechsel statt und die Mannschaften stellen
sich
wieder entlang der Grundlinie auf. Die Mannschaft, die den Punkt
gewonnen hat,
wird jetzt zur verteidigenden Mannschaft und bringt die Scheibe erneut
durch
einen Anwurf ins Spiel.
Die Scheibe im Spiel
Die Scheibe darf in beliebiger Richtung einem Mannschaftsmitglied
zugespielt
werden. Der Spieler, der die Scheibe gefangen hat, muss
schnellstmöglich stehen
bleiben und einen Standfuß setzen. Er darf jetzt nur noch einen
Sternschritt
wie beispielsweise beim Basketball machen. Der Spieler mit der Scheibe
(Werfer)
hat zehn Sekunden Zeit zu werfen. Der direkte Verteidiger des Werfers
(Marker)
zählt im Sekundentakt bis 10. Mit diesem Stall Count darf der Marker
beginnen,
sobald er sich in einem Umkreis von 3 m um den Werfer befindet. Wird
ein Werfer
nicht angezählt, so darf er die Scheibe länger als zehn Sekunden
behalten.
Wechsel der Spielrichtung
Bei einem Wechsel der Spielrichtung (ein so genannter Turnover) wird
die
angreifende Mannschaft sofort zur verteidigenden Mannschaft und
umgekehrt. Zu
einem Turnover kann es aus folgenden Gründen kommen:
Die Scheibe berührt den Boden, bevor sie von einem
Mannschaftsmitglied
gefangen wurde. Oder die Scheibe wird während des Versuchs sie zu
fangen fallen
gelassen.
Ein Pass wird von einem Gegenspieler gefangen.
Die Scheibe wird ins "Aus" geworfen und berührt dort einen
Gegenstand oder wird von einem Mannschaftsmitglied im "Aus" gefangen.
Entscheidend ist hierbei, wo sich der Spieler befindet. Die Scheibe
darf das
"Aus" passieren, solange sie wieder ins Spielfeld zurückkehrt.
Dadurch wird ein Spielzug möglich, der unter Spielern The Greatest
genannt
wird: Ein Spieler springt im Feld ab, fängt ohne den Boden zu berühren
die
Scheibe, die sich im "Aus" befindet ohne den Boden zu berühren, und
wirft sie wieder ins Feld zurück, bevor der Fuß oder ein anderer
Körperteil den
Boden berührt.
Der Werfer wird ausgezählt, das heißt, er hat die Scheibe
nicht
geworfen, bevor der Marker bis 10 gezählt hat.
Fouls und andere Regelverletzungen
Jede Körperberührung wird als Foul gewertet, solange sie nicht
beiläufig geschieht. Beiläufig heißt, dass sie das Spielgeschehen nicht
beeinflussen darf. Wenn beispielsweise zwei Spieler zu einer Scheibe
springen,
darf es zu einer beiläufigen Berührung kommen, sollte aber vermieden
werden.
Der gefoulte Spieler zeigt das Foul selber an. Ist der
Spieler, der das
Foul ausgeführt hat einverstanden, kommt es zu einem Turnover an der
Stelle, an
der das Foul stattfand. Verliert die angreifende Mannschaft die Scheibe
durch
ein Foul der verteidigenden Mannschaft, so bleibt sie weiterhin in
Scheibenbesitz. Ist der foulende Spieler nicht einverstanden (ein so
genannter
Contest), so wird der letzte Pass wiederholt.
Andere Regelverletzungen, wie zum Beispiel Picks (Behinderung
der
Verteidigung durch einen angreifenden Spieler), Sichtbehinderung,
Strips (Eine
Berührung des Verteidigers führt dazu, dass der Werfer oder Fänger die
Scheibe
fallen lässt.), oder das Fangen einer Scheibe im "Aus" werden
ebenfalls von den beteiligten Spielern angezeigt.
Punktgewinn
Ein Punkt wird gewonnen, wenn eine Scheibe nach einem Pass innerhalb
der
angegriffenen Endzone gefangen wird. Nach den neuesten WFDF Regeln ist
auch ein
sog. Callahan Punkt erlaubt, also wenn die verteidigende Mannschaft die
Scheibe
innerhalb der gegnerischen Endzone abfängt. Diese Art zu punkten ist
nach dem
amerikanischen Ultimate-Spieler Henry Callahan benannt.
Geschichte
1964 wurde mit der International Frisbee Association (IFA) der erste
Verband
gegründet, und 1968 stellten Studenten der Columbia High School in New
Jersey
Ultimate Frisbee als Mannschaftssportart der Öffentlichkeit vor. Sie
übernahmen
dabei Spielelemente der amerikanischen Volkssportarten Basketball und
American
Football. 1967 wurden die ersten, auch heute noch allgemeingültigen
Regeln
aufgestellt. Seit 1983 werden Weltmeisterschaften ausgetragen, bei
denen die
Deutschen 1996 das erste Mal gewannen.
Indoor Ultimate
In Europa wird in der Wintersaison sehr häufig in der Halle gespielt,
dabei
werden Handball- oder Basketballfelder genutzt. Dadurch ergeben sich
ein paar
Regeländerungen: So wird die Spielfeldgröße entsprechend angepasst, die
Spielerzahl auf 5 gegen 5 reduziert und der Stall Count auf 8 herunter
gesetzt.
Durch die kleineren Feldabmessungen und die
fehlenden
Witterungseinflüsse (kein Wind oder Regen) ist Indoor Ultimate im
Allgemeinen
schneller als Outdoor Ultimate und es ergeben sich andere taktische
Möglichkeiten.
Dies erlaubt, im Nonstop-Modus zu spielen. Eine
Variante, die
sich auf
vielen deutschen Hallenturnieren durchgesetzt hat. Hierbei wird nach
einem
erzielten Punkt ohne neuen Anwurf sofort weiter gespielt. Es erfolgt
also
während des ganzen Spiels kein Seitenwechsel, was in der Halle aber
normalerweise keine Rolle spielt. Spielerwechsel sind jederzeit per
Handschlag
an einem definierten Auswechselbereich möglich. Im Nonstop-Modus
verliert man
keine Zeit durch Wechseln, Aufstellen, Anwurf und Scheibe ins Spiel
bringen, so
dass man pro Punkt etwa 20 Sekunden spart.
In Deutschland wird getrennt voneinander ein Outdoor- und
Indoormeister
ermittelt.
Beach Ultimate
Seit 2001 gibt es die Beach Ultimate Lovers Association (BULA), die
sich um die
Belange des Beach Ultimate kümmert. Die meisten Beach Ultimate Turniere
werden
seit dem nach den BULA Regeln ausgeführt, die Elemente der WFDF und UPA
Regeln
enthalten.
Es wird 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 auf Sand gespielt und die
Spiele
finden auf einem kleineren Feld statt. Das Spielfeld ist 75 m lang und
25 m
breit, mit zwei Endzonen von jeweils 15 m Länge an den beiden
Stirnseiten des
Hauptspielfeldes. Die Spielfeldbegrenzungen werden durch gut sichtbare
Abspannbänder gekennzeichnet.
Seit 2004 (Portugal) werden eigene Beach Ultimate
Weltmeisterschaften
ausgetragen. Deutschland konnte 2004 in der Mixed Kategorie den
Weltmeistertitel erringen und wurde in derselben Kategorie bei den
Weltmeisterschaften in Brasilien im Dezember 2007 hinter den USA
Zweiter. Die
Weltmeisterschaften finden im Vier-Jahres-Turnus statt.
Discgolf (auch: Disc Golf, Frisbeegolf, Golf) ist ein Spiel,
bei dem –
analog zu klassischem Golf – versucht wird, von einem festgelegten
Abwurfpunkt
mit möglichst wenigen Würfen einer Frisbee ein bestimmtes Ziel zu
treffen.
Spielregeln
Discgolf wird ähnlich gespielt wie Ballgolf. Der Abwurf oder Drive auf
einer
Bahn wird von einem bestimmten Ort vorgenommen, alle weiteren Würfe
erfolgen
von dem Punkt an, dem die vorher geworfene Frisbee (auch: Disc,
Scheibe) zum
Liegen kam. Für jeden Wurf kann eine andere Frisbee verwendet werden.
Die für
einen Kurs mit mehreren Bahnen benötigten Würfe, werden zum
abschließenden
Ergebnis addiert. Spielen mehrere Personen einen Kurs ab, so beginnt an
einer
Bahn der Spieler mit der niedrigsten Zahl an benötigten Würfen bei der
vorhergehenden Bahn.
Jede Bahn eines Kurses ist mit einem Paar
versehen, also einer
vorgesehenen Anzahl an Würfen. Üblich sind Paar 3 und 4. Der typische
Ablauf an
Würfen auf einer Paar 3-Bahn wäre Abwurf (Drive), Annäherung (Approach)
und Putt.
Einzelne Kurse haben bis zu 18 Bahnen; die Länge einer Bahn schwankt
etwa
zwischen 50 und 200 Metern. Die Kurse sind mehrheitlich in öffentlichen
Parks
angesiedelt und für jedermann frei zugänglich. Es gibt sowohl feste
Kurse mit
eigens installierten Ziel-Körben als auch Naturkurse bei denen zum
Beispiel auf
Bäume oder Laternenpfähle geworfen wird. Der Treffer beim ersten Wurf
eines
Spielers wird in diesem Sport Ass genannt.
Bei Discgolftunieren werden alle Spieler in Spielklassen
aufgeteilt:
Open, Women sowie die Altersgruppen Juniors, Masters, Grandmasters,
Seniorgrandmasters.
Stable: Stabile Discs fliegen geradeaus.
Understable: Diese Discs drehen während ihres Fluges leichter
nach
rechts ab.
Beim Abwerfen kann auf das Flugverhalten der Discs eingewirkt
werden,
in dem man ihren Neigungswinkel verändert. Wirft man die Discs mit der
Außenkante zur Erde geneigt ab, wird dies als Hyzer bezeichnet; eine
(rechtshändig und rückhändig) derart geworfene Disc wird ein starke
Linkskurve
beschreiben. Neigt man die Disc hingegen von der Erde weg und
provoziert so
eine Rechtskurve, so spricht man von Anhyzer. Auch die
Rotationsgeschwindigkeit
der Disc oder der Wind beeinflussen die Fluglage.
Auf fest installierten Kursen sind als Ziel in Höhe von ca.
70cm
Metall-Körbe angebracht. Diese Körbe sind an einer Stange montiert;
oberhalb sind
an einem weiteren Metallring einige Ketten angebracht, die geworfene
Frisbees
auffangen sollen. Diese Körbe gibt es auch in tragbaren Ausführungen.
Freestyle Frisbee
Beim Freestyle Frisbee führen ein oder mehrere Spieler möglichst
originelle
oder schwierige Tricks mit der Scheibe aus. Diese Tricks können sich
aus
verschiedenen Bewegungselementen zusammensetzen. Die Wichtigsten sind:
Beim Delay wird die rotierende Scheibe auf einem oder
mehreren
Fingernägeln ausbalanciert. Beim Body-Roll rollt die Scheibe über Arme,
Beine
oder andere Körperteile des Spielers. Beim Brush wird die Rotation der
Scheibe
durch Schlagen mit der Hand oder dem Fuß verstärkt. Mit dem Catch
schließlich
wird die Scheibe z. B. unter dem Bein, hinter dem Kopf oder hinter dem
Rücken
gefangen. Tricks mit mehreren Spielern nennt man Coop.
Die Ausführung diesen Bewegungselemente ist nicht starr
festgelegt,
sondern der Kreativität des Spielers überlassen. In Wettkämpfen wird
Freestyle
Frisbee als Kür zur Musik durchgeführt. Jedes Team besteht aus zwei bis
drei
Spielern. Bewertet werden Schwierigkeit, Ausführung und künstlerischer
Ausdruck
nach einem Punktesystem.
Geschichte des Frisbees
Die heutige Bezeichnung „Frisbee“ lässt sich historisch auf eine
Übertragung
des Firmennamens „Frisbie Pie Company“ zurückführen. Dieses
Familienunternehmen
wurde 1871 von dem Bäcker William Russel Frisbie in Bridgeport
(Connecticut) an
der amerikanischen Ostküste gegründet. Diese Bäckerei verkaufte unter
anderem
Torten in runden Kuchenblechen (Pie-Tins).
In den 40.ger Jahren begannen Kinder mit den weggeworfenen
Blechen zu
spielen. Die Bleche waren aber nur über sehr kurze Distanzen flugfähig.
