Erzählt uns und anderen, Eure nassen und schlammigen Erlebnisse und lasst so auch andere teilhaben, damit Eure coolsten Erlebnisse nicht ver- loren gehen.

Bitte denkt daran, das Eure „Erleb-nisse“ jugendfrei sein müssen!
















Stories

Wichtig: Wenn Du eine interessante Storie zu erzählen hast, dann sende uns diese zu, damit Dein Erlebniss nicht verlohren geht.

Stefans Wet-Stories:


Der Heimweg
Ich war mit meinem Kumpel, zwei seiner Freunde auf dem Heimweg von einer Party.

Wir vier waren auf ‘ner Party und hatten den letzten Bus verpasst, und Taxi wollten wir nicht bezahlen. So mussten wir die circa zehn Kilometer zu Fuß gehen. Einer der beiden Kumpel schlug nach einiger Zeit vor, den Weg abzukürzen, indem wir durch den Wald gehen sollten. Gesagt getan. Als wir ungefähr in der Mitte des dunklen Waldes waren, schrie einer der beiden plötzlich laut auf, da er  direkt in einer riesigen Schlammpfütze stand( bis circa zehn cm über seinem Knöchel), also waren seine ehemals weißen Axion, seine weißen Socken und auch teile seiner dunkelblauen Southpole jetzt dunkelbraun !! (Was doch drei Feuerzeuge für ein helles Licht machen können)...

Mein Kumpel und ich haben zusammen mit dem kleinen Bruders meines besten Kumpels
bei nem Fußballspiel mitgemacht (auch noch fünf andere Jugendliche) Die sechs Kiddies trugen alle ältere Jeans oder  Trainingsanzüge, Fußballschuhe oder  ausgelatschte Sneaker. Wir wurden Dann kurz vor Beginn gefragt, ob wir uns Denn nicht endlich mal umziehen wollten, Denn es sollte ja auf Rasen gespielt werden!

Wir trugen: Mein Kumpel: schwarze Baggy, graues T-Shirt und einen Blauen Kapuzen Sweater & weiße Skatersneaker. Ich trug: eine blaue Baggy, schwarzes T-Shirt und einen grauen Kapuzen Sweater und Skatersneaker. Wir beide trugen weiße Socken. Am Anfang war alles ganz normal, aber nach einiger zeit fing es plötzlich total stark an zu regnen und im Nu waren wir alle völlig nass und total dreckig durch den aufgeweichten Boden! Also half da nur noch nenn Sprung in den nächsten Bach um wieder sauber zu werden!


Die Renovierung
Mein Kumpel und ich haben vor einigen Wochen die Bude meines Kumpels renoviert. Wir haben Dann aber erst angefangen die Wände zu streichen. Dann plötzlich passierte es, Denn mein Kumpel hat  unbeabsichtigt beim Heruntersteigen von der Leiter mit seinem Sneaker genau in den Farbeimer getreten, und als ich anfing zu lachen, zog er seinen jetzt weißen Sneaker aus, tunkte ihn völlig in den Eimer und warf in nach mir.

Er hat mich aber nur leicht an meiner Baggy getroffen, was mich veranlasste mich aus Spaß zu beschweren, warum er meine Baggy versaut hätte!!  Das war das Signal für meinen Kumpel, Denn schon stürzte er sich auf mich, den Pinsel in der Hand und malt mir einen schönen blauen Streifen von oben bis unten quer über mein bis dahin weißes T-Shirt, meine alte dunkelblaue Baggy und meine Sneaker. Danach revanchierte ich mich ebenso bei meinem Kumpel auf seinen Klamotten ( rotes T-Shirt, schwarze Baggy und seine schwarzen Sneaker) Danach  waren wir ja ein wenig voll mit Farbe, so dass wir uns erstmal ein bisschen abgeduscht haben und Dann später in den halbtrockenen, halb sauberen Klamotten weiter renoviert haben. Als wir fertig waren haben wir die Klamotten in die Waschmaschine gesteckt (ja ich weiß, Frevel!!), aber es hat sowieso nicht viel geholfen, Denn die Socken und T-Shirt hatten immer noch Farbflecken und meine Baggy war unten an den Beinen noch fleckig und die Schuhe werden wir jetzt beide nur noch zum Renovieren anziehen können (schon mal leicht gestreifte/getigerte Sneaker gesehen!!?)

Der Mallo-Urlaub
Voriges Jahr war ich im Urlaub auf Malle Hier ist eigentlich nicht viel passiert außer, das mich als ich mit meiner abgeschnitten Baggy immer im Pool schwimmen ging, zwei circa sechzehn  jährige Boys anglotzten. Als es mir zu doll wurde, habe ich sie gefragt was es da zu sehen gäbe. Als Antwort kam, dass sie auch Skater wären und sich darüber wunderten, wieso ich Ne abgeschnittenen Baggy hätte und diese Dann auch noch zum Schwimmen benutze. Ich hab’s ihnen kurz erklärt. Sie hatten nur normale Bermudas zum Schwimmen, aber sonst trugen die beiden Coole, aktuelle Skaterklamotten. Wir haben Dann öfters die Disko unsicher gemacht oder Touren mit den Bikes unternommen. Als wir mal wieder nachts um drei Uhr leicht angetrunken aus der Disko kamen, und wir am Strand Pause machten, denn es war ja immer noch gut fünfundzwanzig warm, kam einer der beiden auf die Idee im Meer zu baden. Gesagt getan, die beiden begannen sich bis auf  ihre Boxershorts auszuziehen, nur ich hatte keine Lust dazu und bin so wie ich war ( blaue Baggy, rotes T-Shirt, graues Sweat ( fragt nicht warum, ich hab’s nur mitgenommen, weil  ich nachts von der Polizei ermahnt worden bin, nicht mit nacktem Oberkörper durch die Strassen zulaufen ),  weißen Socken und meinen Osiris Sneakers ins Meer gelaufen. Die beiden haben zuerst blöd geguckt, aber sie haben Dann, wahrscheinlich durch den Alkohol begünstigt, auch ihre ganzen Klamotten wieder angezogen und sind meinem Beispiel gefolgt. (Sie fanden es klasse und wir haben Dann noch mehrmals nachts im Meer in voller Montur geschwommen oder zumindest ab und zu in Baggy und T-Shirt im Pool ( die beiden hatten Dann immer Coole Ideen, wie man mit den Klamotten ins Wasser fallen konnte, so dass es so aussah, als wären sie unabsichtlich in Baggy und Shirt im Wasser).! Sie trugen jedes Mal Baggys, T-Shirts, zweimal auch Sweats, weiße Socken und Sneakers(aber alles noch sehr gut in Schuss; zwar hinterher nicht mehr, z.B. Meine Osiris haben doch durch das Salzwasser und den Sand ein wenig ihres schönen Aussehens verloren, aber was Solls!

