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Sonnenschutz
für
die
Haut
Körper
und Seele sehnen sich
nach den wärmenden
Sonnenstrahlen. Nicht
nur auf unsere Gesamtverfassung wirkt sich das Sonnenlicht positiv aus,
auch
zur Bildung von Vitamin D und wichtigen Hormonen wird es gebraucht.
Neben Licht
und Wärme ist auch die UV-Strahlung Teil der
Sonnenstrahlen.
UV-Strahlung ist
unsichtbar, ein Zuviel davon verursacht Sonnenbrand und
schädigt die
Haut. Wie
unsere
Haut
mit UV-Strahlung umgeht, hängt vom
Hauttyp ab. Generell kann man sagen, je heller die Haut und
Haare, desto schneller kommt es zur Sonnenbräune. Wie
unsere
Haut
mit UV-Strahlung umgeht, hängt vom
Hauttyp ab. Generell kann man sagen, je heller die Haut und
Haare, desto schneller kommt es zur Sonnenbräune.
Da
Sonnenbaden und Schwimmen gern kombiniert werden, sollte
Ihr
Sonnenschutz auch wasserfest sein. Die
Sonnenstrahlen dringen
durch die Wasseroberfläche.
Trocknet Euch
nach dem Baden gut ab, denn Wassertropfen wirken wie eine Lupe und
verstärken
die Wirkung der Sonnenstrahlen.
Auch schützen helle
nasse Klamotten
nicht
richtig vor der Sonne. Also nasse helle Klamotten ausziehen! Sehr gut
geeignet
sind dunkle und leichte Klamotten wie ein, schwarzes Shirt oder Hemd
und eine
Jeans oder andere Hose. Nach dem Baden sollte der Sonnenschutz neu
aufgetragen
werden, auch bei wasserfesten Sonnencremes. Wiederholtes Auftrage des
Sonnenschutzes verlängert aber nicht die empfohlene
Aufenthaltsdauer.
Tragt das Sonnenschutzmittel ca. 1/2
Stunde vor dem
Aufenthalt in der
Sonne
auf, vergesst nicht die empfindlichen Stellen wie Nase, Ohren, Lippen,
Nacken,
Fussräcken. Vermeidet auch mit Sonnencreme langes Braten
in der Sonne,
insbesondere in der Mittagszeit, zwischen 11:00 und 15:00 Uhr, solltet
Ihr den
Aufenthalt im Schatten vorziehen. Auch im Schatten
bräunt die Haut und
die
Bräune hält länger an.
Sonnenschutz für die
Augen
Schützt Eure Augen mit
einer
Sonnenbrille. Gute Sonnenbrillen haben
UV-Schutz
und sind polarisiert.
Sonnenschutz für Kinder
Babys und Kleinkinder sollten sich nur
wenig in der prallen Sonne
aufhalten.
Ihre Haut ist besonders empfindlich, jeder Sonnenbrand
erhäht das
Hautkrebsrisiko. Babys und Kinder sollten eine Kopfbedeckung mit
Schirmchen
oder eine Sonnenbrille und leichte T-Shirts tragen. Das
Sonnenschutzmittel
sollte Lichtschutzfaktor 25 oder mehr haben und gegen UV-A- und
UV-B-Strahlung
schützen.
Erste Hilfe bei
Sonnenbrand
Bei leichtem Sonnenbrand helfen
kühlende
Salben oder Hausmittel wie
Wickel mit
feuchten Tüchern, Joghurt und Topfen. Aber es hilft auch
sehr, gut ein
nasses Kleidungsstück,
dass mit kaltem Wasser nass gemacht wird.
Bei schwerem
Sonnenbrand helfen
spezielle Salben von Arzt oder Apotheke. Trinkt viel Wasser (keinen
Alkohol!)
und meidet die Sonne bis die Symptome abgeklungen sind.
|
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Das
Maligne
Melanom ("Schwarzer Hautkrebs") kann Menschen in jedem Lebensalter
betreffen. Das frühzeitige Erkennen des Malignen
Melanoms ist sehr
wichtig.
