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Oft übersehnen wir, die
Gefahren, welche beim
Baden lauern.
Nicht häufig sind es ehr kleine aber dafür gemeine Wesen, die jeden
auflauern
der sich in ihrer Nähe traut. Kleine Tierchen, die auf dem ersten Blick
harmlos
aussehen, können jeden das Frühjahr oder
den
Sommer vermiesen.
Wo
bekommt man Zecken?
Zecken
leben
vor
allem
an
Waldrändern,
in
Waldlichtungen
und
an
waldigen
Ufersäumen.
Zecken
lassen
sich
nicht,
wie
früher
viele
glaubten,
von
Bäumen
fallen,
sondern
sie
hocken
an
der
Spitze von Gräsern oder
Kräutern in einer
Höhe von 20 cm, 30 cm bis 70 cm. Streift
der Skater, auf der Suche nach schlammigen Stellen, mit der Hose oder
mit den Beinen
daran vorbei, klammern sich Zecken an einem fest und suchen sich einen
passenden Ort, um sich festzubeißen.
Ein
Monster? Nein! Nur der Saug und Stechapparat der Zecke
Zecken
vertragen
keine allzu große Trockenheit.
Besonders zahlreich
sind sie also, wenn es am Vortag geregnet
hat und nun heiß wird.
Fortpflanzung
In ihrem Sexualleben haben Blutegel zwittrige Eigenschaften, dass heißt
sie sind in ihrer ersten Lebensphase Männchen und werden erst in einer
späteren
Lebensphase zu einem Weibchen. Die weiblichen Blutegel legen nach
ihrer
Begattung in Röhren im feuchten Schlamm bis zu 30 Eier ab, aus denen
dann
wieder neue Blutegel schlüpfen.
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Zecken
richtig
entfernen
Zecken
richten
sich
bei
der
Auswahl
der
Bissstelle
nach
Wärme,
Feuchtigkeit,
Geruch
und
Helligkeit.
Praktisch
heißt
das,
sie
können
sich
überall
festbeißen.
Am
besten
ist
es,
sich
von
jemandem anderen den
Rücken oder
die Kopfhaut untersuchen zu lassen. Ansonsten sollte man sich nicht
schämen,
vor dem Spiegel Verrenkungen zu machen. Hat man eine Zecke entdeckt,
die sich
bereits festgebissen hat, so sollte man sie unverzüglich entfernen. Sie
vorher
mit Öl oder Kleber abzutöten ist out. Hierdurch entsteht hohe
Infektionsgefahr.
Der Zecke wird es schlecht und erbricht, ihren Mageninhalt in der
Wunde.
Am
besten ist es, die Zecke an der Basis mit den Fingernägeln oder noch
besser mit
einer Pinzette zu packen und herauszuziehen. Dabei sollte man
versuchen, nicht die
ganzen Innereien der Zecke in die Wunde zu quetschen, sondern den Leib
der
Zecke möglich unbeschädigt zu lassen. Oft verbleiben beim Entfernen der
Zecke
Teile ihrer Mundwerkzeuge in der Haut, dann ist es ratsam einen Arzt
aufzusuchen.
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| Es gibt
drei
Entwicklungsstadien bei der Zecke |
Larvenstadium
ca. 0.5 mm |
Nymphe
ca. 1.5 mm |
Männchen
2.5
- 3.5 mm
|
Weibchen
hungrig
3.5
- 4.5 mm
|
Weibchen
vollgesogen
ca.
10 mm
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Hat sich
eine Zecke
festgesetzt, so sollte sie so schnell wie möglich aus der Haut entfernt
werden.
Aber
Vorsicht! Das Tier
nicht zerdrücken! Und auf keinen Fall mit Öl (oder auch
Uhu) ersticken – wie es früher mal empfohlen wurde. Am elegantesten
bekommt man
eine Zecke mit einer sog. Zecken-Zange problemlos raus.
Solche Zangen gibt es in der Apotheke.
Die
richtige Entfernung
einer
Zecke will gelernt sein. Prof. Dr. W. Boeckeler (Uni Kiel) gibt
hierzu
zu bedenken: Die "Zeckenzange", die in Apotheken und auch in manchen
Supermärkten angeboten wird, ist nicht gut geeignet, wenn sie beim
Herausdrehen
der Zecke deren Hinterkörper andrückt.
