An Tagen mit hohen Ozonwerten und intensiver UV-Strahlung, sollte man gerade bei empfindlicher Haut, dass bedeutet bei um so helleren Hauttyp um so mehr ist man vor einen tierischen Sonnenbrand nicht gewappnet. Das gemeine an besonders diesigen Wetter wo die Sonne kaum durchkommt, ist ein solches Wetter extrem hohe Ozonwerte und intensiver UV-Strahlung aufweisen kann. So gut wie jeder, der sich zumindest nicht mit Sonnenschutzcreme von Sonnenschutzfaktor ab 15 aufwärts von oben bis unten einschmiert, kann am Abend eine übel überraschung aufweisen. Auf deutsch gesagt sie oder er hat einen tierischen Sonnenbrand und das tut weh.


Wichtig ist dabei, das sich tatsächlich alle Menschen schützen sollen, die sich schnell einen Sonnenbrand einfangen und das tut mehr weh als mancher Wespenstich, aber auch hier mit Vorsicht! Tatsächlich gibt es schon Strände in Australien, die nicht nur Haizäune aufweisen damit kein Badegast als Mittagessen in einem Hai landet, sondern es werden dort Eltern verwarnt wo ihre Kids oben ohne herum laufen. Leider ist in vielen Köpfen immer noch, das spätpubertäre Verhalten seine Muskeln und Waschbrettbauch zu zeigen, wie schön braun die Muskeln und der Bauch ist. Jedoch wir denken, es sieht cooler ist mit seinen Klamotten baden zu gehen, als am nächsten Tag auf die Mega Beach Party verzichten zu müssen, weil der Rücken brennt als hätte man sich in einem Ameisenhaufen gelegt.


Ein Starker Sonnenbrand sollte von einem Arzt behandelt werden. Ein leichter Sonnenbrand lässt sich durch verschiedene Lotionen lindern.

Hautypen

Sonnenschutz für die Haut
Körper und Seele sehnen sich nach den wärmenden Sonnenstrahlen. Nicht nur auf unsere Gesamtverfassung wirkt sich das Sonnenlicht positiv aus, auch zur Bildung von Vitamin D und wichtigen Hormonen wird es gebraucht. Neben Licht und Wärme ist auch die UV-Strahlung Teil der Sonnenstrahlen. UV-Strahlung ist unsichtbar, ein Zuviel davon verursacht Sonnenbrand und schädigt die Haut. Wie unsere Haut mit UV-Strahlung umgeht, hängt vom Hauttyp ab. Generell kann man sagen, je heller die Haut und Haare, desto schneller kommt es zur Sonnenbräune. Wie unsere Haut mit UV-Strahlung umgeht, hängt vom Hauttyp ab. Generell kann man sagen, je heller die Haut und Haare, desto schneller kommt es zur Sonnenbräune. Da Sonnenbaden und Schwimmen gern kombiniert werden, sollte Ihr Sonnenschutz auch wasserfest sein. Die Sonnenstrahlen dringen durch die Wasseroberfläche. Trocknet Euch nach dem Baden gut ab, denn Wassertropfen wirken wie eine Lupe und verstärken die Wirkung der Sonnenstrahlen.

Auch schützen helle nasse Klamotten nicht richtig vor der Sonne. Also nasse helle Klamotten ausziehen! Sehr gut geeignet sind dunkle und leichte Klamotten wie ein, schwarzes Shirt oder Hemd und eine Jeans oder andere Hose. Nach dem Baden sollte der Sonnenschutz neu aufgetragen werden, auch bei wasserfesten Sonnencremes. Wiederholtes Auftrage
des Sonnenschutzes verlängert aber nicht die empfohlene Aufenthaltsdauer.


Tragt das Sonnenschutzmittel ca. 1/2 Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne auf, vergesst nicht die empfindlichen Stellen wie Nase, Ohren, Lippen, Nacken, Fussräcken. Vermeidet auch mit Sonnencreme langes Braten in der Sonne, insbesondere in der Mittagszeit, zwischen 11:00 und 15:00 Uhr, solltet Ihr den Aufenthalt im Schatten vorziehen. Auch im Schatten bräunt die Haut und die Bräune hält länger an.


