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Es
bildete sich rasch, ein Skateboard Team dessen Aufgabe es war, dass
Skateboarden zu verbreiten. So wurde 1963 das erste Skateboard-Contest,
in
Hermosa, Kalifornien ins Leben gerufen. Zu dieser Zeit wurde meist das
Streetskaten nachgegangen. Schnell entdeckten einige einen neuen Kick,
und
fingen an in leeren Swimmingpools oder Abwasserkanäle zu skaten.
Mitte
der Sechziger Jahre erlebte das Skateboarden einen
Triefgreifenden Einbruch der einige Jahre anhalten sollte. Von da an,
konnte
man maximal in Kalifornien, vereinzelt auf Skateboarder treffen. Das
sollte
sich Mitte der siebziger ändern. Von da an, eroberte das Skateboard
auch
Europa, so das 1976 die ersten Skate-Parks in den USA entstanden. Die
meisten
der ersten Skate-Parks, es waren alles, Outdoor-Anlagen wurden wegen
den hohen
Versicherungssummen, bald wieder geschlossen. Damit erlebte das
Skateboarden
erneut einen großen Einbruch, der beinahe das aus bedeutete. Etliche
Firmen
gingen im Konkurs, oder machten sehr hohe Verluste. Um das Skateboarden
wieder
aufleben zu lassen, kam 1981 das „Thraher Magazine“ auf den Markt, das
Skater
mit Infos versorgte und die Szene festigte. Kaum das 1982 Tony Hawk den
Contest
in „Del Mar Skate Ranch“ gewann sahen die Skateboard-Hersteller
wie Santa Cruz,
Powell Peralta und Tracker ihre Große Chance.
Die Skateboards
wurden
verbessert. Sie bekamen ihr heutiges aussehen. Rasch wurden auch
Skateboard,Videoswie das „Bones Brigade“ veröffentlich. Eine sehr große
Anzahl
von neuen Skateboard-Firmen erschienen. Zu dieser Zeit wurden auch die
ersten
großen Idole wie Tony Hawk, Christian Hosoi, Lance Mountain und Neil
Blender
(Rampe), Mark Gonzales, Natas Kaupas und Tommy Guerrero (Streetskate)
bekannt.
Rodney Mullen wurde zum Freestyle-Idol, was diese Szene enorm im
Schwung
brachte. Nun wurden einige Bekleidungsfirmen aufmerksam. Diese
entwickelten,
Schuhe sowie Kleidungsstücke, die auf dem Sport zugeschnitten sind. Ein
Ende
ist nicht in Sicht da sich das Skateboarden ständig weiter entwickelt
und eine
immer größere Beliebtheit annehmt.
Geburtsstunde des
Skateboardens
Um die genaue
Geburtsstunde des Skateboards wie auch um seinen
möglichen
Erfinder ranken sich in der Skateboardszene allerlei Mythen. Tatsache
ist, dass
einfach niemand mehr genau weiß, wer wo das Skateboard erfunden hat. Es
muss
wohl in den späten 50er Jahren gewesen sein, als ein Surfer an der
sonnigen
Südküste Kaliforniens auf die Idee kam, sich mit Hilfe eines
auseinander
gebauten Rollschuhs, den er unter ein Holzbrett nagelte, ein Art
„Asphaltsurfer“ zu bauen; so war das erste Skateboard entstanden. Die
Surfer
benutzten ihre Skateboards zu Beginn meist als „Sidewalksurfer“. Sie
hatten
dadurch auch an wellenarmen Tagen ein dem Surfen ähnliches Ergebnis –
zwar nur
auf dem Trockenen, aber immerhin. Standesgemäß fuhr man damals nur
barfuss.
Skateboarden hat also seine Wurzeln im Surfen und im Rollschuhlaufen.
Die
ersten Skateboards waren auch in der Form einem Surfboard
nachempfunden. Sie
waren relativ schlank, etwa zehn Zentimeter breit und ein gutes Stück
kürzer
als die Boards, die wir heute kennen. Das Board wurde durch einfache
Körperverlagerung nach links oder rechts gesteuert.
Der
erste wichtige Fortschritt in seiner Entwicklung kam mit der
Erfindung des Kicktails. Man ließ am hinteren Ende des Bretts ein Stück
über
die Hinterachse überstehen, so dass man das Brett vorn anheben und es
dadurch
während der Fahrt manövrieren konnte, wenn man den hinteren Fuß auf
dieses Tail
stellte. Um 1965 waren die ersten fabrikfertigen Skateboards im freien
Handel
erhältlich. Aus dem bloßen Herumfahren an den Strandpromenaden
entstanden auch
bald die ersten Wettkampfdisziplinen: Freestyle, Slalom, Downhill,
Hoch- und
Weitsprung. Das Skateboard war nicht nur ein Sportgerät, sondern es
diente auch
wieder als Transportmittel. Viele große Skater sind mittlerweile zu
Kultfiguren
geworden.
Der
legendäre TONY ALVA beispielsweise, der einer der ersten
Poolshredder war und außerdem lange Jahre mit einem Satz über sieben
leere
Ölfässer den Weltrekord im Skateboardweitsprung innehatte. Auch die
Vertikalskater "Steve Caballero, Mike Mc Gill und Tony Hawk" sollen
nicht unerwähnt bleiben. Tony Hawk ist wohl schon seit Jahren der beste
Skateboardfahrer der Welt. Kein anderer hat mehr Wettbewerbe gewonnen
als er.