Und das
ist dann der Fall,
wenn die
Zecke schon gesogen hat. Grund: die Borrelien befinden sich besonders
im Darm
der Zecke und der Druck auf den Hinterleib würde sie wie einen Pumpball
noch
verstärkt von dort in die Stichstelle injizieren.
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Rote Gebierte
sind FSME-Gebiete |
Welche
Krankheiten
übertragen
Zecken?
FSME
(Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) oder Hirnhautentzündung.
Die
FSME
äußert
sich
oft
durch
Kopfschmerzen
oder
Fieber.
Die
Symptome
können
jedoch
sehr
schwach
sein.
Dennoch
ist
es
wichtig,
schnell
einen
Arzt
aufzusuchen.
Ist
die
Krankheit
noch
nicht
weit fortgeschritten, kann man sich auch nach
der
Infektion impfen lassen. Wird sie zu spät diagnostiziert, kann das
bleibende
Schäden, wie Lähmung, zur Folge haben.
Gegen die FSME
kann man sich
impfen
lassen. Es gibt eine kleine Impfung und eine Langzeitimpfung.
Beide
bestehen
aus drei Teilimpfungen, die über einen Zeit- raum von zwei Monaten bzw.
einem Jahr verabreicht werden. Die eine
Impfung hält 1-2 Jahre, die andere
ca. 5
Jahre. Geimpft wird mit abgeschwächten Viren. Die Impfung ist
allerdings nicht
völlig risikofrei.
Borreliose
Die Borreliose ist eine
Bakterien-erkrankung, die sich oft, aber nicht
immer, durch eine kreis- oder ringförmige Rötung um die Bissstelle
ankündigt.
Diese Rötung kann anfangen, ihre Lage zu verändern „Wanderröte“. Die
Borreliose kann durch Antibiotika sehr gut
behandelt werden, kann
aber, wenn sie
nicht
behandelt wird, ebenfalls schwerwiegende Folgen haben.
Sytematik
Zoologisch
gesehen
gehören die
Zecken zu den Milben. Sie unterscheiden
sich von den anderen Milben z.B. durch die Lage der Tracheenöffnungen. Die
Tracheen sind die Atmungsorgane. Bei den Zecken liegen die
Atemöffnungen auf
dem Bauch zwischen dem dritten oder dem vierten Beinpaar
kann durch Antibiotika sehr gut behandelt.
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Gemeine
Stechmücke

Mückenstiche

Anopheles
Mücke

Mückenstiche
|
Stechmücken
schwärmen
im
Sommer
hauptsächlich
in
der
Dämmerung
aus
und
können
den
Aufenthalt
im
Freien
vermiesen.
Vorsicht
bei
chemischen
Abwehrmitteln
Chemische Mittel zum Auftragen
auf die Haut sind zwar meistens wirksam. Doch was den Mücken schadet,
schadet
auch den Menschen. Einige Mückenschutzmittel enthalten zum Beispiel
DEET
oder
DMP. Das sind chemische Stoffe, deren Wirkung auf den Menschen sehr
umstritten
sind. Vor allem bei häufiger Anwendung und bei empfindlicher Haut
können
sie Gesundheitsschäden hervorrufen
von Hautreizungen bis zu Nerven störungen.
Biologische
Alternativen
sind
meinst Unschädlich,
dafür aber meist auch weniger wirksam. Es sind
biologische
Mittel zum Auftragen auf die Haut. Sie beruhen auf der Basis
ätherischer Öle
wie zum Beispiel Zitrone, Zedernholz, Lavendel und Nelken - Gerüche,
die Mücken
nicht mögen. Wieso diese Gerüche die Blutsauger vertreiben, ist noch
nicht
klar. Beta_1
Mückenstiche
kennt jeder. Wer kennt nicht das
hohe Sirren, wenn
sich eine Mücke im
Dunkeln anschleicht. Wohl jeder ist schon einmal von einer Mücke
gestochen
worden. Die Stichstellen jucken meistens sehr stark und sind gerötet.
Meistens
schwellen die Stichstellen auch an. In selteneren Fällen entstehen
sogar
Blasen. In
Ausnahmefällen können nach einigen Monaten an den
Einstichstellen
Knötchen entstehen. Diese Knötchen haben meistens eine braunrote Farbe
und eine
ovale Form. Sie werden auch Histiozytome genannt. Ursache ist die
Verletzung
der Haut. Histiozytome können sich auch aus kleinen Verletzungen durch
Dornen
oder Stachel von Pflanzen entwickeln. Grund ist eine
überschießende
Narbenbildung um die winzige Narbe herum. Aus Histiozytomen können sich
Fibrome
entwickeln.