Dies beobachtete Walter Frederic Morrison, der in seiner
Kindheit
selber die Kuchen der „Frisbie Pie Company“ verkaufte, machte sich
daran,
die Flugeigenschaften zu verbessern. Er begann damit, die Bleche mit
Metallringen zu stabilisieren, aber das brachte nicht den erwünschten
Erfolg.
Nach weiterem Tüfteln hielt er 1947 die erste aus Plastik
selbstgefertigte
Scheibe in den Händen. 1951 schuf Morrison seine zweite Scheibe, die
„Pluto
Platte“, die ab dem 13. Januar 1957 kommerziell von Wham-O hergestellt
und
vertrieben wurde. Dieses Modell hatte schon einige wichtige Merkmale,
die auch
die heutigen Scheiben noch aufweisen. Zum Beispiel die Riefen im
äußeren
Drittel auf der Oberseite der Scheibe, die die Flugbahn stabilisieren.
1959 hörte Rich Knerr, einer der Inhaber von Wham-O, zum
ersten Mal den
Ausdruck „Frisbie/Frisbee“. Ihm gefiel der Name, aber er hatte keine
Ahnung von
dem historischen Ursprung, also ließ er sich die fliegenden Scheiben
unter dem
Handelsnamen „Frisbee“ eintragen.
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Heelys / Heeling
Die verborgene Rolle!... Für Eltern und alle anderen: Was
sind
Heelys?
Fangen wir mal ganz langsam an und wie in der Feuerzangenbowle: „Jetzt
stellen wir
uns mal alle ganz dumm und fragen uns, was sind Heelys?“ Nun, Heelys sind eine
Mischung aus
Sneakers und Skateboard! Heelys sind der neue Trend aus den USA. Heelys
sind in
erster Line sehr atmungsaktive Sneakers, die zudem sehr bequem sind.
Die Fersen
sind im Gegensatz zu anderen Sneakers verstärkt und sind außerdem sehr
gelenkschonend.
Heelys werden ständig weiterentwickelt, was besagt das die Rollen immer
besser
werden und somit das Balance-Gefühl und die Sicherheit. Die alten
ursprünglichen Wheels wurden durch
neuere FATS Wheels
ersetzt. Dadurch wurde erreicht, dass die Heeler eine
bessere
Skating-Eigenschaft
aufweisen. Die FATS Wheels eignen sich für jeden Einsteiger.
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Dank den
besseren Wheels
merkt jeder Neuling den Boden unter den Füssen, was vom großen Vorteil
ist. So
lassen sich die ersten Heelingversuche besser meistern. Für
fortgeschrittene,
also für alle Cracks die auf Stunts aus sind, sind Megawhells die
richtige
Wahl, die einen größeren Durchmesser aufweisen und höhere
Geschwindigkeiten
garantieren.
Nun für alle die mit ihren Heelys mal schneller, mal
langsamer
zur
Schule oder anderswo wollen, sind es die idealen Sneakers, die viel Fun
und Aktion
bieten. Zum Beispiel in
der Schule angekommen, einfach die Rollen ausklicken und schon sind es
beim
ersten hinsehen ganz normale Sneakers, die kaum auffallen. Heelys haben
gegenüber Skateboards und Rollerblader den Vorteil, das Ihr legendlich
nur 2
Rollen in einer Tasche stecken müsst und sonst nichts mit
herumschleppen
braucht. Sobald Ihr wieder loslegen wollt, die Wheels einklicken, die
Zehenspitzen anheben und los geht es.
Damit nicht genug. Mit den Heelys kann man nicht nur
geradeaus skaten,
sondern Drehungen von 180° und 360° meistern. Jeder fortgeschrittener
Heeler
kann recht schnell auch nur auf einer Rolle fahren, so wird die City
völlig neu
entdeckt; und Parkbänke und andere Hindernisse werden eben so gut wie
mit einem
Skateboard genommen. Also Parkbänke sollten mit einem Power-Slide kein
Hindernis
sein. Mit Sicherheit werden viele Sparziergänger schräg kucken. Dazu
kommt, das
man Heelys Mega gut - Aufstylen kann. Auf alle Fälle werdet Ihr mit
Euren
Heelys auf dem Schulhof völlig angesagt sein. Wenn Ihr auch noch Jumps
und Top
Air-Tricks draufhabt, seit Ihr die ungekrönte Kings!
Geschichte der Heelys
Wie beinahe alle Fun-Sportarten kommt die neue Trendwelle aus
dem Land
mit den unbegrenzten Möglichkeiten. So verwundert es keinen, das der
Heely-Erfinder Roger Adams aus einem amerikanischen Städtchen kommt.
Bereits
seine Eltern waren sehr begeisterte Skater, die Ihren Sohn recht früh
mit
diesem Fieber ansteckten. Als Skateboarder kam er eines Tages auf die
Idee eine
völlig neue Art des fortbewegens zu erfinden. 1998 bei einem Urlaub in
Kalifornien beobachtete Roger Adams, wie Kinder auf ihren Rollerblades
unterwegs waren. In diesem Moment hatte er eine Vision. Sneakers mit
einer
integrierten Rolle. Sogleich trennte er mit einem Messer die Ferse aus
einem seiner
Sneakers heraus und setzte eine Skateboard-Rolle hinein, die er mit
einer Achse
befestigte. Nach einigen Fehlversuchen und blaue Stellen, hatte er den
ersten
Prototypen in der Hand. Noch im selben Jahr gründete er die Firma
„Heeling
Sport LTD“ und so mit die völlig neue Mobilität.
Die Heelys stehen für eine enorme Wendigkeit und machen den
Weg frei für
rasante Tricks bei geringen Reibungsverlusten.
Die Tricks:
Reverse, 180 oder 360, Cheating Death
oder Pipeline,
natürlich sind das
nicht alle Stunts und Tricks, denn die Möglichkeiten sind nach oben hin
offen.
Die neusten Modelle verfügen über eine integrierte Grind-Platte, um
über
Geländer und Hindernisse heelen zu können.
Anmerkung
Jedoch standen die Heelys wegen ihrer Sicherheit in der
Diskussion, da
es mehrfach zu Unfällen kam. Die „American
Academy of Orthopaedic Surgeons“ gab daraufhin die Empfehlung,
die
Schuhe nicht ohne Sicherheitsausrüstung zu benutzen. In einigen
amerikanischen
Schulen wurde das Tragen der Schuhe untersagt. Fragt also besser Eure
Lehrer, ob
Ihr mit Euren Heelys zur Schule dürft. Denn fragen ist besser, als das
Ihr
Stress mit den Direx bekommt!...
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Jump Style
ist ein eigener sehr
kreativer
Tanzstil. Jump Style wurde bisher vor allem in den Niederlanden,
Belgien, Frankreich und Italien nachgegangen. Die Jump Style-Szene
ist mittlerweile auch bei uns im Deutschsprachigen Raum angekommen
und erfreut sich großer Beliebtheit. Beim Jump Style wird man zum
springenden Punkt auf dem Dancefloor. Bevor es richtig gut rüberkommt
heißt es, die ersten Moves und Basicsteps üben bis der
Rettungsdienst kommt! ...
Als Jump Style
bezeichnet man einen
Stil der Elektro-Tanzmusik, der im Arrangement und Melodie relativ
minimal gehalten ist.
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Charakteristisch für viele Jump
Style-Tracks
sind 140–160 BPM und Offbeats. Viele Tracks enthalten
Hardcore-Techno-Beats, welche jedoch nicht notwendig sind, um sie als
„Jump Style“ zu einzustufen. Der heutige Jump Style, bildete eine
eigene Szene welche vor allem in den Niederlanden, Belgien,
Frankreich, Italien und im deutschsprachigen Raum stetig anwächst.
Tanzstil und
Choreografie
Jump Style wird
einzeln oder in Gruppen
gejumpt, bei dem die Beine im Rhythmus der Musik beim Springens nach
vorne und hinten geworfen werden. Dabei werden häufig auch Drehungen
und Richtungswechsel vollzogen. Meistens wird jedoch mit mehreren
Personen gejumpt. Beim „Duo-Jump“ treten die Jumper zusammen auf,
wobei beide Jumper die gleichen Schritte ausführen.
Beim „Duo-Kick“ treten
beide Jumper
gegenüber auf, so das beide Jumper synchron mit den Füßen
aneinander anstoßen können. Jedoch ist das Berühren durch
unachtsame „Kicks“ der anderen Jumper verpönt. Jedoch gibt es
hier eine Ausnahme der „Duo-Kicks“.
Der Duo- oder
Group-Jump ist ein
synchrones, choreographiertes Jumpen in einer größeren Gruppe und
gilt als der schwierigste Jump überhaupt.
Freestyle kann man
einzeln, zu zweit
oder in einer Gruppe jumpen, wobei es keine Choreografie oder
Schrittfolge gibt.
Kommerzialisierung
Jump Style wurde durch
das Internet
populär, da die meisten Jumper ihre Videos bei bekannten
Videoportalen oder auf ihren eigenen Websites veröffentlichten. In
vielen Jump Style-Websites werden auch Anleitungen für Anfänger und
Amateure veröffentlicht. Hierbei werden einheitliche Schrittfolgen
zum Jumpen und Drehungen sowie Techniken erklärt.
Als bekanntestes
Jumpduo gilt Patrick
Jumpen. Patrick Mantinezz, der Gründer von Patrick Jumpen, ist der
Gewinner von „Jumping is not a crime“-Wettbewerbs und weiterer
Jump-Wettbewerbe. Patrick Jumpen produziert mittlerweile eine eigene
Jumpstyle-Musik, zudem haben sie eine DVD über Jump Style gedreht.
Jump Style sieht man
zunehmend in den
Innenstädten, an Bahnhöfe, Schulhöfe und an anderen Orten. Es
werden sogar Jump-Meetings geplant und organisiert. Zudem gehört
Jump Style, mit zu den günstigsten „Sportarten“ und kann so ohne
großen finanziellen Aufwand von jeden nachgegangen werden.
Von Jumper Alex für
wet-skater.de
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Kangoo Jumps
Kangoo Jumps sind sicher, bequem und sehr stabil. Kangoo
Jumps sind die
Neuheit im Fun-Sport überhaupt. Es sind weder Rollerblader noch
Skateboard. Es
ist schlicht gesagt, etwas ganz anderes. Anstatt mit Rollerbades über
stille Wege zu
gleiten,
hüpft man mit Kangoo Jumps wie ein Känguru und
genau
das
ist
der
feine
aber
umso
größere
Unterschied
zu
alles
bisher
dagewesene.
Kangoo Jumps hinterlassen weder Streifen in Turnhallen oder
im Parkett,
noch gehen Fließen kaputt oder der Teppich. Das tolle daran ist, man
kann
mit
diesen Teilen noch Waldwege unterwegs sein, wo es für ein Mountainbike
schon
zum Problem wird.
Kangoo Jumps sind sehr leicht zu erlernen und ebenso so
schnell zu
beherrschen und nicht wie bei Rollerblade, wo es mitunter Tage braucht.
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Diese Teile
ermöglichen auch ungeübte den schnellen Einstieg. Die Unterseite
der
Feder, ist
mit einer rutschfesten Sohle versehen, wo durch ein ausrutschen
faktisch
unmöglich ist (außer auf Eis und Schnee). Die stabile und robuste
Außenschale
schützt vor Verletzungen an den Knöcheln. Das Schnallensystem (wie bei
einem
Hartschalen Schlittschuh) ermöglicht ein schnelles An- und Ausziehen
und bietet
daher eine sichere Handhabung.
Kangoo Jumps sind sehr gut für das Gleichgewicht!
Beim normalen gehen oder laufen, werden die Knie mit dem
zweifachen
Gewicht des eigenen Körpers belastet. Kangoo Jumps verfügen über ein
patentiertes
High-Tech-Federsystem mit zwei separaten Blättern aus Kunststoff und
einer
Sprungfeder. Das ebenfalls patentierte IPS (Impact Protection System)
reduziert
die Belastung der Gelenke um bis zu 80% und schützt vor Verletzungen.
Der Gleichgewichtssinn wird bei jedem Schritt gefördert und
ist daher
ideal für
Kinder und Jugendliche mit einer Gleichgewichtsstörung. Hierbei werden
alle
Muskeln gleichzeitig trainiert, so werden optimale Trainingsergebnisse
erzielt.