Das Fußballspiel
Mein Kumpel und ich haben zusammen mit dem kleinen Bruders meines besten Kumpels  bei nem Fußballspiel mitgemacht (auch noch fünf andere Jugendliche) Die sechs Kiddies trugen alle ältere Jeans oder  Trainingsanzüge, Fußballschuhe oder  ausgelatschte Sneaker.

Wir wurden Dann kurz vor Beginn gefragt, ob wir uns Denn nicht endlich mal umziehen wollten, Denn es sollte ja auf Rasen gespielt werden! Wir trugen: Mein Kumpel: schwarze Baggy, graues T-Shirt und einen Blauen Kapuzen Sweater & weiße Skatersneaker.

Ich trug: eine blaue Baggy, schwarzes T-Shirt und einen grauen Kapuzen Sweater und Skatersneaker. Wir beide trugen weiße Socken.

Am Anfang war alles ganz normal, aber nach einiger zeit fing es plötzlich total stark an zu regnen und im Nu waren wir alle völlig nass und total dreckig durch den aufgeweichten Boden! Also half da nur noch nenn Sprung in den nächsten Bach um wieder sauber zu werden! 

Der Geburtstag
Ich war mal bei nem Bekannten auf nem Geburtstag eingeladen und wir draußen im Sommer gefeiert hatten, stand da auch im Garten das Planschbecken der kleinen Schwester des Gastgebers! Wie man sicher denken kann, bin ich dann da hereingefallen, als ich über den Hund der Gastgeber gestolpert bin! War aber ganz warmes Wasser und es waren nur meine Baggy  und mein T-Shirt etwas nass, bin dann zwar beim Aufstehen auch noch mit einem Fuß ins Wasser getreten aber mehr war nicht passiert!

Der missglückte Boardslide
Zum Abschluss noch nen kurzer Bericht über nen missglückten Boardslide an nem Geländer! Ich bin da beim Slide abgerutscht und nen kleinen Abhang runtergerollt und landete am Ende wieder mal in en kleinen Bach! Ich war ziemlich nass und meinem Knie hat der Sturz auch etwas geschadet, denn einige Bänder waren überdehnt worden!


In der Autoaschanlage
Von Mike 19.09.2006
Es ist erst gestern passiert, doch es ist so wunderbar, dass ich euch gleich davon erzählen möchte.
Wie jede Woche war ich auch gestern wieder mit meinem Auto in der Waschanlage. Mein Chef legt großen Wert darauf, dass der Firmenwagen immer flimmert.

Dort angekommen, habe ich mir wie immer 'ne Marke für die Normalwäsche geholt und bin zum Eingang gefahren. Doch was musste ich sehen? Da standen paar Boys, die sich gegenseitig mit dem Kärcher nass gespritzt haben (natürlich mit Klamotten). Ich bin natürlich sofort ausgestiegen in der Hoffnung, dass mich auch der Wasserstrahl erwischt. Bekleidet war ich ideal für diese Aktion mit 'nem Achselshirt, Baggy, Unterhose und Sneakers. Leider stoppten die Jungs diese Aktion, als ich aus dem Auto stieg (reine Vorsichtsmaßnahme, die konnten ja nicht wissen, dass ich auf so einen Moment nur gewartet habe).
 
Plötzlich kam einer auf mich zu und fragte mich, ob ich den Kärcher für die Vorwäsche bräuchte. Na klar! Ich fragte ihn, ob er das nicht für mich übernehmen wolle. Sofort hat er ja gesagt und ich habe eine Münze eingeworfen. Er fing an, die Stellen zu besprühen, die es nötig hatten. Super! Ich ging näher an mein Auto heran, um nachzusehen, ob auch wirklich alles sauber wird, natürlich in der Hoffnung, dass ich jetzt "aus Versehen" einen Strahl vom Wasser abbekam.

Auch das geschah nicht. Ich bemerkte, wie sich die Gruppe von Jungs über mich lustig machte. Ein anderer kam zu mir und wollte eine Wette mit mir abschließen. Sein Vorschlag war, dass ich hundert Euro bekomme, wenn ich hinter meinem Auto mit Klamotten durch die Waschanlage laufe. Alle anderen stimmten sofort im Chor: machen - machen - machen! Ich konnte mir nicht vorstellen, ob das überhaupt funktioniert.

Mittlerweile war es schon fast dunkel und keine weiteren Autos wollten die Waschanlage nutzen. Also habe ich mich darauf eingelassen und fröhlich gemeint: Los geht’s! Um sicher zu gehen, sollten sie die Hundert Euro im Auto deponieren, ich habe die Karte eingeworfen und Start gedrückt. Mein Auto begann zu rollen, die Kühlerhaube wurde nass gespritzt, dann das Dach, das Heck und ich lief unmittelbar dahinter. Schon erwischten mich die ersten Spritzer von der Vorwäsche. Der Strahl war ziemlich intensiv, aber noch kam relativ wenig Wasser an meine Klamotten.