Denn
je länger
der Tumor besteht, desto größer ist die Gefahr,
dass er sich ausbreiten
kann und Tochtergeschwülste in anderen Organen bildet.
Schützt
Eure
Kinder
und Jugendliche vor jeder, unnötigen und vermeidbaren
Sonnenbestrahlung, vor allem aber vor Sonnenbränden.
Vermeidet,
dass Euere Kinder nur mit einer Badehose ins Wasser geht. Jeans und
ein Shirt/Hemd sind ein sehr guter Schutz.
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|
Achtet
darauf, dass Euere Kinder komplett angezogen baden und schwimmen gehen,
nur so beugt Ihr wirksam Hautkrebs vor!...
Annähernd
50% der täglichen UV-Dosies wird innerhalb der vier
Stunden rund um die
Mittagszeit ausgesandt. Innerhalb dieser Stunden ist die
Sonneneinwirkung am
Schädlichsten. Eine übermäßige
Sonneneinwirkung auf die unbedeckte Haut sollte zwischen 11.00 Uhr und
15.00
Uhr möglichst vermieden werden. Schützen
Eure Haut, indem Ihr
Sonnenschutzkleidung trägt, bevorzugt solche, mit einem
hohen
ultravieoletten
Schutzfaktor (UPF).
Das
Genick,
die
Arme
und
die
Beine
sollten
bedeckt
sein.
Tragt
ein
Cap,
ebenfalls
mit
UPF-Faktor,
um
das
Gesicht
und
die
Kopfhaut
zu
schützen.
Die
Sonnenbrille
muss
einen
UV-Schutz
haben,
da
dunkle
Gläser
ohne
UV-Schutz
die
negativen
Einflüsse
der
Sonnenstrahlen noch
verstärkt. Nutzt eine
Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, um Hände und
Gesicht zu
schützen.
Einen Sonnenbrand kann man sich auch an Tagen mit bedecktem
Himmel zuziehen, nicht nur klaren Tagen. Wasser und Schnee
reflektieren die
UV-Strahlen der Sonne. Windige Tage sind besonders heikel, da die Haut
durch
den Wind gekühlt wird, merkt man die verbrennende
Wirkung der
UV-Strahlen erst
viel später. Ultraviolette Strahlung gehört
zur elektromagnetischen
Strahlung
und besitzt eine Wellenlänge zwischen 180 und 400
Nanometer
Ultraviolette
Strahlung
schließt
sich
im
Spektrum
an
das
energiereiche
(violette)
Ende
des
sichtbaren
Lichts
an.
Weitere
elektromagnetische
Strahlenquellen
sind
Radiowellen,
Mikrowellen,
Röntgenstrahlung,
Gammastrahlung
und
sichtbares
Licht.
Unter
Wellen
versteht
man
die
sich
im
Raum
mit
Lichtgeschwindigkeit
ausbreitenden
Schwingungen
elektrischer und
magnetischer
Felder. Die Wellen werden nach ihren Wellenlängen bzw.
Frequenz
unterschieden.
Ihre Energie speichert sich in Photonen. Diese Energie wird in
Wellen/Sec.
(Hertz) bzw. Elektro-Volt gemessen. Die meisten Wellen, ausgenommen das
sichtbare Licht, sind für das menschliche Auge
unsichtbar.
|
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| Bezeichnung |
Wellenlänge
in
nm |
Eindringtiefe
in
die
Haut |
| UV-A |
320 - 400 |
bis zu ca.
5 mm |
| UV-B |
280 - 320 |
50-100 µm |
| UV-C |
100 - 280 |
|
Wie Ihr
aus dem nachstehenden
Diagramm ersieht, haben Radiowellen (am einen Ende des Spektrums) eine
lange Wellenlängen,
niedrige Frequenz und wenig Energie. Das andere
Ende
des Spektrums sind Gamma Strahlen, welche
eine kurze Wellenlänge, hohe
Frequenz und viel Energie besitzen.