Die Fußmuskeln werden dabei automatisch beansprucht, bei jedem Sprung
streckt
sich der Körper und nimmt so eine gerade Haltung an und fördert so die
korrekte
Körperhaltung. Kangoo Jumps sind daher ein sehr gutes Trainingsgerät
für alle
Skateboarder und Rollerblader.
Abgesehen davon bringt es sehr viel Spaß wie ein Känguru
unterwegs zu
sein. Kangoo Jumps ermöglichen ein effizientes und daher ein
innovatives
Training, ob nun für die Rollerblader oder den Triathleten.
Ausdauersportler
wie Rollerblader, Skateboarder, Ski und Snowboarder bis hin zu
Marathonläufer
und Triathleten profitieren von diesen Schuhen. Zudem können Kangoo
Jumper
ebenso in der Sport- und Reha Medizin eingesetzt werden. So können
diese
„Schuhe“ auch nach Knieoperationen und Sportverletzungen unter
Anleitung ihre
Verwendung finden. Für alle die leicht und ohne Diät abnehmen wollen
sind
Kangoo Jumps genau das richtige!...
Besonders interessant sind die Kangoo Jumps für alle Skater,
ob nun
Skateboarder oder Rollerblader, kurz gesagt es ist etwas für groß und
klein
oder jung und alt. Ein völlig neuer Freizeitspaß, der ausprobiert
werden muss.
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Kickroller
/ Kickroller-Rollschuhe
Kickroller
oder
auch
Kickboards
sind
High-Tech-Boards
von
feinsten.
Die
meisten
Typen
bestehen
aus
hochwertigen
Aluminium,
Carbon,
Holz
und
andere
Materialien.
Bei
guten
Kickboards befindet sich hinten eine
Trittbremse, was
die Sicherheit im Stadtverkehr fördert. Es gibt jedoch auch Modelle mit
denen
sich etliche Tricks bis hin zur Air über Barkbänke und Mülltonnen
bewältigen
lassen.
Während Anfang 2000 eine regelrechte Kickboardwelle entstand,
befanden
sich die Teile in den letzten 3 Jahren wieder im Rücklauf. Zurzeit
findet man
gute Kickboards in Skaterladen wenn überhaupt. Jedoch befinden sich
Kickboards
wieder leicht im Aufwind. Beinahe unbemerkt kommen neue verbesserte
Modelle auf
dem Markt. Bei einigen lässt sich die Haltestange
entfernen und man hat so ein
Skateboard, wieder die Stange angesetzt ist es wieder ein Kickboard.
Bei
einigen lässt sich die Haltestange entfernen und man hat
so ein
Skateboard, wieder die Stange angesetzt ist es wieder
ein Kickboard.
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Ob
die
neuen Kickboards wieder diesen ungeahnten Aufwind wie Anfang 2000
bekommen, ist
fraglich. Fakt bleibt das Kickboards eine echte alternative im
Stadtverkehr
sind, ob nun damit zur Schule oder zur Arbeit, kickboards sind eben
sehr
praktisch am Ort angekommen, zusammen klappen und neben der Schulbank
gestellt.
Um ein gutes Kickboard zu bekommen und damit eine recht hohe Sicherheit
ist
meist kein Problem, jedoch sollte auf der Qualität geachtet werden,
also kein
Kickboard aus dem Baumark oder den Lebensmitteldiscounter! Diese
Gefährte sind
meist billige Imitationen oder so billig hergestellt, dass diese
schnell kaputt
gehen.
Gute Kickboards haben so ihren Preis. Zwischen 80 bis 200
Euro sollte
man schon
dafür ausgeben. Mansche Skatershops verkaufen auch reduzierte
Kickboards oder
gebrauchte die dann überholt werden und in einem sehr guten und
sicheren
Zustand im Laden kommen. Gerade für Kinder ist es wichtig, dass auf
eine gute
Qualität geachtet wird. Es nützen keine Roller etwas wo die Räder hin
und her
wackeln und ein Geräusch verursachen, als würde der ganze Roller jeden
Moment
auseinander fallen. Auf alle Fälle auf die Sicherheit achten!
Was Skater und Kickboard-Fans wissen sollte gerade für Eltern
von
großen Interesse sein, denn mit einem Board mit den man über ein
Geländer
grinden kann, ist man auch sicher im Straßenverkehr!...
Am Hinterrad sollte eine Trittbremse angebracht sein, um so
problemlos
bergab
fahren zu können. Mit einer Lenkstange hält der Kickboard-Pilot sein
Gefährt
auf dem richtigen Kurs, daher sollte jedes Board über eine gute Lenkung
verfügen. Ähnlich wie beim Skateboard können Kurven durch leichte
Gewichtsverlagerung genommen werden. Gute Kickboards sollten je nach
ihrer
Verwendung federn können, gerade bei längeren Strecken beugt es
Ermüdungserscheinungen vor - Man rollt gleitet und federt über die
Straße. Ein
Kickboard sollte ein sehr gutes Fahrgefühl ermöglichen. Kickboards
haben eine
sehr breit gefächerte Nutzergruppe, von Studenten die damit schneller
zur Uni
kommen als mit dem Auto, bis zum Skater, der damit Treppen runter
braust.
Kickboards werden nicht nur von Trendsportfreaks in der Halfpipe oder
auf
Downhillfahrten eingesetzt, sondern finden zunehmend Einsatz als
wendiges
Fortbewegungsmittel in Städten und sogar auf Messen und in
Großraumbüros. Ein
Kickboard stellt damit ein völlig neues Konzept der individuellen
Mobilität dar
und verkörpert zusätzlich einen neuen Lifestyle.
Tricks
Hier werden die einzelnen Tricks aufgezählt und beschrieben.
Bunnyhop: Der einfache
Sprung.
180:
Ist die halbe
Drehung des sogenannten "Decks"
360:
Ist die ganze
Drehung des "Decks".
Tailwhip:
Ist die ganze
Drehung des "Decks" um die eigene Achse.
No Foot:
Ist ein
Sprung, bei dem die Füße nicht auf dem "Deck" stehen.
One Foot:
Ist ein
Sprung, bei dem ein Fuß nicht auf dem "Deck" steht.
Manual:
Ist wie auch
beim Bmxfahren ein Trick, bei dem der Fahrer auf dem hinteren Rad fährt.
Boneless:
Ist wie ein
Bunnyhop, nur dass man, um in die Luft zu
kommen, den Fuß auf den Boden presst und damit den "Scooter" in die
Luft schleudert.
Tailtap:
Bei diesem
Trick steht der Fahrer (ohne zu fahren) auf dem Hinterrad.
Barspin:
Ist die
Drehung des Lenkers um die eigene Achse.
Tailgrab:
Ist das
Halten des "Decks" im Sprung.
Superman:
Hierbei
werden die Füße vom "Deck" genommen. Der Körper bildet eine gerade
Linie.
Superman
Tailgrab: Bei
diesem Trick wird beim Superman ein Tailgrab ausgeführt.
Backflip:
Ist ein Salto
nach hinten.
Frontflip:
Ist ein
Salto nach vorne.
Airwalk:
Hierbei wird
der Fuß, der vorne auf dem "Deck" steht, vor
das Vorderrad gestreckt und der Fuß, der hinten auf dem "Deck" steht,
nach hinten gestreckt.
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Kickroller
/ Kickroller-Rollschuhe
Der
Kickroller
Inliner
ist
mit
das
neuste
was
der
Skater-Markt
hergibt.
Schuhe
und
Inliner
auf
Knopfdruck.
Durch
einen
'Kick'
hinten
auf
das
Fersenteil
der
Schuhe
klappen
die
Rollen
aus
und aus den Schuhen werden Inliner, sehr witzige Sache für
Welche
die eine Runde angeben wollen. Dabei sieht das ganze so aus als würde
eine DC 9
im Landeanflug sein. Zudem sieht der Schuh
etwas nach
einem orthopädischen Schuh aus - etwas klobig - das ganze. Ob dieser
Kickroller
Inliner eine große Fangemeinde findet wagen wir zu bezweifeln,
zumindest wird
dieses Teil seine Anhänger finden da sind wir uns sicher.
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Longboard /
Longboarding
Longboards sind Skateboards, die mit 90 cm und 150 cm länger
sind als
normale Skateboards. In der Regel weißen Longboards auch größere und
zum Teil
weichere Wheels auf. Dank der weicheren und größeren Wheels welche den
Rollwiderstand durch effektivere Absorption von Unebenheiten
verringern, sowie
der verlängerte Achsabstand ermöglichen dadurch eine erheblich
verbesserte
Fahrstabilität und eine höhere Geschwindigkeit als mit einem normalen
Skateboard.
Fahrtechniken
Gelenkt wird das Longboard durch Gewichtsverlagerung des Fahrers in die
Kurveninnenseite. Das Kippen des Brettes bewirkt ein Eindrehen der
Achsen, so
dass die Achsen parallel zum Kurven-
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radius stehen. Der Drehpunkt der Achse wird
auch Pivot genannt. Alle Longboards von Carver, Cruiser bis zum
Speedboard
haben eins gemeinsam, dass es bei ihrem Gebrauch nicht auf Sprünge und
anspruchsvolle
Stunds wie Airs sowie Fliptricks ankommt sondern auf Turns und Speed.
Als Turns
werden Richtungsänderungen beim Fahren durch Gewichtsverlagerungen des
Longboarders auf dem Board bezeichnet.
Für die Geschwindigkeitskontrolle beim Longboarden dienen
sogenannte
Turns und
Carvers, dass ist ein wechselseitiges Einlenken des Boards über beide
Kanten,
wobei der Skater ähnlich wie beim Snowboarden den Hang runter gleitet.
Diese
Slides sind Bewegungen, bei denen der Skater quer zur ursprünglichen
Bewegungsrichtung
mit allen 4 Rollen die Straße (Abhang) runter fährt.
Carven
Beim „Carven“ mit dem Longboard steht nicht das Erreichen der
höchstmöglichen
Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern das Fahren möglichst tiefer
Turns beim
Abfahren einer abschüssigen Straße. Carving-Boards besitzen oft Trucks
mit
einer veränderten Geometrie entgegen normalen Skateboard-Trucks, um ein
besseres Einlenken zu ermöglichen. Häufig sind auch die Segmente über
den
Rollen also die Cutouts ausgespart, um ein Wheelbits (ein Schleifen der
Rollen)
am Longboard zu vermeiden, was zu einem plötzlichen Stopp führen kann.
Cruisen
Zum Cruisen werden Longboards mit Nose und Tail verwendet, die wie
verlängerte
Skateboards aussehen.
Diese Cruising-Longboards können flach oder konkav sein, was
bedeutet
dass sie
eine Wölbung des Decks aufweisen. Solche Longboards sind eine Mischung
von
Fortbewegungsmittel und Sportgerät, wobei diese gerne von Surfern zur
Nachahmung
von Bewegungen wie beim Wellenreiten verwendet werden. Ebenso sind
Tricks wie Ollies
und Airs möglich. Als Mischung von Fortbewegungsmittel und Sportgerät
werden
Cruising-Longboards häufig auch zur Nachahmung von Bewegungen
gebraucht, wie
Surfer sie beim Wellenreiten verwenden. Auch Tricks wie Ollies und Airs
sind
mit diesen Brettern in begrenztem Maße möglich.
Downhill
Beim Downhill- oder Speedboarden werden Geschwindigkeiten bis zu
120 km/h
erreicht. Die Trucks tendieren bei hohen Geschwindigkeiten ab circa 60
km/h zu Wobben
(zu schlingern). Speedboards besitzen daher oft ein Tiefergelegtes
Board.
Hierdurch wird ereicht, dass sich der Druckpunkt, den der Skater auf
das Board
ausübt unterhalb des Achsdrehpunktes wandert. Ebenso wandert der
Schwerpunkt
nach unten, was sich vor allem durch eine stabilere Kurvenlage
bemerkbar macht.
Ein großer Vorteil eines so tiefer gelegten Longboards ist es, dass man
beim
Abstoßen das Standbein nicht so tief anwinkelt, wie bei einem höheren
Brett.
Slalomboards
Das Slalomboard ist
eine spezielle Variante des
Longboards. Bei Längen von 60 bis 90 cm spricht man von einem
Slalomboard,
alles über 90 cm ist ein Longboard. Beim fahren eines Slalomboards
kommt es auf
einer hohen Geschwindigkeit, Kurvenlage und Wendigkeit an, daher haben
viele
Slalomboarder eine Assoziation zum Longboarden. Slalomboards erfreuen
sich in
der Schweiz einer sehr großen Beliebtheit vor allem bei Stadtbewohnern,
weil
sie aufgrund ihrer kürzeren Länge wendiger als Longboards sind und sich
besser
transportieren lassen.
