Achtung Schaumpartys! ...

Bei vielen Schaumpartys (das kommt besonders bei den schwarzen Schafen oder aus Unwissenheit vor) wird Schaum, der zu Brandbekämpfung bestimmt ist, auf die Tanzflächen geschäumt. Dadurch wird der Boden extrem rutschig und ist zudem nicht einsehbar.


Die Verwendung von Feuerlöschschaum kann dazu führen, dass Personen, die unter dem Schaum zu liegen kommen und eventuell durch den vorangegangenen Sturz benommen sind ersticken.


Begünstigt wird dies dadurch, dass gestürzte Personen im Schaum und bei der in Diskotheken üblichen Beleuchtung, nicht immer sofort entdeckt werden. Auch schwere Hautreizungen wurden durch derartigen unsachgemäßen Partys hervor gerufen. Dies betrifft meist Groß- Diskotheken in den bekannten Badeorten, wo neben viel Sangria aus Eimern auch anderes konsumiert wird. Mehr:


Schaumpartys

Als Schaumparty bezeichnet man eine Tanzveranstaltung (meist in einer Diskothek) bei der mit Hilfe einer Schaumkanone Schaum (mit einer Höhe von bis zu 1,50 Meter) auf der Tanzfläche aufgebracht wird. Der Schaum wird meist aus einer speziellen Seifenlösung hergestellt. Soweit die Lexikons.

Wer noch nie auf einer "Schaum-Party" war, muss sich das so vorstellen: Ein Areal wird mit circa 1,50 Meter hohen Schaum wird jede halbe Stunde mit Schaum geflutet. Pro Durchgang entstehen 160 bis 170 Kubikmeter Schaum. Die Besucher stehen dann bis zum Hals darin und tanzen zur Musik im Schaum oder machen andere Späße. Um stellt sich die Frage wo kommen Schaumpartys her? Viele würden nun vermuten dass Schaumpartys wie so vieles andere aus den USA kommen. Falsch! Schaumpartys sind da ehr eine Deutsche Erfindung. Es fing alles sehr klein an. Schaumpartys entstanden daraus, das die Feuerwehr in kleineren Ortschaften auf Festen wie Schützenfeste oder andere Veranstaltungen präsentierte was diese drauf haben. Bei Löschvorführungen oder bei Jugendfeste der Freiwilligen Feuerwehr, wurde in den Löschkanonen die sonnst mit speziellen Löschsaum in betrieb genommen werden gewöhnlicher Badeschaum verwendet. Aus diesem Spaß entstand Ende der siebziger Jahre ein regelmäßiger Spaß. In laufe der Zeit ahmten es meist Dorffeste in ländlichen Discotheken nach. Langsam und allmählich fand, dieser Spaß in größere Ortschaften Einzug. Anfangs wurden Schaumpartys als Freilichtveranstaltungen angeboten.

In Laufe der Jahre entwickelten sich Schaumpartys zu Publikumsmagneten. Bevor allerdings diese Veranstaltungen in den Großstädten Einzug fanden, wurden Schaumpartys auf Mallorca und Ibiza im großen Rahmen gefeiert. Dort spezialisierten sich einige Firmen und Veranstalter auf diese Partys. Anfangs wurden Schaumpartys mit ausrangierten Schaumlöschpumpen der Feuerwehren angeboten. Erst Mitte der 1980 ziger Jahre, wurden spezielle Schaumkanonen entwickelt. Danach wurde anstatt gewöhnlicher Badeschaum, der schnell zu Wasser wurde ein spezieller Schaum hergestellt. Dieser Schaum musste hierbei eine Reihe von Eigenschaften erfüllen.

Diese Kriterien mussten erfüllt werden, bevor Schaumpartys in großen Still betrieben werden konnten. Nachdem sich Schaumpartys als ein beliebtes Publikumsmagnet zeigten, veranstalteten erste Großraumdiskotheken. Seit rund zehn Jahren, haben Schaumpartys in den Sommermonaten einen großen Zulauf. Jedoch ist ein leichter Rückgang zu spüren, da große Diskotheken stehst auf neue Trends aus sind. Dies kommt wiederum ländliche Veranstaltungen zugute. In den ländlichen Räumen, haben größere Schaum sowie Poolpartys immer noch einen großen Zulauf.

Die Zusammensetzung der Schaummittel sind so geheim wie die Rezeptur eines bestimmten Zaubertranks. Die Hautverträglichkeit ist ähnlich wie beim Badeschaum, jedoch sind diese neutral, so das auch Besucher mit empfindlicher Haut ohne bedenken eine Schaumparty besuchen können.

Jedoch sollten Menschen mit empfindlicher Haut, sowie wie mit Neurodermitis oder Schuppenflechten hierbei Vorsichtig sein! Obwohl der Schaum (meist) dermatologisch getestet* ist, kann eine verstärkte Hautreizung auftreten. Ebenso, sollten Schaumpartys bei stärkerem Sonnenbrand, oder bei Verbrennungen, gemieden werden. Ebenso sollte bei Asthma und chronisch Lungenkrankheiten von Schaumpartys, Abstand genommen werden. Das selbige gilt bei Herzkrankheiten. Jedoch sollte hier gesagt sein, Schaumpartys sind „a morz gaudi“ für jung und alt.