Gleich darauf wurde die Anlage richtig aktiv. Von allen Seiten spritze Wasser auf mein Auto und die Bürsten setzten sich in Bewegung. Erst vor und dann zurück. Ein eiskalter Wasserstrahl spritzte meine Klamotten mehr und mehr nass. Ich spürte, wie allmählich nicht nur Shirt und Hose, sondern auch die Unterhose durchtränkt wurde. Ein tolles Gefühl!!! Kurz darauf setzte leider das Gebläse ein. Für das Trocknen der Klamotten ist das natürlich nicht gemacht, so dass der Waschgang für mich mit tropfenden Hosen und quietschnassen Schuhen endete. Die Jungs waren allesamt fassungslos, dass ich mich wirklich getraut habe. Ich bin froh, dass es keine Schwierigkeiten gab (auch technisch). Mein Geheimnis habe ich dennoch nicht verraten. Als richtiger Skater warte ich nur auf solche Gelegenheiten und war sehr froh, dass sie diese Idee für mich hatten. Allein wäre ich nicht darauf gekommen. Obendrein hat es noch hundert Euro eingebracht. Ich sage noch einmal ein herzliches Dankeschön für dieses Erlebnis. 

Viele Grüße und nur Mut für alle Nachahmer


Thengs Geschichten
Erste Schrittchen
Hallo, ich schreibe hier mal ein bisschen meine (repräsentative) Wetlookentwicklung auf. Ich habe schon immer den Anblick nasser Leute in ihren Klamotten gemocht und so nutzte ich auch gleich, als wir Internet bekamen, dieses dazu, mich im Netzt nach Bildern umzusehen, die ich auch fand. Damals war ich so dreizehn oder vierzehn Jahre jung. Ich traf auch auf www.nasse-klamotten.de aber beachtete sie nicht sonderlich. Erst viel später begann ich dort, mit anderen Wettys Kontakt aufzunehmen. Jedenfalls begann der Wetlook am eigenen Körper auch so im Alter von vierzehn Jahren, als ich eines Freitag Abends nach dem Training die Lust verspürte, mir ein wenig Wasser, das in meiner Trinkflasche verblieben war, über die Boxershorts zu kippen. Sehr toll war das nicht, weil es so wenig war. Am nächsten Morgen sagte ich meiner Mutter einfach, mir wäre  beim Blumengießen etwas Wasser auf die Hose geschwappt. Dass die Erde in  meinen Blumentöpfen eigentlich so gut wie immer staubtrocken ist, schien  niemanden weiter zu stören.

Ein wenig später sollte im Sportunterricht für ein paar Monate Schwimmen unterrichtet werden. Da ich keine "ordentliche" Badehose hatte, musste eine neue her und ich entschied mich für eine paar knielange Badeshorts.

Mit diesen zu baden, machte mir viel mehr Spaß als vorher mit den Slips. Aber  ich wollte die auch zu Hause ausprobieren und so kam natürlich der Tag, an dem ich für ein paar Stunden allein sein würde - und ich nutzte ihn. Mein Vater und meine Schwester waren schon aus dem Haus, und ich musste nur noch warten, bis ihnen meine Mutter folgen würde. Als das geschehen war, ließ ich Wasser in die Badewanne ein und setzte mich vor den Fernseher, während ich wartete. Plötzlich kam meine Mutter zurück, sie hatte irgendetwas vergessen. Ein Glück, dass ich noch nicht in der Wanne saß. Sie wunderte sich etwas, dass ich baden wollte, sonst geschah aber nichts. Als sie wieder weg war, stieg ich in die Wanne und sofort umgab mich das Gefühl, das jeder Wetty so gut kennt und schätzt. Es war einfach wunderbar, auch wenn es noch immer nicht viel war.

Als ich erstmal genug hatte, legte ich die Hose auf den Tisch auf dem Balkon in die Sonne und ging wieder anderen Beschäftigungen nach. Als die Hose nach kurzer Zeit schon wieder fast trocken war, stieg ich nochmals in die Wanne und probierte das ganze gleich noch mal aus. Danach legte ich die Hose wieder auf ihren alten Platz, wo sie diesmal nicht so lange trocknen konnte, da dann bald die Familie schon wieder eintraf. Das war aber nicht schlimm, denn ich legte sie einfach in meinen Kleiderschrank und keiner merkte etwas von der Aktion.

Richtig Baden gehen
Noch Monate später probierte ich immer wieder neue Dinge in der Badewanne aus. Der nächste logische Schritt war natürlich ein T-Shirt zu der Hose anzuziehen. Ich wählte mein T-Shirt vom Sport, das einen großen Aufdruck vorne drauf hat. Dieser Aufdruck war so flächendeckend, dass das ganze Wasser abperlte und kein richtiges Wetlookerlebnis aufkam. Also nahm ich beim nächsten Mal ein anderes Shirt. Aber es musste gut trocknen können. Aus der Grundschulzeit hatte ich noch ein synthetisches Trikot und die passende Hose dazu. Da diese beiden Kleidungsstücke von meinem Lieblingsfußballverein sind, habe ich sie die ganze Zeit behalten. Sie waren mir nur natürlich zu klein geworden, aber ich probierte sie trotzdem in der Badewanne aus. Irgendwann nahm das ganze Überhand und meine Mutter bemerkte die ganze Nässe in meinem Kleiderschrank. Der Schrank wurde ausgeräumt und der arme kleine Junge konnte sich natürlich überhaupt nicht vorstellen, wie es dazu gekommen war, dass im hinteren Teil des Schrankes bereits Schimmelgefahr bestand. Des Rätsels Lösung war dann ein nasses Handtuch, was meine Mutter auf jeden fall dabei befriedigte.

Der Schrank wurde ausgeräumt, die stinkenden Sachen getrocknet und gewaschen und währenddessen blieb der leere Schrank zum Lüften über Nacht geöffnet. Aber meine große Chance sollte noch kommen: Zum Abschluss der achten Klasse wurde eine Kanutour geplant und da die frühjährlichen Temperaturen für konventionelle Badekleidung zu frisch waren, sollten wir normale Klamotten anziehen und nicht ins Wasser fallen, wie es unser Lehrer mit einem Grinsen erklärte. Am betreffenden Tag trug ich von Schuhen, über Jeans bis zum Pullover und Sommerjacke, volle Montur, wie auch meine beiden Mitfahrer im Boot.