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Parkour- Jäger der Großstadt
Parkour ist keine Sportart aus Amerika sondern ist eine aus
Frankreich
stammende Lebensart. Wie beim Skateboarden ist Parkour eine feste Szene
mit
ihrem eigenen Lifestyle. Mit beeindruckenden Traceure schlagen sich die
Anhänger
akrobatisch durch den Großstadtdschungel.
Sie sind nicht etwa auf der Flucht vor der Polizei, sondern
haben sich die
Stadt zum Sportplatz gemacht, dabei klettern, rennen, springen und
turnen die Traceure
quer durch bebautes Gebiet. Klettern die Wände hoch, balancieren über
Geländer
oder springen von Mauer zu Mauer.
Sie hechten mit akrobatischen Sprüngen von Bänken, Mauern,
Gittern und
Zäunen, überwinden dabei scheinbar mühelos meterhohe Mauern, hangeln
sich an
Gerüsten entlang oder balancieren mit Leichtigkeit über schmale
Geländer.
Sie springen über Bänke und Zäune, rollen unter Gittern
hindurch,
überwinden fast mühelos meterhohe Mauern, hangeln sich an Gerüsten
entlang oder
balancieren mit Leichtigkeit über schmale Geländer. Und während
Skateboarder
vor einer Mauer stehen, springen sie mit geschmeidigen Bewegungen von
Mauer zur
Mauer.
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Traceure, wie sich die Parkour-Läufer nennen, wählen
eben
den
effektivsten Weg von A nach B – und
hechten
von Haus zu Haus und über Mauern,
sogar große Treppen, Baugerüste und Häuserschluchten. Der vorgegebene
Weg zur
Schule oder zum Kino ist dabei Außeracht. Während andere mit dem Auto,
Fahrrad,
Rollerblader oder zu Fuß auf den Weg sind, bewegen sie sich beinahe
drei
dimensional durch die City.
Parkour, ist Lifestyle und ein Phänomen zugleich, dass mit
der
Bezeichnung Sport unzureichend erklärt ist. Parkour ist eine
Kunst des
Fortbewegens und ein urbanes Ganzkörpertraining. Alle Sportarten haben
mit
Wettkämpfen zu tun, dort geht es um Ranglistenplatzierung, um Pokale
und
Urkunden und um Bestzeiten. Genau das gibt es bei Parkour nicht,
Konkurrenzdenken sollte man ausschalten, wenn man Parkour macht, wenn
man so
denkt sollte man gar nicht erst damit anfangen.
Parkour ist eine Art zu Leben und begleitet diejenigen jeden
Tag aufs
Neue. So machen sie sich bereiz Gedanken wie man eine Mauer überwinden
kann,
wenn diese noch nicht fertig aufgebaut ist. Parkour zeigt einen wie man
etwas
hinbekommt, wenn man Strategien entwickelt. Die wichtigste Strategie
beim
Parkour ist: einen Weg durch den öffentlichen Raum selbst zu wählen.
Deswegen
hat Parkour nichts mit einem Trend zu tun wie Yo-Yo's es waren. Ein
Ur-Mensch
hätte sich nicht an einen festgelegten Weg gehalten, wenn dieser auf
der Flucht
vor einem Säbelzahntiger gewesen wäre – dann hätte es keine Menschen
mehr
gegeben. Den Urmenschen sei es nur darum gegangen, sich schnell und mit
minimalem Aufwand zu bewegen. Genau das ist die Philosophie von Parkour.
Power in den Armen und Beinen ist eine wichtige Bedingung.
Den Einwand,
dass es
in Großstädten wie Berlin, Hamburg, Köln und München viele Wege und
Möglichkeiten von einem Ende zum anderen gibt, ist legendlich eine
faule
Ausrede, sagen all diejenigen die Parkour nachgehen. Denn der direkte
Weg ist
keine lang gezogene Linie wie auf Fußballplätzen, sondern man
entwickelt mit
der Zeit einen Blick der einen verrät wie Hindernisse zu nehmen sind,
einen
Blick eben dafür wie eine Häuserschlucht zu meistern ist, oder ein
Rohbau der
nur den Weg denen versperrt die immer andere Leute folgen um ja nicht
gegen den
Strom anzuschwimmen. Wer denkt das Traceure lebensmüde Extremsportler
sind,
welche gegen eine Mauer rennen oder lebensmüde Sprünge von einem Haus
zum
anderen machen, der irrt. Genau das ist der Knackpunkt gegenüber
anderen halsbrecherischen
Sportarten. Als Traceur muss man viel Kraft entwickeln und das nicht
nur in den
Armen, sondern auch in den Beinen, um eine steile hohe Mauer scheinbar
schwerelos zu überwinden und mit einer Rolle auf die andere Seite zu
kommen.
Grundvoraussetzung für Parkour ist Respekt und Ehrlichkeit sich selbst
gegenüber, Respekt für sein eigenes Leben. Was nützt Kraft und Mut,
wenn man Höhenangst
hat, dann ist Traceur die falsche Art um sich fortzubewegen.
Es geht bei Traceuren ebenfalls darum
Fähigkeiten zu enrwickeln, ein
Hindernis
nehmen zu können kommt nach und nach und nicht auf einmal. Man muss für
sich
den Punkt finden, an dem er sagt: „Hier kann ich noch ein Stück
weitergehen“
oder „Hey das kann ich noch nicht, dass muss ich noch üben“. Wenn jeder
Parkour-Fan
so verantwortungsbewusst wie möglich mit seinem Körper umgeht, dann
hätte
dieser Sport ein noch besseres Licht in der Öffentlichkeit. Spätestens
seit der
atemberaubenden Einlagen im Bond-Streifen „Casino Royale“ und der immer
stärkeren Kommerzialisierung von Parkour beobachten Traceure auch
Auswüchse,
die ihnen Sorgen bereiten. Das Bild von Durchgeknallten Junkies, die
den
berauschenden Kick brauchen, ist für all die Traceure die
verantwortungsbewusst
damit umgehen ein sprichwörtlich rotes Tuch. Genau von solchen
lebensmüden
Junkies distanziert sich der Großteil der Traceure. Gegen diese
Entwicklung
ziehen sie auch aktiv zu Felde, wie mit öffentlichem Training bei dem
sich
Interessierte ein Bild von Parkour machen und selbst aktiv werden
können.
Aller Anfang ist schwer
Bevor man zum ersten Sprung ansetzen kann kommt man ganz schön ins
schwitzen, denn eine Mauer nehmen zu können ist nicht gerade leicht,
wenn man
damit anfängt. Selbst der gekonnte Sprung von Parkbank zur Parkbank
muss erst
geübt werden. So sollte man mit Liegestützen beginnen, während andere
anfangen
und versuchen eine Sprossenwand hoch zu kommen und sich auf der anderen
Seite
abzurollen. In der Hinsicht ist Parkour nicht anders als Skateboarden.
Keiner
würde auf die Idee kommen erst eine Halfpipe runter zufahren wenn man
noch nie auf
ein Skateboard stand, genau das ist Parkour, auch mal einen Umweg zu
nehmen
wenn man sich nicht sicher ist, ob man das Hindernis nehmen kann.
Gerade bevor
man von Mauer zur Mauer oder von Haus zu Haus springen kann ist ein
weiter Weg,
denn die wenigsten Mauern haben die Höhe einer Parkbank. Dann muss man
das
Richtige Springen und genauso wichtig das abrollen drauf haben. Denn
erst wenn
man so weit ist kann man auch mit den anderen durch die Stadtjagen -
dann ist
Parkour die Kunst der Fortbewegung!...
Geschichte
Ende der 1980ger Jahre wurde Parkour ins Leben gerufen. In den Wäldern
Nordfrankreichs zeigte ein ehemaliger Soldat seinen Sohn David Belle
Wege die
auf keiner Landkarte stehen. Anfang der 1980 Jahre verlegte David den
Hindernislauf im Großstadtdschungel. Seine Freunde versuchen ihm zu
folgen und
bald wird Davids "Kunst der Fortbewegung" zum neuen Trendsport der
dreidimensionalen
Art.
In Deutschland ist Parkour zwar angekommen aber die paar
Hundert
Traceure
hierzulande muss man suchen, um überhaupt einen zu finden muss man
mitunter
tagelang durch die Städte ziehen. In Frankreich hingegen ist Parkour
dank
seines charismatischen Erfinders David Belle längst eine große Szene
und Teil
der jungen Traceure-Kultur. Der Film „Banlieue 13“ mit David Belle,
nach einem
Drehbuch von Luc Besson, lief erfolgreich in französischen Kinos und
auch im
neuen Video „Hung up“ von Pop-Ikone Madonna sind Traceure der Hingucker.
Parkour ist jedoch mehr als eine Modeerscheinung. Parkour ist
die
effiziente
und spektakulärste Fortbewegung durch Stadt und Natur - ohne
Hilfsmittel,
elegant und mit fließenden Bewegungen, fast wie Artisten im Hochseil.
Der Weg
wird bestimmt von Häusern, Mauern, Zäunen, Rohbauten oder allen was die
vorgegebene Topographie, dem eigenen Können und den eigenen Ideen
ergibt. In
keiner anderen Sportart, ist mit so einer kreativen Art behaftet, so
dass die
meisten Traceure sie als eine hohe Kunst betrachten dann als eine
Sportart.
Außer geeigneten Sportschuhen (es werden schon Schuhe extra
für Parkour
angeboten) bedarf es keiner Ausrüstung, Hilfsmittel oder Sportareale.
Parcour
kann beinahe überall ausgeübt werden ob im Dorf oder in der Großstadt.
Traceure
kommen überall zurecht, denn wo es Häuser und Plätze gibt, gibt es
viele
Möglichkeiten, Bauruinen, Häuser, Geländer, Parkhäuser, Rohbauten,
Treppen
viele Hindernisse mehr zu laufen, springen und klettern Traceure. So
bekommt
man eine völlig neue Sichtweise von seiner Stadt, die man sonnst nur
aus dem Buß
oder der S-Bahn kennt. Denn wer ein Traceure werden will der musst erst
mal
lernen keine unnötigen Risiken einzugehen, eine vertraute Umgebung neu
kennen
zu lernen, entdecken und sich ständig zu verbessern und die eigene
Kreativität
zu stimulieren. Traceure entwickeln ihre Fähigkeiten konsequent weiter
denn bei
Parkour geht es um Kontrolle, nicht um Wagemut.
Die Techniken
|
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Französisch
|
Deutsch
|
Beschreibung |
| Atterrissage
oder réception |
Landung |
Landung auf
den Füssen, meist mit Abstützen des Oberkörpers durch die Hände. |
| Équilibre |
Balancieren |
Gehen bzw.
Balancieren auf Mauern und Stangen. Dies trainiert das
Gleichgewichtsgefühl. |
Franchissement
|
Durchbruch |
Durch eine
Lücke (z. B. zwei waagerechte Stangen) schwingen. |
| Lâché |
Loslassen |
Sich aus einer
hängenden Position fallen lassen, um sich eventuell mit Schwung an
einem weiteren Objekt zu fangen. |
| Passe muraille |
Mauerüberwindung |
Überwinden
einer Mauer, indem man durch Abstoßen von ihr die Vorwärtsbewegung in
eine senkrechte Bewegung umformt. |
Passement
|
Überwindung |
Genereller
Begriff, um ein Hindernis zu überwinden. |
| Demitour |
Halbe Drehung |
Eine 180°
Drehung über ein Hindernis, um danach kontrolliert landen zu können. |
| Réverse |
Rückwärtig |
Eine 360°
Drehung über das Hindernis, um kontrolliert landen zu
können. Diese Bewegung wird zum Beispiel genutzt, um aus der
entstehenden Fliehkraft Geschwindigkeit für weitere Bewegungen gewinnen
zu können. |
Planche
|
Hochziehen |
Aus einer
hängenden Position in eine Stütz-Position übergehen. Hier
kann man mit Schwung oder mit Kraft arbeiten (oder auch beides
kombinieren). |
| Roulade |
Rolle |
Bei der Rolle
wird senkrecht auftretende Energie in eine
Vorwärtsbewegung umgeformt. Auch hier sollte man darauf achten, die
Kniegelenke nicht mehr als 90° abzuwinkeln. Gerollt wird quer über den
Rücken und nicht über die Wirbelsäule. |
| Saut de bras |
Armsprung |
Man springt an
ein Objekt und landet in einer hängenden Position.