Der
Juckreiz
kann
behandelt
werden.
Ist
eine
Behandlung
notwendig,
so
können
Antihistamingeele
und
Zinkschüttelmixturen
zur
Anwendung
kommen.
Sie
helfen
besonders
gegen
den
Juckreiz.
In
seltenen
Fällen
kann
eine
milde
Steroidcreme
sinnvoll
sein.
Jede/Jeder
anderer
sollte vermeiden, an Mückenstichen zu
kratzen, dass führt zu stärkerem Juckreiz und Entzündungen.Beta_1
Vorbeugung
gegen
Mücken
Zur Vorbeugung werden häufig
Repellents
empfohlen, die Insektenstiche verhindern sollen.
Sie
können aber
auch
die Haut
reizen. Vitamin-B Tabletten scheinen ebenfalls einen vorbeugenden
Effekt zu
haben. Weitere Möglichkeiten sind das Schlafen unter einem Moskitonetz
und
besondere Vorsicht in der Dämmerung.
Vorsicht Malaria!
Die
letzteren
Maßnahmen sind besonders wichtig bei Reisen in Malariagebiete.Malaria
wird
durch den Stich einer infizierten Anophelesmücke übertragen. Vor Reisen
in
Malariarisikogebiete sollte sich der Wet-Skater sich um die Möglichkeit
einer
Malariaprophylaxe bemühen.
|
Vorsicht
bei Insektengiften!
Viele
Insektenbekämpfungsmittel haben auch schädigende Wirkungen auf den
menschlichen
Organismus. Manche Wirkstoffe können erhebliche Nebenwirkungen mit sich
bringen. Deshalb
sollten unbedingt die Warnhinweise auf den Verpackungen
berücksichtigt
werden.
Sprays sollten nach Möglichkeit nicht benutzt werden. Sie
führen nicht
selten zu Unwohlsein, Übelkeit, Kopfschmerzen und Atembeschwerden.
Außerdem
wirken die Treibgase schädigend auf die Umwelt.
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Bienen
und
Wespenstiche vermeinden
|
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Gegen
Bienen- oder Wespenstiche können die gleichen
Vorsichtsmaßnahmen wie zum Schutz vor Mückenstichen getroffen werden.
Außerdem solltet Ihr nicht barfuß über blühende Wiesen laufen oder über
Wiesen mit Fallobst, denn dort ist die Gefahr besonders groß, auf eine
Biene oder Wespe zu treten. Vorsicht ist auch beim Trinken und Essen im
Freien geboten, denn Bienen
und Wespen werden von Lebensmitteln angezogen und die Gefahr ist groß,
versehentlich eine zu verschlucken.
Insekten
werden
von bunter Kleidung angelockt, daher
soltet Ihr bevorzugt gedeckte Farben tragen. Mit den höheren
Temperaturen tauchen auf
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Rasenflächen und Terrassen
auch vermehrt Wildbienen auf. Es handelt sich dabei in der Regel um die
so genannte Gelbfüßige Sandbiene. Angst müssen Menschen und Haustiere
vor der im Boden nistenden
Wildbienenart nicht haben, art nicht haben, so
die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn.
Die Tiere gelten als
scheu und friedfertig und stechen den Menschen nicht. Die Bienen
fliegen rund
vier Wochen im Jahr. Die Experten weisen darauf
hin, dass alle Bienenarten wegen ihrer großen
Bedeutung für die Natur ganzjährig unter Schutz stehen.
Ihre Nester dürfen nicht zerstört werden.
In den Monaten Mai
bis Juli treten bevorzugt Stichunfälle mit Bienen, von Juli bis
September
Stichunfälle mit Wespen auf. Der Insektengiftallergiker
sollte folgende Verhaltensregeln beachten:
Ruhe bewahren -
Bienen und Wespen greifen nur selten an, wenn sie sich nicht bedroht
fühlen. Nicht nach Bienen oder Wespen schlagen. Bienen und Wespen nicht
anpusten, um sie zu vertreiben - das macht sie
nur
aggressiv.
Blühende Bäume und Blumen, überreifes Fallobst, offene Müllbehälter
meiden. Haarsprays und Parfums, übermäßig riechende andere
Zubereitungen wie
Sonnenschutzmittel oder Shampoos nicht verwenden. Schlafräume von
Bienen und Wespen frei halten. Abfallbehälter im Haus verschlossen
halten. Nicht barfuss gehen, vor allem nicht in blühenden Wiesen
Weite Kleider, schwarze Stoffe und farbige Blumenmuster meiden.