Wir starteten als zweite, direkt hinter dem "Lehrerkanu" und hatten auf der Fahrt unseren Spaß. Ich hatte mir schon Gedanken gemacht. Das war DIE Chance ordentlich uns Wasser zu gehen, ohne dass irgendjemand Verdacht schöpfen würde. Aber ich wollte meine Freunde auch nicht da mit reinziehen. In einer Rechtskurve entschied sich das ganze dann einfach. Wir fuhren normal durch die Kurve und von einem auf den anderen Augenblick saßen wir nicht mehr in dem Kanu, sondern standen alle drei so nebeneinander wie wir darin gesessen hatten, neben dem Boot im Wasser. Das Kanu hatte sich gedreht und lag nun "kieloben" (das Ding hat natürlich keinen Kiel) neben uns. Meine Freunde fischten die Sachen, die im Boot gewesen waren, aus dem Wasser, während ich die Situation nutzte und ein wegschwemmendes Paddel hinterher schwamm. Was für ein Erlebnis! Ich konnte ungestört in meinen Klamotten den Fluss hin- unterschwimmen. Nicht weit, denn ich hatte das Paddel schnell eingeholt, aber ich genoss es. Zu diesem wunderbaren Gefühl kam dann noch der Anblick meiner nassen Freunde...wow! Wir mussten das Boot an Land bringen, damit wir das Wasser raus bekämen.

Aber das Ufer war zu steil. Mittlerweile wurden wir von allen anderen Gruppen überholt, die uns im Vorüberfahren anschauten; wir waren wohl die ersten, die gekentert waren. Dann kam das letzte Boot, das verpflichtet war, auf uns zu warten. Wir ließen das Boot wieder in den Fluss, wobei das Heck unter Wasser geriet. So mussten wir weiterfahren. Wir hatten uns trockene Pullover angezogen, die nassen Jeans aber angelassen. Nun fuhren wir weiter, und die Gefahr zu kentern, war nun durch das Wasser im Kanu, größer denn je. Wir fanden dann doch noch eine flache Stelle, wo wir ausstiegen und das Boot ans Ufer brachten. Nachdem wir das Wasser ausgekippt hatten, konnten wir wieder normal weiterfahren. Durch drei Stromschnellen im letzten Teil der Tour konnte meine Hose allerdings nie richtig trocknen. Aber so schlimm ist das ja nicht. Zum Abendessen gab es an jenem Tag im Ofen gegrillte Schnitten, die ich mitgehabt hatte. Da sie bereits im Wasser gelegen hatten, schmecken sie aber nicht besonders. Das war aber auch das einzige Übel des Tages.

Kontaktaufnahme mit Gleichgesinnten
Lange Zeit geschah bei mir wenig in Sachen Wetlook. Ich probierte nicht grundlegend neue Klamotten in der Wanne aus und hatte auch wenig die Gelegenheiten dazu. Das lag auch daran, dass sich ein Umzug innerhalb der Stadt ankündigte, wo ich auch mithelfen musste. Im neuen Haus hatten wir viel mehr Platz, aber für meine Klamottenbäder war es nicht so gut geeignet. Zuvor konnte ich beim Baden durch das offene Fenster hören, wenn jemand von der Familie kam. Bis diese Person(en) die vier Stockwerke hinaufgekommen war(en), hatte ich schon alle verräterischen Spuren beseitigt. Hier liegt das Bad im ersten Obergeschoss, was mir nicht viel Zeit lässt. Der Vorteil war nun aber eine bessere Internetverbindung. Kurzeitig mit ISDN und dann endgültig mit DSL machte sich das Stöbern im Web leichter. Ein eigener Computer in meinem Zimmer trug auch seinen Teil dazu bei. So meldete ich mich ein Jahr später im Alter von fünfzehn Jahren im Treffpool bei www.nasse-klamotten.de an.

Die Diskussionen dort waren nicht wirklich mein Ding. Es ging meist um Poolpartys, wo ich ja nicht hin konnte oder Erfahrungen mit speziellen Klamotten, die ich nicht besaß. Dann entdeckte ich den Chat auf der Seite und betrat diesen eines Abends zum ersten Mal.

Es waren vielleicht zehn Leute da, aber für einen Chat mit so vielen Benutzern, war es ziemlich ruhig. Trotzdem wurde ich sogleich freundlich von zwei Chattern begrüßt. Ich sagte, dass ich neu sei und nur mal gucken möchte. Ich erzählte den beiden ein wenig von mir und man gab mir Ratschläge. Ich treffe sie noch immer dort an, die beiden, die mich in diese Welt des Wetlooks einführten: Armyboy und Wetskateboarder! Heute bin ich oft und gerne in dem Chat, besonders freitags und samstags.

Weiterentwicklungen
Trotzdem nahm der Wetlook bei mir immer weiter ab. Ich probierte neue Dinge aus, z.B. lange Hosen (darunter auch eine Jeans) und Pullover. Aber ich hatte keinen großen Spaß mehr am Klamottenbaden und ließ es eine Zeitlang ruhen. Dann hatte ich endlich mal wieder Lust und nutzte meine Möglichkeiten und begann an einem Freitagnachmittag. Meine Schwester arbeitet, mein Vater sowieso. Und als meine Mutter ankündigte einkaufen gehen zu wollen, sah ich meine Chance. So fragte ich, wie immer: "Wie lange brauchst du? Mindestens und Höchstens; damit ich den Leuten am Telefon 'was sagen kann." Ich erfuhr, dass ich fast fünfundvierzig Minuten Zeit haben würde.