Die Beine sollten das Objekt zuerst berühren, um den Aufprall zu
bremsen. Mit den Armen zieht man sich dann das Objekt hoch (siehe
Planche). |
Saut de chat
|
Katzensprung |
Ein
Hocksprung, bei dem man vor dem Objekt abspringt und die Beine
anzieht. Je höher das Hindernis, desto tiefer muss man sich vor dem
Absprung bücken, um beim Absprung an Höhe gewinnen zu können. |
| Saut de fond |
Sprung zum
Boden |
Jegliche
Sprünge aus der Höhe zum Boden. Je nach Höhe bzw.
Vorwärtsbewegung, sollte man danach evtl. eine Rolle machen. Vor allem
Anfänger sollten ihre Muskulatur und die Abrolltechniken gut
trainieren, bevor sie höhere Sprünge wagen. |
| Saut de détente |
Weitsprung |
Ein weiter
Sprung von einem Objekt zum Anderen. Diese Technik wird
zum Beispiel genutzt, um Lücken oder Hindernisse mit Anlauf zu
überwinden. Je nach Geschwindigkeit, sollte man danach eine Rolle
ausführen. |
Saut de
précision

|
Präzisionssprung

|
Ein Sprung zu
einem vorher definierten Landepunkt. Es geht darum, präzise auf dem
Landepunkt stehen bleiben zu können. |
| Tic Tac |
Tic Tac |
Von einem
Objekt (z. B. Wand) abstoßen, um ein instabiles oder kleines
Objekt zu überwinden.
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Pliws
/
Fersen-Roller
Pliws oder auch Fersen-Roller, sind so gesehen zwei Rollen,
welche an
jeden Schuh in Sekundenschnelle geschnallt werden können. Mit diesen
Rollen
unter den Schuhen kann man sich rollend vorwärts bewegen aber auch wo
es drauf
ankommt gehen. Es macht damit nicht nur Spaß durch die City zu rollen,
sondern
ist mal etwas für lange Wege in Gebäuden, wie Krankenhausuntergeschosse
oder
auf Messegelände. Dazu kommt, dass man den Umgang damit in sehr kurzer
Zeit
erlernt.
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Powerizer
/ Sieben Meilenstiefel
Powerizer oder auch Sieben Meilenstiefel sind wohl das
tollste
Hi-Techprodukt seit der letzten Marsmission. Auf alle Fälle ist es das
spektakulärste
was der Sportmarkt hervor gebracht hat. Der Powerizer ist dabei nicht
nur was
für die jungen und alle coolen Skatertypen, nein es ist mal etwas für
die ganze
Familie. Wie wäre es mit einem Sonntags-Lauf quer durch den Wald oder
immer auf
den Deichwegen entlang. Dieses Produkt ist wirklich mal etwas völlig
neues.
Der Powerizer ist aus Aluminium
und Fiberglas gefertigt und wird an den
Beinen befestigt. Der Fuß wird dabei durch ein Schnallensystem ähnlich
dem
System von Snowboardbindungen arretiert. Ein Kniebügel hält das Bein in
Position. Einzelne dieser Sportgeräte unterscheiden sich beim Material
und der
Fertigung. Der Powerizer ist allerdings sehr wartungsintensiv. Nach
jeder
Benutzung, sollten die Schrauben sowie die Lager auf festen Sitz
kontrolliert
werden! Die Fiberglasfeder ist das wichtigste und empfindlichste Teil
dieses
Sportgerätes. Es kann vorkommen dass beide Stiefel aneinander schlagen
und
einzelne Fasern der Federn beschädigt werden. Dies kann dazu führen,
dass die
Federn weicher werden und so die Sprungkraft verlieren. Eine
Schutzschicht auf
den Federn kann diesen Effekt vorbeugen und verhindern.
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Der Federschutz:
Um die Federn vor Beschädigungen zu schützen, können mehrere
Lagen von
Gewebeband um die Federn gewickelt werden. Alternativ kann ein der
Länge nach
aufgeschnittener Gartenschlauch an der Feder befestigt werden.
Die
erste
Methode schützt die Feder schlechter als die zweite. Beide Methoden
können die
Feder zusätzlich versteifen.
Die Gummipolsterung:
Den größten Verschleiß haben die Gummipolsterungen an den
Füßen.
Sollten einseitig abgelaufene Gummifüße festgestellt werden, sollten
diese
gegeneinander ausgetauscht werden um einen gleichmäßigen Verschleiß zu
ermöglichen. Beim Joggen ist der Verschleiß höher als beim Springen.
Zwar sind die kosten von 250;- (bis 50 kg Körpergewicht) -
375,- Euro (70 bis 90 kg Körpergewicht) nicht gerade günstig.
Körpergewicht! Ja es geht mal tatsächlich nach dem Körpergewicht. Da
der
Powerizer mit der Hilfe von einem sehr ausgeklügelten Federsystem
arbeitet, ist
hier bei dass Körpergewicht mal sehr wichtig. Damit ist der Powerizer
mit eines
der wenigen Gefährte, wo 90 kg an ihre Belastungsgrenzen kommen,
irgendwie
schade. Denn gerade Kinder und Jugendliche mit übergewicht haben damit
ihren
Spaß und nehmen auch noch ab. Jedoch ist die Gewichtsgrenze erst
bei 90
kg erschöpft. Auf alle Fälle macht damit wieder das laufen Spaß und das
nicht
nur für die sportlichen und durchtrainierten unter uns.
Jedoch fragt man sich, ob die Powerizer der
Unfallversicherungen diese
Sportart als gefährlich einstufen? Jedoch der Hersteller versichert,
dass die
Powerizer ungefährlicher als Rollerblader sind. Jedoch sollte man auf
Protektoren sowie auf einem guten Sturzhelm (Mountainbike-Helm) nicht
verzichten. Besonders sollten Eltern darauf achten das Ihre Sprösslinge
nicht
ungeschützt loslegen. Bei Protektoren gilt, dass nicht nur Kids und
Teens sich
schützen, sondern auch die Eltern. Denn wie oft sieht man das Mama und
Papa
keinen Helm beim Radfahren tragen, aber dessen Kids! Da fragt man sich
wo das
gute Beispiel bleibt.
Was ist das
Besondere
an den Powerizer?
Powerizer:
1. machen richtig Spaß,
2. ist etwas für jung und alt,
3. begeistern auch bewegungs- faule Kinder und Jugendliche,
4. verbessern die Ausdauer und Kondition,
5. ermöglichen eine hohe Fettverbrennung,
6. lassen sich viele Tricks und Stunds machen,
7. kann man vier Meter weite und zwei Meter hohe Sprünge machen,
8. machen mehr Spaß als normales Jogging,
9. bewegen und trainieren 98% aller Körper-Muskelgruppen,
10. sind nicht Jahreszeitenabhängig.
Die ersten Schritte:
Bevor man mit den Powerizer loslegt, sind einige
wichtige Punkte
zu beachten. Man sollte immer mit einem Helm und Protektoren loslegen,
also
Helm- Knie und Handgelenksschutz und Sturzhelm wie beim Mountainbike
(eventuell
mit Kinnschutz). Protektoren sollten in jedem Fall gut sitzen, damit
diese
nicht verrutschen können und somit keinen Schutz mehr bitten!
Anpassen:
Durch das Lösen der linken Inbusschrauben kann die Höhe der oberen
Stabilisierung des Powerizer in die optimale Position bringen. Dabei
sollte man
nicht vergessen, die Inbusschrauben wieder festzuziehen! Falls
eine
Verunsicherung auf kommt bitte den Händler fragen, oder den Powerizer
dort
richtig anpassen lassen.
Bevor man das erste Mal loslegt, sollte man die Protektoren
überprüfen,
ob diese richtig sitzen. Die Knieschützer werden unter der
Kniefixierung
(Kniebügel) angelegt!
Im amerikanischen Sprachraum wird die zugehörige Sportart
Powerbocking
genannt, um dem Erfinder Böck Tribut zu zollen. Da in Deutschland der
Powerizer
als erstes auf dem Markt war, wird in Deutschland oft vom Powerising
gesprochen. Alternativ wird auch der Begriff Bouncen, Bouncing oder
Jumping
verwendet.
Das Erlernen von Powerbocking ist dem ersten Anschein sehr
nach
einfach. Da der Stiefel lediglich eine Verlängerung des Beines ist,
bleibt der
Bewegungsablauf im Wesentlichen gleich dem normalen Gehen. Die meisten
Anwender
können nach drei bis 10 Minuten selbständig gehen.
Es gibt zwei Einsatzmöglichkeiten dieses Sportgerätes:
Joggen
Beim Joggen seien Durchschnittsgeschwindigkeiten von 15-20
km/h und
Spitzengeschwindigkeiten von über 30 km/h möglich.
Springen
Es sind Sprünge von zwei Metern Höhe und fünf Metern Weite
möglich.
Tricks wie Spagat, Salti und ähnliches werden häufig versucht.
Hersteller:
Die Firma ALAN Sportartikel GmbH verkauft das Original unter dem Namen
PowerSkip. Hergestellt wird dieses Sportgerät von der Firma HITECH
& C CO.,
LTD in Seoul, Korea. Das Gerät wurde an verschiedene Firmen lizenziert,
so dass
es noch unter anderen Namen zu kaufen ist.
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Roller Derby
ist ein
aus den USA stammender
Vollkontakt-Sport mit Rollschuhen.
Historisch
betrachtet
handelt es sich um eine Art von
sportlicher Unterhaltung, basierend auf Formations-Rollschuhlauf
auf einer ovalen Bahn. Obwohl es traditionell ein professioneller
(bezahlter) Sport für Frauen und Männer war, wird er heute fast nur
noch von weiblichen Skaterinnen betrieben und auch oftmals nur im
Amateur-Bereich ohne Bezahlung.
Was früher nur
in den USA
bekannt war, breitet sich
mittlerweile
auch europaweit aus. Mittlerweile gibt es Teams in den USA, Australien,
England, Irland, Kanada, Neuseeland, Mexiko, Schweden und auch
Deutschland. Hier sind zwei Ligen vertreten.
Die
Barockcity
Rollerderby
Club
BCRD
und
die
(SVRG)
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Slacklining
Slacklining oder auch Slacklinen, ist ein Trendsport ähnlich dem
Seiltanzen,
bei der man auf einem Schlauchband oder Gurtband balanciert, dass
zwischen zwei
Befestigungspunkten (Bäume, Pfähle oder Pfosten) gespannt ist. Dieser Fun-Sport erfreut sich seit einiger Zeit großer
Beliebtheit: Beim Balancieren
über das relativ lockere Slackline ist viel Geschick und Körperhaltung
gefragt.
Allein der Aufbau verbringt so seine Tücken.
Beim Slacklining geht es darum, auf einem
gespannten Spanngurt zu
balancieren,
zu Laufen und Tricks zu probieren. Das Slackline ist dabei nicht wie
die
Drahtseile beim Seiltanzen gespannt, sondern hängt etwas durch, was
eine völlig
neue Herausforderung ist.
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Am
Anfang hat man ernsthafte
Probleme, die Balance auf der Slackline zuhalten.
Erst nach einiger Zeit, schafft man es die ersten wackeligen Schritte
zu
machen. Fortgeschrittene haben coole und beeindruckende Tricks drauf
wie:
Balance halten; Umdrehen; Sitzstart; 360-Sprung; The
Slackline
Wizard;
Practices of Dan Brown; Salto Rückwärts, Salto Vorwärts.
Wo lässt sich Slacklining Ausüben?
Slacklining lässt sich das ganze Jahr über ausführen. Die Slackline
kann man überall aufbauen, wo sich geeignete Fixerpunkte anbieten. Es
eignen
sich dafür: Bäume, Pfähle sowie Pfosten. Jedenfalls sollte daran
gedacht
werden, dass die Gegenstände die Belastung standhalten, also keine
jungen Bäume
oder morsche Pfähle. Die Fixerpunkte sollen eine Belastung von mindest
1000 Kilogramm
aushalten. Es sollte ein weicher Untergrund gewählt werden, wie Rasen,
weiche
Matten oder ähnliches, um Verletzungen vorzubeugen, falls jemand von
der
Slackline fallen sollte. Im Sommer lässt sich eine Slackline auch über
einen Swimmingpool
oder einen etwas tieferen Bach spannen und wird so zu einem sehr
feuchten Vergnügen. Siehe Mud & Wet Games
Achtung:
In einigen Parks und Grünanlagen kann Slacklining sehr teuer werden,
wenn man
die Leine um Bäume die unter Naturschutz fixiert oder wenn dazu
Denkmäler oder
Büsten verwendet!