Geeignet sind
weiße, grüne oder hellbraune Stoffe. Nicht im Freien essen.
Süßigkeiten, Marmelade und Fleisch nicht offen
liegen
lassen Getränke, vor allem süße Limonaden, nicht aus Dosen oder
undurchsichtigen Flaschen trinken. Zumindest die Öffnung abdecken oder
einen
dünnen (Trinkhalm verwenden.
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Bienen
und Wespenstiche
Bienen
und Wespen sind
eigentlich keine "Blutsauger", wie die Mücken.
Sie
stechen nur dann, wenn sie in Panik geraten, also wenn man z.B.
nach ihnen schlägt. Darum sollte man möglichst ruhig bleiben, wenn sich
eine Biene oder Wespe nähert.
Stiche von Bienen oder Wespen sind im Prinzip ebenfalls harmlos, aber
wesentlich unangenehmer als Stiche von Mücken. Die Stelle schwillt
stärker an, schmerzt, wird rot, fühlt sich heiß an und juckt. Für einen erwachsenen Menschen können
mehrere hundert Stiche tödlich
sein. Bei einer stark ausgeprägten Allergie auf das Gift von Bienen
oder Wespen kann schon ein einziger Stich lebensbedrohlich werden, wenn
man nicht rechtzeitig etwas unternimmt.B
Was kann man
gegen
das Anschwellen tun und wie lässt sich der Juckreiz verhindern?
Wenn Ihr doch einmal
gestochen wurdet, könnt Ihr zur Verhinderung des Anschwellens und zur Linderung
des Juckreizes die Stelle sofort mit Eiswürfeln oder kalten
Essigwasser-Umschlägen
kühlen.
Ein
einfaches
Hausmittel
ist
Teebaumöl.
Tupft
man
es
auf
die
entsprechende
Stelle,
so
bleibt
der
Juckreiz
aus.
Auch
eine
aufgeschnittene
Zwiebel
kann
dies
bewirken.
In
der
Apotheke
bekommt
man
verschiedene
Salben
oder
Gels,
die
den
Juckreiz
stillen.
Bei
entzündeten
Insektenstichen
hilft
Arnika,
denn
sie
hat
eine
antiphlogistische
(entzündungshemmende)
Wirkung.
Man
kann
Umschläge
machen
oder eine Salbe, die Arnika enthält, auftragen.
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|
Eerste
Hilfe bei Bienen.- und Wespenstich
Hier
könnt Ihr die gleichen Sofortmaßnahmen, wie bei Mückenstichen,
ergreifen, um das Anschwellen und den Juckreiz gering zu halten.Beta_1
Wenn
der Stachel noch in der Haut steckt, solltet Ihr diesen vorsichtig
mit einer Pinzette entfernen. Achtet darauf, dass Ihr den
daranhängenden Giftapparat nicht zerstört, damit nicht noch mehr Gift
in die Haut gelangt. Anschließend solltet Ihr die Einstichstelle
desinfizieren.
Ihr
solltet
schnellstens einen Arzt aufsuchen, wenn Ihr im Bereich der Augen, in
den Hals oder im Mundraum gestochen werdet. Bei einem Stich im Mund
oder in den Hals kann es passieren, dass man durch Anschwellen der
Zunge oder der Mundschleimhaut nicht mehr genug Luft bekommt. Als
Erste-Hilfe-Maßnahmen empfehlen sich kalte Umschläge um den Hals und
das Lutschen von Eiswürfeln. Richtig gefährlich wird ein Stich, wenn
man auf das Gift der Wespe oder Biene stark allergisch reagiert. In
extremen Fällen kann sogar eine Allergie gegen Mücken- oder
Bremsenstiche vorliegen. Eine solche Allergie kann zu einem
allergischen Schock (anaphylaktischen Schock) führen. Dieser muß sofort
von einem Arzt behandelt werden, da er schlimmstenfalls zum Tod führen
kann.
Die
Anzeichen für
einen Allergieschock sind
eine sofortige starke
Schwellung an der Stichstelle, Schwäche- und Schwindelgefühl,
Hitzewallungen, Brennen und Jucken an Händen und Füßen, Atemnot,
Übelkeit oder Schluckbeschwerden. Tritt eins dieser Symptome auf,
solltet Ihr einen Arzt aufsuchen.