Sonnenschutz für die Augen
Schützt Eure Augen mit einer Sonnenbrille. Gute Sonnenbrillen haben UV-Schutz und sind polarisiert.

Sonnenschutz für Kinder
Babys und Kleinkinder sollten sich nur wenig in der prallen Sonne aufhalten. Ihre Haut ist besonders empfindlich, jeder Sonnenbrand erhäht das Hautkrebsrisiko. Babys und Kinder sollten eine Kopfbedeckung mit Schirmchen oder eine Sonnenbrille und leichte T-Shirts tragen. Das Sonnenschutzmittel sollte Lichtschutzfaktor 25 oder mehr haben und gegen UV-A- und UV-B-Strahlung schützen.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand
Bei leichtem Sonnenbrand helfen kühlende Salben oder Hausmittel wie Wickel mit feuchten Tüchern, Joghurt und Topfen. Aber es hilft auch sehr, gut ein nasses Kleidungsstück, dass mit kaltem Wasser nass gemacht wird. 

Bei schwerem Sonnenbrand helfen spezielle Salben von Arzt oder Apotheke. Trinkt viel Wasser (keinen Alkohol!) und meidet die Sonne bis die Symptome abgeklungen sind.

Das Maligne Melanom ("Schwarzer Hautkrebs") kann Menschen in jedem Lebensalter betreffen. Das frühzeitige Erkennen des Malignen Melanoms ist sehr wichtig.

Denn je länger der Tumor besteht, desto größer ist die Gefahr, dass er sich ausbreiten kann und Tochtergeschwülste in anderen Organen bildet.

Schützt Eure Kinder und Jugendliche vor jeder, unnötigen und vermeidbaren Sonnenbestrahlung, vor allem aber vor Sonnenbränden.

Vermeidet, dass Euere Kinder nur mit einer Badehose ins Wasser geht. Jeans und ein  Shirt/Hemd sind ein sehr guter Schutz.
Achtet darauf, dass Euere Kinder komplett angezogen baden und schwimmen gehen, nur so beugt Ihr wirksam Hautkrebs vor!...

Annähernd 50% der täglichen UV-Dosies wird innerhalb der vier Stunden rund um die Mittagszeit ausgesandt. Innerhalb dieser Stunden ist die Sonneneinwirkung am Schädlichsten.
Eine übermäßige Sonneneinwirkung auf die unbedeckte Haut sollte zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr möglichst vermieden werden. Schützen Eure Haut, indem Ihr Sonnenschutzkleidung trägt, bevorzugt solche, mit einem hohen ultravieoletten Schutzfaktor (UPF).


Das Genick, die Arme und die Beine sollten bedeckt sein. Tragt ein Cap, ebenfalls mit UPF-Faktor, um das Gesicht und die Kopfhaut zu schützen. Die Sonnenbrille muss einen UV-Schutz haben, da dunkle Gläser ohne UV-Schutz die negativen Einflüsse der Sonnenstrahlen noch verstärkt. Nutzt eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, um Hände und Gesicht zu schützen. Einen Sonnenbrand kann man sich auch an Tagen mit bedecktem Himmel zuziehen, nicht nur klaren Tagen. Wasser und Schnee reflektieren die UV-Strahlen der Sonne. Windige Tage sind besonders heikel, da die Haut durch den Wind gekühlt wird, merkt man die verbrennende Wirkung der UV-Strahlen erst viel später. Ultraviolette Strahlung gehört zur elektromagnetischen Strahlung und besitzt eine Wellenlänge zwischen 180 und 400 Nanometer

Ultraviolette Strahlung schließt sich im Spektrum an das energiereiche (violette) Ende des sichtbaren Lichts an. Weitere elektromagnetische Strahlenquellen sind Radiowellen, Mikrowellen, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung und sichtbares Licht. Unter Wellen versteht man die sich im Raum mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitenden Schwingungen elektrischer und magnetischer Felder. Die Wellen werden nach ihren Wellenlängen bzw. Frequenz unterschieden. Ihre Energie speichert sich in Photonen. Diese Energie wird in Wellen/Sec. (Hertz) bzw. Elektro-Volt gemessen. Die meisten Wellen, ausgenommen das sichtbare Licht, sind für das menschliche Auge unsichtbar.