Die Verankerung:
Die Slackline wird zwischen zwei gleich hohen und festen Punkten
gespannt. Im freien eignen sich dazu Klettertürme auf einem Spielplatz,
oder
anlagen in einem „Trimm dich Wald“. Es können auch Bäume oder
freistehenden
Pfosten verwendet werden. Bäume sollten mindestens einen Durchmesser
von 30 -
40 cm haben. Um Bäume oder die Slackline vor Schädigungen zu schützen
oder auch
vorzubeugen, sollte alter Teppichboden oder Isomatte oder einen
Schutzschlauch
aus PVC verwendet werden.
Die
Fixzierpunkte
Der erste Fixpunkt:
Als
erstes
sollte
der
mitgebrachte
Schutz
um
den
ersten
Fixzierpunkt
gelegt
werden.
Hierbei
spielt
es
keine
Rolle
ob
nun
ein
Baum
oder
ein
Pfahl.
Die
beiden
Schlaufenenden
sollten
dabei gleich lang sein. Nun kommt das
Ratschenteil an der Reihe. Dieses besteht aus einer Ratsche und einem
etwas 24
cm langen Gurtband, welches mit einer Schlaufe oder
einem Lasthaken ausgestattet ist.
|
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Das Ratschenteil wird nun mit der Hilfe des
Schenkels zugeschraubt. Dabei solltet Ihr unbedingt
darauf achten, dass das Gurtband auf
dem Schraubbolzen des Schenkels liegt, daher darf das Gurtband nicht
auf den
Rundkorpus des Schenkels aufliegen, weil sich die kraft daher schlecht
auf das
Gurtband überträgt. Wenn dies geschieht kann es einen Abriss des Gurtes
zufolge
haben, wobei Verletzungen auftreten können.
Der zweite Fixzierpunkt:
Bei dem zweiten Fixzierpunkt wird genauso vorgegangen wie beim ersten.
Je nach Bauart und Ausstattung, wird in den Schenkel ein zweites
Ratschenteil
die Line eingehängt
Das Spannen der Line:
Legt die Slackline zwischen den beiden Fixzierpunkten auf den Boden,
fädelt nun die Slackline durch die Schlitzwelle der Ratsche(n) und
zieht so
stramm wie möglich an. Beginnt erst dann die Line mit
Ratschenbewegungen zu
spannen. Es kann so weit gespannt werden, wie die Wickelaufnahme
der
Ratsche es mit Handkraft ermöglicht. Achtung dabei bitte keine
Hilfsmittel zum
Spannen verwenden, dies sieht eine erhöhte Unfallgefahr mit sich. Habt
ihr die
maximale Spannung erreicht, schließt die Ratsche, indem Ihr diese ganz
zusammenklappt. Weil sich die Slackline etwas dehnt, kann die
Leine
vorsichtig nachgespannt werden. Umso stärker die Slackline gespannt
wird umso
leichter lässt sich darauf balancieren. Wenn die Slackline leichter
gespannt
wird, lässt sich darauf schlechter balancieren, da die Line größere
Schwingungen aufweist.
Die Slackline sollte nicht höher als 90 cm gespannt werden.
Bei Lines
die höher als 90 cm gespannt werden, muss eine zusätzliche
Absturzsicherung
vorhanden sein, wie Matten oder alte Matratzen! Bei einer Höhe von 90
cm
besteht eine erhebliche größere Verletzungsgefahr.
Für Kinder und Jugendliche die ungeübt sind, ist Kniehöhe
ideal. Dafür
sollten Helfer oder zumindest eine Auf- und Absteigemöglichkeit
vorhanden sein
um Verletzungen vorzubeugen! Es kann jedoch bei strammer gespannter
Slacklines vorkommen,
dass die Line zwischen den Beinen schnalzt.
Das Entspannen der Line
Zieht den Funktionsschieber der Ratsche und klappt den Ratschenhebel
vorsichtig bis etwa 180 Grad auf, bis die Verriegelung aufspringt.
ACHTUNG!
Beim Lösen der Verriegelung, kann ein starker, ruckartiger und
schmerzhafter
Schlag entstehen, der sich auf die Finger übertragen kann. Nun könnt
Ihr im Allgemeinen
die die Line aus der Welle ziehen. Beachtet bitte dabei, dass Ihr alle
Teile
auf Verschleiß und Beschädigungen untersucht. Eine regelmäßige Wartung
vermindert Unfälle und Verletzungen.
Reinigung und Lagerung
Bei Verschmutzung kann die Slackline mit lauwarmen Wasser (Bitte keine
Lösungsmittel oder Geschirrspülmittel verwenden). Die Slackline sollte
trocken
in gut belüfteten trockenen Räumen aufbewahrt werden.
Prüft die Slackline vor Gebrauch auf folgende
Punkte:
1. Sind die Fixpunkte stark genug verankert?
2. Stören keine scharfen Kanten, welche die Slackline oder Euch selbst
verletzen könnten?
3. Sind die Schenkel fest zugedreht?
4. Liegen die Gurtbänder auf den Schraubbolzen der Schenkel auf?
5. Sind keine spitzen oder harten Gegenstände (Steine, Scherben etc.)
unterhalb der Line?
6. Ist die Line nicht höher als 90 cm über dem Boden gespannt?
7. Ist die Line nicht verdreht?
Sicherheitshinweise
Die Slackline ist ein nicht ungefährliches Gerät, daher muss es mit
größter
Sorgfalt verwendet werden. Auf die Slackline kann durch das Spannen
eine Kraft
von bis zu 1000 kg aufgebracht werden. Bei diesen hohen Spannungen,
kann es zu
ernsthaften Verletzungen mit tragischen Ausgängen führen, sollte eine
Slackline
reißen!...
Daher sollten folgende Punkte beachtet
werden:
Die Slackline darf nur mit der Handkraft gespannt werden. Hebel zum
spannen oder ähnliches sollte keine Anwendung finden, da eine zu
stramme
Slackline reißen könnte. Es darf legendlich nur eine Person
gleichzeitig rauf.
Bei Anfänger sollte von beiden Seiten je ein Helfer stehen. Ebenso darf
eine
Slackline nicht an zwei Autos befestigt werden. Dieses Sportgerät darf
unter
keinen Umständen alleine von Kindern benutzt und aufgebaut werden.
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|
Slalomboard
/
Snalomboarding
Das Fortbewegen mit einem Slalombrett wird
Slalom-Boarding genannt. Mit einem Slalomboard erreicht man mit wenig
Kraftaufwand höhere Geschwindigkeiten als mit einem normalen
Skateboard. So
erlauben Slalomboards, durch etwas Druck in der Kurve das Tempo zu
steigern.
Diesen Ablauf wird „Pumpen“ genannt. So können Slalomboarder
mit
Übung
und
Erfahrung
|
|
leichte
Steigerungen überwinden, ohne dabei mit den Füßen abzustoßen. Möchte man mit einem Slalomboard Tricks ausüben so werden
Skyhhoks
benötigt. Skyhhoks sind Sprungbügel, diese werden an den
Achsenschrauben auf
der Oberplatte des Boards befestigt. Skyhhoks dienen dazu, Hindernisse
wie Bordsteinkanten
und Straßenbahngleise zu überspringen.
Allerdings können Slalomboard–Anfänger von Skyhhoks unbedingt abgeraten
werden,
diese an das Board anzuschrauben, da es zu sehr beeindruckende und
schmerzhafte
Landungen kommen kann. Daher sollte man Skyhhoks nur dann verwenden,
wenn man
mit dem Slalomboard Übung hat. Langjährige Slalomboarder können mit
Skyhhoks
Sprünge von über einen Meter Höhe vom Boden ab machen.
Häufig sind Slalomboards konkav, das heißt sie sind nach
unten gewölbt.
So sind die Kanten des Brettes höher als der mittlere Teil. Raceförmige
Slalomboards
verfügen über einen Vorspann. Das heißt das Brett ist flexibel und
verfügt
neben dem Holzkern über einen Glasfaserkern. Slalomboard
erlauben
es
auch
zu
pushen,
allerdings
kann
man
nicht
sehr
engen
Slalom
damit
fahren,
wie
mit
den
Tight-Slalom-Brettern.
Tight-Slalomförmige Slalomboards sind kürzer als die
Racebretter. Sie
sind steif und verfügen über einen kürzeren Radstand. Die Steifheit
verhindert
daher einen Wheelbite. Diese Steifheft hilft, dass die Energie beim
Pushen
nicht allzu stark im Flex verloren geht. Durch den kürzeren Radstand
sind die
Achsen weniger voneinander entfernt. Dies ermöglicht, wesendlich engere
Kurven
zu fahren.
Das Material
Das Slalomboards wird auf eine Art Schablone gespannt, auf
dieser Form
werden die Hölzer verleimt. Es gibt zwei Möglichkeiten für das
verleimen. Die
erste Art ist das „Stehende Verleimen“ und die zweite Art ist das
„Liegende
Verleimen“ der Holzsichten. Dafür werden oft mehrere Schichten von
hochwertigen
und elastischen Holz wie Eschenholz verwendet. Hierbei verwendet man
meist eine
Glasfaserschicht. Es kommt aber auch vor, dass Karbon-Schichten zum
Stabilisieren des Boards verwendet werden.
Events
Für Slalomboarder gibt es folgende Disziplinen:
Parallelslalom. Bei dieser Disziplin starten nach der
Qualifikation
jeweils zwei Fahrer gleichzeitig. Hierbei geht es darum, möglichst
schnell den
Kurs mit Cones (Cones = Straßenhütte) zu fahren, wobei bei man im
Slalom um die
Cones herumfahren muss.
Bei der Qualifikation wird die Zeit gemessen sowie die
Startaufstellung
bestimmt. Danach wird nach einem Cupverfahren der Sieger ermittelt.
Beim
Riesenslalom startet jeweils nur ein Fahrer. Sehr bekannt ist ebenfalls
die
Burning Wheels Tour, wobei es Steilwandkurven, Wellen oder Kamelbuckel
gibt.
Diese Disziplin ist allerdings nichts für Anfänger, da diese
Rennen
sehr
anspruchsvoll
und
gefährlich
sind.
Bekannte
Slalomwettbewerbe:
European Championship
Slalom Skateboard
World Cup
Slalom World Cup
US-Championship
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Snakboard
/
Snakboarding
Im Unterschied zum einem starren Skateboard besteht
darin, dass das Snakeboard aus drei Segmenten, die sich gegeneinander
verdrehen
lassen gefertigt ist. Unter dem vorderen und dem hinteren Segment
befindet sich
jeweils eine Achse mit den Laufrädern. Die Füße des Skaters stehen über
das
vordere und das hintere Segment. Indem man die Füße ähnlich wie eine
Schlange
zueinander und wieder auseinander bewegt und dem Oberkörper
unterstützende
Drehbewegungen ausgeführt werden, nimmt das Snakeboard
Fahrt auf.
|
|
Der Vorteil
darin besteht, dass man ohne den Boden zu berühren fahrt aufnehmen
kann
und Geschwindigkeiten von 20 bis 40 kmh erreicht. Dazu kommt das sich
so sehr
steile Steigungen überwinden kann, worin bei einem normalen Skateboard
erhebliche Schwierigkeiten auftreten. Jedoch bei Tricks und Stunds
müssen
bestimmte Elemente angebaut werden, wo der Skater seine Füße rein
steckt. Neuere
Snakeboards bestehen aus reine Holzdecks, was den Vorteil hat, dass
diese
Boards für Freestyle besser geeignet sind.
Auf dieser Weise lassen sich Tricks wie:
Boardslide, fs 360° bs K-grinds, Rodeo 900°, 540° ausführen und
einige
mehr.