Den
meisten Menschen ist nicht bekannt, ob sie allergisch auf Stiche
reagieren, denn eine Allergie kann sich auch erst im Laufe der Jahre
entwickeln. Ist jedoch bekannt, dass man eine solche Allergie hat, so
sollte man stets Medikamente bei sich tragen, so dass man im Notfall
schnell handeln kann. Solche Medikamente enthalten Antihistaminika,
Cortikosteroide und Adrenalin. Sticht
eine
Biene
oder
Wespe
(Hornisse
oder
Hummel
ebenso)
ist
dies
eine
Verteidigungsreaktion
des
Insekts
auf
mögliche
Angreifer.
Erster
Tipp: Damit es erst gar nicht
zu
einem Bienenstich oder Wespenstich
kommt, provoziert nicht die Insekten, indem Ihr wild umher fuchtelt
oder gar nach ihnen schlagen.
Zweiter
Tipp: Deckt süße Speisen und
Getränke im Freien ab, wenn Ihr diese
gerade nicht konsumiert. Achtet beim Essen oder Trinken darauf, dass
keine Wespe oder Biene in den Mundraum gelangt. Sticht das Insekt im
inneren Halsbereich zu, schwillt
die Stelle so stark an, dass die Luftröhre verengt und somit
Erstickung droht. In so einem Fall ist unverzüglich der Notarzt zu
rufen. Währenddessen die
Halspartie kühlen!..
|
|
Dritter
Tipp:) Steckt der Giftstachel
noch in
der Haut, muss dieser mit
einer Pinzette o.ä. entfernt werden. Nicht an der Giftblase, sondern am
Stachel anpacken!
Vierter
Tipp: Kühlen des Bienenstichs,
bzw.
Wespenstichs, mit kaltem Wasser
oder Eis. Das Kühlwasser / -eis in geeigneten Behälter geben und
betroffene Stelle darin kühlen oder Tuch oder Verband tränken und um
den Bienenstich oder Wespenstich wickeln.
Fünter
Tipp: Stiche auf der Haut
lindert man
mit Quarkumschläge.
Hierzu trägt Ihr 1-2 EL Speisequark auf die Stichstelle auf.
Umwickelt die Quarkmasse mit einer Frischhaltefolie bestmöglich (z.B.
am Arm wird der Arm mit umwickelt, am Bauch der Bauch mit Rücken, am
Bein das Bein usw.). Darüber wird mindestens eine Lage Verbandsmull
oder normaler Verband zur Fixierung gewickelt. Der Quark kühlt die
Stichstelle und zieht das Gift aus der Haut. Zudem kann man den
Juckreiz durch das allseits beliebte Kratzen nicht verschlimmern, da
die Stelle bedeckt ist.
Direkte
Stichreaktion
Das
Stichgift von
Bienen und Wespen
verursacht starke Schmerzen
sowie eine mitunter massive Schwellung, die erst nach einigen Tagen
nachlässt. Der Schmerz kann bis zu fünf oder sechs Tage anhalten, am
zweiten
oder dritten Tag kann die Reaktion am stärksten sein. Die Wirkung ist
jedoch abhängig von der Einstichstelle und der Menge des Giftes, so
dass die Reaktion sehr unterschiedlich ausfallen kann.
|

Biene

Wespe

Hornisse
|
Das
Gift
von
Bienen
und Wespen, aber
auch von Hornissen,
ist selbst bei
einer größeren Anzahl von Stichen normalerweise nicht lebensgefährlich.
Bei Allergikern dagegen kann bereits ein einziger Stich zu
lebensbedrohlichen Reaktionen führen.
Allergische Reaktion
Wenn
der Betroffene durch früher
erfolgte Stiche sensibilisiert ist, kann bereits ein einzelner Stich zu
einer allergischen
(genauer: anaphylaktischen
Reaktion
führen.
Quaddeln
Die Bandbreite reicht
von einer lokal
begrenzten Hautreaktion (Rötung, Schwellung, Quaddeln) über leichte
Allgemeinreaktionen (Übelkeit, Kopf- schmerzen, großflächige
Hautreaktionen) und Atemnot bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen
Schock. Eine anaphylaktische
Reaktion kann
unter Umständen sehr rasch auftreten.