|
|
Im
elektromagnetischen Spektrum
kommt das ultraviolette Licht direkt nach dem sichtbaren Spektrum und
direkt vor den Röntgenstrahlen. Die
natürliche Quelle für UV-Strahlung auf
der Erde ist
Sonne, die sich wie folgt zusammensetzt:
Energie
der Strahlung im Weltraum:
Elektromagnetischen
Spektrum
kommt das ultraviolette Licht direkt nach dem sichtbaren Spektrum und
direkt vor den Röntgenstrahlen. Die
natürliche
Quelle
der
UV-Strahlung
auf
der
Erde
ist
die
Sonne,
die
sich
wie
folgt
zusammensetz;
Energie
der Strahlung im Weltraum:
Wellenlänge
[µm]
|
Ultravioletter
(UV)-Bereich
(0-0,38) |
Sichtbarer
Bereich (0,38-0,78) |
Infraroter
(IR)-Bereich (0,78- - ) |
| Leistung
[W/m²] |
95 |
640 |
618 |
| Leistung [%] |
7 |
47,3 |
45,7 |
|
|
|
|
|
Der UV
Index

Die
Ozonschicht
ist
der natürliche
UV-Filter der Erde.
Aber sie absorbiert nicht die gesamte schädliche
Strahlung
UVA
wird nicht absorbiert
UVB
wird zum Teil absorbiert
UVC wird vollständig absorbiert
Die
Höhe der UVA und UVB Strahlung, welche die
Erdoberfläche erreicht, variiert, da sie von
verschiedenen Faktoren
abhängig
ist. Während etwas Strahlung
gesundheitsfödernd ist, können
höhere
Dosen der
Strahlung signifikante Änderungen in der Umwelt bewirken und
einen
negativen
Effekt auf unsere Gesundheit haben. Diese Änderungen erstrecken
sich
auf
Pflanzenwachstum, Fischerei, und der sinkenden
Widerstandsfähigkeit der
Menschen, was sich in Form von Hautkrebs,
Infektanfälligkeit, Katarakte
der
Augen und einer vorzeitigen Alterung der Haut äussert.
Hauptquellen der UVA
und UVB Belastung sind folgende:
Durchlässigkeit
der Ozonschicht
Die Ozonschicht
absorbiert zwar die meisten UV-Strahlen, jedoch hängt
die
Fähigkeit die Strahlen zu absorbieren von der Jahreszeit
und anderen
natürlichen Phänomenen ab. Der Anteil der
absorbierten Strahlen nimmt
ab, da
die Ozonschicht immer dünner wird. Dies ist eine Folge
der Freisetzung
der
Ozonzerstörenden Substanzen, die in den Industrien
vielfach verwendet
werden.
Tageszeit
Um die Mittagszeit
steht die Sonne am höchsten. Zu diesem Zeitpunkt
haben die
Sonnenstrahlen den direktesten Weg, um die Atmosphäre,
bzw. die
Ozonschicht, zu
durchqueren. Der UVB-Anteil ist jetzt am höchsten. Am
frühen Morgen und
am
späten Nachmittag steht die Sonne tief am Himmel, so
dass die Strahlen
einen
flachen Eintrittswinkel in die Atmosphäre haben. Ihre
Intensität wird
stark
reduziert.
Breitengrad
/
Höhenlage
Da im Gebirge die
Atmosphäre weniger dick ist und die UV-Strahlen
weniger
gefiltert werden, nehmen die Strahlungsintensitäten und
damit auch die
Sonnenbrandgefahr zu.
Der UV-Index steigt
pro 1000 Höhenmeter um etwa 10 %.
Trotz tiefer oder mäßiger Temperaturen kann der
UV-Index auf 3000 Meter über
den Meer. anfangs Juli den Faktor 12 übersteigen.
Wetterverhältnisse
Der mit Wolken bedeckte Himmel reduziert die UV-Strahlenkonzentration
in
unterschiedlicher Masse, je nach Dicke der Wolkendecke. Aber diese
Reduktion
ist niemals 100%.
Reflektion
Oberflächen wie Schnee, Sand und Wasser, ja sogar Gras
können einen
Teil der
UV-Strahlung, die sie trifft, reflektieren, (Schnee/Eis 40-90%, Wasser
10-30%,
Sand 5-25%). Diese Reflektion kann eine hohe UV-
Intensität, sogar im
Schatten,
zur Folge haben.