Geschichte
Das Snakeboard
wurde 1989 in Johannesburg, (Südafrika) von den Studenten
James Fisher und Oliver McLeod-Smith erfunden, die nach einem
Skateboard
suchten mit den man steile Straßen ähnlich wie mit einem Snowboard
fahren und
abbremsen kann. Jedoch zur selben Zeit entwickelten die Firmen
Alterskate und
TomTom ebenfalls Streetboards mit ähnlichen Bewegungsabläufen. Da
Fisher und
McLeod-Smith den Bewegungsablauf und den Grundaufbau patentierten,
musste
Alterskate die Produktion einstellen. Daraufhin gründeten Fisher und
McLeod-Smith die Firma Snakeboard, jedoch durch erhebliche
Absatzschwerigkeiten
wurde die Firma Ende 1990 im Konkurs getrieben. Darauf wurden die
Namensrechte
sowie das Patent von dem enlischen Skateboard-Hersteller MV-Sports
übernommen.
Anfang 2000 erwarb die amerikanische Firma Dimension Streetboards die
Firma
Snakeboard und alle damit verbundenen Patente und Namensrechte.
Sneakesboards
führen in Europa allerdings ein Schattendasein und haben daher einen
wesendlich
geringeren Absatz als wie in der USA.
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Street Carving
Die
Skater-Szene hat den
Streetcarver von BMW aus München
schon lange
für sich entdeckt und sind von der Funktion und das Spcesige Aussehen
des
Boards begeistert. Besonders wird das einzigartige Fahrgefühl
hervorgehoben.
Mag der Asphalt noch so hart und rau sein, so ist das Fahrgefühl, wie
auf einen
besonders weichen Firn oder wie auf einer großen Welle vor Hawiii.
Das
hochwertige
Hightech-Skateboard
besticht
nicht
nur
durch
seine
Fahreigenschaften,
sondern
auch
durch
seine
komfortablen
einzigartigen Eigenschaften.
Im Fahrwerk des Street Carving-Boards steckt sogar ein Bauteil aus dem
BMW 5er
was das ganze noch interessanter macht. Der BMW Street Carver ist mit
fast 500
Euro nicht gerade ein Teil das günstig ist und ist legendlich bei
ausgesuchten
Händlern erhältlich. Im Gegensatz zum Skateboard dessen Räder
eigentlich mal
härtere mal weichere
|
Rollen sind und wo die Trucks auf
Lenkgummis (Bushings) ruhen, hat das
Street
Carving-Board echte Räder. So nehmen
die Räder in der Kurve eine Schräglage ein, dadurch können größere
Seitenkräfte
auf die Straße übertragen werden. Der Skater verliert in scharfen
Kurven nicht
die Haltung, so lässt sich zudem der Schwung des Körpers erheblich
besser
ausnutzen. Beim Street Caving-Board ist so auch ein ermüdungsfreieres
Fortbewegen auf ebenen Strecken möglich. Die Bewegungen beim Street
Caving-Board ähneln sehr von Snowboardern oder Surfern.
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Street Surfer
(Bike)
Das
Street-Surfer Bike ist das
ultimative
Fahrerlebnis mit fünf Rädern. Wie ein BMX-Rad ist der Street-Surfer
nicht nur
ein neues Fahrrad, es ist der absolute Kick. Hierbei wurde das Fahrrad
mit
einer völlig neuen Lenkung neu erfunden. Die Lenkung und der neuartigen
Vorderad-Trackink gibt den Fahrer das Gefühl auf den Straßen
zu Surfen,
Skateboarden oder zu Snowboarden.
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Schon
beim ersten
Mal verfällt man in einem
Rausch und man kann davon nicht genug bekommen. Das Street-Surfer Bike ist nicht
nur etwas
für BMX Liebhaber sondern im Gegensatz etwas für jung und alt.
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Street
Surfer Skateboards
Street
Surfer
Skateboards
Ähnlich
wie
beim
Street-Surfer
ist
das
Street
Surfer
Skateboard
einechtes
Fun-Erlebnis.
Jedoch
im
Gegensatz
besitzt
das
Street-Surfer
Skateboard
4
um
360°
drehbare
Rollen.
Dieses
Board
bietet
ebenso
viele
Möglichkeiten,
jedoch
ist es durch seine 4 Rollen etwas träger und
schwerer zu
handhaben. Das einzigartige Design und die hervorragenden Funktionen
des
Dual-Decks sowie die 4 Pro-Stil 80mm Street-Surfer-Rollen
(Inleinskate-Rollen)
stehen für eine maximale Kontrolle und Fahrstabilität.
Street-Surfer
Skateboard
haben
auf
ebene
Straßen
und
Plätzen
eine
hervorragende
Fahreigenschaft.
Durch
den
patentierten
beweglichen
|
Flex-Hals
und
das
geringe
Gewicht
und
den
360°
schwenkbaren
Aluminium
Achsen
kommt
ein
echtes
Fahr
feeling
auf.
Auf
Grund
der
Snowboard-Carving-Bewegung
lassen
sich
sehr
enge
und
scharfe
Kurven
in
einer
nie dagewesene geschmeidige Leichtigkeit fahren, als mit einem
Skateboard. Just Carve-and-Go, als würde man auf ein Surfbrett Wellen
reiten.
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Street
Surfing / Waveboarding
Street
Surfing oder auch
Waveboarding genannt ist eine
Kombination von
zwei beweglichen Decks und zwei jeweils 360° -drehbaren Rollen. Alles
zusammen
ergibt es ein Sportgerät einer ganz
besonderen Art. Mit dem Street-Surfer lassen sich wie mit dem
Skateboard viele Tricks
und Manöver durchführen. Dank der beweglichen Aufhängung der Rollen ist
der
Street-Surfer unglaublich Beweglich und so lassen sich mehr Tricks als
beim
Skateboard ausführen – und das nicht nur von Profis.
Das
Street-Surfer erinnert vom
aussehen her an
ein
Snakeboard. Die
beiden Standplatten sind hierbei nicht vertikal, sondern horizontal in
der Längsachse
beweglich. Durch die wellenförmigen Bewegungen kann man sich auf dem
Skateboard
auf nur zwei rädern, sogar in leichtem Gefälle fortbewegen.
|
Der
engere
Wenderadius
sowie das handliche Gerät, sind sicher ein Vorteil
gegenüber dem Snakeboard.
Dafür braucht man beim Street-Surfer allerdings etwas mehr Übung um auf
den
zwei um 360° drehbaren Inline-Rollen das Gleichgewicht zu behalten. In
Kurven (S-Kurven)
driftet man durch die drehbaren Radachsen seitlich in Fahrtrichtung
etwas ab,
was ein echtes Street-Surfing-Feeling aufkommen lässt. Gebremst wird im
Gegensatz zum Skateboard durch abspringen. Im Weiteren ist das
Street-Surfing-Board im Gegensatz zum Skateboard im ebenen Gelände
langsamer da
es keine hohen Geschwindigkeiten zulässt. Jedoch sollte es ausreichen
gut
gelaunt (gutgelaunt sind Skateboarder immer) durch die City zu Cruisen
und
anderen sein Können zu zeigen.
Mit
dem
Streetsurfing
/
Waveboard
erlebt
ein
Skateboarder
eine
ganz
neue
Fahrdynamik.
Street-Boarding
ist
eine
Mischung
aus
Surfen
und
Snowboarden.
Durch
das
sagenhafte
System
des
Streetsurfers
oder
auch
Waveboards
lässt
sich
anders
zum Skateboard eine große Reihe an extremere Manöver
durchführen. Street-Surfing
ist trotz der zwei Rollen die sich um 360° drehen lassen sehr schnell
erlernt
und man erlebt ein ganz besonderes Fahrgefühl und sagenhafte
Kurventechniken.
Mit
dem
Streetsurfing
/
Waveboard
erlebt ein Skateboarder
eine ganz
neue Fahrdynamik. Street-Boarding ist eine Mischung aus Surfen und
Snowboarden.
Durch das sagenhafte System des Streetsurfers oder auch Waveboards
lässt sich
anders zum Skateboard eine große Reihe an extremere Manöver
durchführen. Street-Surfing
ist trotz der zwei Rollen die sich um 360° drehen lassen sehr schnell
erlernt
und man erlebt ein ganz besonderes Fahrgefühl und sagenhafte
Kurventechniken.
Das
Material
Die
Decks bestehen aus sehr
stabilem ABS-Kunststoff und haben
eine robuste
Stahl-Torsionsstange was eine längere Lebensdauer als bei ein
Skateboard
aufweist. Die Rollen des Waveboard haben einen Durchmesser von 77mm
(Inleinskate-Rollen), die Kugellager entsprechen ABEC 5. Daher lassen
sich
Inlineskate-Rollen verwenden, aber aufgrund der speziellen
Anforderungen an die
Bodenhaftung, sollte man auf alle Fälle Streetsurfing /
Waveboard-Rollen
verwenden, diese Rollen sind weicher und halten beim Surfen durch die
City oder
in der Pipe besser die Spur und haben somit eine gute Haftung.
Wo
kann
man
Street-Surfen?
Das
Street-Surfen kann man
allerdings nur auf glatten
Oberflächen wie
geteerte Wege oder Plätzen (Parkplätze) jedoch sind Skateparks noch
besser. Der
Boden sollte zudem auch ein leichtes Gefälle aufweisen. Bergwärts geht
es nur
mit sehr großer Anstrengung. Auf Straßen mit Kopfsteinpflaster oder
Wege mit
verlegten Steinen sollte man verzichten.
Plätze
mit
leichtem
Gefälle
sind
ideal
zum
Street-Surfen
und
erinnern
ans
Wellenreiten.
Der
im
Gegensatz
zum
Snakeboard
engere
Radius
und
das
handlichere
Gerät
ist
ein
Vorteil
gegenüber
dem Snakeboard. Jedoch
braucht man
etwas mehr Übung um auf den zwei um 360° drehbaren Rädern das
Gleichgewicht zu
behalten. Jedoch driftet man in größeren Kurven wegen der drehbaren
Räder etwas
in Fahrtrichtung ab.
Geschichte
des
Street-Surfer
/
Waveboard
Entwickelt
wurde
der
Vorgänger
des
Waveboard
von
einem
Koreaner
und
2003
dort
auf
den
Markt
gebracht.
2004
schaffte
es
den
Sprung
nach
Kalifornien
in
die
Vereinigten
Staaten
und
fand
in
der Skateboard Szene durch die
guten
Fahreigenschaften und dem großen Trickpotential großen Anklang. 2006
dann der
Sprung nach Europa: erst Schweden und die Schweiz, dann folgten 2007
Deutschland, Dänemark und Norwegen. Das Waveboard erfreut sich einer
immer
größer werdenden Fangemeinde dank des beeindruckenden und
unvergleichlichen
Fahrgefühls.
|
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Tug
Of War
/ Tauziehen
Tauziehen,
Tug
of
War
oder
auch
Seilziehen
ist
eine
alte
Mannschaftssportart,
die
dem
Kräftemessen
zweier
Mannschaften
dient.
Je
eine
Mannschaft
zieht
an
einem
Ende
des
Taus.
Sieger
ist,
wer die
gegnerische Mannschaft
über die Mittellinie zieht. Bei einer eher volkssportlichen Version zur
Belustigung stehen sich die beiden Mannschaften an den Ufern eines
Bachs
gegenüber. Kraft, Ausdauer, Technik und mentale Stärke machen aus einem
Hobbysport einen echten Hochleistungssport, welcher auf nationaler und
internationaler Ebene von austrainierten Athleten betrieben
|
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wird. Jedes
Jahr
finden internationale Wettkämpfe statt, an ungeraden Jahren
Europameisterschaften, an geraden Jahren Weltmeisterschaften. Führende
Nationen
sind die Schweiz, die Niederlande, Irland, Spanien, Schweden und
Deutschland. Jedes Jahr
finden internationale Wettkämpfe statt, an ungeraden Jahren
Europameisterschaften, an geraden Jahren Weltmeisterschaften. Führende
Nationen
sind die Schweiz, die Niederlande, Irland, Spanien, Schweden und
Deutschland.
Bei Wettkämpfen stehen sich jeweils acht
Athleten gegenüber. Einteilung
der Gewichtsklassen (international): Frauen (bis 480 kg, bis 520 kg,
bis 560
kg); Männer (bis 520 kg, bis 560 kg, bis 600 kg, bis 640 kg, bis 680
kg, bis
720 kg, über 720 kg)
Geschichte
Der Seilziehwettkampf ist aus antiken Zeremonien und Kulthandlungen
entstanden.