Erste
Hilfe bei Stichen - Sofortmaßnahmen
Mit
einem Giftaussauger (z.T. auch
Saugstempel genannt) das Insektengift direktnach dem Stich aussaugen. Ist
dieser nicht vorhanden, hilft auch ein Würfelzucker, den man auf
die Wunde drückt, da
|
| durch
die Kapillarwirkung und
Lösungsfähigkeit des Zuckers in einer wässrigen Flüssigkeit etwas Gift
aus der Wunde gesaugt wird. Danach kühlen (am besten mit Eis oder einem
kalten Umschlag) und es stellt sich in der Regel keine Schwellung ein. Nur
bei einem Bienenstich ( Honigbiene) bleibt
der
|


|
Stachel, da er Widerhaken hat, stecken.
Zugleich wird auch die
Giftblase aus dem Hinterleib der Biene gerissen. Deshalb ist es
sinnvoll, den Stachel mitsamt der Giftblase so schnell wie möglich
(innerhalb weniger Sekunden) zu entfernen. Ansonsten pumpt ein
zusätzlicher Muskel den gesamtenGiftblaseninhalt in die Stichwunde. Es
bleibt also kaum Zeit, nach einer Pinzette oder anderem Hilfsmittel zu
suchen. Am besten kratzt man beherzt mehrfach mit den Fingernägeln über
die Stichstelle, auch ungesehen am Hals oder am Kopf. Hierdurch wird
die eindringende Giftmenge und damit auch die Folgen, wie Schwellung
und Schmerz deutlich reduziert.
Erst
danach hat man
genügend Zeit - wo
man es sonst nicht sieht, auch mit einem Spiegel - die Stichstelle
genauer zu inspizieren. Meist wird dann der herausgekratzte Stachel mit
der Giftblase am Finger entdeckt. Diese Methode hat sich in der
imkerlichen Praxis als sehr vorteilhaft bewährt.Selbstverständlich
sollte man nicht so stark kratzen, dass es blutet.
Schwellungen
kühlen (Eis, kalte
Umschläge)
Gegen
Schmerz und Juckreiz kann man
die Einstichstelle mit einem Antihistaminikum-Gel betupfen.
Verschiedene Hausmittel (Ammoniaklösung, Zwiebel- oder Zitronensaft, angefeuchteter
Würfelzucker) sind wissenschaftlich nicht anerkannt, aber
möglicherweise einen Versuch
wert. Honig, vorzugsweise fester, kann das
Gift teilweise entziehen.
Bei
Stichen
in
den
Mund
bzw.
im
Rachenraum
(etwa
beim
„Mittrinken“
einer
Wespe)
besteht
die
Gefahr,
dass
durch
die
Schwellung
die
Atemwege
verlegt
werden.
Sofort
großzügig
kühlen
(kalte
Umschläge,
Eiswürfel lutschen)
und den
Rettungsdienst verständigen! Treten Schluckbeschwerden auf, sollte
allerdings
kein Eis mehr gelutscht werden, damit kein Eis oder Schmelzwasser in
die
Atemwege gelangt.
Eine anaphylaktische Reaktion kann
unter
Umständen
sehr rasch
auftreten, so dass man im Zweifelsfall rasch den Rettungsdienst rufen
sollte.
Menschen, bei denen eine allergische Schockreaktion, die
lebensbedrohlich ist,
bekannt ist, wird gegebenenfalls eine Fertigspritze mit Adrenalin
verschrieben,
die Ihr bei Euch führen sollten, um im Bedarfsfall die Schockreaktion
abmildern
zu können.
|
Sind Hornissenstiche gefährlicher als
Wespenstiche?
Hornissen
sind
friedliche
Tiere
und
verteidigen
sich
nur,
wenn
sie
selbst
oder
ihr
Nest
angegriffen
wird.
Außerhalb
des
Nestbereiches
sind
Hornissen
eher
scheu
und
ergreifen
lieber
die Flucht, als das sie
angreifen. Für
einen gesunden Menschen stellt ein Hornissenstich keine
besondere
Gefahr dar. Hornissengift ist nicht toxischer als
Bienen- oder Wespengift!
Der Satz,
"Drei Stiche töten einen Menschen, sieben ein Pferd, zehn einen
Ochsen",
gehört
in den Bereich der Sage.
Eher kann ein einziger Pferdebiss sieben Hornissen töten.
Um
einen gesunden Menschen lebensgefährlich zu verletzen,
sind etwa 10
Hornissenstiche pro Kilogramm Körpergewicht erforderlich. Umgerechnet
wären
also bei einer 80 kg schweren Person, (mal 10 Stiche), 800
Hornissenstiche
nötig um ihn lebensgefährlich zu verletzen. So viele Tiere befinden
sich auf
einmal, selbst im Entwicklungshöhepunkt, in keinem Hornissennest.