Niemand sonst hat so viele Tricks erfunden, und es gibt auch keinen
zweiten
Skateboarder, der so beknadete hat wie er. Wie auch immer, Tony Hawk
setzt auch
noch heute die Maßstäbe in der Skateboardwelt. Und wenn es, ein
Skatergott
gibt, wäre er es.
Schräge
Abwasserkanäle kamen wie gerufen, genau wie schräge Einfahrten und
alles
was schräg war und wo man mit dem Bord kurven konnte. Hier ließen sich
Einfache
tricks üben und gekonntes verfeinern. Dann damals gab es kaum
Skateparks und
wenn musste man diese mit einem Elektronenmikroskop suchen. Denn es gab
die
nur vereinzelt und wen nur in großen Städten. Daher wurde alles
genutzt
was zum skaten gut war. Hieraus entwickelte sich Street-Skaten, da
viele
schnell erkannte das auch Treppen und Treppengeländer super geeignet
sind.
Die
Idee des Skateboardens ist wohl ein bisschen verrückt - wie die
Menschen,
die diesen Sport betreiben. Dennoch initiierte das Brett mit den zwei
Achsen
und vier Rollen seit Mitte der 80er Jahre in den USA und in Europa eine
neue
Jugendbewegung. Für diese Jugendlichen bedeutet ihr Skateboard
Kreativität,
Geschwindigkeit und eine ganze Menge Spaß. Sie verstehen es nicht nur
als
reines Beförderungsmittel oder Sportgerät, sondern sie verbinden damit
eine
ganze Philosophie. Skateboarding ist für sie eine positive Antwort auf
die oft
graue, eintönige Atmosphäre in den zubetonierten Stätten ihres
Lebensumfelds.
Es vermittelt ihnen ein Gefühl von Freiheit und Eigenständigkeit. Wenn
ein
Skateboarder die Bürgersteige entlangfährt, dann hat er das Empfinden
der
Überlegenheit gegenüber den anderen Passanten. Er ist schneller als
sie, in
seinem Blut rauscht das Adrenalin, Skater und Board verschmelzen zu
einer
Einheit. Man kann dieses einzigartige Gefühl wohl nur nachvollziehen,
wenn man
schon selbst einmal auf einem Skateboard gestanden hat. Speed und
Radikalität
sind im Fachjargon der Skater die zentralen Begriffe. Ein Skater kann
auf
seinem Board alle Aggressionen herauslassen, muss allerdings dabei sehr
darauf
achten, andere weder zu gefährden noch zu verletzen. Mit Radikalität
ist die
kompromisslose Einstellung des Skateboardfahrers gegenüber seinem Sport
gemeint. Er muss immer bereit sein, alles zu geben und an die Grenze
des
Möglichen zu gehen. „Skate and Destroy“ war deshalb der Slogan der
frühen 80er
Jahre, ausgegeben vom Szenemagazin „Trasher Magazine“ aus San
Francisco,
Kalifornien.
Philosophie des Skateboardens
Dieses
Motto
ist
jedoch
kein
Ausruf
zur
blindwütigen
Zerstörung,
sondern
es
soll
vielmehr
zur
Radikalisierung
der eigenen Fahrweise
anspornen.
„Push the limits“, ebenfalls eine populäre Devise aus dieser Zeit, gibt
diese
Auffassung in ähnlicher Form wieder. Denn wenn ein Skater auf sein
Board
steigt, schafft er sich durch seine Ideen und Phantasie seine eigene
Welt. Wer
immer am Limit fährt, wird die enormen Variationsmöglichkeiten erleben,
die einem
dieses Sportgerät bietet. Die dem Skateboardfahrer eigene Philosophie
wird aber
auch anhand von Äußerlichkeiten deutlich. Ein eigener Kleidungsstil,
der die
Zugehörigkeit zu einer Gruppe signalisiert, dient ebenso zur Abgrenzung
von
anderen wie eine eigene Sprachkultur. Sie ist vor allem der englische
Terminologie entlehnt, die die spezifischen Skateboardtricks benennt.
Außenstehenden sind die Bedeutungen dieser Fachausdrücke ebenso wie die
Aussagen der unterschiedlichsten Aufdrucke auf den T-Shirts und den
Boards der
Skater meist schleierhaft. Für Sportler jedoch haben sie einen Sinn;
sie sind
Symbole eines eigenständigen Lebensstils. Skateboarder verstehen sich
aber
nicht als Anarchisten, sie wollen lediglich in einem gewissen Rahmen
vom
„Normalbürger“ abgrenzen.
Ob
diesem „Lifestyle“ noch der alte Schwung des kreativen Andersseins
innewohnt oder ob er inzwischen nur zu einem weiteren Modegag verkommen
ist,
wird in der Szene mittlerweile kontrovers diskutiert. Den Gründen und
Ursachen
dieser Entwicklung nachzuspüren soll aber nicht Inhalt dieses Referates
sein.
Vielmehr geht es darum, dass eigene Profil dieser noch jungen Sportart
herauszustellen.
Das
nächste Ziel sollte sein, dass Skateboarden, Rollerblading sowie
BMX, einen
Einzug und die Chance zu einer Olympischen Disziplin wie das
Snowboarden
erhalten. Denn weder Skateboarden noch Rollerblading oder BMX, sind
eine
Randsportart sondern, ein echter knallharter Sport, mit einem
unvergleichbaren
Lebensgefühl.

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