Das ist genug. Gerade so. Ich ließ mir Zeit, es sollte nichts Großes werden. Ich legte ein großes Badetuch vor den Stuhl mit meinen Klamotten und schaute im Schrank, was ich mal zum Baden anziehen könnte. Ich wählte ein rotes T-Shirt und eine knielange blaue Stoffhose. Alles war fertig und so stieg ich in die Wanne. Circa fünfzehn Minuten lang hatte ich meine Freude. Dann hörte ich es unten knallen. Ich meinte mich verhört zu haben. Das war doch nicht etwa die Haustür? Doch dann erkannte ich die Stimme meines Vaters, der mit meiner Mutter sprach. Perfekt! Die Eltern sind zurück und du sitzt klitschnass in der Badewanne! Ich stieg aus und durchtränkte dabei mein Handtuch so mit Wasser, als ob es mitgebadet hätte. Die Kleider trieften. Ich zog den Stöpsel und lief schnell in mein Zimmer. Dort lag zum Glück das Handtuch bereit und ich zog schnell meine trockenen Sachen wieder an. Das T-Shirt schmiss ich mit der Hose in das Handtuch eingewickelt erstmal in einer Ecke. Nun musste ich das Bad wieder herrichten. Das ging, auch durch Routine, ziemlich schnell, aber ich hörte bereits die Stimmen von unten. Es würde nicht mehr lange dauern, bis jemand nach oben kam. So, wohin nun mit den nassen Klamotten? Ich schaute mich im Zimmer um und erblickte meinen roten "Tisch". Er bestand aus zwei Böcken auf denen die rotbespannte Tischplatte liegt. Die Teile lehnten an meinem Bett. Ich nahm die Platte weg und hängte auf den einen Bock das T-Shirt und auf den anderen die Hose. Hinter der Platte waren sie nun sehr gut versteckt. Das Handtuch, das nicht sehr nass geworden war, legte ich hinter der Platte auf den Boden. Nun lief ich rüber in das Zimmer meiner Schwester um, auch als Alibi, den Fernseher anzuschalten und "Alf" zu schauen.

Das ging auch ganz gut. Bis kurz vor Ende der Folge. Meine Mutter hatte sich ausgerechnet den heutigen Tag ausgesucht, um mal wieder irgendein großes Plakat herzustellen und brauchte dafür einen Tisch. Sie kam in das Zimmer und fragte: "Wo ist'n dein roter Tisch mit den Böcken? Ich bräuchte den mal." Na gut, dann kommen die Klamotten eben auf die Heizung, aber sie darf die nassen Sachen nicht zu Gesichtbekommen. Also antwortete ich: "Ich gebe sie dir gleich, nur noch zwei Minuten, ja?" Welche Mutter kann schon warten? Genau, meine auch nicht. Durch die offene Tür sah ich, wie sie in mein Zimmer ging und sich nach dem Motto "Ach, da ist er ja" genau auf mein Versteck zu bewegte.

"ICH SAGTE, ICH KOMME GLEICH!! KANNST DUCH NICHT MAL KURZ WARTEN?!...
Natürlich konnte sie nicht. Ich rannte also hinterher. Nein, bitte nicht. Musst du denn jetzt...? Zu spät! Sie hatte die Tischplatte bereits weggenommen. Hastig nahm ich die beiden Kleidungstücke und breitete sie über der Heizung aus. Das gefiel ihr aber nicht und sie sagte: "Ach Junge, doch nicht über die Heizung. Häng' das doch im Bad über den Handtuchständer." Warum bin ich eigentlich nicht auf diese Idee gekommen? Also so lange sie keine Fragen stellt, sollte ich doch einfach machen, was sie sagt. "Und das Handtuch kannst du auch gleich aufhängen." Nun gut, das große schwere Badehandtuch war dann doch zu viel für die dünnen Stangen über der Badewanne, denn auf der einen Seite gab die Befestigung unter dem Gewicht nach. Gut, wird das Handtuch eben nicht hier trocknen.

Und jetzt bloß keinen darauf aufmerksam machen und eine Reparatur herausfordern. Meine Klamotten sollten nicht auffallen. Aber meine Mutter wollte dann doch wissen, "Sag mal, was ist denn eigentlich passiert?". Öhm...Da kam der Nachsatz: "Ist deine Flasche ausgelaufen?". Danke, danke, danke! Auf diese Idee wäre ich gar nicht gekommen. "Ja, so in der Art.", antwortete ich. Aber das verwirrte sie jetzt wieder. So in der Art? Also fügte ich noch, "Sie ist umgekippt.", hinzu. Damit war sie zufrieden. Am nächsten Morgen wollte ich nach meinen Klamotten im Bad schauen und fand sie dann draußen mit der restlichen Wäsche auf der Wäschespinne. Einige Stunden später lag das T-Shirt und die Hose mit den anderen Kleidungsstücken trocken in meinem Zimmer. Ob meine Eltern irgendeinen Schimmer von meiner Leidenschaft haben, kann ich nicht sagen. Mein Vater hat von der beschrieben Aktion allerdings wohl nichts mitbekommen.

In Gesellschaft duschen, und danach?
Am folgenden Sonntag fuhr ich bei einem Auftritt mit meiner Einradgruppe mit. Es war Erntedankfest im Nachbardorf und wir fuhren bei dem Umzug mit. Das Wetter war nicht besonders angesagt und wir sollten vorsichtshalber Regenkleidung mitbringen. Leider stand ich, wie so oft, unter Zeitdruck und vergaß dann "leider" die Regensachen... Auf dem Festplatz, wo die Wagen losfuhren, traf ich auf meine Leute und schon bald ging es los. Die erste Viertelstunde verlief normal gut. Dann begann es zu Regnen. Und daraufhin wurde es stärker. Ein bisschen mehr als die Hälfte der Gruppe hatte Regenklamotten dabei. Wir wurden klitschnass, da wir über eine Stunde im Regen fuhren. Das war manchmal angenehm, manchmal nicht (Kälte und das langsame Fahren). Als ich wieder zu Hause ankam erhielt ich die Nachricht, dass meine Eltern nun gehen würden und auch meine Schwester erst sehr spät wieder zurückkehren würde. Ich würde für mindestens zwei Stunden alleine sein. Was für eine einmalige Chance! 

Ich ließ sofort Wasser in die Badewanne und legte Handtücher bereit. Die Klamotten waren für meinen Geschmack noch nicht nass genug, sie waren ja auch schon etwas getrocknet. Und so setzte ich mich mit einer siebenachtel Hose und dem Einrad- T-Shirt, samt Stümpfen etc. in die Wanne. Da ich viel Zeit hatte, planschte ich über eine Stunde lang und hängte die Sachen auf. Sie waren noch längst nicht trocken, als meine Eltern zurückkamen, aber das waren sie, als sie weggingen ja auch nicht. Wie ich erwartet hatte, bemerkte keiner, was ich damit getan hatte. Es war eines der besten Wetlookerlebnisse, weil alles stimmte. Vollkommen angenehme Kleidung, kein Zeitdruck und keine Angst, dass irgendjemand etwas bemerken könnte. Am Dienstag wollte ich die freitägige Aktion wiederholen, denn ich war wieder allein. Die Klamotten waren die gleichen: das rote T-Shirt und die blaue Hose. Und auch diesmal machte es viel Spaß. Und auch diesmal fand meine Mutter wieder die Klamotten, wieder am selben Ort. Aber wieder war die ausgelaufene Flasche Schuld. Und wieder konnten die Klamotten ordentlich getrocknet werden, weil sie nicht im Versteck rummüffelten.