Unterschied zwischen Bienen-
und Wespenstich:
Der Stechapparat der Biene ist für den Einsatz gegen Wirbeltiere
perfektioniert.
Der Stechapparat der Wespen- und Hornissen dagegen für die
Insektenjagd. Nach einem Bienenstich bleibt der Stachel in der
Haut von
Wirbeltieren stecken und die Biene stirbt. Wespen und Hornissen
hingegen,
können ihren Stachel nach einem Stich wieder herausziehen, dafür aber
mehrmals
stechen.
Diese Ursache erklärt natürlich, warum nach einem Bienenstich eine
höhere Dosis
Gift in die Einstichstelle injiziert wird, als bei einem Wespen- oder
Hornissenstich. Die Giftmenge wird bei der Honigbiene mit etwa 0,1mg
pro Stich
angegeben. Bei einem Wespen- und Hornissenstich wird etwa nur 1/10 der
Giftmenge injiziert also etwa 0,01mg.
Die Hummeln (Bombus) sind eine zu den Bienen gehörende Gattung sozial
lebender
Insekten. Die über einen Wehrstachel verfügenden Hautflügler
(Hymenoptera)
gehören zu den Stechimmen, auch Wehrimmen genannt.
Ein Hummelvolk besteht je nach Hummelart aus etwa 50 bis 600 Tieren und
einer
Königin. Die Mehrzahl der Tiere sind Arbeiterinnen, daneben hat das
Volk auch Drohnen
(Männchen) und Jungköniginnen. Ein Volk überlebt in Europa nur einen
Sommer und
geht am Jahresende zugrunde (siehe Fortpflanzung und Nestbau).
Drohnen und Arbeiterinnen leben etwa drei bis vier Wochen,
die Königin
wird bis
zu einem Jahr alt und verbringt von dieser Zeit bis zu 8 Monate im
Winterschlaf. Die Hummel ist sehr früh im Jahr unterwegs und sie
erzeugt die
zum Fliegen notwendige Körpertemperatur durch Vibrationen der
Brustmuskulatur.
So kann die Königin bei Temperaturen ab 2 °C fliegen und
Arbeiterinnen ab
6 °C. Eine Honigbiene zum Vergleich braucht eine Mindesttemperatur
von
10 °C. Während der Nahrungsaufnahme können Hummeln ihre
Körpertemperatur
konstanthalten.
|

Die gemeine
Stechfliege
|
Die
Stechfliege
Stechfliegen
gehen
beim
Stechen
rabiat
zu
Werke.
Ihre
großen Mundwerkzeuge sind mit Widerhaken versehen, welche die Haut
regelrecht aufraspeln. Der Stich von der Bremse oder Stechfliege ist
schmerzhaft! Der Stich von der Bremse, Wadenstecher oder auch
Stechfliege führt
meist zu größeren, sehr schmerzhaften Beulen. Da die Stechfliegen gern
auf Müll
und Fäkalien landen, können sie Keime und Bakterien übertragen, weshalb
sich
die Wunden auch häufig entzünden. Stechfliegen sind vor allem im warmen
Spätsommer in der Nähe von Gewässern, Pferden und Kühen unterwegs und
fliegen
oft mehrere, unerbittliche Attacken, wenn man ihnen nicht zuvorkommt
und
zuschlägt. Oft verderben sie einen die besten Schlammstellen da sie in
ganzen Schwärmen
auf einen zu kommen.
|
Vorbeugung und Maßnahmen!
An
Gewässern,
an
Schlammstellen
oder
an
Bächen
immer
lange
Kleidung
tragen!
Bremsen
stechen
vornehmlich
in
die
Beine,
aber
auch
am
Hals
oder
die
Schultern.
Bei
Bedarf
ein
herkömmliches
Insektenschutzmittel auftragen. Oder die
Stechfliege
mit der Hand erschlagen. Stechfliegen sind zum Glück nicht von der
schnellen
Truppe und können daher gut erledigt werden.
|
Der Blutegel
Der
Blutegel
ist
ein
Ektoparasit,
der
sich
von
menschlichem
oder
tierischem
Blut
ernährt.
|


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Morphologie
Blutegel sind
abgeflachte, geringelte
Würmer von fünf Millimeter bis 46 Zentimeter Länge und sowohl am
Vorder- als auch am Hinterende mit je einer Saugscheibe ausgestattet.