Hinweise auf rituelle Ursprünge wurden in Burma, Indien, Borneo, Korea,
Hawaii,
Kongo, Neuseeland und Neuguinea gefunden. Das Seilziehen diente damals
als
Symbol für den Kampf zwischen Gut und Böse. Tauziehen entwickelte sich
später
zu einem sportlichen Wettkampf. Eine Wandzeichnung im Grabmal des
Merera-ku in
Sakkara (Ägypten) weist darauf hin. Im antiken Griechenland (ab ca. 500
v. Chr.) wurde das Seilziehen vor allem als Training für andere
Sportarten
ausgeübt. Im 12. Jahrhundert wurden Tauziehwettkämpfe am Hof des
chinesischen
Kaisers veranstaltet, im 13. und 14. Jahrhundert auch in der Mongolei
und in
der Türkei. Im westlichen Europa ist das Tauziehen erst ab etwa 1000
nachweisbar; in skandinavischen und germanischen Heldensagen, die von
„kräftigen Spielen“ berichten. Im 15. und 16. Jahrhundert erschien das
Tauziehen in Frankreich und Großbritannien. Gegen Ende des 19.
Jahrhunderts
wurde der Sport organisiert betrieben. Zuerst bildeten sich einzelne
Vereine,
später dann Verbände. Tauziehen wurde zunächst als
Leichtathletik-Disziplin
betrachtet.
Mehrfach in der Geschichte der modernen Olympischen Spiele
war
Tauziehen olympische Sportart, und zwar von 1900 bis 1920. Die Sportart
wurde
dann aus dem Programm gestrichen, weil das IOC eine Reduktion der
Teilnehmerzahl erreichen wollte. Da die Leichtathletikverbände sich
nicht mehr
um das Tauziehen kümmerten, bildeten sich unabhängige Vereine und
Landesverbände. 1964 wurde der Weltverband TWIF (Tug of War
International
Federation) gegründet. Die ersten Europameisterschaften wurden 1964
durchgeführt, die ersten Weltmeisterschaften 1975. Seit 1981 nimmt der
Tauziehweltverband am Programm der World Games teil.
Die Seile
Die Seile werden beim Seilziehen einer großen Belastung ausgesetzt.
Wenn auf beiden Seiten beispielsweise 10 Personen je 80 kg
Körpergewicht
einsetzen, ergibt das, multipliziert mit dem Ruck-Faktor von 2,5, eine
Zugkraft
von etwa 2000 daN. Die Reißfestigkeit des Seiles muss bei einem
zweifachen
Sicherheitsfaktor in diesem Falle 4000 daN betragen. Geeignet sind Hanf- oder
Hanf-Kunststoff-Seile, welche eine geringe Dehnung aufweisen und
selbst bei
einem Riss nicht zurückschnellen. Ein DIN-geprüftes Seil aus Langhanf
mit einem
Durchmesser von 32 mm hat eine Reißfestigkeit von 7000 daN und die für
das
Seilziehen erforderliche Griffstärke. Wenn die Teilnehmer das Seil
nicht
einfach loslassen, lässt sich das Risiko von Sturzverletzungen
reduzieren.
Unfallrisiken
1995 kam es bei einem Tauziehen mit 650 jugendlichen Pfadfindern im
rheinland-pfälzischen Westernohe zu einem tragischen Unfall, als
bereits nach
30 Sekunden das völlig ungeeignete Seil riss. Zwei Kinder kamen zu
Tode, 102
Teilnehmer erlitten – zum Teil schwere – Verletzungen. Im öffentlich
vielbeachteten Gerichtsverfahren gegen die verantwortlichen
Veranstalter
stellte das Gericht fest, dass diese ihre Sorgfaltspflicht verletzt
hatten, weil
sie sich nicht über die Reißfestigkeit des viel zu dünnen und aus
Kunststoff
gefertigten Seils informiert hatten und auch keine Vorkehrungen für
einen
gegebenenfalls notwendigen sofortigen Abbruch der Veranstaltung
getroffen
hatten. Da die Todesfälle allerdings so nicht vorhersehbar gewesen
waren,
wurden die Verantwortlichen lediglich wegen fahrlässiger
Körperverletzung
und nicht wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Auch bei den
Olympischen
Spielen 1908 in London kam es (in der damals noch olympischen
Disziplin) zu
einem tragischen Unfall, bei dem zwei Amerikaner starben. Seilziehen
ist,
wenn
es
normal
betrieben
wird,
ein
überaus
fairer
und
unfallfreier
Sport,
da
kein
Körperkontakt
zum
Gegner
besteht.
Somit
gibt
es
weder
Fouls
noch
sonstige
Möglichkeiten,
dem
Gegner Verletzungen oder
Wunden
beizubringen.
|
 |
YoYo
/ Jo-Jo
Spielarten Bei
Wettbewerben werden die Teilnehmer in verschiedene
Spielklassen
eingeteilt, je nachdem auf welche Art und Weise das Yo-Yo gespielt wird:
A
(oder
Single
A):
Spielart
mit
einem
normalen
Yo-Yo.
AA (oder
Double A):
Spielart mit 2 Yo-Yos, je einem pro Hand. Zumeist Loop- und Wraptricks.
AAA
(oder
Triple
A):
Spielart
mit
2
Yo-Yos,
je
einem
pro
Hand.
Im
Gegensatz
zu
AA
liegt
hier
der
Schwerpunkt
auf
Stringtricks
und
nicht
auf
Loops.
4A
(oder
auch
Offstring):
Spielart,
bei
der
die
Schnur
nicht
an
der
Achse
befestigt
ist.
Wird
ähnlich
wie
ein
Diabalo
gespielt.
|
|
5A (oder auch
Freehand ): Spielart, bei der das Yo-Yo nicht an der Hand befestigt
wird,
sondern an einem Gegengewicht wie z.B. einem Würfel. Teamwettbewerb:
2-6
Spieler treten in einem Team-Freestyle an.
Matrial
Bei den
ursprünglichen Yo-Yos war die Achse fest mit der Schnur
verbunden. Eine
bedeutende Verbesserung entstand um 1928 durch Einführung der
Schnurschlaufe
durch Flores. Damit war die Achse innerhalb der Schnurschlaufe frei
drehbar.
Als Effekt ergab sich, dass sich das Yo-Yo bei ganz abgewickelter
Schnur
weiterdrehte, ohne sich sofort wieder aufzuwickeln.
 |
Durch
einen
kleinen
Ruck
an
der
Schnur
verwickelt
sich
die
Schlaufe
in
der
Achse
und
durch
die
damit
verstärkte
Reibung
wickelt
sich
das
Yo-Yo
wieder
auf.
Mit
dieser
verbesserten Technik entstand eine Vielzahl möglicher
neuer Tricks.
Es gibt im
allgemeinen zwei Achsenarten. Zum einen gibt es die
bereits erwähnten festen Achsen mit einer darum gelegten
Schnurschlaufe zum anderen gibt es die sog. "Transaxles".
Diese lassen
sich weiter unterteilen: Hauptsächlich bei billigeren Yo-Yos
findet sich eine Transaxle in Form eines um eine starre Metalachse
gelegten Plastikrings. Eine Variation hiervon die sich beispielsweise
im ProFire von Duncan findet sind zwei (Metall-)Ringe, die aufeinander
und dann auf eine Metallachse gesteckt werden. Weiterhin gibt es
Yo-Yos
mit Kugellager
(heute Standard). Alle Transaxles vermindern im Vergleich zu einer
starren Achse die Reibung und ermöglichen eine länger
andauernde Drehung. |
Yo-Yo patentiert
1866
Eine
weitere
Variante
der
modernen
Yo-Yos
sind
Fliehkraftkupplungen.
Diese
geben
bei
einer
ausreichend
hohen
Drehzahl
die
Achse
frei,
und
das
Yo-Yo
kann
sich
drehen,
ohne
dass
die
Schnur
aufgewickelt
wird.
Verlangsamt sich die Drehung, dann "greift" die
Kupplung und fixiert die Verbindung Achse-Schnur und das Yo-Yo wickelt
sich auf. Diese Yo-Yos gibt es mit diversen Achsensystemen und sind vor
allem für Anfänger geeignet.
Außerdem
haben
moderne
Yo-Yos
oft
wenig
"Response",
damit
wird
bezeichnet
wie
gut
das
Yo-Yo
auf
eine
Ruck
an
der
Schnur
reagiert.
Die
Eigenschaft,
bei
einem
leichten
Ruck
zurückzukommen
wird
bei
vielen modernen Yo-Yos dadurch vermieden, dass der Spalt für die
Schnur vergrößert wird. Einige moderne Yo-Yos kommen sogar
nur mit einem "Bind" zurück in die Hand. Bei einem Bind wird in
den Schnurspalt eine extra Lage Schnur gebracht, wodurch Reibung an den
Yo-Yo Hälften entsteht, die es ermöglicht das Yo-Yo doch
durch einen Ruck zurückzuholen.
"Imperial
(Standard)
Shape"
vs.
"Butterfly
Shape":
Mit
Shape
beschreibt
man
die
Form
des
Yo-Yos:
Yo-Yos
mit
Imperial
Shape
(runde
Form)
eignen
sich
mehr
für
sogenannte
Loop
Tricks
und
haben
einen
engen
Schnurspalt.
Yo-Yos
mit
Butterfly
Shape haben einen
sehr breiten Schnurspalt und eignen sich daher sehr gut für
Stringtricks (Schnurtricks).
Geschichte
Der genaue
Ursprungsort des
Yo-Yo ist umstritten, als wahrscheinliche Kandidaten gelten China,
Griechenland oder die Philippinen. Das griechische Nationalmuseum (National
Museum of Athens) in Athen
beherbergt eine Vase mit der Abbildung
eines Yo-Yo spielenden Jungen, sowie eine Terrakottascheibe, die als
Yo-Yo diente.
Aus
dem 16.
Jahrhundert
sind Berichte aus den Philippinen bekannt, dass Jäger
sich in Bäumen versteckten und an bis zu sechs Meter lange Seile
gebundene Felsbrocken auf Beutetiere hinabschleuderten, wobei die
Felsblöcke mehrfach hinaufgezogen und wieder hinunter geschleudert
werden konnten. Es ist zwar mehr als zweifelhaft, ob diese
Vorrichtungen tatsächlich als Vorläufer des Yo-Yo betrachtet
werden können, Tatsache ist aber, dass sich das Yo-Yo auf den
Philippinen seit langer Zeit als Kinderspielzeug großer
Beliebtheit erfreute. Für den Begriff Yo-Yo
gibt es zwei
Erklärungsversuche: 1. Er stammt aus dem Tagalog und bedeutet
übersetzt: komm-komm, 2. Abstammung vom französischen Wortstamm jouer
(spielen).
Aus
dem Ende
des 18.
Jahrhunderts sind Abbildungen Yo-Yo spielender Männer aus Frankreich
bekannt. Zwischen 1790 und 1794 war das Yo-Yo eine ausgeprägte
Modeerscheinung, die bis in die höchsten sozialen Schichten
vorgedrungen war und auch auf Deutschland übergriff. Aus dieser
Zeit stammt die Bezeichnung: Joujou de Normandie.
Bis
dahin war
der Name Yo-Yo
allerdings im Westen nicht gebräuchlich. In Frankreich wurde das Yo-Yo
zu dieser Zeit als "Bandalore" bezeichnet. In Deutschland hieß es Rollrädchen,
Meyers Konversationslexikon von 1889 kennt aber auch noch den Ausdruck Joujou,
der
französischer
Herkunft
sei.
Eine
der
ersten
Erwähnungen
des
Namens
"Yo-Yo"
stammt
aus
der
Zeitschrift
"Scientific
American"
aus
dem
Jahre
1912.
Das
erste
US-amerikanische
Patent besaßen James L. Haven und Charles Hettrich aus
dem Jahre 1866.
Pedro Flores,
ein
philippinischer Einwanderer in die USA,
brachte sein Yo-Yo mit und gründete 1928 eine Firma dieses Namens zur
Herstellung von Yo-Yos. Die Firma wurde von Donald
F. Duncan
Sr. aufgekauft, der mit effizienten Werbemaßnahmen sehr zur
großen Popularität der Yo-Yos beitrug und im Jahre 1962 45
Millionen Yo-Yos verkaufte. Duncan ließ sich den Markennamen
Yo-Yo eintragen, dieser wurde ihm jedoch Jahre später wieder
entzogen, weil der Begriff "Yo-Yo" Allgemeingut geworden ist.
In Chico in
Kalifornien
steht heute das National Yo-Yo Museum, wo
man neben vielen historischen Dingen über das Yo-Yo auch das
größte Holzyoyo der Welt von Tom Kuhn
bewundern kann (123 kg schwer).
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