Von Raffi. Ne kleine Story
Ne kleine Story
Als ich nach einem harten Training immer noch voll aufgeheizt war wollte ich mich im See noch etwas abkühlen. Ich fuhr zum See und da es schon dunkel war und in der nähe gerade keine Leute waren entschied ich mich anstatt meine Badehose anzuziehen wieder meine Trainerhose zu nehmen und das T-Shirt anzulassen. So bin ich dann langsam ins Wasser Reingelaufen so dass meine Kleider immer
nässer wurden. 

Ich bin eine Runde geschwommen zog mir dann das T-Shirt aus und legte mich danach ans Ufer wo mir meine Hose genüsslich an den Beinen klebte. das genoss ich eine weile bis einer an mich heran kommt der auch am Joggen war und mich fragte ob ich mit samt den Kleidern schwimmen war. Ich erschrak aber dann sagte ich, da ich ihn ja e nicht kannte, ja und als ausrede: habe meine Badehose vergessen. Er sagte  nur: cool soll ich auch kommen. Ich sagte zu: lass uns zusammen gehen. so liefen wir wieder ins kühle Wasser wobei seine Hose mir einen herrlichen Anblick war wie sie immer nässer wurde. Er hat sogar Schuhe und Shirt angelassen.

Wir drehten eine Runde im Wasser und dann versuchte ich ihn ein bisschen zu foppen so das ich auch seine nasse Kleider noch berühren konnte. Wir rammelten um Wasser und hatten viel spaß. Es artete sogar ein bisschen in einem wilden gerammel aus. Doch wir hatten nassen spaß. Danach legten wir uns nebeneinander and das Ufer und als wir uns so nass wie wir waren ansahen  fingen wir beide an zu lachen. Es war ein schöner Anblick wie beide mit nassen Klamotten am See saßen. Wir haben uns auf ein andermal verabredet und er joggte mit seinen triefenden Klamotten davon.

Gruß Raffi

Äs Schwitzerdütsches Gschichli
Bin letzschti mit äm velo dur dä Wald wos grägnet hät, bin im Chäferberg Zerscht mit dä schuä is seeli gstandä dän bim witerfahre immer chli meh. Bim nächste Brunne bini zuäfellig chli nass worde bim trinke ou ja was i agha han!

Eini vo minä favoritä glänzigä graue Trainerhose, äs blaus Adidas oberteil und äs daunä Jacke schile drüber. Also zwei geili Stöff und dä blau Trainer isch au no cool. Vom rägä häts natürli allä dräck uä gsprützt woni dur all mögliche Pfüzä gfare bin nachem Brunä isch no äs Bächli cho det bini au no dri gstande det isch s Wasser scho chli tüfer gsi bis fast at chnü doch scho bald isch alles wider dräckig: Gsi und ich bin bimänä brunä grad mit dä Trainerhose je eis bei inäknündlät, s schile chli Abgwäschä und wider uf d fahrt gangä.

Dänn bini fast chli quer in wald, iä und bimänä Plätzli häts mi dän fast putzs so geil isches gsi. Ich hami nüm chönä halte und has velo und dä Rucksack liggä la und bin an bach abe. Sicherheitscheck isch niämert umä hani mi hiknündlät und mich vornä abe mit samt äm Schile und Trainerjacke is Wasser glägä. das isch voll s super Gfül gsi. nochli chalt aber super Sach. Dann wider dur dä dräck hei und ab i di voll Badwannä go liggä. S Wasser isch zwar grad brun worde aber mit Turschuä, Trainerhose und Trainerhacke plus schile grad alles under Wasser pracht. Wänns dän wider Laub adä Bäum hät wirds dän wider chli undurchsichtiger und dänn isches au wider geil dur di tüfä Strücher z laufe so das di nasse Blätter dini Hosä nass mached.

Das hani im glichä Wald au scho gmacht bis i so im Dickicht gsi bin, das mi garniämert me gse hät det bini so nass und spitz worde dasi mer grad eis, abägholt han und frisch frölich in Wald usä han chönä sprütze das isch vol dä Plausch.

So jetzt seit Ihr dran come, on ewas fällt Euch schon ein mus ja nicht o lang sein aber im Detail ist halt cooler:

Euer
Waterfreak


Von Marc
Mit dem Postboote durch den Regen

Es war an einem Samstag. Ich hatte noch tief geschlafen, als es an der Tür läutete. Ich öffnete schlaftrunken die Tür. Vor mir stand der Postbote. Nicht der reguläre, den ich kannte, sondern einer, den ich noch nie gesehen hatte. Jetzt erst hatte ich bemerkt, dass es wohl heftig regnete, denn er war ziemlich durchnässt. Dennoch hatte er ein Lächeln auf den Lippen, was mir sehr gut gefiel. Er wirkte so sympathisch und wir kamen sofort ins Gespräch. Ich fragte ihn, ob es ihn nicht störte, dass er bei diesem Wetter mit dem Rad unterwegs sein muss. Er entgegnete nur, dass er extra seine regensicheren Klamotten daheim gelassen hat, weil ihn der Regen überhaupt nicht stört. Das war für mich ein Signal und ich fragte ihn spontan, wie lang er noch unterwegs sei. Ich würde auch gern bei Regen unterwegs sein. Wenn er nichts dagegen hätte, würde ich ihn gern mit dem Fahrrad auf seiner Tour begleiten. Und so begann ein Tag voller Überraschungen.