U-V Strahlung
Dank den
großen
Gesundheits- und Umweltkonzernen, welche sich mit
UV-Strahlung beschäftigen, hat die Welt-
gesundheitsorganisation ein
globales
UV-Forschungsprojekt ins Leben gerufen, welches INTERSUN genannt
wird.
Eine Folge daraus ist, das viele Länder einen UV-Index
eingeführt
haben, um
täglich die UV-Strahlenbelastung bekannt zu geben. LINK
UV-Index auf
der
eigenen Seite.
UV-Index
und Strahlenbelastung
| UV-Index |
UV-Strahlenbelastung |
Sonnenbrandgefahr |
Schutzmaßnahmen |
| 0 - 1sehr
gering |
sehr gering |
sehr
unwahrscheinlich
|
nicht
erforderlich
|
2 - 4

|
mittel stark

|
ab 30 Min.
möglich

|
empfehlenswert,
besonderns
bei
hellhäutigen Menschen
|
5 -7
|
hoch |
ab 20 Min.
möglich
|
Erforderlich
|
8 und
höher
|
sehr hoch
|
ach weniger
als 20 Min.
|
unbedingt
erforderlich

|
Bei
einem
Index-Wert
von
1bis
2,
sind
die
meisten
Menschen
in
der
Lage,
auch
während
der
Tagesspitzen
in
der
Sonne
zu
verweilen.
Ein
leichtes
Risiko
besteht
schon bei
Werten
von
3
bis
4.
Menschen
mit
heller
Haut
können
sich
schon innerhalb vom 30 Minuten eine Sonnenbrand zuziehen. Eine
Sonnenschutzcreme mit einem Schutzfaktor (SPF) von mindestens 15+
sollte
verwendet werden. (Weitere Informationen zum Sonnenschutzfaktor) Werte
von 5
bis 7 bedeutet ein mäßiges Risiko
bei Sonneneinwirkung einen
Schaden
zu nehmen. Auch hier gilt:
Ein SPF von 15 und mehr sollte verwendet werden. Werte ab 8
bedeuten
ein hohes Risiko einen Sonnenbrand zu bekommen, wenn kein
ausreichender Schutz vorhanden ist. Personen mit heller Haut
können sich
innerhalb von 10 Minuten einen Sonnenbrand zuziehen und sollten mit
Vorsicht
handeln. (Lange Aufenthaltszeiten in der Sonne vermeiden, besonders
zwischen
10.00 Uhr und 16.00 Uhr) Werte von 10 und mehr manifestieren ein hohes
Risiko,
durch die Sonneneinstrahlung schaden zu nehmen. Man sollte extrem
achtsam sein.
Die Sonnencreme sollte alle zwei Stunden erneuert werden. Sehr gut ist
lichtundurchlässige Kleidung, sowie ein Cap. Vorsicht
ist auch im
Schatten
geboten, da Streustrahlung möglich.
Es
gibt
verschiedene
Faktoren,
welche
die
Höhe
der
UV-Strahlung, welche
in
die
Erdatmosphäre
eintreten,
beeinflussen.
Dazu
gehören
folgende:
A.Luftverschmutzung
(welche
die
UV-Strahlung
absorbiert)
B.Höhe
über
Normal-Null
C.Jahreszeit
(Höhe
des
Sonnenstandes)
D.Entfernung
zum
Ãquator
Unsere
Haut
reagiert
unterschiedlich
auf
die
vorhandene
UV-Strahlung.
Ein
großer
Faktor
ist
dabei
die
Hautfarbe.

Der
Sonnenbrand
Der Sonnenbrand
(med.: UV-Erythem, Erythema solare, Dermatitis
solaris)
ist eine entzündliche Rötung der
menschlichen Haut
durch
kurzwellige Sonnenstrahlung oder
künstliche UV-Strahlung.
Akut führt ein
Sonnenbrand zu
Druckempfindlichkeit
und Brandschäden bis hin zur Blasenbildung,
langfristig
kann
auch Hautkrebs die Folge sein. Die Erweiterung der
Blutgefäße in der Haut führt zu
stärkerem Blutfluss, was als Rötung (Erythem) der Haut
sichtbar
wird.