Achtung Schaumpartys! ...
Bei vielen Schaumpartys (das kommt besonders bei den schwarzen Schafen oder aus Unwissenheit vor) wird Schaum, der zu Brandbekämpfung bestimmt ist, auf die Tanzflächen geschäumt. Dadurch wird der Boden extrem rutschig und ist zudem nicht einsehbar. Die Verwendung von Feuerlöschschaum kann dazu führen, dass Personen, die unter dem Schaum zu liegen kommen und eventuell durch den vorangegangenen Sturz benommen sind ersticken. Begünstigt wird dies dadurch, dass gestürzte Personen im Schaum und bei der in Diskotheken üblichen Beleuchtung, nicht immer sofort entdeckt werden. Auch schwere Hautreizungen wurden durch derartigen unsachgemäßen Partys hervor gerufen. Dies betrifft meist Groß-Diskotheken in den bekannten Badeorten, wo neben viel Sangria aus Eimern auch anderes konsumiert wird.


Was sich die Dorf-Diskotheken und etablierten Veranstalter nicht leisten können, kommt bei den Groß-Diskotheken leider immer wieder vor. Solche Veranstalter zielen dabei auf die Massen, da sie wissen das eine Hautreizung durch den von ihnen verwendeten, wesentlich billigeren Feuerwehrschaum schwer nachzuweisen ist, zu mal weit über die Hälfte am Strand oder vor den bekannten „Kneipen“, meist einen Sonnenbrand haben. Daher raten wir, wenn einen der Schaum Spanisch vorkommt, sollte man die Party meiden.

Bei einer Schaumparty kommt unweigerlich die gesamte Körperoberfläche (trotz Kleidung) in Kontakt mit der der Seifenlösung. Daher muss deren korrekte Herstellung unbedingt gewährleistet sein. Andernfalls sind gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Reizungen der Haut, der Schleimhäute sowie der Atemwege zu befürchten. Sollte man auch bei fachgerechten Schaum eine Hautreizung bekommen, ist es ratsam so schnell wie möglich seinen Hausarzt aufzusuchen oder in schweren Fällen ins nächste Krankenhaus vorstellig werden, denn mit einer großflächige Hautreizung ist nicht zu spaßen!


So kam es im Juli 2008 zu einem tödlichen Unfall bei einer Schaumparty, in einem Luxushotel im türkischen Badeort Antalia. Dabei starben drei Touristen durch einen Kurzschluss, der beim Umreißen einer Schaumkanone ausgelöst wurde.

So verurteilete 2006 ein österreichisches Gericht im sogenannten „Schaumparty-Prozess“ drei Männer wegen fahrlässiger Gefährdung mit Todesfolge zu sechs Monaten auf Bewährung sowie zu Geldstrafen. 2004 war eine 17-jährige bei einer Schaumparty im burgenländischen Oggau ausgerutscht und zwischen einem aufblasbaren Pool und einer Einstiegstreppe gestürzt. Dabei erstickte sie unter einem Schaumberg. Unter den Verurteilten befand sich der Verleiher des Pools, der aufsichtführende Mitarbeiter des Pool-Verleihers sowie einer der beiden Organisatoren der Veranstaltung. Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass der Boden rund um das Becken zu rutschig und die Treppe zu instabil war. Zusätzlich war kein ausreichendes Sicherheitspersonal vor Ort. Dazu kam das die Schaumparty nicht von der zuständigen Behörde genehmigt worden.



Schaumkanonen
In Prinzip arbeiten alle Schaumkanonen nach demselben Verfahren wie ein Schaumrohr bei der Feuerwehr.

Die Schaummittelbehälter haben ein Fassungsvermögen von 10 bis 25 Liter, die aus Fässern nachgefüllt werden. Nach Bedarf gibt es aber auch
größere Behälter. Der Ansaugschlauch ist ein meist transparenter Kunststoffschlauch bis zu 1,5 Meter Länge, der mit dem Mischer verbunden ist, der am Ende angeschrägt wird damit er sich nicht am Boden des Schaummittelbehälters festsaugen kann. Der Zumischer dient dazu eine bestimmte Menge des Schaummittel dem Wasser beizumischen.

Die Dosiereinrichtung hat einen Einstellbereich. Sie wird benötigt um das richtige Verhältnis zwischen Schaummittel und Wasser herzustellen.


Es gibt eine Reihe von Schaumkanonen auf dem Markt. Je nach Art der Verwendung, kann am zwischen fest montierte, oder bewegliche Schaumknonen wählen. Es gibt auch Schaumwerfer, mit denen man durch das Publikum gehen kann und so gezielt einzelne einschäumen kann. Es sind aber auch ausrangschierte Schaumwerfer von den Feuerwehren im Umlauf, die allerdings einen höheren Wasserverbrauch haben. Fastalle Schaumkanonen arbeiten mit einem Druck von 0,5 bar bis hin zu 2 bar. Hier muss unterschieden werden, ob der Schaum von der Decke herrab fällt oder mittels von Wasser oder Luftdruck, ins Publikum gelangt.

Das aus der Treibdüse mit hoher Geschwindigkeit, austretende Wasser erzeugt in der Fangdüse einen Unterdruck, durch den das Schaummittel aus dem Behälter mitgerissen wird. Das selbsttätige Regelventil bewirkt, daß auch bei wechselndem Wasserdurchfluß und Druckschwankungen stets der eingestellte Prozentsatz Schaummittel angesaugt und zugemischt wird.  

*Der Begriff: "dermatologisch getestet" besagt zunächst nur, dass das Produkt in Gegenwart eines Dermatologen getestet wurde - aber nichts über das Untersuchungsverfahren, die Unabhängigkeit der Prüfer oder die wissenschaftliche Protokollierung der Untersuchungen an sich. - Zurück
 
Kontakt
Wir über uns
AGB T&CS Disclaimer
Copyright © 2001- by Wet-Skater.de - Die Adresse für alle die mit Klamotten baden! …