Ich zog mir meine Baggy und ein leichtes Shirt an. Meine Turnschuhe waren von meinem letzten Ausflug noch nicht ganz getrocknet, auf Helm und Handschuhe habe ich allerdings nicht verzichtet. So fuhren wir los und es dauerte nicht lange und auch bei meinen Klamotten waren die Spuren der Nässe deutlich sichtbar. Mittlerweile hatten wir alle Briefe zugestellt und überlegten, wie wir den Tag auch weiterhin gemeinsam verbringen könnten.

Der Regen wurde etwas intensiver. Mein Postbote war oben herum schon so durchnässt, dass ich seinen wunderschön trainierten Körper erkennen konnte. Er muss wohl mindestens drei Mal pro Woche ins Fitnessstudio laufen. Plötzlich stürzte er mit seinem Rad bei der Fahrt durch eine steile Kurve und segelte kopfüber in eine große Pfütze. Gott sei dank hat er sich dabei nicht verletzt. Lediglich sein Körper und seine Klamotten waren von oben bis unten mit Schlammspritzern bedeckt. Ich wollte gerade anfangen zu lachen, als es mich schon selbst erwischt hat und ich ebenso in der Pfütze landete.

Jetzt hatten wir erst recht Lust, unserem Hobby freien Lauf zu lassen. Mit großer Freude fuhren wir durch alle nur möglichen Pfützen, um so richtig nass zu werden. Wir begannen auch, Stehversuche inmitten der größten Pfützen zu machen und wetteiferten, wer das wohl am längsten kann. Bis der Zeitpunkt kam und wir das Gleichgewicht verloren haben. Dann mussten wir einen Fuß auf den Boden setzen. Die Pfützen waren so tief, dass der Fuß bis zum Knöchel im Wasser steckte. Diesen Wettstreit haben wir mehrmals wiederholt und hatten wahnsinnig Spaß dabei, weil mal der eine und mal der andere verloren hat.

Leider hatte der Regen nachgelassen. Doch so wie wir jetzt aussahen, konnten wir nicht nach Hause fahren. Also suchten wir nach einer Möglichkeit, uns den Dreck abzuwaschen. In der freien Natur sah es nicht so aus, als ob wir eine Gelegenheit bekommen. Wir beschlossen, dann doch zurück zu fahren. Auf dem Rückweg kamen wir an einem Haus vorbei, an dem das Ablaufrohr der Dachrinnen defekt war und das Wasser aus einem Loch kräftig sprudelte. Sofort sind wir von unseren Rädern gesprungen und haben uns mit dem Wasserstrahl gegenseitig bespritzt. Sauber sind wir dadurch nicht geworden, aber jetzt erst so richtig nass. Welch ein tolles Gefühl!...

Wir wurden bei unseren Spielchen beobachtet und dadurch sind wir weiter gefahren. Ich schlug vor, dass wir uns bei mir zu Hause richtig duschen und „mein“ Postbote war sofort einverstanden. Es machte wenig Sinn, sich die Klamotten auszuziehen und so stiegen wir gemeinsam mit den Klamotten unter die Dusche. Anschließend bekam der Postbote von mir trockene Klamotten, da er nahezu die gleiche Statur hatte und wir verabredeten uns noch oft zu ähnlichen gemeinsamen Touren.

Euer Marc


Ein Tag im Fitnessstudio

Seit einiger Zeit trainiere ich regelmäßig im Fitnessstudio, um bei meinen Aktivitäten auf dem Skateboard eine gute Figur abzugeben. Besonders in der warmen Jahreszeit, wenn man nicht so viele Klamotten trägt, finde ich es geil, wenn paar gut definierte Muskeln zu sehen sind. Also verbringe ich drei Mal pro Woche jeweils circa neunzig Minuten in der Fitness-Company meiner Wahl. Leider trainiere ich seit einiger Zeit für mich allein, weil mein Kumpel tagsüber keine Zeit findet und ich sehr oft in den Abendstunden arbeite.

So war es auch am letzten Dienstag. Ich hatte bereits die erste Runde hinter mir, als da ein Typ das Studio betrat, der meine Blicke auf sich zog. Nicht nur, weil er ein Board unter dem Arm trug, sondern auch, weil er ein total süßes Lächeln auf den Lippen hatte. Er war zum ersten Mal hier und erkundigte sich am Empfang nach den üblichen Dingen. Ich nutze die Gelegenheit und ging grad mal zu meinem Spind, um mir Getränkenachschub zu holen. „Hey Marc, willst du Tim denn gleich mal den Umkleidebereich zeigen?“ rief Daniel, der Chef des Hauses. Wahrscheinlich hat Daniel meine Blicke verfolgt, die ich auf Tim geworfen habe. „Klar doch“ erwiderte ich. Ich begrüßte Tim, stellte mich kurz vor und sagte locker: „Na dann komm mal mit!“ Zum Glück waren in der Reihe, in der ich meinen Spind hatte, noch paar andere frei, so dass Tim gleich anfangen konnte, seine Sachen wegzuschließen. Schon kamen wir ins Plaudern. Er war nicht zum ersten Mal in einem Studio. Er war so trainiert, dass ich noch einiges tun musste, um nur annähernd so auszusehen. Aber er wohnt erst seit kurzem in unserer Stadt und hat sich gleich für dieses Fitnessstudio entschieden. Bekleidet mit seiner Bermuda von Nike und einem farblich passenden ärmellosem Shirt machten wir uns wieder auf in den Trainingsraum. Er schloss sich meinem Trainingsplan an und absolvierte nach mir die gleichen Einheiten. Er machte das mit einer Leichtigkeit, so als ob es ihn überhaupt nicht anstrengt. Nach weiteren zwei Sätzen hatte ich kaum noch Kraft und schaute Tim bei seinen weiteren Übungen zu. Am Latzug hob sich durch die Streckung sein Shirt und ich konnte so seinen „Fast-Waschbrettbauch“ sehen. Bisher habe ich geglaubt, so etwas gibt es nur in der Werbung und nur mit einigen optischen Tricks, doch jetzt sah ich so einen Typen vor mir. Er hatte noch lang nicht genug und ging in den Freihantelbereich. Er hatte so einen Charme und das animierte mich, noch einmal paar Gewichte zu stemmen. Es war für mich total komisch, wie mich seine Anwesenheit zu persönlichen Bestleistungen brachte. Noch nie zuvor hatte ich das geschafft, was jetzt wie ein Kinderspiel war.