Besonders
gefährdet sind die Schultern und
der Oberkörper, wo es häufig zur
Abschälung der oberen
Hautschichten einige Tage nach dem Sonnenbrand kommt. Auch
Füße und
Gesicht, hier besonders die Nase, sind durch ihre exponierte Lage stark
gefährdet und werden zusätzlich meist
nicht gründlich genug geschützt.
Bei manchen Personen
reagiert der
Körper an der
Stelle des Sonnenbrandes mit einem allergischen Verhalten. Diese
Sonnenallergie kann sich sehr unterschiedlich auswirken, bei manchen
Personen kommt es
zu starkem Juckreiz beziehungsweise dem Auftreten von Blasen und
Schwellungen.
Klassifikation:
|
|
| L55.0 |
Dermatitis
solaris acuta 1. Grades |
| L55.1 |
Dermatitis
solaris acuta 1. Grades |
| L55.2 |
Dermatitis
solaris acuta 1. Grades |
Ursachen
Verursacht wird ein Sonnenbrand durch Ultraviolett-Anteile
in der Sonnenstrahlung, wenn ihr die Haut längere Zeit
ungeschützt
ausgesetzt ist. Die Strahlen dringen in die Haut ein und
schädigen dort
das Zellgewebe, was zu einer lokalen Entzündungsreaktion
führt, die
durch die Freisetzung von Zytokinen ausgelöst wird. Es
kommt zu einer
Erweiterung der Gefäße und in der Folge zur Rotfärbung
der Haut, zu
erhöhter Durchblutung
(Erwärmung) und Austritt von Flüssigkeit
in das Gewebe (Blasenbildung).
Biologisch wirksam in der Haut sind vor allem die UVB-Strahlen, da
sie kurzwelliger und somit energiereicher sind. Sie
führen zu
Strangbrüchen der DNA. UVA dringt tiefer in die Haut
ein und schädigt dort das Kollagen
der Dermis,
was
zur
Abnahme
der
Hautelastizität
führt.
In
sehr hoher Dosis
verursacht aber auch UVA sowohl Sonnenbrand als auch
DNA-Schäden
(Mutationen) und damit Hautkrebs.
Moderne Solarien
verzichten mittlerweile auf
UVB-Strahlung, verursachen deshalb selten Sonnenbrand,
schädigen aber
trotzdem die Haut.
Aufgrund der immunsuppressiven Wirkung der UV-Strahlung werden
spezielle Solarien auch medizinisch von Hautärzten
verschrieben, um
bestimmte Hautkrankheiten (wie z. B. Psoriasis)
zu
behandeln.
In
dieser
Phototherapie
wird
eine
kleine
Dosis
einer ganz bestimmten Wellenlänge
des Lichts
verwendet.
Risiken
Säuglinge und Kleinkinder vertragen starke
Sonneneinstrahlung auf
unbedeckte Haut oder in die Augen grundsätzlich nicht,
weshalb als
Schutz an sonnigen Tagen und während des gesamten
Sommerhalbjahres
leichte, aber voll bedeckende Kleidung notwendig ist. Dazu
gehören zum
Beispiel Mützen, die auch den Nacken bedecken und
Sonnenbrillen. Ein
zusätzlicher Sonnenschirm für die Kinder
sorgt für noch besseren
Schutz.
Der Strahlenschutzkommission zufolge ruft bereits geringe Einwirkung
von Sonnenstrahlung noch unterhalb einer Hautrötung
langfristig Krebs
hervor: Für die Entstehung des malignen
Melanoms sind
wiederkehrende intermittierende UV-Expositionen schon im
frühen
Kindesalter (0 bis 6 Jahre) verantwortlich. Dazu zählen
bereits
vereinzelte suberythemale Expositionen und erst recht milde und schwere
Sonnenbrände, wie sie bei Urlauben in sonnigen Regionen
auftreten
können.“
Ein plötzlich erhöhter UV-Index,
z. B.
durch
Winterurlaub in den Tropen, oder die Exposition von
sonst
bedeckten Hautstellen (im Frühjahr, im Freibad) ist auch
für Erwachsene
zusätzlich riskant. Dann sollte man erst Recht
Sonnenschutzmittel
benutzen, auch wenn kühle Luft über die
Wirkung der Sonnenstrahlen
täuscht. Nach wenigen Wochen schützt sich
die Haut durch Pigmentierung
mit Melanin
und eine verdickte Hornschicht (Lichtschwielen).