Bezeichnung Wellenlänge in nm Eindringtiefe in die Haut
UV-A 320 - 400 bis zu ca. 5 mm
UV-B 280 - 320 50-100 µm
UV-C 100 - 280
Wie Ihr aus dem nachstehenden Diagramm ersieht, haben Radiowellen (am einen Ende des Spektrums) eine lange Wellenlängen, niedrige Frequenz und wenig Energie. Das andere Ende des Spektrums sind Gamma Strahlen, welche eine kurze Wellenlänge, hohe Frequenz und viel Energie besitzen.
Im elektromagnetischen Spektrum kommt das ultraviolette Licht direkt nach dem sichtbaren Spektrum und direkt vor den Röntgenstrahlen. Die natürliche Quelle für UV-Strahlung auf der Erde ist Sonne, die sich wie folgt zusammensetzt:

Energie der Strahlung im Weltraum:
Elektromagnetischen Spektrum kommt das ultraviolette Licht direkt nach dem sichtbaren Spektrum und direkt vor den Röntgenstrahlen. Die natürliche Quelle der UV-Strahlung auf der Erde ist die Sonne, die sich wie folgt zusammensetz;

Energie der Strahlung im Weltraum:
Wellenlänge [µm]

Ultravioletter (UV)-Bereich (0-0,38) Sichtbarer Bereich (0,38-0,78) Infraroter (IR)-Bereich (0,78- - )
Leistung [W/m²] 95 640 618
Leistung [%] 7 47,3 45,7
Der UV Index

Die Ozonschicht ist der natürliche UV-Filter der Erde.
Aber sie absorbiert nicht die gesamte s
chädliche Strahlung

UVA wird nicht absorbiert
UVB wird zum Teil absorbiert
UVC wird vollständig absorbiert


Die Höhe der UVA und UVB Strahlung, welche die Erdoberfläche erreicht, variiert, da sie von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Während etwas Strahlung gesundheitsfödernd ist, können höhere Dosen der Strahlung signifikante Änderungen in der Umwelt bewirken und einen negativen Effekt auf unsere Gesundheit haben. Diese Änderungen erstrecken sich auf Pflanzenwachstum, Fischerei, und der sinkenden Widerstandsfähigkeit der Menschen, was sich in Form von Hautkrebs, Infektanfälligkeit, Katarakte der Augen und einer vorzeitigen Alterung der Haut äussert.

Hauptquellen der UVA und UVB Belastung sind folgende: Durchlässigkeit der Ozonschicht
Die Ozonschicht absorbiert zwar die meisten UV-Strahlen, jedoch hängt die Fähigkeit die Strahlen zu absorbieren von der Jahreszeit und anderen natürlichen Phänomenen ab. Der Anteil der absorbierten Strahlen nimmt ab, da die Ozonschicht immer dünner wird. Dies ist eine Folge der Freisetzung der Ozonzerstörenden Substanzen, die in den Industrien vielfach verwendet werden.

Tageszeit
Um die Mittagszeit steht die Sonne am höchsten. Zu diesem Zeitpunkt haben die Sonnenstrahlen den direktesten Weg, um die Atmosphäre, bzw. die Ozonschicht, zu durchqueren. Der UVB-Anteil ist jetzt am höchsten. Am frühen Morgen und am späten Nachmittag steht die Sonne tief am Himmel, so dass die Strahlen einen flachen Eintrittswinkel in die Atmosphäre haben. Ihre Intensität wird stark reduziert.

Breitengrad / Höhenlage
Da im Gebirge die Atmosphäre weniger dick ist und die UV-Strahlen weniger gefiltert werden, nehmen die Strahlungsintensitäten und damit auch die Sonnenbrandgefahr zu.

Der UV-Index steigt pro 1000 Höhenmeter um etwa 10 %. Trotz tiefer oder mäßiger Temperaturen kann der UV-Index auf 3000 Meter über den Meer. anfangs Juli den Faktor 12 übersteigen.