Es war Mittagszeit und das wirkte sich auch auf die Frequenz im Studio aus. Außer uns waren kaum noch Aktive zu sehen. Auch wir haben beschlossen, das Training zu beenden. Zurück im Umkleideraum wollte Tim unter die Dusche springen. Ich fragte ihn vorsichtig, ob er nicht Lust hätte, mit mir den Wellnessbereich zu erkunden. Diese Frage hat ihn völlig überrascht, doch er war sofort dabei.  Gesagt – getan! Wir ließen unsere Sportklamotten an und Tim folgte mir in den Wetbereich. Damit hatte er wohl nicht gerechnet, aber die Tür ging auf und wir standen vor einem fünfundzwanzig Grad Celsius langen und zehn Meter breiten Schwimmbecken. „Na, hast du Lust, ne Runde zu schwimmen?“ fragte ich ihn. „Hätte ich schon, habe aber keine Badekleidung dabei“ erwiderte er mit einem verschmitzten Lächeln. Kurz darauf zog er seine Schuhe und sein Shirt aus, setzte sich auf den Beckenrand und tauchte unter. Als er wieder auftauchte, fragte er vollkommen Happy: „Wo bleibst du denn? Das Wasser ist dir wohl zu nass?“ und begann mich nass zu spritzen. Natürlich ließ ich mich nicht lange betteln, schlüpfte auch aus meinen Schuhen und sprang vom Beckenrand über ihn drüber. Damit hatte wohl Tim auch nicht gerechnet, dass ich so hemmungslos mit meinen Trainingsklamotten (Shirt und Short) ins Wasser springe. Wir schwammen so einige Runden durch das Becken und weil wir allein waren, neckten wir uns gegenseitig. Jeder versuchte, dem anderen die Hose im Wasser runter zu ziehen. Nach einiger Zeit hatten wir genug und machten uns auf den Weg unter die Dusche.

Jetzt erst viel mir ein, dass ich heute mal keine Wechselsachen dabei hatte, weil ich mit dem Bike unterwegs war. Erschrocken sah ich Tim an und er beruhigte mich wieder, denn auch er hatte keine trockene Unterhose dabei. Wie sollten wir das Studio verlassen, ohne aufzufallen? Das war uns ein wenig unangenehm, denn wir wussten nicht, ob man unser Verhalten hier toleriert und wir weiterhin Zugang zum Studio bekommen. Also blieb uns nichts weiter übrig, als die Klamotten notdürftig trocken zu fönen. Habt ihr das schon mal probiert, mit einem sechshundert Watt Fön die Short zu trocknen? Es hat nicht lange gedauert und wir haben es aufgegeben. Mittlerweile war es uns ziemlich gleichgültig, was die anderen von uns denken. Am Ausgang meinte Daniel zu uns: „Ihr habt aber heute ganz schön geschwitzt!?“ Wie hatten wir das zu verstehen? Hat er etwas mitbekommen? Also wir stehen zu unserem Hobby und freuen uns schon auf ein weiteres Mal! Kennt ihr auch ein Studio mit Swimmingpool, dann duscht euch und die verschwitzten Klamotten bitte aus hygienischen Gründen vor dem Bad!

Marc und Tim


Der Waldweg
Vor kurzem war ich nur mit einem Baumwoll-Trainingsanzug auf der bloßen Haut (da fühlt man sich frei und ungezwungen) im Wald joggen. Auf einem schlammigen Waldweg bin ich dann ausgerutscht und saß im Schlamm. Die Klamotten waren voll eingesaut und der Schlamm glänzte nass auf dem Stoff.

Im Auto habe ich mich dann umgezogen. Zu Hause in der Badewanne habe ich die verschlammten Klamotten noch mal angezogen und alles abgespült. Der klatschnasse Stoff auf der Haut war ein irres Gefühl. Das versuche ich bestimmt noch mal, dann ziehe ich aber noch eine Trainingshose drüber, denn die äußere ist ja gleich total eingeschlammt.

War wahrscheinlich das letzte mal draußen in diesem Jahr und echt stark!
Anonym


Die nasse Fubu-Baggy oder:
Hab´ meine Fubu Glanz Baggy geflutet.

War am See um Wildtiere zu fotografieren. Das Wetter war voll geil (Warm, Sonne) und das Mitte Oktober.

Hab meine Hand ins Wasser gehalten, war gar nicht kalt! War nix los am See. Eigentlich Wetter zum nass werden und die richtige Hose hatte ich auch an. Meine Lieblingshose eine  Fubu Glanzbaggy .

Nur was sag ich wenn einer kommt und sieht das ich im Wasser stehe und nass bin? Hab mir überlegt mein Schlüsselbund ist auf dem Steg ins Wasser gefallen und ich wollte Ihn wiederholen.
Gute Idee!

Ab zum Wasser und vorsichtig einen Fuß reingesetzt. War echt cool, jetzt gab es kein zurück, die Baggy muss jetzt dran glauben und wird langsam und rattescharf geflutet. Jungs das war ein Gefühl! Das Wasser war kristallklar. Der Wasserrand stieg immer höher und die Hose wird langsam immer nasser. Wenige Zentimeter und dann, kam eine Welle, jetzt war’s passiert, da braucht ich nicht mehr zu überlegen ob ich wirklich weitergehe. Die Hose war fast bis zur Tasche nass, die tiefen Arschtaschen waren sowieso schon geflutet, jetzt egal bis zum Gürtel muss kommen noch´n schritt und jetzt war’s geschafft! Hose nass alles cool. War so stark bin noch etwas im Wasser gelaufen dann bin ich wieder raus und hab mir die nasse Baggy angekuckt, Vorher hellblau glänzend jetzt dunkelblau nass glänzend. Bin noch etwas am See geblieben und die Hose ist fast von allein getrocknet, als ich zuhause war war´s nur noch klamm. War wahrscheinlich das letzte mal draußen in diesem Jahr und echt stark!
Anonym


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