Die Augenlinse jedoch akkumuliert Schäden durch UVB und
wird im Alter
trübe (grauer Star). Eine akute Gefahr
für die
Augen ist die sogenannte Schneeblindheit, einer Art Sonnenbrand der
Hornhaut
des Auges. Je nach Dauer des Aufenthalts an der Sonne sollten spezielle
Gletscher- oder Schneebrillen verwendet werden. Auch Wasser und heller
Sand reflektieren UV-Strahlen stark, wodurch sich die Schutzzeit
verkürzt. Die kühlende Wirkung von Wind
nimmt dem UV-Licht nichts von seiner Sonnenbrandgefahr. Auch
dünne
Wolken mindern UV-Strahlung nicht wesentlich. Ozonarme Luft aus dem
Ozonloch
kann gelegentlich in die gemäßigten Breiten
einströmen und den UV-Index
plötzlich stark erhöhen.
Behandlung
Starker Sonnenbrand sollte von einem Arzt behandelt werden.
Ein leichter Sonnenbrand lässt sich durch verschiedene
Maßnahmen
lindern:
- Kühlende Lotionen,
feuchtigkeitsspendende
Lotionen die gibt es in jeder Apotheke und bei akuten
fällen, hin zur
Badeaufsicht, die wissen was zu tun ist.
Von dem Hausmittel
Quark und ähnlichem wird abgeraten, da es aufgrund der Bakterien
in Milchprodukten zu Infektionen
kommen kann. Auch können enthaltene Eiweißstoffe
auf der geschwächten
Haut zu Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen
führen. Auch
bei erfolgreicher Behandlung steigt die Gefahr von Hautkrebs
mit der Zahl der erlittenen Sonnenbrände an! ...
| Hauttypen
|
| Index |
Hauttyp
1 |
Hauttyp
2 |
Hauttyp
3
|
Hauttpy
4 |
| 1
bis
2 |
gering |
gering |
gering |
gering |
| 3
bis
4 |
mittel |
gering |
gering |
gering |
| 5 |
hoch
|
mittel
|
gering
|
gring
|
| 6 |
sehr
hoch
|
mittel
|
mittel
|
gring
|
| 7 |
sehr
hoch
|
hoch
|
mittel
|
mittel
|
| 8 |
sehr
hoch
|
hoch
|
mittel
|
mittel
|
9
|
sehr
hoch
|
hoch
|
mittel
|
mittel
|
10
|
sehr
hoch
|
hoch
|
hoch
|
mittel
|
 |
 |
 |
 |
 |
| Hauttyp |
| Hauttyp |
Merkmale |
Reaktion
der Haut |
Eigenschutzzeit |
|
Typ
I
|
sehr
helle
Haut,
helle
Augen, restliche Haare |
wird
rot, bräunt
nicht, bekommt schnell Sonnenbrand |
5
- 10 Min |
| Typ
II |
helle
Haut, helle
oder dunkle Augen, blonde Haare |
wird
rot, bräunt
selten, bekommt rasch Sonnenbrand |
10
- 20 Min |
| Typ
III |
hellbraune
Haut,
dunkelblonde oder brünette Haare |
bräunt
durchschnittlich,
bisweilen Sonnenbrand |
15
-
25
Min |
| Typ
IV |
braune
Haut,
dunkle
Augen,
dunkle Haare |
bräunt
schnell,
selten
Sonnenbrand |
20
-
30
Min |
In
den
meisten Ländern wird der
UV-Index nur während der Sommermonate aktualisiert, da
in dieser Zeit
die UV-Strahlung kritische Werte erreicht. Der UV-Index wird
gewöhnlich
mit den Wetterprognosen veröfflicht.
|
|
|
|