Wetterverhältnisse
Der mit Wolken bedeckte Himmel reduziert die UV-Strahlenkonzentration in unterschiedlicher Masse, je nach Dicke der Wolkendecke. Aber diese Reduktion ist niemals 100%.

Reflektion
Oberflächen wie Schnee, Sand und Wasser, ja sogar Gras können einen Teil der UV-Strahlung, die sie trifft, reflektieren, (Schnee/Eis 40-90%, Wasser 10-30%, Sand 5-25%). Diese Reflektion kann eine hohe UV- Intensität, sogar im Schatten, zur Folge haben.

U-V Strahlung

Dank den großen Gesundheits- und Umweltkonzernen, welche sich mit UV-Strahlung beschäftigen, hat die Welt- gesundheitsorganisation ein globales UV-Forschungsprojekt ins Leben gerufen, welches INTERSUN  genannt wird. Eine Folge daraus ist, das viele Länder einen UV-Index eingeführt haben, um täglich die UV-Strahlenbelastung bekannt zu geben. LINK UV-Index auf der eigenen Seite.


UV-Index und Strahlenbelastung

UV-Index UV-Strahlenbelastung Sonnenbrandgefahr Schutzmaßnahmen
0 - 1sehr gering sehr gering sehr unwahrscheinlich
nicht erforderlich
2 - 4

mittel stark

ab 30 Min. möglich

empfehlenswert, besonderns bei
hellhäutigen Menschen
5 -7
hoch ab 20 Min. möglich
Erforderlich
8 und höher
sehr hoch
ach weniger als 20 Min.
unbedingt erforderlich

Bei einem Index-Wert von 1bis 2, sind die meisten Menschen in der Lage, auch während der Tagesspitzen in der Sonne zu verweilen. Ein leichtes Risiko besteht schon bei Werten von 3 bis 4. Menschen mit heller Haut können sich schon innerhalb vom 30 Minuten eine Sonnenbrand zuziehen. Eine Sonnenschutzcreme mit einem Schutzfaktor (SPF) von mindestens 15+ sollte verwendet werden. (Weitere Informationen zum Sonnenschutzfaktor) Werte von 5 bis 7 bedeutet ein mäßiges Risiko bei Sonneneinwirkung einen Schaden zu nehmen. Auch hier gilt:

Ein SPF von 15 und mehr sollte verwendet werden. Werte ab 8 bedeuten ein hohes Risiko einen Sonnenbrand zu bekommen, wenn kein ausreichender Schutz vorhanden ist.  Personen mit heller Haut können sich innerhalb von 10 Minuten einen Sonnenbrand zuziehen und sollten mit Vorsicht handeln. (Lange Aufenthaltszeiten in der Sonne vermeiden, besonders zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr) Werte von 10 und mehr manifestieren ein hohes Risiko, durch die Sonneneinstrahlung schaden zu nehmen. Man sollte extrem achtsam sein. Die Sonnencreme sollte alle zwei Stunden erneuert werden. Sehr gut ist lichtundurchlässige Kleidung, sowie ein Cap. Vorsicht ist auch im Schatten geboten, da Streustrahlung möglich.


Es gibt verschiedene Faktoren, welche die Höhe der UV-Strahlung, welche in die Erdatmosphäre eintreten, beeinflussen.

Dazu gehören folgende:
A.Luftverschmutzung (welche die UV-Strahlung absorbiert)
B.Höhe über Normal-Null
C.Jahreszeit (Höhe des Sonnenstandes)
D.Entfernung zum Ãquator


Unsere Haut reagiert unterschiedlich auf die vorhandene UV-Strahlung. Ein großer Faktor ist dabei die Hautfarbe.



Der Sonnenbrand

Der Sonnenbrand (med.: UV-Erythem, Erythema solare, Dermatitis solaris) ist eine entzündliche Rötung der menschlichen Haut durch kurzwellige Sonnenstrahlung oder künstliche UV-Strahlung.

Akut führt ein Sonnenbrand zu Druckempfindlichkeit und Brandschäden bis hin zur Blasenbildung, langfristig kann auch Hautkrebs die Folge sein. Die Erweiterung der Blutgefäße in der Haut führt zu stärkerem Blutfluss, was als Rötung (Erythem) der Haut sichtbar wird.