Der Körper besteht im typischen Fall aus 33 Segmenten; die Zahl
der
äußeren Ringe, die nicht den inneren Segmenten entsprechen, variiert je
nach Art. Jeder Ring trägt etwa fünf oder sechs warzenartige Vorsprünge
oder Papillen, die als Sinnesorgane dienen. Am Vorderende des Wurmes
sitzen mehrere Augen.
Bei manchen Blutegeln enthält der am Vorderende liegende Mund drei
bezahnte Platten, mit denen das Tier die Haut seiner Beute
durchschneidet.
Nur mit
langen Hosen
ins
schlammige Wasser gehen - Denn hier lauern Blutegel!
Ernährung
Am Kopf und am Hinterende des Blutgels befinden sich je eine
Saugscheibe, mit
deren Hilfe sich der Egel an seinem Wirt festsaugt. Um an das Blut zu
gelangen,
beißt sich der Egel mit drei rasiermesserscharfen Kiefern durch die
Epidermis.
Dabei gibt er analgesierende Substanzen und den Gerinnungshemmer
Hirudin in die
Blutbahn seines Wirts ab. Dadurch wird verhindert, dass das Blut
gerinnt.
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Fortpflanzung
In ihrem Sexualleben haben Blutegel zwittrige Eigenschaften, dass heißt
sie sind in ihrer ersten Lebensphase Männchen und werden erst in einer
späteren
Lebensphase zu einem Weibchen.
Die
weiblichen Blutegel legen nach
ihrer
Begattung in Röhren im feuchten Schlamm bis zu 30 Eier ab, aus denen
dann
wieder neue Blutegel schlüpfen.
Vermeidung &
Vorbeugung
Die
allgegenwärtigen Blutegel (auf englisch Leeches), zur Familie der
Ringelwürmer zählend, besitzen einen hinteren und vorderen Saugnapf und
schenken dem Menschen ihre vollste und liebenswürdige Aufmerksamkeit.
Der Biss ist
rücksichtsvoll völlig schmerzfrei und wird selten bemerkt. Dabei
sondern sie
einen Stoff (Hirudin) ab, der die Blutung durch Gerinnungshemmung
fördert. Für
Menschen sind sie ungefährlich und finden sogar in einigen
alternativ-medizinischen Nischen u.a. in Krankenhäusern Verwendung.
Entfernt
werden sie durch bestreuen mit Salz oder mit trockener Hitze (zB. mit
Zigarettenglut),
die sie dazu bringen ihre „Beute“ loszulassen. Die Bissstelle kann noch
mehrere
Stunden nachbluten (so dass man nach kurzer Zeit wie ein
Schwerstverletzter
aussieht) und zieht Insekten an.
Aus ästhetischen Gründen und
um zu vermeiden, dass Insekten in der Wunde Eier ablegen (aus denen
sich Maden
entwickeln können), empfiehlt sich ein Pflaster oder die Blutung mit
einem
Alaunstift (gibt es in der Apotheke!...) zu stillen.
Verhindern
kann man diese Parasiten nicht! Aber es können
Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Rasten
nur an lichten, vor allem an trockenen Stellen.
- Rasten nur an
lichten, vor allem an trockenen Stellen. Ansonsten sich nicht
hinsetzen! Langärmlige,
dichtgewebte Hemden und Hosen tragen und besonders dicht gewebte
Strümpfe
sorgfältig über die unteren Bereiche der Hosenbeine ziehen.
- Bei starkem
Vorkommen zusätzlich feine Nylonstrumpfhosen über Kniehöhe abschneiden
und überziehen.
- Das Einreiben mit
Tabaksud wird oft von Einheimischen empfohlen.
- Kindern sollte die
über
die Haut aufgenommene Nikotindosis nicht zugemutet werden.
- Abgesetzte
Rucksäcke o.ä. vor dem Aufsetzen kontrollieren.
- Regelmäßig die
Schuhe, Hosenbeine und Hemdsärmel absuchen.
- Nach dem Treck vor
allem
an den Extremitäten, im Schritt, in der Gesäßfalte und die Nackengegend
genau absuchen.
- Bei Blutungen
eignet sich ein Alaunstift, wie er zur Blutstillung bei der Rasur
verwendet wird.Auch in
schlammigen Gewässern können sich Blutegel aufhalten.
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