Besonders gefährdet sind die Schultern und der Oberkörper, wo es häufig zur Abschälung der oberen Hautschichten einige Tage nach dem Sonnenbrand kommt. Auch Füße und Gesicht, hier besonders die Nase, sind durch ihre exponierte Lage stark gefährdet und werden zusätzlich meist nicht gründlich genug geschützt.

Bei manchen Personen reagiert der Körper an der Stelle des Sonnenbrandes mit einem allergischen Verhalten. Diese Sonnenallergie kann sich sehr unterschiedlich auswirken, bei manchen Personen kommt es zu starkem Juckreiz beziehungsweise dem Auftreten von Blasen und Schwellungen.


Klassifikation:

L55.0 Dermatitis solaris acuta 1. Grades
L55.1 Dermatitis solaris acuta 1. Grades
L55.2 Dermatitis solaris acuta 1. Grades

Ursachen
Verursacht wird ein Sonnenbrand durch Ultraviolett-Anteile in der Sonnenstrahlung, wenn ihr die Haut längere Zeit ungeschützt ausgesetzt ist. Die Strahlen dringen in die Haut ein und schädigen dort das Zellgewebe, was zu einer lokalen Entzündungsreaktion führt, die durch die Freisetzung von Zytokinen ausgelöst wird. Es kommt zu einer Erweiterung der Gefäße und in der Folge zur Rotfärbung der Haut, zu erhöhter Durchblutung (Erwärmung) und Austritt von Flüssigkeit in das Gewebe (Blasenbildung).

Biologisch wirksam in der Haut sind vor allem die UVB-Strahlen, da sie kurzwelliger und somit energiereicher sind. Sie führen zu Strangbrüchen der DNA. UVA dringt tiefer in die Haut ein und schädigt dort das Kollagen der Dermis, was zur Abnahme der Hautelastizität führt. In sehr hoher Dosis verursacht aber auch UVA sowohl Sonnenbrand als auch DNA-Schäden (Mutationen) und damit Hautkrebs.

Moderne Solarien verzichten mittlerweile auf UVB-Strahlung, verursachen deshalb selten Sonnenbrand, schädigen aber trotzdem die Haut.

Aufgrund der immunsuppressiven Wirkung der UV-Strahlung werden spezielle Solarien auch medizinisch von Hautärzten verschrieben, um bestimmte Hautkrankheiten (wie z. B. Psoriasis) zu behandeln. In dieser Phototherapie wird eine kleine Dosis einer ganz bestimmten Wellenlänge des Lichts verwendet.

Risiken
Säuglinge und Kleinkinder vertragen starke Sonneneinstrahlung auf unbedeckte Haut oder in die Augen grundsätzlich nicht, weshalb als Schutz an sonnigen Tagen und während des gesamten Sommerhalbjahres leichte, aber voll bedeckende Kleidung notwendig ist. Dazu gehören zum Beispiel Mützen, die auch den Nacken bedecken und Sonnenbrillen. Ein zusätzlicher Sonnenschirm für die Kinder sorgt für noch besseren Schutz.
Der Strahlenschutzkommission zufolge ruft bereits geringe Einwirkung von Sonnenstrahlung noch unterhalb einer Hautrötung langfristig Krebs hervor: Für die Entstehung des malignen Melanoms sind wiederkehrende intermittierende UV-Expositionen schon im frühen Kindesalter (0 bis 6 Jahre) verantwortlich. Dazu zählen bereits vereinzelte suberythemale Expositionen und erst recht milde und schwere Sonnenbrände, wie sie bei Urlauben in sonnigen Regionen auftreten können.“

Ein plötzlich erhöhter UV-Index, z. B. durch Winterurlaub in den Tropen, oder die Exposition von sonst bedeckten Hautstellen (im Frühjahr, im Freibad) ist auch für Erwachsene zusätzlich riskant. Dann sollte man erst Recht Sonnenschutzmittel benutzen, auch wenn kühle Luft über die Wirkung der Sonnenstrahlen täuscht. Nach wenigen Wochen schützt sich die Haut durch Pigmentierung mit Melanin und eine verdickte Hornschicht (Lichtschwielen).

Die Augenlinse jedoch akkumuliert Schäden durch UVB und wird im Alter trübe (grauer Star). Eine akute Gefahr für die Augen ist die sogenannte Schneeblindheit, einer Art Sonnenbrand der Hornhaut des Auges. Je nach Dauer des Aufenthalts an der Sonne sollten spezielle Gletscher- oder Schneebrillen verwendet werden. Auch Wasser und heller Sand reflektieren UV-Strahlen stark, wodurch sich die Schutzzeit verkürzt. Die kühlende Wirkung von Wind nimmt dem UV-Licht nichts von seiner Sonnenbrandgefahr. Auch dünne Wolken mindern UV-Strahlung nicht wesentlich. Ozonarme Luft aus dem Ozonloch kann gelegentlich in die gemäßigten Breiten einströmen und den UV-Index plötzlich stark erhöhen.

Behandlung
Starker Sonnenbrand sollte von einem Arzt behandelt werden.
Ein leichter Sonnenbrand lässt sich durch verschiedene Maßnahmen lindern:
  • Kühlende Lotionen, feuchtigkeitsspendende Lotionen die gibt es in jeder Apotheke und bei akuten fällen, hin zur Badeaufsicht, die wissen was zu tun ist.

Von dem Hausmittel Quark und ähnlichem wird abgeraten, da es aufgrund der Bakterien in Milchprodukten zu Infektionen kommen kann. Auch können enthaltene Eiweißstoffe auf der geschwächten Haut zu Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen führen. Auch bei erfolgreicher Behandlung steigt die Gefahr von Hautkrebs mit der Zahl der erlittenen Sonnenbrände an! ...

Hauttypen
Index Hauttyp 1 Hauttyp 2 Hauttyp 3
Hauttpy 4
1 bis 2 gering gering gering gering
3 bis 4 mittel gering gering gering
5 hoch
mittel
gering
gring
6 sehr hoch
mittel
mittel
gring
7 sehr hoch
hoch
mittel
mittel
8 sehr hoch
hoch
mittel
mittel
9
sehr hoch
hoch
mittel
mittel
10
sehr hoch
hoch
hoch
mittel
Hauttyp
Hauttyp Merkmale Reaktion der Haut Eigenschutzzeit
Typ I
sehr helle Haut, helle Augen, restliche Haare wird rot, bräunt nicht, bekommt schnell Sonnenbrand 5 - 10 Min
Typ II helle Haut, helle oder dunkle Augen, blonde Haare wird rot, bräunt selten, bekommt rasch Sonnenbrand 10 - 20 Min
Typ III hellbraune Haut, dunkelblonde oder brünette Haare bräunt durchschnittlich, bisweilen Sonnenbrand 15 - 25 Min
Typ IV braune Haut, dunkle Augen, dunkle Haare bräunt schnell, selten Sonnenbrand 20 - 30 Min

In den meisten Ländern wird der UV-Index nur während der Sommermonate aktualisiert, da in dieser Zeit die UV-Strahlung kritische Werte erreicht. Der UV-Index wird gewöhnlich mit den Wetterprognosen veröfflicht.

Bräunungs-Intensität
Minuten pro Tag





10 - 15 Min. 20 -25 Min. 30 - 35 Min. 40 - 45 Min. 50 - 55 Min.
60 - 65 Min. 70 - 90 Min.

Wir finden das sieht nicht nur dämlich aus, das tut aus weh. Mit so einem Sonnenbrand wie heißt das so schön? Fragen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker!

Sonnenbrände sind weder männlich noch lustig oder cool und bei Kinder hört der Spaß gänzlich auf. Fazit: Lieber mit Klamotten baden, denn das schützt auf alle Fälle, dennoch nicht das Gesicht den Hals und Eure Augen vergessen! ...
Merke: ohne Sonnenbrand ist die Strandparty doppelt so schön!


(P.S.Wir freuen uns immer auf nen Bierchen, wenn wir vorbei kommen. Bis dann.)


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